Mo. 13. Juli 2015 um 18:19

Der iCloud Grexit Monat

von Mike Leitner6 Kommentare

Es ist soweit: Nachdem Griechenland die Kapitalverkehrskontrollen eingeführt hat, sind für Griechen keine Auslandsüberweisungen mehr möglich. Das betrifft alle Dienstleister im Ausland wie z. B. Amazon, Spotify, Paypal oder Apple, die bekannterweise ein kostenpflichtiges Upgrade zu dem gratis 5 GB-Speicher der iCloud anbieten. Für 1 Euro würde man 20 GB Upgradespeicher in der iCloud erhalten, was durch die Kapitalverkehrskontrollen nicht mehr möglich ist. Leider unfreiwillig kann die griechische Kundschaft ihre Gebühren an Apple nicht mehr zahlen.

 

Apple zeigt sich kulant und schenkt allen Betroffenen 30 Tage lang kostenlos das gebuchte Upgrade. Nachdem die 30 Tage vorüber und keine weiteren Zahlungen eingegangen sind, wird der Speicher wieder auf die gratis 5 GB reduziert. Es ist jedoch anscheinend möglich, das Abo weiterhin über iTunes Geschenkkarten zu bezahlen. Aber selbst bei Ablauf des Abos sind anderweitig gekaufte Inhalte (Apps,Videos, Filme, etc.) nicht von der Abstufung betroffen, da sie nicht dem iCloud-Speicherplatz angerechnet werden.

 

Quelle: iPhoneHellas (griechisch)

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6 Antworten zu “Der iCloud Grexit Monat”

  1. chief85 sagt:

    Wow……30 Tage. Wie kulant. Huldigen wir Apple ne Runde.

    Also das finde ich echt armselig. Da hat man ca.180 Milliarden! Dollar auf der hohen Kanten und dann schenkt man diesen Menschen (die bestimmt gerne weiter die Gebühr zahlen möchten und können) gerade mal einen Monat.

    Apple könnte hier aus der Sonne kommen und es auf unbestimmte bzw. bis wieder Zahlungen ins Ausland möglich sind, den Leuten ihren Platz lassen.

  2. terraoutlaw sagt:

    Du bist ja ein Schlauermeier. Meinst du Windows oder Google ist besser, nur weil sie es nicht machen? Vollkommen unnötiger, disqualifizierter Kommentar.

  3. chief85 sagt:

    Oh…habe ich da bei dir einen wunden Punkt getroffen?

  4. Entrail sagt:

    Kein Geld – keine Leistung. Das Apple denen 30 Tage Zeit gibt um ihre Daten offline zu sichern ist gut. Es geht dabei nämlich nur darum und nicht, dass sie weiterhin die Cloud „normal“ nutzen

  5. terraoutlaw sagt:

    Wunder Punkt würde ich nicht sagen. Nur mal objektiv deine Formulierung hinterfragt.

  6. chief85 sagt:

    Würde MS oder Google in der Überschrift stehen, wäre meine Formulierung ähnlich (bis auf die Zahl) 😉

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