Mi. 29. April 2015 um 17:52

Cyanogen und OnePlus gehen offiziell getrennte Wege

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Schon seit über einem halben Jahr gibt es diverse Differenzen zwischen dem Startup Unternehmen und Smartphone Hersteller OnePlus und Cyanogen Inc., welche bisher das Betriebssystem für das OnePlus entwickelt haben. Dass die Partnerschaft der Unternehmen auf der Kippe steht und irgendwann enden wird, ist bereits seit Ende des letzten Jahres bekannt und ab Sofort ist dies auch offiziell der Fall.

 

Dies gab der CEO von Cyanogen Inc. gestern auf der Global Mobile Internet Conference in Beijing bekannt. Wie Kitt McMaster zudem anführte, sei der durchaus beeindruckende Erfolg des OnePlus One vor allem seinem Cyanogen OS zu verdanken, welches in der Community einen grossen Namen und ein durchaus positives Image mitbrachte. Auf diesem Image baut seiner Meinung nach auch das gesamte Konzept des OnePlus One auf und andernfalls hätte das Unternehmen nicht über eine Million Geräte verkaufen können.

„Without Cyanogen, OnePlus would have sold like one device in international markets,“ … „Essentially they built their brand on the back of Cyanogen.“ – Kirt McMaster, CEO Cyanogen Inc.

Diese Aussagen sind aber durchaus ein ziemlicher Seitenhieb gegen OnePlus. Carl Pei, der Mitbegründer von OnePlus dagegen betonte in einer E-Mail, dass diese Partnerschaft in beiderseitigem Vorteil gewesen sei und beide Unternehmen davon profitierten.

 

Aufgrund dieser Differenzen zwischen den Unternehmen, die damit begannen, dass Cyanogen Inc. in Indien einen Exklusiv-Vertrag mit einem ansässigen Smartphone Hersteller einging, der zu einem Verkaufsstop des One führte. Dennoch soll Cyanogen OS für das OnePlus One weiterhin mit Updates versorgt werden, was wohl Teil des Vertrages gewesen sein dürfte. Trotzdem entwickelt der Hersteller seit geraumer Zeit ein eigenes androidbasiertes Betriebssystem unter dem Namen Oxygen OS, welches seit einigen Wochen von Nutzerinnen und Nutzern des OnePlus One als alternatives System aufgespielt werden kann.

 

 

Quelle: PC World (Englisch)

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