Mi. 16. November 2016 um 19:27

connect()2016: Microsoft ist nun Platin-Member der Linux Foundation

von Marcel Laser0 Kommentare

Wie viel sich unter dem „neuen“ CEO Nadella alles ändert und mit welchen weitreichenden Konsequenzen, bekommt man spätestens jetzt zu spüren. Während Steve Ballmer die Linux Foundation vor über 15 Jahren noch als Krebsgeschwür bezeichnete, so ist Microsoft mit dem heutigen Tage sogar Platin-Member geworden. Bekanntgegeben wurde dieses während der Eröffnungskeynote der connect()2016 Konferenz des Unternehmens.

Microsoft unterstützt die Linux Foundation mit 500.000 US-Dollar jährlich

Und Microsoft will eine ganze Menge Geld in die Linux Foundation in den nächsten Jahren stecken. So unterstützt der redmonder Konzern die Organisation als Platin-Member mit rund 500.000 US-Dollar im Jahr! Ein hoher Betrag, der vor allem der Entwicklung für Open Source Projekte zugute kommen soll, für die die Linux Foundation bekannt ist. Doch was ist diese Organisation überhaupt?

 

Die Linux Foundation unterstützt vor allem die Entwicklungen für kostenlose Open Source Projekte, die sogar kommerziell eingesetzt werden können. Darüber hinaus werden Seminare und andere Leistungen abgehalten, um diese Projekte zu fördern und gute, kostenlose Software auf ein professionelles Level zu heben. In Zeiten von Steve Ballmer war diese Organisation noch ein (Zitat) „Krebsgeschwür“ und daher hat es nun etwas sehr historisches Microsoft als Platin-Mitgleid dort begrüssen zu dürfen. Zudem betonte Microsoft auf der connect()2016 Konferenz heute ein weiteres Mal, wie wichtig Open Source für die Branche geworden ist und auch Plattformunabhängigkeit immer wieder eine grosse Rolle spielt. Im selben Atemzug stellte man ein Visual Studio Programm für den Apple Mac OS vor.

 

Ebenfalls in der Riege der Platin-Mitglieder tummeln sich weitere sehr hochrangige Unternehmen: Unter anderem sind das Huawei, IBM, HP, Intel, Oracle, Cisco oder Samsung. All diese Unternehmen unterstützen die Linux Foundation mit hohen Geldbeträgen, um die Arbeiten an Open Source Projekten weiterhin durchführen zu können.

 

 

Quelle: connect()2016

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