Fr. 20. Juni 2014 um 12:13

BlackBerry Messenger für Windows Phone kommt im Juli

von Barbara Walter-Jeanrenaud6 Kommentare

Besonders im Geschäftsbereich erfreut sich der BlackBerry Messenger grosser Beliebtheit und auch Privatleute greifen nach wie vor gern auf ihn zurück, besonders im Hinblick auf die immer wieder auftretenden Sicherheits- und Datenschutzskandale, die andere Messengerlösungen wie etwa WhatsApp betreffen. Der Messenger des stark angeschlagenen kanadischen Unternehmens ist für Android und iOS schon lange verfügbar und auch für Windows Phone wurde er bereits vor Monaten angekündigt.

 

Schon vor einigen Monaten angekündigt, macht sich der Kurznachrichtendienst nun  auf den Weg in den Windows Phone Store. Laut BlackBerrys CEO wird der Messenger definitiv im Juli in den Store kommen. Dies wird vor allem viele Umsteigerinnen und Umsteiger freuen, die den BlackBerry Messenger früher auf anderen Geräten nutzten und zudem schliesst sich die App-Lücke zwischen den Mitbewerbern und Windows Phone ein Stückchen mehr, was sehr erfreulich ist.

Aktuell ist der BlackBerry Messenger auf etwa 113 Millionen Geräten installiert und um die 85 Millionen Nutzer und Nutzerinnen verwenden die App jeden Monat aktiv.

 

Quelle: WMPoweruser (englisch)

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6 Antworten zu “BlackBerry Messenger für Windows Phone kommt im Juli”

  1. augwied sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich selber den Blackberry Messenger bisher noch nie getestet oder bei anderen gesehen habe. Da im Artikel explizit auf die Datenschutzprobleme von WhatsApp Bezug genommen wird, hätte ich gedacht, der Blackberry Messenger sei das genaue Gegenteil. Leider fand ich schnell Folgendes im Wikipedia-Eintrag des Messengers:

    „Die Stiftung Warentest bewertete den BlackBerry Messenger im Februar 2014 als ’sehr kritisch‘ mit Hinblick auf den Datenschutz.“

    Mir ist zwar klar, dass bei Stiftung Warentest häufig technische Wasserbüffel sitzen, aber die Welt braucht nicht noch einen weiteren „unsicheren“ Messenger (im Bezug auf den Datenschutz).

  2. Schnatterente sagt:

    So ist es auch. Ich habe ihn getestet und wieder runtergeschmissen.

  3. Setter sagt:

    Ich befürchte das der Zug abgefahren ist. Das wäre sicher interessanter gewesen, als BB (RIM) noch einen nennenswerte Rolle gespielt hat. Der springende Punkt war ja, das man in die „BB-Welt“ springen kann. Aber heute?
    Nüchtern betrachtet gibt es gefühlt 1000 Messenger, die kaum einer nutzt. Ich habe ja schon einige getestet, aber die Reichweite war ja doch bescheiden und ich denke es wird mit dem BB-Messenger nicht anders ausschauen.

  4. Wakinyan sagt:

    Stiftung warentest stuft den BlackBerry Messenger als sehr kritisch ein, weil die sicherheit nicht überprüft werden kann. BlackBerry gibt seinen Code nicht frei, was ja eigentlich auch nicht zu erwarten war.

    Es geht immer um das vertrauen und da steht BlackBerry relativ hoch im Kurs.

  5. loki83 sagt:

    Genau so seh ich das auch. Und nur weil Stiftung Warentest den bbm Code nicht bekommt, heisst es nicht das der BBM nicht sicher ist. Im Gegenteil, er ist mit einer der sichersten. Und in ein paar Wochen gibt es auch noch den eBBM, der alles Ende-zu-ende verschlüsselt.

  6. bb10qnx sagt:

    Sicherheitslayer des BBM:
    Layer 2: 3-facher DES 168Bit BBM Scrambling-Key verschlüsselt auf dem Sendegerät. Dieser Key wird zur Authentifizierung und zur Entschlüsselung auf dem Empfängergerät genutzt.
    Layer 3: TLS Verschlüsselung zwischen den Smartphones und BlackBerry.

    BBM Protected ist Teil der eBBM Suite. Dieser hat noch Layer 1: PGP ähnliches System, mit FIPS 140-2 Zertifizierung. Jede Nachricht hat einen eigenen Schlüssel.
    Dieser ist aber nur für Enterprise Kunden, heißt zur Zeit nur in regulierten Systemen verwendbar und ab Herbst 2014 mit BES12 (BlackBerry Enterprise Service).

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