Do. 29. September 2016 um 11:08

BlackBerry CEO John Chen: „Die Tastatur geht so schnell nirgendwo hin“

von Marcel Laser2 Kommentare

Gestern wurde es durch einen mehr oder weniger versteckten Eintrag im Quartalszahlenbericht von BlackBerry offiziell: Man werde die Entwicklung für eigene Smartphones einstellen und in Zukunft auf Dritthersteller setzen, die dann mit der entsprechenden Software von BlackBerry ausgestattet werden. Erinnert zumindest ein wenig an Microsoft und den Plänen mit Windows 10 Mobile. Doch John S. Chen gibt Fans der BlackBerry Tastatur in einem Interview Hoffnung.

BlackBerry Smartphone mit Tastatur in „den nächsten paar Jahren“?

Das Interview ist durchaus interessant anzuschauen. John S. Chen redet hier offen über den nun gemachten Sprung, in Zukunft keine eigenen Smartphones zu bauen, sondern die Geräte aus dritter Hand einzukaufen und zu „branden“. BlackBerry stellt am Ende nur noch die Software zu Verfügung, aber das haben wir gestern bereits schon alles erfahren.

 

Noch interessanter ist die Aussage des BlackBerry CEO, wo er angibt, dass die beliebte physische BlackBerry Tastatur erst einmal so schnell nirgendwo hingehen wird. Eine seltsame Aussage, wenn man mehrere Punkte der Vergangenheit in Betracht zieht. Denn das letzte BB-Phone mit physischer Tastatur war das nicht ganz so berauschend angekommene BlackBerry Passport und auch das ist nun schon überspitzt gesagt ein „paar Tage“ her.

 

Dennoch gibt Chen zu Protokoll, das man durchaus in Zukunft und damit meinte er wortwörtlich in den nächsten paar Jahren mit einem neuen Tastatur Smartphone aufwarten will. Also müssten wir noch „ein paar Tage“ warten, bis wir überhaupt wieder ein solches Smartphone zu Gesicht bekommen. Da BlackBerry die eigene Entwicklung nun vollständig einstellte, bleibt am Ende noch eine letzte Frage offen: Welcher Hersteller käme denn dann in Frage, der dieses Smartphone realisieren würde?

 

 

Quelle: BBN (Englisch)

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2 Antworten zu “BlackBerry CEO John Chen: „Die Tastatur geht so schnell nirgendwo hin“”

  1. Paneka sagt:

    Das Priv lief ja leider auch sehr schlecht, was wohl unter anderem an dem stolzen Preis gelegen haben dürfte.

  2. skycamefalling sagt:

    Das Priv krankte am hohen Preis, der mangelhaften Qualität (siehe Forumthread) und fehlender Features wie Fingerprint, Qi usw.
    Ich fand das Gerät sehr interessant und schön, doch es fehlten mir einige liebgewonnene und nützliche Features.

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