So. 09. Oktober 2016 um 13:33

Ausgetauschte Note7: Neue Geräte fangen auch Feuer, Provider erwägt Verkaufsstop

von Marcel Laser2 Kommentare

Das Desaster wird mittlerweile zur schwerwiegenden Katastrophe. Wie aus mehreren Berichten aus den USA hervorgeht, haben sich nun mehrere Austauschgeräte entzündet, obwohl man das Problem eigentlich den Griff bekommen wollte. Zudem verweigert ein grosser Provider in den USA mittlerweile den Verkauf des Note7 bzw. will das Phablet in Zukunft wohl nicht mehr anbieten.

Samsung wollte einen Note7-Fall in den USA sogar geheim halten

Erst kürzlich berichteten wir davon, dass in den USA ein Flugzeug evakuiert werden musste, weil ein Note7 im ausgeschalteten Zustand Feuer fing. Es handelte sich aber nicht um ein „Problemgerät“, sondern um ein bereits ausgetauschtes Note7, bei dem das so hätte nicht mehr passieren dürfen. Nun sind in den USA noch mehr und anscheinend auch belegbare Berichte aufgetaucht, die Probleme mit den ausgetauschten Smartphones beschreiben. Die Katastrophe nimmt also weiter seinen Lauf.

 

Ganz besonders brisant ist derzeit ein Fall, laut dem Samsung versucht haben soll, das Problem geheim zu halten. Dieser ereignete sich noch vor der Flugzeugevakuierung am Donnerstag. Demnach wurde letzten Dienstag um 4 Uhr Morgens ein Note7 mit enormer Rauchentwicklung im Badezimmer eines Kunden entdeckt. Er und seine Frau wurden von einem zischenden Geräusch geweckt und darauf kontrollierten beide das Bad. Das Note7 stand in Flammen und das gesamte Zimmer war zugenebelt. Grund dafür soll eine enorme Überhitzung gewesen sein. Das der Fall allerdings erst jetzt bekannt wurde, lag daran, das Samsung wohl alles versucht haben soll, diesen Vorfall geheim zu halten.

 

Der grosse US-amerikansiche Provider AT&T hat zudem nun angefangen das Galaxy Note7 nach und nach aus dem Sortiment zu entfernen. Das geht zumindest aus einer anonymen Quelle hervor, die die grosse Wirtschaftszeitung Bloomberg ins Spiel bringt. Demnach berät man intern darüber, den Verkauf des Note7 endgültig zu stoppen. Sollte das tatsächlich der Fall sein und AT&T letztendlich den Verkauf vollständig stoppen, wäre es ein weiterer enormer Imageschaden für Samsung. Angeblich sollen bereits einige Shops des Unternehmens die Ausgabe verweigern.

 

Eine offizielle Stellungnahme von Samsung gibt es bisher nicht. Erwähnt wird lediglich nur, dass man sich der Probleme annehmen werde und die Vorfälle untersuche. Ergebnisse liegen allerdings laut Samsung bisher noch nicht vor.

 

 

Quelle: Bloomberg und WKYT (beide Englisch)

vg-wort
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2 Antworten zu “Ausgetauschte Note7: Neue Geräte fangen auch Feuer, Provider erwägt Verkaufsstop”

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