Do. 21. April 2016 um 18:03

Augsburg testet Bodenampeln wegen Smartphones

von Marcel Laser3 Kommentare

Was wie eine Meldung aus einer Satirezeitung klingen mag, ist allerdings nun tatsächlich ein Thema. Die Zahl der Verkehrsunfälle, welche durch abgelenkte Fussgänger verursacht werden, steigt stetig an. Als Schuld sieht man vor allem diejenigen, die ihren Blick nicht vom Bildschirm trennen können. Die deutsche Stadt Augsburg will nun etwas kurioses ausprobieren.

LED-Lichter im Boden informieren über rotes Ampelsignal

Die Stadtwerke Augsburg haben in einer Pressemitteilung verkündet, dass man an zwei Übergängen testweise LED-Lichter im Boden verbauen möchte. Diese blinken dann in der Farbe Rot um notorisch auf das Handydisplay starrende Fussgänger_innen über das Leuchtsignal der Ampel zu informieren. Diese sollen sogar bereits aus grösserer Entfernung sichtbar sein und so die Aufmerksamkeit der notorischen Displaygucker_innen direkt auf die Verkehrssituation aufmerksam zu machen.

 

Testweise verbaut wurden die LED-Lichter nun an den Übergängen der Haltestelle Von-Parseval-Strasse und an der Haltestelle Haunstetter Strasse – was kein Zufall ist, schliesslich befindet sich die Hochschule Augsburg in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Haunstetter Strasse sowie mit der Bebo Wager Schule die grösste Berufsschule der Stadt gleich an der Von-Parseval-Strasse. Für diejenigen, die sich nicht live ein Bild vom Geschehen machen können, haben wir die Fotos der Stadtwerke Augsburg angehängt.

LED-Lichtsignal Ampel
Augsburg testet LED-Lichtsignale im Boden für notorische Display-Gucker_innen.

 

 

Quelle: Stadtwerke Augsburg

vg-wort
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3 Antworten zu “Augsburg testet Bodenampeln wegen Smartphones”

  1. happyone sagt:

    Traurig und genial zugleich

  2. flkzt sagt:

    Hehe, endlich was, um Smombies vor dem Tram-Tod zu bewahren 😀

  3. medic@work sagt:

    Bringt absolut garnix… haben wir in Frankfurt seit 6 Jahren, hat aber nix geändert…
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurts-todesstrasse-nummer-eins-ich-habe-doch-geschaut-11069412.html

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