Mi. 14. Januar 2015 um 11:15

Apples 14-tägiges Rückgaberecht für Apps hat seine Grenzen

von Marcel Laser0 Kommentare

Es war schon lange vor der offiziellen AGB-Änderung möglich, beispielsweise versehentlich gekaufte Apps oder eindeutig sehr mies umgesetzte Software in Apples App Stores zurückzugeben. Das Rückgaberecht wurde aber Ende Dezember in den AGB des iTunes Stores „in Stein gemeisselt“ und nennt hier einen Zeitraum innerhalb von 14 Tagen. Interessant ist auch, dass seit neuestem eine Angabe von Gründen entfällt.

 

Allerdings berichtet der iDownloadblog auf Berufung eines Nutzers, dass das eingeführte Rückgaberecht von Apps wohl seine Grenzen habe. So erzählt dieser, dass er probeweise testen wollte, wie oft er die neuen Richtlinien in Anspruch nehmen könne und wurde kurzerhand nach einer Reihe von Rückgaben vor dem nächsten Kauf mit einer Meldung „beglückt“: Er darf Apps nur noch erwerben, wenn er auf sein Rückgaberecht verzichtet.

 

Noch ist allerdings nicht geklärt, ob nun eine Anzahl von zurückgegebenen Apps der ausschlaggebende Punkt ist oder vielleicht auch der Gesamtwert der Apps eine Rolle spielt. Auch ist nicht klar, ob es eine monatliche Grenze gibt, die sich bei „guter Führung“ wieder zurücksetzt. Apple richtete diese Sperre augenscheinlich ein, um starken Missbrauch der neu eingeführten Rückgabe-Richtlinien zu verhindern.

Apple AppStore Verzicht des Rückgaberechts
Die Güte hat anscheinend seine Grenzen: Fleissige Fehlkäufer werden mit einem Verzicht der Rückgabe quittiert.

 

Quelle: iDownloadblog

Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Teilen