Mi. 16. Dezember 2015 um 11:17

Apple will in Zukunft eigene Hardware grösstenteils selbst entwickeln

von Marcel Laser1 Kommentare

Das Apple mit eigenen Technologien hochgradig effizient umgehen kann, beweist zumindest seit Jahren die eigene Chipentwicklung. Samsung und TSMC bauen die Chips nur zusammen, Apple hat den Prozessor allerdings komplett selbst entwickelt und stellt mit dem Apple A9 Prozessor einen der fortschrittlichsten und stärksten ARM-CPUs auf dem Markt. Anscheinend will der Konzern seine Bemühungen auf weitere Komponenten ausweiten.

Forschungslabor in Taiwan: Arbeitet Apple an eigenen Displays?

Aber bei der Entwicklung eigener Prozessoren soll es angeblich in Zukunft nicht bleiben. Apple ist weiterhin Abhängig von weiteren Herstellern, die die Hardware für die iDevices ausliefern. Bisher steuert beispielsweise LG Display einen grossen Teil der Bildschirme in den iPhones bei, aber Apple will das wohl in Zukunft ebenfalls ändern. Eine nun in Taiwan von Apple errichtete Forschungseinrichtung soll sich verstärkt um die Entwicklung neuer Displays kümmern. Dort sollen Prototypen sowohl auf LCD- als auch auf OLED-Basis entstehen. Die Apple Watch benutzt zwar ein OLED Display, doch kauft Apple hier derzeit ebenfalls bei einem Hersteller ein: Samsung. In Zukunft will man solche Technologien allerdings nicht nur selbst entwickeln, sondern wie es bei den Apple A-Prozessoren der Fall ist, auch selber weiterentwickeln. Wie bei den CPUs will man den Zusammenbau aber weiterhin den Fertigungsstätten der Dritthersteller überlassen. Nur die Baupläne kämen dann von Apple selbst.

 

Ein weiterer Hinweis über solche Pläne gibt zudem der Kauf einer Fertigungsfabrik in San Jose. Dort wurden bisher Prozessoren gefertigt und allem Anschein nach will Apple in dieser Fabrik zukünftig diverse Prototypen-Modelle fertigen, um diese nicht durch die Finger anderer Hersteller laufen zu lassen. 

 

 

Quelle: Bloomberg (Englisch)

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Eine Antwort zu “Apple will in Zukunft eigene Hardware grösstenteils selbst entwickeln”

  1. happyone sagt:

    Richtiger Schritt. Hoffentlich ändert sich auch was bei den Arbeitsbedingungen.

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