Mi. 28. Oktober 2015 um 11:45

Apple verkaufte „nur“ 48.04 Millionen iPhones im vierten Quartal

von Marcel Laser3 Kommentare

Wie unbarmherzig die Börse sein kann, zeigt die Wall Street einmal mehr. Obwohl Apple mit 48.04 Millionen verkauften iPhone-Modellen im vierten Geschäftsquartal fast 9 Millionen mehr iPhones als im selben Zeitraum des Vorgängerjahres absetzen konnte, blickt die Wall Street im Moment eher skeptisch auf die veröffentlichten Verkaufszahlen aus Cupertino. Allerdings sorgen einige kleine Details bei Apple noch für gute Laune.

Wall Street bleibt skeptisch – Apple zählt grösste Umstiegsrate von Android

Diese verflixten 0.68 Millionen iPhones! Wo sind sie nur geblieben? Die Börse knirscht in den USA derzeit ein wenig mit den Zähnen, auf Grund der nun für das vierte Geschäftsquartal veröffentlichten Zahlen von Apple. Gerechnet hatte man mit mindestens 48.72 Millionen verkauften iPhones und offiziell kamen allerdings „nur“ 48.04 Millionen dabei herum. Dabei ist der Anstieg von 39.27 Millionen iPhones aus dem selben Vorjahreszeitraum auf die nun veröffentlichte Zahl immer noch enorm. Allerdings sitzen Apple derzeit einige Analyst_innen im Nacken und dazu noch eine der treffsicheren aus den USA: Pacific Crest warnt bereits davor, dass im wichtigen Weihnachtsgeschäft nicht mehr ganz so viele iPhone 6s Modelle über die Ladentheke wandern werden.

 

Dennoch ist Apple derzeit guter Dinge. Im traditionell abgehaltenen Video-Call von Tim Cook über die neu veröffentlichten Zahlen kann man laut eigener Aussage fast 30 Prozent der Android-Benutzer_innen zum Umsteigen bewegen. Das iPhone 6s würde wohl einen Bedarf bei den Interessierten erfüllen und man sehe daher die neue Umstiegsrate als einen grossen Erfolg. Was Tim Cook allerdings ebenfalls während der Konferenz anmerkte, ist, dass rund zwei Drittel der iOS-Interessierten das 4.7 Zoll grosse iPhone 6s Display als etwas zu gross empfinden. 

 

Der zweite Umstand, der Apple derzeit wohl bei Laune halten dürfte, sind die aktuellen Gewinn- und Umsatzzahlen, welche zusammen mit den Verkaufszahlen der iPhones veröffentlicht wurden. Der Gewinn wuchs einmal mehr um satte 31 Prozent von 8.47 Milliarden US-Dollar aus dem Vorjahreszeitraum auf 11.12 Milliarden US-Dollar. Auch der Umsatz erreicht bei Apple eine neue Bestmarke: Die aus dem letzten Jahr bescheinigten 42.12 Milliarden US-Dollar wuchsen auf stattliche 51.50 Milliarden US-Dollar an, was einem Wachstum von 22 Prozent entspricht. Beklagen kann sich Apple der reinen Zahlen wegen also derzeit nicht.

 

 

Quelle: Apple Pressemitteilung

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3 Antworten zu “Apple verkaufte „nur“ 48.04 Millionen iPhones im vierten Quartal”

  1. mikehak sagt:

    Also wenn ich die Zahlen genau anschaue würde ich sagen, dass sie nicht ganz so berauschend sind.
    Dieses Jahr ist erstmals China mitdabei in diesem Quartal und genau China macht 1/4 des gesamten Umsatzes aus. Somit sind die Zahlen der anderen Länder nicht ganz so gut.

    Wobei erst das FI Q1 2016 wird dann genau zeigen wie sich das Verhält. Da war ja letztes Jahr 1. Mal China dabei. Lassen wir uns überraschen

  2. WarmRed sagt:

    Was Tim Cook allerdings ebenfalls während der Konferenz anmerkte, ist, dass rund zwei Drittel der iOS-Interessierten das 4.7 Zoll grosse iPhone 6s Display als etwas zu gross empfinden.

    Ich hoffe nicht das Apple für das iPhone 7 das Display wieder schrumpfen lässt. Ich empfinde es genau richtig so. Das 6s Plus ist mir zu gross.

  3. VincentVega sagt:

    Gut wären meiner Meinung nach 3 Größen. 4-4,2 Zoll, 4,7-5 und 5,5-6 Zoll. Dann sollte für jeden was dabei sein, unter 5,7 will ich nicht mehr 🙂

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