So. 21. Juni 2015 um 17:38

Apple reicht Patent für ein neuartiges Material ein

von Marcel Laser1 Kommentare

Smartphones mit einem Unibody aus Metall haben ein spezielles Problem: Man muss durch speziell angefertigte Bereiche Kunsstoffstreifen integrieren und zwar in der Nähe der Antennen, damit diese auch ungehindert aus dem Gerät Signale empfangen und senden können. Beispiele hierfür sind die HTC One Modelle und die neuen iPhone 6 Smartphones. Apple scheint das Problem gelöst zu haben und einen Antrag beim Patentamt gestellt und könnte das Design kommender iPhone Modelle nachhaltig beeinflussen.

Neuartiges Metall soll Antennen ungehindert funken lassen können

Dabei handelt es sich um ein Material, welches sich anfühlt und auch aussieht wie das derzeit verwendete Aluminium der letzten iPhone Modelle, doch würden nun dadurch die Plastikstreifen in der Rückseite nicht mehr benötigt, da das neuartige Material den Funk nicht stören soll. Somit wären die Antennen also in der Lage auch ohne Lücken im Gehäuse normal aus dem Device heraus zu funken.

 

Allerdings ist der Antrag und die vermutliche Zusprechung keine Garantie für einen Einsatz in zukünftigen Produkten. Oftmals muss man damit rechnen, dass Patente nie zum Einsatz kommen, doch ist der Ansatz hier sehr interessant und durchaus praxistauglich, sofern es denn funktioniert. Wer sich für die sehr detaillierte Beschreibung interessiert, findet im Quellenlink den gesamten Antrag samt Ausführung von Apple.

Apple iPhone 6 Plus
Die Plastikstreifen für die Antennen hinten am iPhone 6 wären mit diesem Patent Geschichte.

 

 

Quelle: USPTO (Englisch)

vg-wort
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Eine Antwort zu “Apple reicht Patent für ein neuartiges Material ein”

  1. rooster0526 sagt:

    Wird eine Kunststoff-Metall-Legierung sein, wie es schon viele (auch patentierte) gibt…

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