Mo. 28. November 2016 um 16:37

Apple iPhone 8: Zehn Prototypen im Test, nur einer davon mit Curved-AMOLED

von Marcel Laser2 Kommentare

Das sonst immer sehr gut unterrichtete Wall Street Journal aus den USA hat weitere interne Informationen über diverse Testvorgänge bei Apple erhalten. Laut der Branchenzeitung hantiert Apple derzeit mit zehn Prototypen des iPhone 8, wovon allerdings nur ein einziges Gerät ein gebogenes Vollfront-Display besitzen soll.

Apple fragt angeblich Displayhersteller um höhere Auflösung als bei Samsung

Zehn iPhone 8 Modelle sollen es also derzeit sein, die besonderen Tests unterzogen werden. Diese Prototypen teilen sich in zwei Kategorien auf, wovon neun Stück ein flaches Display besitzen sollen und lediglich nur eines mit einem gebogenen AMOLED-Screen ausgestattet ist. Das geht zumindest aus einem Bericht des gut unterrichteten Wall Street Journal hervor, welche sich wiederum auf interne Quellen bei Apple und Zulieferern berufen. Das verwundert ein wenig, da ein einziges Testgerät mit Curved-Display nicht gerade auf einen ambitionierten Release für 2017 hinweist. Aber warten wir hier erst einmal ab.

 

Was allerdings noch interessanter als irgendwelche Prototypen sind, die wir erstmal sowieso nicht zu Gesicht bekommen, ist wohl die zusätzliche Information, dass Apple eine kuriose Anfrage an die Displayhersteller gerichtet haben soll. Anscheinend will man Prototypen-Displays haben, die eine höhere Auflösung als die QHD-AMOLED-Panels von Samsung besitzen. Wir erinnern uns: Das Galaxy S7 (edge) kommt mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel daher. Geht Apple hier probeweise bereits die 4k-Auflösung an? Bisher wurde dem iPhone vor allem von Gegnern immer vorgeworfen, beim Display noch im Jahr 2013 stecken geblieben zu sein.

 

Dennoch ist Samsung weiterhin einer der Hauptzulieferer und das im nächsten Jahr nicht nur für Displays. Samsung baut auch einen Teil der Apple-Prozessoren zusammen und liefert den Arbeitsspeicher für die iPhones. Es wäre allerdings verwunderlich, wenn Apple nächstes Jahr tatsächlich bereits die Auflösungsmauer sprengen würde. Das Xperia Z5 Premium besass zwar bereits einen 4K-Bildschirm, konnte diesen aber nie systemweit wirklich ausspielen. Apple hätte immerhin eine sich schnell anpassende Entwicklergemeinschaft im Rücken, um auch sehr hohe Auflösungen schnell salonfähig zu machen.

 

Im Endeffekt handelt es sich hier aber noch um Gerüchte und nur weil Apple Prototypen von extrem hochauflösenden OLED-Displays zum Testen anfordert, müssen diese nicht gleich im kommenden iPhone zum Einsatz kommen. Es bleibt also spannend in diesem Gerüchteeintopf.

 

 

Quelle: Wall Street Journal (Englisch)

vg-wort
Das könnte Sie auch interessieren

2 Antworten zu “Apple iPhone 8: Zehn Prototypen im Test, nur einer davon mit Curved-AMOLED”

  1. Entrail sagt:

    Schnell anpassende Entwicklergemeinschaft? 😀 Selbst Whatsapp hat damals bestimmt ein halbes Jahr oder evtl sogar länger gebraucht bis es angepasst war. Auch bekannte andere Apps waren wirklich lange Zeit noch nicht angepasst.

  2. Bunsenbrenner sagt:

    Sehe ich ein bisschen anders 😉 Der Sprung vom iPhone 4 zum iPhone 5 war schleppend. Das lag aber auch daran, dass sich das Displayformat geändert hat und nicht nur die Auflösung. Als es vom iPhone 5s aber zum iPhone 6 ging, wurden Apps sehr schnell an die neuen Auflösungen angepasst und da gab es sogar zwei neue Auflösungen. Gutes Beispiel ist auch 3D-Touch. Kaum war es draussen, hatten viele der wichtigen Apps es bereits integriert, da vergingen keine 3 Monate ins Land 😀 Also so langsam sind die da auch nicht 😉 Also finde ich jetzt.

Schreibe einen Kommentar

Teilen