Di. 21. Oktober 2014 um 14:37

Apple fordert 64-Bit für alle iOS-Anwendungen

von Marcel Laser0 Kommentare

Apple besitzt mit seinen neuen Prozessoren ab der Serie A7 ein mehr als nur leistungsfähiges Argument. Mit deutlich weniger MHz wird streckenweise ebenfalls deutlich mehr Leistung erzielt als bei der Konkurrenz. Zudem unterstützt Apples Cyclone-Architektur die 64-Bit-Technologie und setzt auf den ARMv8-Befehlssatz. Ein Mitarbeiter von Qualcomm sprach in diesem Zusammenhang auch schon von einem regelrechten „Schlag in die Magengrube“. Man wurde unvorbereitet getroffen und hinke nun den Apple-Prozessoren hinterher. Angeblich hätte die Vorstellung des damals neuen Prozessors bei Qualcomm und anderen Prozessorherstellern im ARM-Bereich intern „Panik“ ausgelöst.

"The 64-bit Apple chip hit us in the gut. Not just us, but everyone, really. We were slack-jawed, and stunned, and unprepared.“ – Qualcomm Insider by InboundHub

Mittlerweile ist iOS 7 und Apples A7-Prozessor ein Jahr alt und mehr und mehr Leute rüsten ihre 64-Bit iOS-Devices gar mit der neuen Version iOS 8 bzw. 8.1 aus. Apple fordert nun von den Developern bei Neuentwicklungen und/oder Aktualisierungen bis Februar 2015 ihre Apps auf das neue Format umzurüsten. Sollten die Apps endlich Apples neue Architektur und den ARMv8-Befehlssatz unterstützen, ist ein nativer Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 40 Prozent und mehr drin.

 

Apple selber liefert seine Software wie Safari, die Mail-App, iWorks und andere Produkte für iOS bereits seit Start von iOS 7 in nativem 64-Bit aus. Die meisten Apps von Drittherstellern sind allerdings noch nicht angepasst. Apple rät daher bei der Generierung des Codes die Einstellung „Standard Architectures“ zu verwenden, da dann sowohl 32- als auch 64-Bit kompatibler Code generiert wird. Ältere 32-Bit-Apps werden zwar nicht aus dem AppStore entfernt, doch können ab dem 1. Februar keine Aktualisierungen oder neue native 32-Bit-Apps mehr eingerecht werden.

 

Quelle: Apple (Englisch), InboundHub (Englisch)

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