So. 20. April 2014 um 16:39

Apple entwickelt erweitertes Entsperrmuster für iPhone und iPad

von Niclas Heike0 Kommentare

Kurz nachdem sich zahlreiche Smartphone-Hersteller auf ein einheitlichen Diebstahlschutz geeinigt haben (wir berichteten), hat der US-Hersteller Apple ein weiteres Patent angemeldet, welches zum Schutz von Smartphones beitragen soll. Dabei geht es zwar nur sekundär um Diebstahl, aber unbefugter Zugriff kann vermieden werden. Mit einem erweiterten Entsperrbildschirm könnte die Entsperrung von Apple-Geräten in Zukunft deutlich verfeinert und damit auch sicherer werden.

Apple orientiert sich an Googles Entsperrmuster

Während iPhones und iPads noch immer auf einen vierstelligen Zahlencode nach dem sogenannten „Slide-to-Unlock“-Screen setzten, hat Google eine etwas andere Methode entwickelt. Neben dem Zahlencode kann über neun verschiedene Punkte ein Entsperrmuster festgelegt werden. Nach der Veröffentlichung dieser Methode im Jahr 2008 kam einige Zeit später der sogenannte „Bild-Passwort“-Mechanismus hinzu. Apple hat sich mit einem neuen, bereits genehmigten Patent  an diesen beiden Methoden orientiert und lediglich einige Feinheiten eingebaut, über die das System von Google bisher nicht verfügt.

Demnach könnte das vorgesehene Raster mit neun Punkten theoretisch manuell verändert werden, um so stärkere oder niedrigere Toleranzen zu akzeptieren. Interessant ist der Ansatz, die Zeit mit zu berücksichtigen. Wird es mit Verzögerungen an einer bestimmte Stelle festgelegt, kann das Gerät auch nur mit dieser Verzögerung entsperrt werden.

Nicht sichtbare Punkte sollen hinzukommen

Um den Zugang für Unberechtigte weiter zu erschweren, habe man geplant, nicht sichtbare Kontrollpunkte zu definieren. Die jeweils zwischen der ersten und zweiten und zwischen der zweiten und dritten Reihe platzierten Punkte sollen die Anzahl der Möglichkeiten stark erweitern. So sind auf dem Display nicht nur neun Punkte, sondern bis zu 25, die nach Belieben verknüpft werden können.

 

Ähnlich wie man es von verschiedenen Internetportalen kennt, will Apple einen Indikator für die Passwortstärke integrieren. Dieser soll je nach gewähltem Passwort anzeigen, wie sicher dieses ist. Faktoren wie die Passwortlänge, Komplexität und Vorhersehbarkeit sollen beachtet werden.

 

Quelle: Apple Insider (Englisch)

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