Mi. 26. November 2014 um 10:11

Apple Aktie auf Rekordhoch: 700 Milliarden US-Dollar erreicht

von Marcel Laser0 Kommentare

Apple Gegner, die seit Jahren in ihren Kristallkugeln das Aus des Unternehmens beschwören – vor allem nach dem Tod des Apple Gründers Steve Jobs – prophezeien zwar immer noch das Ende der Fahnenstange, nur ist diese bei weitem noch nicht in Sicht. Gestern stieg die Apple Aktie an der Wall Street auf den absoluten Höchststand von 700 Milliarden US-Dollar und damit ist Apple fast so viel wert wie Microsoft (394 Milliarden) und Google (367 Milliarden) zusammen und steht damit konkurrenzlos an der Spitze der wertvollsten IT-Unternehmen der Weltgeschichte. Das Wachstum von Apple an der Börse soll laut Analysten allerdings nicht stoppen, denn diese gehen seit Oktober davon aus, dass Apple tatsächlich in der Lage sei, die Billion als erstes Unternehmen zu knacken. Sie stellen sich lediglich nur noch die Frage, wann dieser Zeitpunkt eintreten soll.

 

Verantwortlich dafür machen Experten vor allem zwei grössere Launches im September. Zum einen verkaufen sich die iPhone 6 Modelle um ein Vielfaches schneller als jedes andere Smartphone auf dem Markt. Bereits am ersten Verkaufswochenende gingen mehr iPhone 6 Modelle (mehr als 10 Millionen) über die Ladentheke als die Topmodelle vom Marktführer Samsung in einem ganzen Monat. Zum anderen ist Apple Pay einer der grössten Faktoren der jüngeren Unternehmensgeschichte aus Cupertino. Der Dienst ist zusammen mit den neuen iPhone Modellen als Beta-Test in den USA gestartet und dort bereits zum Marktführer der Branche avanciert und wird mittlerweile von der Konkurrenz an kompatiblen Terminals gezielt ausgeschlossen, um die Verbreitung von Apple Pay zu verhindern. Bisher allerdings erfolglos. Denn mittlerweile soll mindestens jeder zehnte Einkauf in kompatiblen Märkten über die Mobile Payment Plattform von Apple abgeschlossen werden.

 

Steve Jobs Keynote
Wenn Steve das nur wüsste… würde er wahrscheinlich eine Party feiern? Oder noch akribischer arbeiten.

 

Quelle: Wall Street Journal

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