Do. 20. Oktober 2016 um 19:55

Kodak Ektra: Kamera-Smartphone vorgestellt

von Barbara Walter-Jeanrenaud2 Kommentare

Woran denkt man gemeinhin zuerst, wenn man den Namen Kodak hört? Wohl eher an Kameras und diese altmodischen Rollfilme als an Smartphones. Das US-amerikanische Unternehmen bietet aber mehr als Fotoapparate und stellt nun mit dem Kodak Ektra nach dem Kodak IM5 bereits das zweite Handy mit exzellenter Kamerafunktion vor.

Viel Kamera im Smartphone

Die Kodak Ektra richtet sich im Speziellen an Foto-Fans, die mit ihren Smartphones richtig arbeiten wollen. Sowohl optisch, als auch im Inneren des Geräts ist alles auf die Kamera ausgelegt. So befindet sich in der 21 Megapixel Kamera eine f/2.0 Anfangsblende, die Frontkamera ist mit 13 Megapixel auch sehr stark. Die Hauptkamera verfügt zudem über einen optischen Bildstabilisator und beide Kameras über einen sehr schnellen Autofokus. Die Linse soll speziell beschichtet sein, um Spiegelungen zu verhindern.

Die Kamera-Software hat es in sich: Es gibt neben einigen Live-Modi viele Einstellungsmöglichkeiten im manuellen Modus, so können Weissabgleich, Belichtungszeit, ISO und Blende über ein virtuelles Steuerrad selbst eingestellt werden wie bei einer Digitalkamera. Einen Automatik-Modus für schnelles Knipsen gibt es selbstverständlich auch. Für Videoaufnahmen steht auch eine App namens Super 8 zur Verfügung, mit der man 4K-Videos aufnehmen und auch gleich bearbeiten kann.

Kodak Ektra kommt im Kamera-Design

Neben einem dedizierten zweistufigen Kamera-Button erinnert noch ein zweites Feature an eine „richtige“ Kamera: Die Form. Am unteren Ende ist das Smartphone dicker, so dass es insgesamt an die Haptik einer Kamera erinnert. Wie bequem dies zur Nicht-Kamera-Nutzung in der Hand liegt, werden Tests zeigen.

 

 

Decacore-Prozessor, ansonsten eher Durchschnitt

Kommen wir aber zu den Smartphone-Specs: Hier zeigt sich das Kodak Ektra eher unauffällig. Es verfügt über ein 5 Zoll grosses Display mit 1080 x 1920 Pixel Auflösung, einen zehnkernigen Helio-X-20-Prozessor mit 2.3 GHz Takt und 3 GB RAM. Der interne Speicher beträgt 32 GB, er kann aber einfach durch MicroSD-Karte erweitert werden, was bei einem Kamera-Handy ja auch dringend nötig ist. Der Akku fasst 3000 mAh, zur Laufzeit schweigt sich Kodak derzeit noch aus. Als Betriebssystem ist Android 6.0 Marshmallow vorinstalliert.

 

Das Kodak Ektra soll Ende Jahr für rund 500 SFr. bzw. Euro auf den europäischen Markt kommen.

 

Quelle: Kodak via Golem

vg-wort
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2 Antworten zu “Kodak Ektra: Kamera-Smartphone vorgestellt”

  1. Cofrap sagt:

    Liest sich grundsätzlich interessant.
    Wichtig, bei einem Kamera Smartphone wäre auch die Frage nach der Tauschbarkeit des Akkus.
    Wie lange der Einzelne läuft ist eher nebensächlich, Hobby Fotografen haben eh immer mehrere dabei. 😉

  2. supermanlovers sagt:

    Erste Test zeigen das die Kamera schlechter (oder zumindest nicht besser) als die im S7/Iphone 7/LG G5 etc ist.
    Von daher ist dieses Gerät völlig überflüssig.

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