Di. 04. November 2014 um 18:58

Android Verteilung: KitKat weiter auf dem Vormarsch

von Marc Hoffmann4 Kommentare

Wie jeden Monat hat Google auch für den November die aktuelle Verteilung der verschiedenen Android Versionen veröffentlicht, welche vor allem für Developer interessant ist. Davon ist nämlich auch abhängig, ob es sich lohnt, eine App zu entwickeln, welche Funktionen einer bestimmten Android Version voraussetzt oder ob deren Marktanteil zu gering ist. Die aktuellste Android Version, Android 5.0 aussen vor gelassen, kann dabei weiterhin einen langsamen aber stetigen Anstieg verzeichnen und kommt derzeit auf einen Gesamtanteil von knapp über 30 Prozent.

Android Verteilung – Fragmentierung hat kein Ende

Dennoch sind dies nicht nur gute Nachrichten. Denn kaum gewinnt eine aktuelle Android Version die Oberhand bei den Marktanteilen, kommt mit Android 5.0 nun wieder die nächste Version auf neue Geräte und muss erneut beginnen, Marktanteile zu erobern. Auch wenn die neueste Version noch nicht in dieser Statistik auftaucht, wird sich dies mit dem offiziellen Update der Google Nexus Geräte mit der Dezemberauswertung ändern. Ab dann beginnt auch die Zeit, in der erste Gerätehersteller mit dem Update ihrer Geräte beginnen, was frühestens Ende Dezember bei den ersten Samsung Modellen geschehen dürfte, die einen signifikanten Einfluss auf den Marktanteil haben. Andere Hersteller werden erst in den ersten Monaten des nächsten Jahres beginnen, auf die aktuelle Android Version zu aktualisieren.

Android Verteilung November

Quelle: Google Developer Blog (Englisch)

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4 Antworten zu “Android Verteilung: KitKat weiter auf dem Vormarsch”

  1. Vashi sagt:

    Wenn ich in meinem Umfeld schaue, wie viele nicht mal das iOS auf dem neusten Stand halten – und das ist jetzt wirklich keine Hexerei – muss ich mich schon fragen wie das bei Android je ein Ende nehmen soll.

  2. Android_Newbie sagt:

    Also ich finde schon, dass die Fragmentierung stark abgenommen hat. Wenn man sich die Zahlen von Zeiten wie Froyo, Gingerbread und Ice-Cream-Sandwich mal so anguckt, sieht man, dass die Geräte heute zum größten Teil die aktuellste Version haben, was früher nicht so gewesen ist.

  3. koflor sagt:

    Die meisten werden einfach ihre alten Möhren ersetzt haben. Durch Updates ist der aktuelle Stand imho nicht entstanden.

  4. soeschelz sagt:

    Ich finde es schockierend, wie stark die Fragmentierung bei Android immernoch ist. Das Problem besteht ja schon seit Jahren.

    30% haben bis jetzt gerade mal KitKat, was aber im Moment schon die „alte“ Androidversion ist. Über 40% sind noch auf 4.1 bzw. 4.2, also auf einer Version die 2 Jahre oder älter ist, von den 19% die noch nicht mal JellyBean haben ganz zu schweigen…

    Google sollte sich da wirklich mal was einfallen lassen. Mit 5.0 ändert sich auch die Optik weitreichend, wodurch auch die optische Fragmentierung immer weiter geht.
    Am Besten wäre es, wenn die Hersteller gar keine Anpassungen an der Oberfläche durchführen würden oder diese Optional ausschaltbar wäre (klar über Launcher ist das möglich, aber viel Dienste des Hersteller-Launchers laufen weiterhin im Hintergrund).

    Scheinbar ist das aber dem Großteil der Androidkunden ziemlich egal, sonst würde das nicht so weiterlaufen.

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