Do. 17. Juli 2014 um 14:58

Amtlich: Microsoft entlässt 18000 Mitarbeiter

von Marcel Laser8 Kommentare

Kurz und knackig: Microsoft hat nun offiziell per Pressemitteilung bestätigt, dass sie 18’000 Mitarbeiter entlassen werden. Erst vorgestern haben wir noch darüber berichtet, dass es zu einer grossen Entlassungswelle kommen könnte, aber nun ist es offiziell.

„Diese Entscheidungen zur Veränderung sind immer schwierig, aber auch notwendig. Es wird Abfindungen für alle Mitarbeiter geben, die von diesen Veränderungen betroffen sein werden“ – Microsoft CEO Satya Nadella in einer eMail an seine Mitarbeiter 

Am stärksten betroffen ist vor allem die Abteilung „Nokia„, die erst kürzlich von Microsoft im Bereich der Handysparte für rund 5 Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Hier sollen gut 12’000 Beschäftigte ihren Hut nehmen. In einer eMail von CEO Satya Nadella wurde von einer Vorbereitung auf ein „agileres Microsoft“ für den weiteren Weg nach Vorne gesprochen. Man geht davon aus, dass alle 18’000 Beschäftigten bis Ende dieses Jahres das Unternehmen verlassen müssen.

 

Microsoft CEO Satya Nadella
Microsoft CEO Satya Nadella entlässt noch dieses Jahr 18’000 Mitarbeiter

 

Quelle: Microsoft (Englisch)

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8 Antworten zu “Amtlich: Microsoft entlässt 18000 Mitarbeiter”

  1. Googlook sagt:

    Nokia X wird eingestellt, Windows Phone soll gefördert werden.

  2. Setter sagt:

    Nur mal so der Korrektheit wegen. Stellenabbau heißt nicht das diese Zahl auch entlassen wird.
    In sehr großen Konzernen kann Stellenabbau auch ohne Entlassungen von statten gehen. So rein theoretisch.
    Die Entlassungsüberschrift ist daher etwas unpassend.

  3. Tempest2k sagt:

    Ja, das ist natürlich richtig. Es kann auch einfach nicht nachbesetzt werden. Allerdings scheint es schon eine große Menge insgesamt zu sein. Auch derer, die wirklich real den Job verlieren. Ich kann es MS aber nicht verdenken. Wenn man einen Betrieb am Laufen halten will, muss man sich manchmal erst gesund schrumpfen um dann wieder durchstarten zu können.

  4. Setter sagt:

    So hart es klingt, es ist nachvollziehbar. Hier wird Nokia in MicrooftMobile eingegliedert. Dadurch würden viele Doppelbesetzungen anfallen, die einfach nicht nötig sind. Marketing z.b.
    Es ist durchaus denkbar das es auch zu Umschichtungen kommt, das Mittarbeiter die in den Ruhestand gehen oder vorzeitig versetzt werden, intern ersetzt werden. So werden auch Stellen abgebaut. Sicher wird es auch einige tausend Entlassungen geben und Microsoft wird sich das auch einige Kosten lassen.

    Microsoft muss sich neu aufstellen, sonst werden sie nicht mehr lange bestehen können.

  5. terraoutlaw sagt:

    Ein weiterer Grund nach Bochum auch zukünftig kein Nokia zu kaufen…

  6. Googlook sagt:

    – Xbox Entertainment Studio geschlossen (Produktion eigener Inhalte)
    – Nokias MixRadio Musikdienst wird verkauft
    – Alle nicht-Windows Mobiltelefone (Asha, Android, Series40) werden eingestellt
    – Die grösste betroffene Gruppe in MS selbst sind Windows Software-Test Ingenieure

  7. Tempest2k sagt:

    Die Leute die wegen „Bochum“ oder sonst welchen, meines Erachtens nach aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbaren, Entscheidungen keine Geräte mehr kaufen, die dürften gar nichts mehr konsumieren.

    Wir wollen alles möglichst günstig und rasch. Ich glaube da nimmt sich hier keiner aus. Das funktioniert aber nur nach dem Prinzip: So günstig wie möglich produzieren und unnötigen Ballast abwerfen. That´s life. Und nein, das ist nicht schön und trifft viele Menschen, aber genau nach dem Muster konsumieren wir.

    Es schreit jeder nach fairer Behandlung, adequater Bezahlung und Co. Aber es ist fast niemand bereit dies auch wirklich zu zahlen. Und ein Unternehmen ist Gewinn orientiert.

    Also kurz und knapp, ich kann Nokia als auch Microsoft und all die anderen verstehen.

  8. Arutha sagt:

    Ich kanns auch irgendwie verstehen. Ich hoffe jedoch, dass möglichst wenige der Nokia Marketing Leute entlassen werden. Denn die scheinen mir fähiger zu sein als das Microsoft Marketing.

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