Do. 01. September 2016 um 1:12

IFA 2016: Samsung stellt Gear S3 vor

von Barbara Walter-Jeanrenaud2 Kommentare

Gross, rund und zwei Varianten: In einer schnörkellosen Show stellte Samsung heute im Rahmen der IFA 2016 in Berlin die neuen Smartwatches Gear 3 classic und Gear 3 frontier vor.

 

Bei ziemlich hohen Temperaturen im Tempodrom in Berlin Kreuzberg bot Samsung eine zielgerichtete Show, im Rahmen derer die neuen Smartwatch-Modelle vorgestellt wurden. Beide unterscheiden sich nur in Puncto Design, der Funktionsumfang und die Hardware sind bei beiden Versionen identisch. Während die Samsung Gear S3 classic, wie der Name schon sagt, klassisch elegant daherkommt, mutet die Samsung Gear S3 frontier sportlicher und robuster an.

Technische Details lesen sich gut

Aber kommen wir zunächst zu den harten Fakten:

Die Gear S3 kommt mit dem Betriebssystem Tizen in der Wearable-Version daher. Tizen hat sich bereits bei den Vorgängern bewährt und bietet immer mehr Apps verschiedenster Anbieter. Es konnten neue Partnerfirmen gefunden werden, die nun Nachrichten, Flugdaten und Funktionen auf die Uhr bringen. Auch Samsung Pay mittels NFC und MST ist mit an Bord. Welche Programme davon speziell in der Schweiz verfügbar sind, werden wir letztlich in einer Review genau unter die Lupe nehmen. Die Gear S3 frontier ist zudem LTE-fähig. Der Akku der Samsung Gear S3 sticht hervor: Er misst 380 mAh und soll drei bis vier Tage bei normaler Nutzung halten. Im Vergleich zur Samsung Gear S2 ist dies eine Steigerung von 130 mAh, was sehr ordentlich klingt. Was die „normale“ Nutzung ist, werden wir noch herausfinden, sobald die Uhr frei verfügbar ist. Die Angabe tönt aber schon einmal durchaus positiv. Des Weiteren sind GPS sowie 4 GB Speicher mit an Bord, 768 MB RAM und ein 1.0 GHz Dualcore Prozessor.

Das 1.3 Zoll grosse runde AMOLED-Display stellt die Inhalte mit 16 Millionen Farben dar und wird von Corning Gorilla Glass SR+ geschützt. Als Sensoren kommen neben dem obligatorischen Herzfrequenzmesser ein Beschleunigungssensor,Lagesensor, Altometer, Barometer sowie ein Umgebungslichtsensor zum Einsatz. Das Laden findet wie gehabt induktiv über eine spezielle Ladeschale statt, leider sind die der Vorgängeruhren hier nicht kompatibel. 

Die Samsung Gear S3-Geräte sind nach IP 68 vor Spritzwasser und Staub geschützt, man kann also zum Beispiel mit ihr duschen, sollte sie aber zum Schwimmen dringend abnehmen.

Wieder zwei Varianten: frontier und classic

Die beiden Uhrenvarianten unterscheiden sich in Design und Gewicht: Während die Samsung Gear S3 classic etwas zarter mit 57 Gramm daherkommt, bringt die Samsung Gear S3 frontier 62 Gramm auf die Waage. Beide Uhren sind damit schwerer und grösser als der Vorgänger Samsung Gear S2 (classic). Beide Uhren kommen mit rotierenden Bezeln daher und lassen sich damit bedienen. Weitere Bedienelemente sind zwei seitliche Buttons, von denen einer zudem als Notrufknopf fungiert. Drückt man ihn dreimal kurz, sendet die Uhr ein Notrufsignal an eine voreingestellte Nummer und übermittelt die genaue Position des Geräts. An beide Smartwatches können entweder die Samsung-eigenen Armbänder, die in verschiedenen Farben und Materialien verfügbar sind, angebracht werden oder aber handelsübliche 22 mm breite Armbänder aus dem Fachhandel. Das Design der Uhren wurde in der Pressekonferenz als „Swiss Approach“ bezeichnet, schweizerische Uhrmacherkunst fand Einzug ins Design. Mit dem Always On-Display soll man einen Unterschied zu einer klassischen Uhr kaum wahrnehmen. Wie sich dies in Natura zeigt, werden wir baldmöglichst testen und euch an unseren Ergebnissen teilhaben lassen.

Der Preis der Uhr liegt bei 449 SFr. Sie wird ab Ende Oktober in der Schweiz verfügbar sein.

 

Quelle: PocketPC.ch @ IFA 2016

vg-wort
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2 Antworten zu “IFA 2016: Samsung stellt Gear S3 vor”

  1. Criss1272 sagt:

    Kein Gps ? Nutzlos ! ich verstehe die Hersteller manchmal echt nicht 😕

  2. Barbara Walter-Jeanrenaud sagt:

    Doch,klar hat die Uhr GPS. Wurde unterschlagen,sorry!

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