Sa. 04. Juli 2015 um 13:54

Blackys Gedanken: Zwischen Hoffnung, Warten und Verzweiflung

von Marc Hoffmann10 Kommentare

Microsoft: Egal wen man fragt, es dürfte wohl kaum einen Menschen geben, dem der Name eines der grössten Software-Konzerne der Welt kein Begriff ist. Nur die Assoziationen dazu sind wohl durchaus gemischt. Gerade die alten Hasen in der IT Branche sehen hier bis heute den steifen, unflexiblen Business-Konzern vor sich, der seinerzeit ein Betriebssystem mit einer Uhr als Top-Feature verkauft hat und dessen Kreativität bei Spielen nicht über Solitaire hinausging. Die Jüngeren unter uns, die vor allem gern mit der Zeit gehen, werden den extremen Wandel des Unternehmens aber mitbekommen haben seit Satya Nadella, als neuer Microsoft CEO, richtig Druck im Unternehmen macht und einen moderneren Kurs eingeschlagen hat. Doch hier möchte ich jetzt einmal ansetzen und erläutern, warum dieser Kurs eine ziemlich knappe Gratwanderung ist.

Marketing mit der rosaroten Brille

Ich muss ja selbst zugeben, dass ich eigentlich ein ziemlicher Microsoft-Fan bin, was auch einer der Gründe ist, warum Präsentationen und spektakuläre Werbevideos bei mir gern mal feuchte Augen auslösen und ich mich wieder fühle wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Doch in den letzten Monaten und Jahren lässt diese Begeisterung immer schneller wieder nach, wenn ich einmal etwas genauer darüber nachdenke, was die netten Damen und Herren auf der Bühne zeigen und erklären. Warum? Weil ich einfach nicht weiss, wann etwas wirklich mal so kommt, wie es auch gezeigt wird.

 

Für mich persönlich spielen drei grosse Kernbereiche des Unternehmens eine wichtige Rolle. Die Xbox, um genau zu sein die Xbox One, Windows und Windows Phone. Alle weiteren Dienste, welche im Hintergrund hängen, sind dann eher zusätzliche Beigaben, die unterschiedliche Rollen in den drei Bereichen spielen. Um das, was mich so sehr stört, genauer zu beschreiben, werde ich diese drei Bereiche einmal getrennt voneinander in diesem Artikel abarbeiten.

Xbox One – Die ewige Baustelle

Den Anfang mache ich einmal mit Microsofts Spielekonsole Xbox One. Ich würde mich nicht unbedingt als Hardcore-Gamer bezeichnen, auch wenn mich, vor allem zusammen mit Freunden, das ein oder andere Spiel über Stunden hinweg beschäftigen kann. Im Gegensatz zur Konkurrenzkonsole von Sony hat Microsoft auf der damaligen E3 ein riesiges Tamtam gemacht als es um die bahnbrechenden und umfangreichen Multimediafunktionen der Konsole ging und gerade diese haben mich extrem beeindruckt. Multitasking, Sprachsteuerung, massenhaft Apps und tonnenweise Features wurden versprochen und gezeigt. Dann kam der Release, die Experimentierphase, was nun alles geht und … das war es? Ja klar, die Konsole konnte viel, mehr als die Konkurrenz, und als dann die monatliche Update-Phase los ging und ständig neue Features geliefert wurden, gab es jedes Mal neues zu entdecken. Aber was bringt einem die Flut an Funktionen, wenn nichts so sauber funktioniert, wie man es erwarten würde? Nach nun 20 Monaten und dutzenden neuen Funktionen und Apps fühlt sich die Konsole noch immer an wie eine Baustelle. Abstürzende Apps, ewig lange Ladezeiten beim Andocken. Mehr Ausfälle einzelner Services im Monat als dies bei der Xbox 360 im ganzen Jahr der Fall war und immer die Hoffnung, dass es mit dem nächsten Update endlich besser wird. Und da sind wir schon an dem Punkt angekommen, wo man als Nutzer eines Microsoft Produktes das Gefühl hat, die Microsoft Marketing Abteilung mehr damit beschäftigt ist, die Hoffnung seiner Kundschaft zu fördern und nicht deren Vorfreude.

 

Genau dieses Gefühl hatte ich erst kürzlich wieder, als ich das erste offizielle Video zum vollständig neuen Xbox One Dashboard sah, welches auf Windows 10 basieren soll. So schnell, so tolle Optik, so viele neue Features! Aber halt: So ähnlich habe ich mich damals auch auf die erste Version gefreut. Und am Ende war ich doch eher ernüchtert und weniger von Glücksgefühlen überwältigt. Also heisst es weiter: Abwarten.

Windows – Irgendwie kriegen wir das schon hin

Mit diesem Satz dürfte wohl jedes Status-Meeting bei Microsoft enden, wenn es um die Entwicklung von Windows geht. Seit letzten November bin ich Mitglied im Windows Insider Programm und habe jede einzelne Version der Windows 10 Preview mitgenommen und ausprobiert. Vor allem die Präsentation im Januar, wie Windows 10 nun aussehen soll und was es alles können wird, hat mich durchaus beeindruckt und den Weg dahin habe ich mit Spannung verfolgt. Als Microsoft dann vor etwa vier Wochen verkündete, dass Windows 10 bereits Ende Juli veröffentlicht werden soll, musste ich erst einmal tief durchatmen. Mir ist durchaus bewusst, dass wir bisher noch immer mit Beta-Software versorgt werden, in welcher noch diverse Fehler enthalten sind und Microsoft hat auch gesagt, dass in den weiteren Builds bis zum Release vor allem Fehlerbeseitigung betrieben wird und weniger neue Funktionen kommen werden. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Microsoft an der Build Nummer 10130 für das Windows 10 Preview Programm und der Release sollte acht Wochen später sein. Nun fragte ich mich ernsthaft: Wie wollen die das denn schaffen?

 

Windows 10 hatte zu diesem Zeitpunkt fast so viele Baustellen wie der neue Berliner Flughafen und war in meinen Augen noch weit von einer Fertigstellung entfernt. Die Version war auf zahlreichen Notebook-Plattformen – meine eigene eingeschlossen – nicht einmal bootfähig. Das gross angekündigte Cortana-Feature wirkte noch immer wie eine Machbarkeitsstudie, die nur bei jedem zehnten Versuch auf die Sprachaktivierung hört. Das gesamte Modern-UI System crashte nach Belieben. Der Tablet Modus war kaum zu gebrauchen, weil Apps abstürzten und das Startmenü und Cortana oft einfach den Dienst verweigerten. Das Handling von vielen Apps, welche noch nicht auf Windows 10 optimiert wurden und die Anpassung der dynamischen Grösse machten mehr Probleme als alles andere. Und zur Krönung des Ganzen wurden bereits erste Features zum Release gestrichen, was vor allem den Edge Browser betrifft, dessen Bedienung auf Desktop-Systemen noch sehr zu wünschen übrig liess.

 

In den letzten Tagen war ich aber erstaunt, was für ein unglaubliches Tempo der Konzern plötzlich an den Tag legt. Build 10158 am Montag, welcher durch die extrem fehlerhafte vorherige Version allerdings nur schwer zu bekommen war. Build 10159 mit 300 Bugfixes am Dienstag und in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag dann gleich die Build 10162. Auf einen Schlag setzt Gabriel Aul mit seiner Insider Preview-Abteilung zum Endspurt an und lässt eine Version nach der anderen testen. Das macht durchaus Hoffnung, dass es doch was werden könnte und Windows 10 macht derzeit einen durchaus soliden Eindruck. Wobei mich persönlich noch immer eine Menge Kleinigkeiten an der Optik und Teilen des Betriebssystems stören, die irgendwie wirken, als wäre es noch lange nicht fertig.  

 

Vor allem mache ich mir deshalb Sorgen, weil selbst Windows 8.1 im Laufe der letzten Monate, vermutlich mit Updates, eine ganze Menge an Bugs eingeschleppt hat und sich von einer stabilen Version zu einer gefühlten Beta entwickelt hat. Optische Fehler im Log-In-Screen bei Verwendung der Bildschirmtastatur, abstürzende Apps, welche zuvor problemlos liefen und Fehler bei der Installation von Windows Updates und Netzwerkprobleme sind bei drei meiner Geräte an der Tagesordnung. Hier schleicht sich für mich das Gefühl ein, dass die Entwicklerinnen und Entwickler bei Microsoft durchaus unter einem ziemlichen Druck stehen. Will der Konzern einfach zu viel in zu kurzer Zeit? Natürlich müssen wir noch warten, bis es wirklich zum Release kommt, aber dann werde ich gern noch einmal diesen Text heraus kramen und schauen, ob ich falsch lag – das ist natürlich meine Hoffnung.

Windows Phone – Nächstes Mal wird alles besser

Kommen wir als letzten Punkt noch zu dem Bereich, der mir am meisten den Kopf zerbricht. Ich selbst bin aus diversen Gründen kein Windows Phone Nutzer, sondern hänge noch immer an Android fest. Dennoch beobachte ich die Entwicklung des Systems mit Neugier, habe auch schon Windows Phones im Einsatz gehabt und bin durchaus gewillt zu wechseln, wenn Microsoft es schafft, meine Ansprüche zu erfüllen. Natürlich sind diese Ansprüche bei jedem Menschen anders, aber das soll nicht das Thema sein. Was mir aber in den letzten Jahren aufgefallen ist, sind die vielen Versprechungen, die von Microsoft gemacht wurden.

 

Als Windows Phone 7 seinerzeit auf den Markt kam, war es frisch, modern, neu – einfach anders. Allerdings auch jung und es konnte in keinem Bereich mit der Konkurrenz wirklich mithalten. Es fehlten zahlreiche Features und vor allem die Apps. Dann kam mit Windows Phone 7.5 ein grosses Update, welches zwar den funktionalen Rückstand etwas verkleinerte, aber nichts an der Situation der Apps änderte. Doch mit Windows Phone 8 sollte dann alles besser werden. Unterstützung modernerer Hardware, noch mehr Features und eine riesige Menge neuer Apps dank mehr Möglichkeiten für die Developer. Aber wo blieben diese Apps? Zwar stieg die Zahl der Apps im Store immer mehr an, doch die wirklich wichtigen wurden stiefmütterlich behandelt oder ganz eingestellt. Warum sollte man auch für ein System entwickeln, was nicht einmal einen zweistelligen Marktanteil hat?

 

Dann kam Windows Phone 8.1 und es sollte alles besser werden (irgendwie kommt mir das bekannt vor). Mit dem Action Center, Ordnern für Live Tiles, weiteren APIs und diversen Anpassungen am System hat es Microsoft beinahe geschafft, funktional mit den anderen Betriebssystemen auf Augenhöhe zu stehen, wenn das Update denn endlich mal kam. Wenn ein neues und wichtiges Betriebssystem im Sommer 2014 fertig wird und man es zum Jahreswechsel noch immer nicht geschafft hat, dieses allen Geräten zur Verfügung zu stellen, sind wir an dem Punkt angekommen, an dem durchaus von Verzweiflung gesprochen werden kann. So sorgt man sicher nicht dafür, neutral ausgerichtete Kundschaft zu halten oder neue zu gewinnen.

 

Aber nun wird ja Windows 10 Mobile entwickelt, alle Lumia Geräte mit Windows Phone 8 werden dieses als Update bekommen, Universal Apps werden für eine riesige Flut an hochwertigen Apps sorgen und dann wird alles besser – ich rolle derweil genervt mit den Augen. Natürlich wird Windows 10 Mobile ein super Betriebssystem, wenn es denn endlich fertig wird. Doch immer ist es dieselbe Leier mit immer denselben Versprechungen. Selbst wenn Microsoft damit nun endlich den Durchbruch schafft und Windows 10 Mobile ein ernstzunehmender Konkurrent für Apple und Google wird, lässt mich das nicht mehr in Begeisterungsstürme ausbrechen, sondern nur noch sagen: „Das wird auch langsam mal Zeit!“

Die richtige Strategie mit der falschen Taktik

Die Strategie – oder besser gesagt die vielen verzahnten Strategien – die Microsoft fährt, gehen definitiv in die richtige Richtung. Um mal einen bildlichen Vergleich anzustellen: Die Weichen sind auf den richtigen Kurs gestellt, aber wenn es der Zugführer nicht hinbekommt, in den Kurven auch mal zu bremsen, macht die Fahrt niemandem Spass und wenn man Pech hat, entgleist der Zug. Microsoft sollte einmal anfangen, nicht immer zu viel auf einmal zu wollen und einen Fuss vor den anderen setzen. In Windows 10 ein paar Features vor Release zurückzustellen und diese lieber später nachzureichen, ist mit Sicherheit eine gute Entscheidung. Es gilt einfach, die richtige Balance zu finden, zwischen einer guten Nutzererfahrung und einem grossen Pensum an Funktionen. Microsoft befindet sich nun schon seit einigen Jahren in einer gigantischen Umstrukturierungsphase, bei der viel durcheinander geraten kann. Aber immerhin lässt sich nun langsam ein Muster erkennen und der viele Aufwand beginnt sich auszuzahlen. Wenn es der Konzern nun auch noch schafft, weniger gross angesetzte Versprechungen zu geben und diese dann noch so umsetzt, wie man das erwartet, steht dem Unternehmen eine rosige Zukunft bevor. Davon bin ich überzeugt.

 

Diese Kolumne gibt die einzelne Meinung eines Redakteurs wieder und muss nicht mit der vom Team von PocketPC.ch übereinstimmen.

Das könnte Sie auch interessieren

10 Antworten zu “Blackys Gedanken: Zwischen Hoffnung, Warten und Verzweiflung”

  1. Textmarker sagt:

    Das Entscheiden, was MS immer falsch macht, ist, dass jedes neue Produkt unfertig auf den Markt kommt. Hat es dann endlich durch diverse Updates Marktreife erlangt, wird es nicht weiterentwickelt, sondern durch ein neues (unfertiges) Produkt ersetzt.

  2. Defected sagt:

    Sehr guter Artikel.
    Gerade im Bereich Windows Phone stimme ich hier voll und ganz zu.

  3. Wolfgang D sagt:

    Ja, an den Gedanken ist was dran.

    Microsoft hat aus meiner Sicht aktuell nur einen neuen Märchenonkel bekommen, die Umstrukturierung war so oder so fällig. Die unendliche Geschichte ist aber seit langem dieselbe: „Es wird einmal ganz ganz toll, wirklich!!!111!!“.

    Da warte ich seit WMobile 6.5, dem HTC 7Pro und diversen Lumias auch ganz, ganz, doll drauf. Nicht. Android bietet mir alles Notwendige, ohne großartige Gängelung, für alle meine kleinen bunten elektronischen Spielzeuge. Sogar für die aus dem Haus Microsoft.

    Windows benutze ich nur noch berufsbedingt und wenn es eine echte Möglichkeit gäbe, Geräte samt dem benötigten Programmrotz unter einem freien System laufen zu lassen, wäre ich auch da schon längst weg. Also: Windows ist nur Mittel zum Zweck, und Microsoft macht es einem auch da schwerer als nötig.

  4. mikehak sagt:

    Ich sehe vieles sehr ähnlich. Lange wurde viel versprochen aber dann nicht gehalten. In diesem Bereich sieht am aber in letzter Zeit eine Besserung. Die letzten Versprechen wurden eigentlich alle gehalten.

    Zustimmen muss ich dir auch mit W10. Wenn du mich vor 8 Wochen gefragt hättest ob W10 ab dem 29. Juli brauchbar ist, hätte ich es klar mit einem grossen NEIN beantwortet. Mit Build x158 sah ich es nicht so düster. Jetzt mit Build 162 würd ich sagen, es sieht nicht schlecht aus und man könnte es wagen mit dem Wechsel.

    Zum Thema Update WP. Hier haben immer noch die Provider ein Wort mitzureden. Wenn ein Provider kein Update anbieten will, kriegt man auch keines Egal ob Branding Device oder nicht. Hier hat MS eine Ankündigung gemacht, die eigentlich nicht wirklich gross für aufsehen gesorgt hat, aber eigentlich interessant ist. Die Ankündigung war, dass mit W10 die Mobiles zeitnah versorgt werden und nicht mehr auf die Provider gewartet wird. Sie hätten hier sehr gute Erfahrungen mit der Insider Preview sammeln können. Wenn sie diese Ankündigung halten, dann wär das Thema gegessen. Was auch MS Fehlt sind APP Entwickler für ihre Systemlandschaft. Das haben sie bis jetzt nicht geschaft, Namhafte Firmen ins Boot zu holen.

    Zum Thema Strategie und Umstrukturierung. Hier finde ich, dass ein Roter Faden zu erkennen ist und dieser in eine sehr gute Richtung zeigt. Der Wichtigste Schritt für Microsoft war, denke ich, dass sie wirklich wieder zu einem Team zusammengewachsen sind. Also nicht hier Xbox, dort Mobile, da Surface und irgendwo Desktop, sondern wirklich endlich eine Einheit bilden. Ob es verstärkt Früchte tragen wird, dass wissen die Götter. Auf jeden fall sieht man mit W10 schon mal danach aus.

    Was man auch sagen kann. Microsoft wagt wieder was. Die letzten Jahre hat MS nicht wirklich Neuerungen gebracht, ausser W8 und Surface (Wobei die Idee ja nicht direkt neu war, gab ja schon lange Tablets von MS) Alles andere war nicht wirklich neu. Jetzt sieht man doch Hololens, Surface Hub, Microsoft Band etc. Dies sind doch einige Schritte nach vorn (Sofern das gehalten wird was versprochen wurde).

    Wenn ich jetzt das ganze mit anderen Konzernen (Apple, Google) vergleiche muss ich sagen dass es nicht so verkehrt ist was so läuft.

  5. night sagt:

    Ich habe noch immer WM 6.5 Geräte und erst dieses Jahr durch Android ersetzt. Grund Windows Phone war zum Zeitpunkt des Wechsel schlicht nicht brauchbar für mich. Aktuell ist es noch immer so und ich lasse mich überraschen was die v10 mit sich bringt und ob diesmal die M$ eigenen Dienste voll umfänglich benutzbar sind.

  6. Defected sagt:

    @mikehak
    Das mit den Providern ist grundsätzlich richtig.
    Du darfst allerdings nicht vergessen, dass selbst die freien Lumias das Update nicht früher erhielten.
    Teilweise wurden sogar Geräte mit Branding früher bedient.

  7. mikehak sagt:

    @Defected.
    Das stimmt schon. Nur haben auch bei den Freien Geräte die Provider noch ein Wörtchen mitzureden. Die müssen es Testen und freigeben oder Änderungen angeben. Erst wenn Freigegeben, geht es in den Rollout prozess. Genau dieser Prozess soll wegfallen. Laut Twitter Posts von MS Mitarbeitern. Somit sollte es wirklich schneller gehen und Updates Zeitnahe (wie Windows Updates) auf die Geräte Verteilt werden.

    Aber es muss sich erst noch beweisen.

  8. derandere sagt:

    Hmmmm,

    bestimmt gibt es eine Menge, dass man an Windows Phone 8.1 verbessern könnte, aber so richtig viel fällt mir da nicht ein.

    Ok, doch eine Sache nervt mich noch immer. Die Zertifkatsverwaltung für Windows Phone 8.1.

    Aber sonst ?

    Ich verstehe auch immer nicht was alle über die Apps meckern.
    OK bei Appel gibt es 2 Million Apps, bei Android 4 Millionen und bei MS nur 250tausend. Aber so richtig fehlen tut mir nichts für mein Phone.

    Mittlerweile ist die API doch recht offen, aber wenn halt die Beiden anderen BS „alle“ APP-Entwickler aufsaugen….dafür kann MS jetzt nichts mehr…versaut haben Sie es beim Sprung von 6.5 nach 7.0…..das war das übelste was sie machen konnten.

    Aber jetzt, aus meiner Sicht machen sie fast alles richtig. Leider nur haben Sie im entscheidenem Moment viel falsch gemacht und so werden sie noch sehr lange brauchen um sich davon zu erholen…wenn MS denn überhaupt schafft.

    Dennoch ich mag mein Phone…..nur könnte mal wieder ein Phone mit Hardware-Tastatur erscheinen.

    SO long DerAndere

  9. mikehak sagt:

    @derandere
    Also nur damit wir uns richtig verstehen. Ich arbeite auch voll mit MS Systemen, aber sehe gewisse Punkte einfach Kritisch.

    Also Apps die Fehlen.
    – Sonos
    – Swiss (und andere Fluggesellschaften)
    – Bank
    – Kreditkarten
    – Auto Connect /wobei meines eh noch keines Hat
    – Philipps Hue /oder Konkurenten
    – Diverse Homematic Apps

    um nur mal einige zu nennen. Gibt noch eine Ganze Liste mehr.

    Vom System her finde ich es eines der Besten. Sehr stabil, Entwickler halten sich mehrheitlich an Design Guidlines (Was bei Android zum Teil eine Katastrophe ist).

    Hoffe nun wirklich dass die Entwickler endlich auf den Zug aufspringen zum man ein Windows Mobile auch zum Steuern über USB Benutzen kann. Das gibt interessante Möglichkeiten.

  10. derandere sagt:

    @mikehak

    Ich sage auch nur das sie MIR nicht fehlen.
    -Sonos….keine Ahnung was das genau ist…aber im Heimnetzwerk Stream oder auch per Cloud kein Problem
    -Swiss Fluggesellschaften…auch da weiss ich nicht geanu was die App macht aber einchecken etc. kriege ich bei Lufthansa und Airberlin wunderbar auch ohne hin
    -Bank wieder weiss ich nciht genau was Du meinst aber die Sparkasse und die Post haben gute APPS
    -Kreditkarten……
    -Autoconnect….also mein 7 Golf Connectet sich wunderbar mit meinem Lumia 930 über Blauzahn….sowohl Musik, also auch Navi oder Telefon gehen ohne Probleme
    -Diverese Homeatic Apps…..jap sehe ich auch so 🙂
    – Was meinst Du mit Steuern über USB ?

    Wie gesagt ich streite nicht ab das Windows die wenigsten APPS hat nur fehlen mir halt „kaum welche 🙂

    So long DerAndere

Schreibe einen Kommentar

Teilen