Di. 25. August 2015 um 9:47

Musikstreaming: Deezer, Spotify, Google Music und Apple Music im Vergleich

von Marcel Laser8 Kommentare

War Spotify doch nun lange Zeit irgendwie der Inbegriff des Musikstreamings, so hat Apple Music nun sehr hohe Wellen in der Branche geschlagen und viel Aufmerksamkeit bekommen, nicht zuletzt durch seine Preisgestaltung im Familien-Abo. Doch es gibt noch deutlich mehr Konkurrenz: Google Music ist ebenfalls ein Kandidat und auch Deezer aus Frankreich macht derzeit mächtig Druck. Wir haben uns, nachdem Apple Music nun gut zwei Monate Zeit hatte, die Angebote einmal genauer angeschaut und stellen fest: Der Teufel liegt wahrlich im Detail.

Spotify – Kennen alle, nutzen fast alle, aber bald nicht mehr kostenlos?

Der Platzhirsch, der unumstrittene Name im Musikstreaming-Geschäft. Spotify ist ein Begriff und gilt als derzeitiger Herrscher über den Streaming-Thron. Der Vorteil von Spotify ist nicht nur die riesige Bibliothek aus mehr als 20 Millionen Liedern, sondern auch ein kostenloser Zugang. Allerdings gelten hier diverse Einschränkungen, denn der kostenlose Dienst kostet unter Umständen doch etwas: Nerven. Zwischen mehreren Liedern wird nach einiger Zeit Werbung abgespielt, ihr könnt nicht beliebig viele Tracks skippen, einen Offline-Modus gibt es nicht. Das gilt allerdings alles nur für die kostenlose Variante. Wer deutlich mehr vom Streaming haben will, kann über Spotify ganz einfach auch einen Premium-Account für 9,99 Euro (12.95 SFr) anlegen. Wer in Deutschland lebt und studiert, kann den Preis sogar auf 4,99 Euro drücken. Somit ist vor allem der Studirabatt ein nettes Alleinstellungsmerkmal. Seit Monaten wird auch bei uns in der Redaktion fleissig Spotify genutzt und man muss ehrlich sagen: So störend ist die Werbung nun auch wieder nicht. Bis diese erscheint, muss man schon ein paar Lieder am Stück gehört haben und das funktioniert recht gut. Danach hört oder schaut man sich den entsprechenden Spot an und es kann auch schon weitergehen. Anders wäre die kostenlose Version auch wohl nicht finanzierbar. Ein paar Fakten zum Streaming-Dienst von Spotify:

  • Kostenlos und 9,99 Euro (12.95 SFr) Premium-Account, Familienmitglieder zahlen 50%
  • Cool: Studierende in Deutschland zahlen mit Rabatt nur 4,99 Euro
  • Mehr als 35 Millionen Songs aus über 900 Genres
  • Apps für Windows Phone, iOS und Android. Kompatibel mit Mac OS X und Windows
  • Gibt es auch für PlayStation
  • 30 Tage Premium-Testaccount
  • Offline-Modus nur mit Premium-Account
  • Hörbücher gibt es mittlerweile auch
  • Guthaben kann per E-Cards oder Gutscheincodes eingelöst werden
  • Unkompliziertes Aussteigen aus dem Abo (monatlich möglich)

Mittlerweile ist aber die Zukunft des kostenlosen Angebots ungewiss. Spotify schreibt durch seine extrem aggressive Expansion seit längerer Zeit tiefrote Zahlen. Gut möglich, dass man das Angebot des kostenlosen Zugangs in Zukunft deutlich beschneiden wird oder vielleicht ganz von einer kostenlosen Variante abrückt. Wir berichteten vor Kurzem, dass in der Musik-Szene bereits entsprechende Gerüchte in Umlauf sind und Spotify sich in Verhandlungen mit den Lables befindet, um sein Angebot umzubauen.

 

Generell gefällt uns Spotify sehr gut und das kostenlose Angebot gibt es nur bei den wenigsten Anbietern. Man kann zwar nicht beliebig viele Songs skippen oder immer genau den Song hören, den man gerade auch hören will, doch ist das Durchsuchen von Tausenden von Playlists spassig und der Mehrwert für „keine Kosten“ ist durchweg exzellent. Das reicht soweit, dass der Anbieter auch Playlists für das eigene Fitness-Training bereithält. Nicht umsonst ist Spotify das Alpha-Tier im Music-Streaming-Gehege. Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass der kostenlose Zugang bald nicht mehr existieren könnte. Was ist mit euch? Steigt ihr um oder holt ihr euch dann den Premium-Zugang?

Spotify Music
Entwickler: Spotify Ltd.
Preis: Kostenlos+
Spotify Music
Entwickler: Spotify Ltd.
Preis: Kostenlos+
Spotify
Entwickler: Spotify AB
Preis: Kostenlos

Deezer: Coole Werbung im Fernsehen, ebenfalls kostenlos und riesiges Angebot

Deezer? Kennt man vor allem mittlerweile aus der wirklich lustigen Fernsehwerbung mit dem Typen, der immer nur das hört, was er hören will. Ein grandioser Bezug zum eigenen Deezer-Streaming-Dienst! Wenn der Dienst genauso gut ist, wie die Werbung lustig, kann ja nicht mehr all zu viel schief gehen. Zu Buche stehen hier ebenfalls mehr als 35 Millionen Songs. Angeblich ist die Bibliothek sogar grösser als die von Spotify, aber das lässt sich schlecht nachzählen. Ebenfalls toll: Auch Deezer hat einen kostenlosen Zugang! Das Angebot selber richtet sich hier aber sehr stark an Spotify. Ihr hört euch also auch hier nach und nach Werbung an und ihr könnt nicht pausenlos irgendwelche Songs skippen. Auch stehen euch nur die Hörarten Mix und Flow zur Verfügung, was das Hören von einzeln gewählten Tracks nicht vorsieht. Für 9,99 Euro (12.95) gibt es aber einen Premium-Account, der euch alles machen lässt, was ihr wollt. Im Folgenden ein paar interessante Punkte zu Deezer.

  • Kostenlos und 9,99 Euro (12.95 SFr) für Premium-Account
  • 30 Tage Premium-Testaccount
  • Leider kein Familien-Abo
  • Mehr als 35 Millionen Songs (angeblich sogar mehr als Spotify)
  • Windows Phone, Android und iOS. Auch in den Desktopbrowsern
  • Premium-Version bietet auch Offlinemodus
  • Ihr könnt euch die Lyrics zum Song anzeigen lassen
  • Auch hier gibt es Hörbücher

Die Qualität ist super und das Angebot herausragend. Das Feature, welches auch die Lyrics zum Song anzeigt, ist cool und lädt zum Mitsingen und/oder Ausprobieren ein. Schade nur, dass es kein richtiges Familien-Abo gibt, wie beispielsweise bei Apple Music oder Spotify. Die Einbindung von Hörbüchern hat uns ebenfalls gefallen, auch wenn das Angebot begrenzt ist.

 

Wenn Spotify 2016 tatsächlich mit seinem Gratis-Abo einknickt, könnte Deezer der neue Stern am Himmel werden. Schon jetzt gilt der Dienst aus Frankreich zur bisher stärksten Konkurrenz von Spotify. Wenn diese ihr kostenloses Angebot beibehalten, wäre es die erste Alternative des vielleicht wegfallenden Gratis-Abos von Spotify. Die Qualität beim Hören war ebenfalls sehr gut. Aber ganz ehrlich: Da tut sich zwischen allen Anbietern nicht viel.

Deezer Music
Entwickler: DEEZER SA
Preis: Kostenlos+
Deezer Music
Entwickler: Deezer Mobile
Preis: Kostenlos+
Deezer
Entwickler: Deezer SA
Preis: Kostenlos

Google Music: Kein Gratis-Angebot, aber mit grosser Cloud

Wer einen amerikanischen Google-Account besitzt, kann vielleicht über den Nachteil des fehlenden kostenlosen Zugangs hinwegsehen. Denn in den USA gibt es definitiv auch ein Gratis-Streaming, welches hier bei uns offensichtlich fehlt. Wer Google Music aber dennoch testen will, kann 30 Tage lang den Premium-Dienst nutzen. Danach kostet Google Music – wie alle anderen eben auch – 9,99 Euro (11.95 SFr) im Monat, was aber auch kein Problem darstellt, denn die Testphase ist jederzeit kündbar, sofern einem das Angebot nicht gefällt. Google Music selber kommt auf circa 30 Millionen Songs, was laut Angaben der anderen Anbieter rund 5 Millionen Lieder weniger sind. Dafür bekommt ihr eine riesige Cloud spendiert, die euch eure bereits gekauften Songs hochladen lässt und ihr von überall aus streamen könnt. Ein Familienangebot existiert, wie bei Deezer, nicht.

  • 9,99 Euro im Monat (11.95 SFr), kein Gratis-Account
  • 30 Tage Premium-Testaccount
  • riesige Cloud für bis zu 50’000 eigene Lieder
  • Neben Android gibt es auch eine iOS-App
  • Leider keine Windows Phone-App
  • Offline-Modus verfügbar
  • Guthaben per Google-Cards oder PayPal aufladbar

Schade, dass es das Gratis-Angebot noch nicht zu uns in die Region geschafft hat. Wer allerdings mit seiner Google-ID und dem Android-Smartphone das Angebot aus erster Hand geniessen will, sollte sich Google Music einmal anschauen. Die integrierte Cloud, die euch das Hochladen der eigenen Musik erlaubt, damit ihr diese auch überall zur Verfügung habt, ist ein tolles Feature. Neben der iOS-App hätten wir uns aber noch eine Windows Phone App-gewünscht. Aber vielleicht kommt diese ja dann später mit Windows 10 Mobile?

Google Play Music
Entwickler: Google, Inc.
Preis: Kostenlos
Google Play Musik
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos

Apple Music: Der Grossangriff des grössten digitalen Online-Vertriebs für Musik

Die Bombe platzte mehr oder weniger überraschend, auch was die Preisgestaltung betrifft. Denn durch das wirklich gute Familienangebot von Apple befinden sich Dienste wie Spotify mit ähnlichen Angeboten unter Zugzwang. Was steht uns aber hier alles zur Verfügung? Mit fast 40 Millionen Songs ist Apple Music Spotify und Deezer mehr als ebenbürtig. Auch die grossen Beziehungen von Apple zu den stärksten Music-Lables könnte in der Zukunft an Gewicht bekommen. Neben den 90 Tagen Testaccount gibt es allerdings kein Gratis-Angebot: Punkt für Deezer und Spotify. Dafür versucht Apple, mit eigenen Ideen zu punkten. Wer viel mit seinen Lieblingskünstler_innen interagieren möchte, findet bei Apple Music auch die Connect-Seite. Dort stellen viele hochrangige Musiker_innen Snippets zu neuen Songs und Exklusiveinblicke in Events online oder geben Einsicht in aktuell laufende Arbeiten. Man ist also nah dran, sofern die Stars es nutzen und die Aktivität ist mittlerweile sehr hoch.

  • 9,99 Euro (11.15 SFr) und Familienangebot (6 Personen) für 14,99 Euro (16.73 SFr)
  • Leider kein Gratisangebot
  • 90 Tage Premium-Testaccount
  • Künstler Connect-Seite integriert: Als Fan immer auf dem neusten Stand
  • Beats 1 Radio als exklusive Radiostation (auch ohne Apple Music hörbar)
  • Bald auch für Android, aber leider kein Windows Phone
  • Offline-Modus verfügbar
  • Leidet noch vereinzelt unter Startschwierigkeiten und Bugs
  • Guthaben per PayPal oder iTunes-Karten aufladbar

Dabei sticht vor allem das Familienangebot heraus. Wer dieses aktiviert, zahlt 14,99 Euro (16.73 SFr), kann aber bis zu fünf weitere Personen mit ins Boot holen. Kein anderes Angebot ist derzeit günstiger. Geht es allerdings um einen stinknormalen Solo-Account, ist der Preis mit allen anderen Anbietern identisch. Apple Connect für Künstler_innen ist ein Alleinstellungsmerkmal und vor allem für Hardcore-Fans interessant. Die Mischung aus Twitter, Instagram und ein bisschen MySpace kommt überraschend gut an. Ist allerdings weder essentiell, noch wird es viele interessieren. Löblich: Apple befreit sich ein wenig von den eigenen Fesseln und wird bald eine App für Android anbieten. Was uns aber wieder nervös an den Nägeln kauen lässt, ist der Umstand, dass bisher nichts zu einer Windows Phone-App gesagt wurde und da wird auch so bald erst einmal nichts kommen.

 

Trotz der 256 kbit Qualität bei Apple Music, welche dadurch augenscheinlich deutlich unter der Qualität der anderen Anbieter zu liegen scheint, gibt es nahezu keine akustischen Unterschiede. Als Nachteil werten wir das also erst einmal nicht. Etwas heikler wird es aber mit den in den Stichpunkten erwähnten Fehlern. Ab und an kränkelt Apple Music noch an kleineren Bugs, auch wenn das letzte Update viele nervige Fehler bereits beseitigen konnte. So kann es ab und an einmal vorkommen, dass ihr nicht das gesamte Album zum Offline-Hören herunterladen könnt, sich Playlisten seltsam verschieben, nicht alle Lieder auftauchen oder auch das Importieren fehlerhaft verläuft. Einige dieser Phänomene sind uns ebenfalls aufgefallen, nach einer Neuanmeldung aber oft auch wieder verschwunden. Man merkt es eben: Apple befindet sich noch am Anfang dieser Reise.

Fazit – Unterschiede liegen im Detail, alle Dienste sind hervorragend

Nach all den Monaten, die wir hier nun verbracht haben, diese vier Dienste gegeneinander antreten zu lassen, ist das Fazit eher ernüchternd und wir knallen es euch gerne auch so an den Kopf: Nehmt doch was ihr wollt! Alle Streaming-Angebot machen wirklich Spass! Es gibt aber zwei Trümpfe in der Branche: Wer keine Lust auf Bezahlen hat und es egal ist, dass nicht gezielt Lieder wählbar sind und zwischendurch ein bisschen Werbung erscheint, darf mit Spotify und Deezer sofort ins Rennen gehen! Super: Beide Dienste sind kostenlos nutzbar, bieten euch auch Hörbücher und stehen sich in der Songauswahl in kaum etwas nach.

 

Wer etwas mehr machen möchte und Musikstreaming exzessiv nutzt, wird mit allen Angeboten seine Freude haben. Wir konnten keine eklatanten Schwächen feststellen. Der Preis ist bei allen Anbietern identisch und das Angebot ist ebenfalls überall riesig. Nur Apple kann sich mit seinem Familienangebot und den damit verbundenen 14,99 Euro (16.73 SFr) noch ein wenig abheben. Auf der anderen Seite gewinnt Spotify die Herzen der Studierenden: 4,99 Euro kostet der Zugang mit Studierendenrabatt. Der Rest hängt natürlich stark vom persönlichen Geschmack ab.

 

Google lockt mit einer exklusiven Cloud mit viel Platz für eigene Musik und wäre vielleicht etwas für Leute mit „alles aus einer Hand“-Mentalität. Apple Music ebenso, auch hier kann man direkt mit seiner Apple-ID loslegen und ist nicht sofort auf andere Dienste mit neuen Accounts angewiesen. Dafür fehlt es bei beiden Modellen an einem Gratisangebot, aber Apple lässt euch zumindest ausgiebig 90 Tage lang testen. Zudem gibt es mit Connect auch eine interessante Plattform für Hardcore-Fans.

 

Was man unter Umständen noch bei der Wahl berücksichtigen könnte, wären Angebote von Providern. Solltet ihr in nächster Zeit einen neuen Vertrag abschliessen, so gibt es ab und an gesonderte Kondition für Music Streaming. Entweder bekommt man eine gewisse Zeit lang einen Gratiszugang auf Premium-Inhalte, vergünstigte Bedingungen oder den streamenden wird kein Datenvolumen durch die Music-Dienste abgezogen. Vor Vertragsabschluss und bei gleichzeitigem Interesse, sollte man sich vielleicht erkundigen, was der Provider der Wahl in dieser Richtung anzubieten hat.

 

Uns haben abschliessend alle Dienste sehr gut gefallen und die Wahl fällt schwer. Der persönliche Geschmack hat hier am meisten Aussagekraft: Wer also generell bereit ist, für den Service zu zahlen, hat freie Hand. Aber die Konkurrenz auf dem Markt ist hoch und am Ende profitiert die Endkundschaft sowieso. Was als letzte Frage noch zu klären bleibt, wären die Veränderungen im Hause Spotify. Wir sind gespannt, was wir da bis 2016 noch alles zu erwarten haben.

vg-wort
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8 Antworten zu “Musikstreaming: Deezer, Spotify, Google Music und Apple Music im Vergleich”

  1. Abarth sagt:

    Ihr solltet zumindest noch Qobuz und Tidal anschauen und in den Vergleich aufnehmen.

  2. Marcel Laser sagt:

    Das bleibt nicht der einzige Vergleich in dieser Richtung 😉 Aber danke fürs Feedback. Es wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einen zweiten Artikel mit weiteren Streaming-Diensten geben 🙂

  3. Wurmbier sagt:

    Ich nutze das kostenlose Angebot von Deezer. Allerdings gibt es bei mir keine Werbung. Nur das unbegrenzte Überspringen von Tracks im Flow ist nicht möglich.

  4. supermanlovers sagt:

    Bei Deezer sieht die fertigen Playlisten mM nach deutlich schlechter als bei Spotify. Daher habe ich mich beim Premium Kauf klar für Spotify entschieden.

  5. Entrail sagt:

    Ihr solltet auch das Format berücksichtigen und nicht nur die kbit. Ich kenne mich auf dem Gebiet viel zu wenig aus, habe aber gelesen, dass Apple das bessere Format benutzt, sodass trotz weniger kbit die Qualität ebenbürtig (evtl besser?) sein soll.
    Ich weiß ihr schreibt das es für euch kein negativ Punkt ist, aber man kann halt nicht immer nur die nackten Zahlen vergleichen.
    Das machen genug Leute, ihr könntet das aber bitte ergänzen.

    Ansonsten bin ich bisher mit Spotify schon seit etwas über einem Jahr sehr zufrieden. Apple Music anfangs getestet und da gefiel mir die Navigation und Offlinespeicherung nicht. In meinen Augen ist nicht klar ersichtlich welche Leider einer Playlist bereits geladen sind. Man kann dazu auch noch einzelne Lieder laden und bekommt dann ein kleines Handy Symbol am Lied angezeigt.
    Werde es aber die Tage erneut testen, hat sich ja evtl etwas getan.

  6. Googlook sagt:

    @ Entrail: Die Angabe zum Format wäre gut, z.B. in Form einer Tabelle mit weiteren Infos als Übersicht.
    Apple benutzt ACC, bei niedriger Datenrate ist dies deutlich besser als MP3, bei 256 kbps ist der Unterschied jedoch nur gering. Mir gefällt da z.B. Ogg Vorbis von Spotify deutlich besser. Bei Spotify gibt es Ogg auch mit 320 kbps, was mMn hörbar besser ist als das was Apple zu bieten hat.

  7. laskd sagt:

    Google Music nutze ich schon sehr lange, auch schon bevor es All-Acess gab. Finde primär das Streaming der eigenen (Digitalisierten) CD-Sammlung ein riesiger Pluspunkt. Gerade mit meinem Musikgeschmack abseits der Mainstream Landschaft kann man so überal „seine“ Musik geniessen.
    Ich nutze das Streaming primär wenn ich unterwegs bin. Zu Hause wird bei mir übrigens Vinyl (ab und zu CD) gehört. Mehrheitlich ist dies Metal (in all seinen variationen), Classic Rock, Rockabilly, Psychobilly, Retro Rock, english-Punk, und sehr viele andere handgemachte Gitarrenmusik.
    All-Access nutze ich aber auch, seit es in der schweiz verfügbar ist. Ich habe durch all access mittels interpretenradio oder „Radio auf gut Glück“ viele (vor allem auch weniger bekannte) Künstler kennengelernt. Dadurch habe ich auch den einen oder anderen Physikalischen Datenträger (CD oder Vinyl LP) zugelegt und so meine Sammlung ergänzt.
    Google Music nutze ich schon sehr lange, auch schon bevor es All-Acess gab. Finde primär das Streaming der eigenen (Digitalisierten) CD-Sammlung ein riesiger Pluspunkt. Gerade mit meinem Musikgeschmack abseits der Mainstream Landschaft kann man so überal „seine“ Musik geniessen.
    Ich nutze das Streaming primär wenn ich unterwegs bin. Zu Hause wird bei mir meistens Vinyl (ab und zu CD) gehört. Mehrheitlich ist dies Metal (in all seinen variationen), Classic/Retro Rock, Rockabilly, Psychobilly, english-Punk, und sehr viele andere handgemachte Gitarrenmusik.
    All-Access nutze ich aber auch, seit es in der schweiz verfügbar ist. Ich habe durch all access mittels interpretenradio oder „Radio auf gut Glück“ viele (vor allem auch weniger bekannte) Künstler kennengelernt. Dadurch habe ich auch den einen oder anderen Physikalischen Datenträger (CD oder Vinyl LP) zugelegt und so meine Sammlung ergänzt.
    Diesen Sommer habe ich über rund zwei monate Spotify getestet und habe festgestellt, dass dort sehr viel Wiederholung stattfindet und die Genres zur auf Stufe „Rock/Metal“ (keiene untergenres) auswählbar sind (Es ist zum Beispiel nicht möglich Thrash Metal oder Death Metal auszuwählen oder durch die Genres und subgenres zu browsen). Ich meine mit wiederholung, dass wenn man Musik mit Spotify hört, dass dann der selbe interpret alle zwei bis drei Songs wiederholt wird. Weiter werden fast nur songs von bekannten Interpreten (z.B. Iron Maiden, Slayer, Pantera, Metallica, Guns & Roses usw…) gebracht. Und wenn man am Tag drauf wieder das Genre Radio auswählt, ist die Playlist fast die Selbe wie am Tag zuvor (inkl. dieselben schon tausendmal gehörten Songs). Ich weiss nicht, ob ich das Konzept von Spotify nicht richtig verstanden habe oder ob das generell so ist. Ich habe mich zwar darum bemüht, sehr viele Songs von unterschiedlichen Künstlern zu „liken“ (rund 200 songs von über 100 Interpreten) damit Spotify eine Chance hat meinen Musikgeschmack kennen zu lernen, aber dies hat nichts gebracht. Google music all access ist hier im Vorteil, wenn man 10’000 bis 20’000 Songs hochladen kann und aufgrund dieser Auswahl dann schon ziemlich gut im Stande ist den persönlichen Musikgeschmack abzuschätzen.
    Wäre für mich spannend zu erfahren, wie sich oben geschilderte Thematik mit Apple Music und Deezer verhalten würde. Gibt es dazu allenfalls auch „erfahrungswerte“?

  8. Wurmbier sagt:

    Zumindest bei Deezer kann ich sagen, dass der Flow ganz gut lernt. Ich habe einen seltsamen Musikgeschmack und höre neben Metal z.B. auch Electropunk und ausgewählten deutschen Hip Hop.
    Nachdem am Anfang viel „unbrauchbares“ gespielt wurde, konnte ich mittlerweile den Flow hin zu meinem Musikgeschmack steuern, indem ich entsprechende Lieblingssongs angegeben habe.
    Mittlerweile laufen bei mir auch kleinere Bands in den von mir präferierten Genres. Ich höre z.B. kaum Thrash- und Death-Metal. Aus diesen Bereichen wird wenig abgespielt.
    Da Deezer kostenlos und zumindest bei mir werbefrei ist, kannst du es ja mal testen. Ich bin bisher recht zufrieden.

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