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  1. Nutze die aktuelle 1.5er mit Sense - mir ist aufgefallen, dass bei jeglicher Bedienung, (Entsperren, Mediaplayer anwerfen, Kalender anschauen etc.) es eine winzige Datenaustausch über das Phonenetz gibt. Mein Thema also:

    Wie seht Ihr es also allgemein mit einem Google Android Phone?
    Habt Ihr Angst vor den Daten, die über euch gesammelt werden und wisst Ihr, welche gesammelt werden?
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  2. Dies ist einer der Gründe, warum ich auf mein (geliebtes) altes WinMob
    nicht vollständig verzichten möchte!
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  3. Zitat Zitat von TheGent Beitrag anzeigen
    Nutze die aktuelle 1.5er mit Sense - mir ist aufgefallen, dass bei jeglicher Bedienung, (Entsperren, Mediaplayer anwerfen, Kalender anschauen etc.) es eine winzige Datenaustausch über das Phonenetz gibt. Mein Thema also:

    Wie seht Ihr es also allgemein mit einem Google Android Phone?
    Habt Ihr Angst vor den Daten, die über euch gesammelt werden und wisst Ihr, welche gesammelt werden?
    Wenn sie was wissen wollen von dir würden die es auch sicherlich so raus bekommen egal ob du dein Handy entsperrst oder im Kalender was einträgst.
    Das wie mit der BILD
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  4. Wenn du ein Googlekonto hast und deine Daten synchronisierst, sind deine Kontakte auch online auf deinem Googlekonto.

    Eins der vielen Sachen, die mMn bei Android ein eindeutiges NoGo sind.

    Soviel zum Thema Datenschutz...
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  5. Das mit dem Googlekonto geht noch in meinen Augen, solange man keine sensiblen Daten auf seinem Account speichert. Was mich allerdings regelrecht erstaunt hat, wieviele Apps auf Benutzerdaten zurückgreifen. Ich wollte mir z.B. das App "DroidStats" installieren und musste im Installationsbildschirm mit Schrecken feststellen, dass das Programm auf meine Kontakte, Call History etc. zurückgreift.

    Auch bei einigen anderen Apps habe ich mich nach durchlesen der Hinweise gefragt, wieso zur Hölle auf, für das App vordergründig irrelevante Daten wie meine Kontakte, zugegriffen wird.

    Ich weiß, dass wir in dieser vernetzten Welt überall unsere digitalen Spuren hinterlassen, aber ich kann dieses mulmige Gefühl nicht loswerden, dass ich durch die Nutzung von Android Google als omnipresentes Auge in meiner Hosentasche mitführe.

    Vielleicht ist es paranoid, vielleicht unbegründet, doch nachdem ich wieder zurück zu WinMo bin, fühle ich mich "weniger" beobachtet.
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  6. ... das Gefährliche ist ja, dass du selbst gar nicht mehr entscheiden kannst, wem du welche Daten geben möchtest. Da sich bestimmt 80% der Leute keine Gedanken um Datenschutz machen und ihr Handy kräftig mit Daten füttern, sprich Informationen zu jedem eingeben, dürfte Google mittlerweile die Größte Datenbank mit Personendaten auf der Welt haben, genauer und aktueller als jede Regierung auf der Welt.

    Selbst eine Volkszählung kann nicht genauer werden.
    Warum?

    Man muss doch einfach drüber nachdenken, wie leicht es ist, zwei Datensätze an Hand so eindeutiger Daten wie Name und Adresse zusammenzufügen. Mal davon abgesehen, dass persönliche Verbindungen und Netzwerke zwischen Personen klar hergestellt werden können, können auch Profile von den Personen erstellt werden.
    Und für Google besonders interessant. Es können nicht nur Daten von den Leuten erfasst werden, die diese freizügig weggeben, sondern viel interessanter für Google ist, dass sie so auch an schwer zugängliche Daten kommen von Personen die das eigentlich nicht möchten. So instrumentalisiert Google die persönlichen Kontakte um an besonders gewinnträchtige Daten zu kommen.

    Es gibt ja Leute, die machen sich auch persönliche Notizen zu anderen (Bsp. Kinder usw.) oder tragen Termine und Notizen personenbezogen ein.
    Da die Person nun eindeutig auf Grund von Name, Telefonnummer und Adresse identifizierbar ist, verknüpft Google einfach von allen Nutzern die Daten zu einer Person. Jeder Kontakt hat eine andere Beziehung zu einem, der Geschäftsfreund notiert sich über dich deine Firma und deine Position, deine Frau schreibt sich persönliche Sachen, die sie für dich erledigen möchte in ihre Notizen, deine Vereinsfreunde vom Segelclub haben dich in ihren Google-Kontakten, dein Arzt, dein KFZ-Mechaniker, deine Lieblingsprostituierte, dein Chef, deine Freunde ... und jeder trägt eine andere Information zu dir bei. Und je mehr Leute mitmachen, desto engmaschiger und besser wird dein Profil.

    Man muss sich doch fragen, warum Google so viel Geld in die Hand nimmt und einen solchen Service anbietet, Hardware-Studien wie das Nexus forciert und Betriebssysteme entwickelt.
    Google macht Geld in dem sie Informationen sammeln und verkaufen, sei es jetzt direkt oder indirekt. Ja. Aber Google denkt schon weiter und will den Informatonsfluß, sprich die Kommunikation zwischen den Menschen analysieren und kontrollieren. Das wird der Markt von morgen sein. Informationen nicht nur zu haben, sondern auch entscheiden zu können wer welche Informationen bekommen darf.

    Und Google will an die Kommunikation, Beispiel: Android bietet ja bald die Möglichkeit, per Sprache SMS zu verschicken, die Spracherkennung wird aber nicht lokal durchgeführt, sondern über einen Server. Damit wird Google demnächst also nicht nur den Inhalt jeder Email (googlemail) kennen, sondern auch den Inhalt jeder SMS ...

    Komischerweise scheint dieses Thema fast niemanden zu interessieren, die Leute scheinen kapituliert zu haben. Und das, wo doch alle mit im Boot sitzen ...

    Achso, das beste zum Schluss: Android hat letztes Jahr fast 20% Marktanteil dazugewonnen ... toll.
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  7. Kontakte bei google speichern lässt sich verhindern, wenn man die Synchronisation des Kontos abstellt (hoffe ich zumindest!).
    Andererseits hat ja auch Microsoft Zugriff auf solche Daten, wenn man unter Winmob deren Angebot zur Websynchronisation nutzt. Und da werden ja auf Wunsch auch jetzt schon SMS gespeichert.
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  8. Da im anderen Thread niemand drauf eingeht, kopiere ich den Beitrag noch einmal hier hinein (ist wohl auch der bessere Thread dafür). Ich hätte wirklich gerne eine Antwort von einem der "Google ist böse, echt"-Anhänger darauf:

    Bislang ist das einzige Negativ-Argument, das man "Argument" nennen darf, daß Google die Daten an Leute verkauft, die mich gezielt bewerben wollen. Okay - na und?
    Seid ihr alle so labil, daß ihr sofort drauflos kauft, als gäbe es kein Morgen mehr, sobald ihr eine Anzeige seht? Das ist doch lächerlich. Ich finde es bestenfalls nützlich, schlimmstenfalls leicht zu ignorieren.
    Und daß die Server gehackt werden könnten - sicherlich. Und dann? Was war denn, als Facebook gehackt worden ist? Oder die Telekom? Oder, oder. Sind auf der Welt dadurch noch mehr Kinder gestorben? Hätte ich nichts von gehört.
    Das ist die typische "Bild dir deine Meinung"-Geschichte. Irgendein Schaf blökt, und alle anderen fallen dann halt ins Blöken mit ein. Der Mensch ist eben ein Herdentier.
    Man möge mir bitte ein Totschlag-Argument liefern, weshalb es derart schlimm wäre, daß Google (Apple, Amazon, Microsoft...) Benutzerdaten speichert.
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  9. ich sehe das ähnlich wie meadows. fakt ist das google hinsichtlich der datensammlung eine sonderstellung hat wie es sie (vermutlich) noch nie gegeben hat. aber kann irgendjemand belegen das diese daten schon mißbraucht worden sind - abgesehen von personenbezogener werbung? natürlich sollte man sich die agbs von google zwecks datenschutzbestimmungen durchlesen, aber um ehrlich zu sein steht da nichts drinnen was mir WIRKLICH angst macht. im gegenteil:

    ich bin sogar froh das google mit dem thema offen umgeht und mir z.b. vor der apps installation gesagt wird auf welche teile das app zugreifen könnte. so kann ich immernoch entscheiden ob ich es installieren will oder nicht. weiß denn jemand welche daten microsoft oder apple so sammelt? nein, denn es sind alle beruhigt weil man ja auch kaum einen hinweis darauf bekommt...

    vielleicht täusche ich mich, wenn ich sage "hunde die bellen beissen nicht" und "stille wasser sind tief". aber dann ist es eben so und ich lerne halt daraus. und was soll mir persönlich denn im worst case passieren? meine menschenrechte werde ich wohl weiterhin behalten! ich glaube im zuge der globalisierung und technisierung geht an solchen maßnahmen eh kein weg vorbei. denn der mensch will es besonders bequem haben (ist ja nicht so das wir gar nichts von der datenverwertung hätten) und somit muss er damit leben in gewisser weise beobachtet zu werden - da kann man sich gar nicht vor schützen. das ist aber nur meine persönliche meinung dazu!

    wie meadow schon meinte kann ich ebenfalls diesen ganzen datendiebstahl und missbrauchgeschichten sowohl über google als auch sonst wo nicht mehr hören. auch wenn das datenschutzgesetz immer noch gewisse lücken aufweist, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen das google die daten unrechtmässig weitergibt oder selbst nutzt. da steckt eine riesen firma mit über 20.000 vollzeitmitarbeitern hinter und keine bösartige einzelperson die im keller daten sammelt. VIELLEICHT bin ich da zu blauäugig, aber wenn ich mir nur halb soviel panik machen würde wie einige hier müsste ich mich in meiner wohnung einsperren und nicht mehr vor die tür gehen.
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  10. @meadows bzgl Google und böse


    vielleicht ist Google nicht böse aber die Technologie gefährlich?

    ... es sagt ja niemand, dass Google mit "bösen" Absichten diese Daten sammelt, sie sammeln sie einfach erstmal. Es ist ein vornehmlich wirtschaftlich denkendes Unternehmen und hat bestimmt nicht die Absicht, in naher Zukunft die Weltherrschaft an sich zu reißen.

    Und somit geht auch keine Gefahr für Leib und Leben aus ... das ist natürlich richtig ...

    Mit Google verbinden wir bunte, lustige und freundliche Buchstaben im Logo, ein Unternehmen das uns Youtube bringt und das Leben auch sonst so einfach macht. Weil wir profiltechnisch dank Google-Suchdienst, Google-Apps, Google-SMS, Google-Mail, Youtube-Profil so gut verstanden werden, freuen wir uns, dass wir es bequem haben und umgarnt werden und nehmen dafür das bisschen personalisierte Werbung auch gern in Kauf.

    So schön ist das Leben ...

    ...
    ...
    ...

    in Deutschland.

    Fragen wir doch mal einen Dissidenten in irgendeinem Land mit eingeschränkter Meinungsfreiheit was er von seinem Profil hält ... der findet das wahrscheinlich nicht so toll, dass ein Unternehmen seine Kommunikation analysiert. Denn der fürchtet um sein Leben, wenn dieses Profil in die Hände der Regierung kommt. Und das Google aktiv solche Regierungen unterstützt oder unterstützen muss sieht man zum Beispiel in China, wo Google ja auch massiv die Informationen für die Regierung zensiert um einen wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen.

    Google ist dabei, Profile von Menschen anzulegen und die Kommunikation zu protokollieren und entwickelt damit eine Technologie womit Menschen über ihr Kommunikationsverhalten identifiziert werden können. Identifiziert an Hand von Informationen die über Jahre gesammelt werden, unlöschbar und unveränderlich, und dann je nach politischer Motivation für oder gegen diesen Menschen eingesetzt werden können.
    Google hat damit ein Monopol auf Informationen und Wissen und das kann nicht im Interesse von uns sein.

    Es ist natürlich nicht so, dass man Google dafür verantwortlich machen kann, dass es auf der Welt Länder gibt, in den Menschen unterdrückt werden. Jetzt entwickelt Google aber nun mal solche Technologien für uns, kann aber im Zweifelsfall weder die Technologie noch die Daten vor dem Zugriff beispielsweise fremder Regierungen bewahren. Außerdem denkt Google wirtschaftlich und somit nicht zwingend verantwortungsvoll.

    Wie bei Waffen entwickeln wir also eine Technologie mit der wir umgehen können, aber wir achten nicht darauf, dass wir diese Technologie eben auch an Länder weitergeben, die damit nicht umgehen können. Außerdem darf man auch nicht vergessen, dass sich auch in den hochentwickelten Ländern der Welt auch die Zeiten wieder verschlechtern können. (vgl. Report Pressefreiheit 2009: http://www.reporter-ohne-grenzen.de/...iste-2009.html) ... der kalte Krieg ist lächerliche 20 Jahre her.

    Da aber fast alle, die mit Internet und moderner Kommunikation zu tun haben, gerade mal im Alter zwischen 15 und 30 Jahren alt sind, kann sich sowas eben auch keiner mehr vorstellen ... weil wir es hier gut haben und weil wir positiv denkende Menschen sind. Weiter_denken dürfen wir aber trotzdem ...
    Geändert von schmied2k4 (20.08.2010 um 02:03 Uhr)
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  11. @schmied2k4:

    Gut, das ist zumindest mal vernünftige Argumentation.
    Laß mich dem aber bitte etwas ganz Banales entgegenhalten, ohne gleich als Polemiker zu gelten:
    Man kann so ziemlich alles, was von Nutzen ist, in seiner Helferlein-Funktion umkehren, und etwas Destruktives daraus machen. Es muß nur in die falschen Hände gelangen. Meiner Meinung nach ist es kein Argument zu sagen: "Damit kann man aber auch Schindluder treiben, deshalb Finger weg."
    Und daß Google der chinesischen Regierung belastende Kommunikationsprotokolle eines chinesischen Regimegegners verhökern würde, ist eine so hanebüchene Spekulation, daß man darüber wohl kaum diskutieren muß.
    Ich persönlich hätte mehr Angst davor, daß die Sizilianische Cosa Nostra die Bundesregierung unterwandert.
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  12. Hallo meadows,

    lies bitte genauer, ich habe nirgendswo geschrieben, dass Google Profile an andere weitergibt, ich habe lediglich geschrieben, dass Google auf Druck der Regierungen auch wirtschaftlich in eigenem Interesse handelt und im Zweifelsfall damit zensiert.

    Aber wo so gute Profile angelegt sind, versuchen auch Leute da ran zu kommen. Hacker und so alles Einbildung?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...671621,00.html
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/googlechina114.html

    Meine Kritik richtet sich auch nicht gegen Google, sondern ich halte diese technische und gesellschaftliche Entwicklung einfach für sehr fragwürdig.

    Weißt du, mir ist es ja auch egal, ob du ein ausgearbeitetes Profil bei Google hast. Aber weil du meine Daten in dein Android-Handy eingibst oder du eine Googlemail-Adresse hast, hab ich dort eben auch ein Profil und Google liest meine Emails mit ... warum darf ich das nicht selbst entscheiden, was ich von mir der Welt mitteilen möchte?
    Geändert von schmied2k4 (20.08.2010 um 23:04 Uhr)
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  13. Zitat Zitat von schmied2k4 Beitrag anzeigen
    Hallo meadows,

    lies bitte genauer, ich habe nirgendswo geschrieben, dass Google Profile an andere weitergibt, ich habe lediglich geschrieben, dass Google auf Druck der Regierungen auch wirtschaftlich in eigenem Interesse handelt und im Zweifelsfall damit zensiert.

    Aber wo so gute Profile angelegt sind, versuchen auch Leute da ran zu kommen. Hacker und so alles Einbildung?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...671621,00.html
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/googlechina114.html

    Weißt du, mir ist es ja auch egal, ob du ein ausgearbeitetes Profil bei Google hast. Aber weil du meine Daten in dein Android-Handy eingibst oder du eine Googlemail-Adresse hast, hab ich dort eben auch ein Profil und Google liest meine Emails mit ... warum darf ich das nicht selbst entscheiden, was ich von mir der Welt mitteilen möchte?
    Zensur ist aber eine ganz andere Baustelle, und hat mit der Datenschutz-Thematik überhaupt nichts zu tun. Oder sehe ich das falsch?
    Und Hacker, die sich bei Google mal eben Zugang verschaffen können, hätten andere Wege, wenn es Google nicht gäbe. Aber gut, den gebe ich Dir.
    Sag mir aber doch bitte gerade noch, wer "Google" ist, der Deine Emails mitliest. Glaubst Du, es interessiert irgendeinen Schw***, was Du von Dir gibst. Meinst Du es gibt Mitarbeiter bei Google, die so viel Langeweile haben, daß sie willkürlich den Schriftverkehr von Herrn X aus Y verfolgen?
    Geändert von cosmocorner (21.08.2010 um 08:48 Uhr) Grund: Wortwahl!
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  14. Gibt's ja nicht. Jetzt habe ich einen Beitrag verfasst, der aber erst durch die Moderation freigeschaltet werden muß, weil ich aus Spaß fragwürdige Worte benutzt habe.
    Das ist Zensur! PocketPC.ch wurde von Google infiltriert! (Ich ergreife aber doch Partei für Euch...)
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  15. Unregistriert Gast
    Es gibt auch Leute, die Profile über Personen kaufen - zum beispiel Headhunter oder große Personalabteilung. Wenn Du weißt wie einer heißt, und welche PCs er benutzt, und weißt, was er bei Google sucht, kannst du sagen ob eine ein Kind will (Babyseiten aufruft), oder eine Krankheit hat (Selbsthilfegruppenseiten aufruft), oder Schulden hat, oder was er wählt (wem er bei Twitter folgt), was er in Foren schreibt.....ob er seine Leberwerte-Typen googelt.

    Selbst wenn es nicht stimmt, weil du vielleicht für deine Tante in der Selbsthilfegruppe recherchierst - eine Personalabteilung reicht auch die 30prozentige Wahrscheinlichkeit, dass du Morbus Cron hast, um dich sicher nicht zu nehmen....
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  16. Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Leute, die Profile über Personen kaufen - zum beispiel Headhunter oder große Personalabteilung. Wenn Du weißt wie einer heißt, und welche PCs er benutzt, und weißt, was er bei Google sucht, kannst du sagen ob eine ein Kind will (Babyseiten aufruft), oder eine Krankheit hat (Selbsthilfegruppenseiten aufruft), oder Schulden hat, oder was er wählt (wem er bei Twitter folgt), was er in Foren schreibt.....ob er seine Leberwerte-Typen googelt.

    Selbst wenn es nicht stimmt, weil du vielleicht für deine Tante in der Selbsthilfegruppe recherchierst - eine Personalabteilung reicht auch die 30prozentige Wahrscheinlichkeit, dass du Morbus Cron hast, um dich sicher nicht zu nehmen....
    Das ist die typische Bild-Leser-Argumentation.
    Auf dem Marktplatz jeder großen Stadt steht ein Google-Mitarbeiter mit Bauchladen, der die Suchanfragen aller möglichen IP-Adressen feil bietet, oder wie?
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  17. @meadows

    und weil du ja glaubst, dass deine Daten so sicher sind:

    Chronik der Datenskandale 2009:
    http://www.rp-online.de/wirtschaft/n...bid_47119.html
    http://carta.info/20571/datenskandale-2009/

    Zum Glück passt ja Google auf deine Daten auf und nicht so eine Garagenfirma wie irgendeine Bank, schuelerVZ, AWD, Karstadt oder die Deutsche Telekom.
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  18. Zitat Zitat von schmied2k4 Beitrag anzeigen
    @meadows

    und weil du ja glaubst, dass deine Daten so sicher sind:

    Chronik der Datenskandale 2009:
    http://www.rp-online.de/wirtschaft/n...bid_47119.html
    http://carta.info/20571/datenskandale-2009/

    Zum Glück passt ja Google auf deine Daten auf und nicht so eine Garagenfirma wie irgendeine Bank, schuelerVZ, AWD, Karstadt oder die Deutsch Telekom.
    Da hast Du meinen Initialbeitrag aber falsch gelesen. Ich habe keineswegs behauptet, daß die Daten vollkommen sicher wären. Ich habe gefragt, was aus dem gehackten Facebook oder der gehackten Telekom schlimmes resultiert ist.
    Wenn morgen in der FAZ als Titelstory stünde:
    AUSZÜGE AUS MEADOWS EMAILS BEKANNT GEWORDEN - IM FOLGENDEN EINE SAMMLUNG VON ZITATEN
    wäre ich erschrocken, aber ich glaube, mein Leben ginge völlig normal weiter.
    Und wenn mein Briefkasten plötzlich mit Werbung bombadiert wird, weil meine Anschrift an 1000 Firmen weitergegeben wurde. Wäre ärgerlich - aber ich würde trotzdem jeden Tag zur Arbeit gehen, mal lachen, mal weinen, essen trinken, verdauen, usw.
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  19. ... wie schon gesagt, wir haben es hier gut.

    Es kommt schlicht darauf an, was für Datensätze geklaut werden. Ich erinnere mich, dass über ein Datenleck lauter Kreditkartennummern ins Internet gelangt sind und das so problematisch war, dass alle Kreditkarten ausgetauscht werden mussten.

    Und das ist doch das auf was ich hinaus will ... wenn sich sämtliche Daten an einem Ort sammeln dann sind sie einfach viel zu anfällig für Manipulation oder "schlechte" Absichten und deshalb sehe ich keinen Grund, warum man alles zentralisieren muss, ob es jetzt um Kreditkarteninformationen oder persönliche Daten geht.

    Du bekommst mit deinem Profil eine virtuelle, eindeutige Identität verpasst, die du sein sollst aber über die du nicht selbst bestimmen kannst.
    Und es entwickelt sich derzeit so, dass du in Zukunft mit deinem realen Leben für deine virtuelle Identität haftest,
    vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber irgendwann ...

    Achso und wegen Emails ... wenn da du einer Liebhaberin geschrieben hast, vielleicht ändert sich dein Leben ja dann doch, allerdings kommst du mit sowas nicht auf die Titelseite
    Geändert von schmied2k4 (20.08.2010 um 23:55 Uhr)
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  20. Zitat Zitat von schmied2k4 Beitrag anzeigen
    Du bekommst mit deinem Profil eine virtuelle eindeutige Identität die du sein sollst aber über die du nicht selbst bestimmen kannst. Und es entwickelt sich derzeit so, dass du in Zukunft mit deinem realen Leben für deine virtuelle Realität haftest,
    vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber irgendwann ...
    Wo ziehst Du denn den Strich zwischen virtueller und realer Realität? Ich persönlich bin ich, ob im Netz oder daheim. Wenn ich also im Netz Sch**** baue, weil ich mir via Google Illegales besorge, dann hafte ich dafür im echten Leben. Weil beides im echten Leben stattfindet. Oder habe ich Dich mißverstanden.

    Und zum Thema "wir haben es hier gut" - das ist doch eigentlich das, worauf ich hinaus wollte. Was Google möglicherweise in ferner Zukunft, im schlimmsten Fall am finstersten Ort der Welt passieren könnte, interessiert mich persönlich herzlich wenig.
    Mir geht es um die ganzen Schafe, die hier, wo es uns gut geht, mähen, daß sie Android nicht nutzen wollen, weil Google. Dürfen sie ja gerne. Ich finde es schlicht und ergreifend minderbemittelt, und ich wollte der anderen Seite eine Möglichkeit geben, mich argumentativ in meiner Haltung zu korrigieren.
    Geändert von cosmocorner (21.08.2010 um 08:50 Uhr) Grund: Wortwahl!
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