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Das wichtigste zum T-Mobile MDA III - Bitte zuerst lesen

Diskutiere Das wichtigste zum T-Mobile MDA III - Bitte zuerst lesen im Forum andere Hersteller (PPC) Forum im Bereich Weitere Windows Mobile 6.5 und ältere Geräte; Anfang September brachte T-Mobile den neuen MDA Pro heraus, mit neuartigem Design und vielen Funktionen. Doch will man gleich viel

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    Ausrufezeichen Das wichtigste zum T-Mobile MDA III - Bitte zuerst lesen

    Anfang September brachte T-Mobile den neuen MDA Pro heraus, mit neuartigem Design und vielen Funktionen. Doch will man gleich viel Geld ausgeben, wenn es auch noch ältere Modelle tun? Wir haben noch einmal den MDA III unter die Lupe genommen und verraten, ob er sich trotz seines „Alters“ noch gut für den Alltagsgebrauch eignet.

    Die Ansprüche im Geschäftsleben sind hoch: Das Gerät sollte handlich, nicht zu schwer und am besten auch noch chic sein, vergessen darf man die Funktionalität natürlich nicht. Gut wäre es dann auch noch, wenn eine Tastatur zum schnellen Schreiben da wäre ? aber wer hat schon Lust, immer eine externe Tastatur mit sich herumzutragen? Der MDA III von T- Mobile (auch bekannt als HTC Blue Angel) verbindet mobilen Einsatzkomfort mit technischen Höchstleistungen ? zumindest zu seiner Zeit. Dass man ihn aber dennoch nicht gleich auf das Abstellgleis stellen sollte verraten die nächsten Zeilen.

    Der Neuste, der Beste, der Teuerste
    Der MDA III hat zwar nun auch schon ein gutes Jährchen auf dem Buckel, lässt sich aber im Handel auf alle Fälle günstiger erwerben als der neue MDA Pro. Wer nun also zwar die Funktionen von W-LAN, Bluetooth oder einer Tastatur sein Eigen nennen mag, der sollte sich den MDA III doch noch einmal genauer anschauen.
    Mit den Abmessungen von 125 x 72 x 19 mm im normalen Modus fällt der MDA III nicht gerade klobig aus. Will man die Tastatur bedienen, vergrößert sich die Länge auf ca. 170 mm. Auch das Gewicht von 210 g lässt nicht erschrecken, unschöne Ausbeulungen in der Hosentasche erlebt man erst, wenn man den MDA III in seinem standardmäßig im Lieferumfang enthaltenen Schutz- Case hat. Bei einem PDA Phone erweist es sich im Alltagstest als nervenaufreibend, bei jeder einkommenden Nachricht oder auch bei jedem Telefonat den MDA aus seinem Case zu holen. Man ist wohl also besser bedient, sich nach Alternativen umzuschauen oder eine Displayfolie zu verwenden.
    Weiter im Lieferumfang, was will man anderes erwarten, findet man die üblichen 2 CDs vor: einmal die Microsoft CD mit ActiveSync und Outlook und dann noch die Software CD von T- Mobile. Begleitet wird das ganze von einem Headset, einer Dockingstation, die neben dem MDA auch noch einen zusätzlichen Akku laden kann, einem USB Synchronisationskabel und dem Adapter um dieses gleich von Desktop PC auf MDA zu verwenden, einem Netzteil, einem Handbuch und der bekannten Schnellstartanleitung. Der Ersatz Stylus ändert auch nichts daran, dass Hersteller zunehmend auf Zubehör verzichten, so findet man nur noch selten zum Beispiel ein einfaches Display Tuch. Man ist vielleicht nicht unbedingt auf solches Zubehör angewiesen, es lässt einen aber beim Kauf und dem gespannten Auspacken danach noch ein Stückchen glücklicher hereinblicken.



    Das Innenleben





    Gesteuert werden die Prozesse im MDA III von einem Intel Xscale mit einer Rechenleistung von 400 MHz, was heutzutage auch auf der installierten Windows Mobile Version 2003 ausreicht. Das Gerät bietet einen Arbeitsspeicher mit 128 MB RAM, einem Datenspeicher mit 96 MB, davon sind 53 MB für das Betriebssystem und 43 MB zur individuellen Nutzung vorbestimmt. Das Display hat eine Auflösung von 240*320 Pixel und zeigt 65.000 Farben an.
    An Funktionalität bietet der MDA III alles, was man eigentlich braucht. Infrarot und Bluetooth sowie W-LAN, wobei dieses sich nicht mit allen Netzen versteht. Im Test hat es aber die geläufigsten Formen erkannt. Will man allerdings im Internet surfen, hat man meistens immer noch das Problem, dass viele Seiten nicht auf das kleinere Display eingestellt sind, und somit der Internetaufenthalt zu einer lästigen Balkenschieberei ausartet. Mit Instant Messengern wie ICQ lässt sich dank der gut zu bedienenden QWERTZ- Schiebetastatur hervorragend auskommen. Die Daumen sind beim Schreiben zwar stark angewinkelt, was in den ersten Tagen eventuell Schmerz verursacht, aber man gewöhnt sich schnell daran. Die Tasten sind griffig und bieten einen guten Druckpunkt. Positiv zu bemerken ist auch, dass sich die T-Mobile spezifische Taste neben der Tab- Taste individuell belegen lässt. So kann man zum Beispiel gleich die Notizen oder Word darauf legen, um nach dem Ausziehen der Tastatur sofort einsatzbereit zu sein. Auch das SMS schreiben macht mit dem MDA III richtig Spaß, was man von normalen Handytastaturen ja eventuell anders gewohnt ist. Einzig ungewohnt, auch über längere Zeit, erscheint das Telefonieren mit dem MDA, wenn man sich diesen an die Wange hält, aber was tut die Menschheit nicht alles, um mobil zu sein.
    Weiterhin lässt sich der MDA III als Daten- und Faxmodem verwenden und ließt SD und MMC Karten. Der SD Kartenslot bietet SDIO.

    Für Geschäftsfrauen und -Männer

    Es wirft einem wohl immer wieder vor die Frage, wozu ein Geschäfts- Pocket PC eine Kamera haben muss, ob es hierfür eine logische Erklärung gibt, ist wohl keinem bekannt, jedenfalls hat der MDA III auch eine, wahrscheinlich um doch den etwas breiteten Markt abzudecken. Die Kamera auf der Rückseite des PDAs lässt sich mit einem Schnellstartknopf an der Seite starten, mit selbigem Knopf kann man dann auch Fotos schießen oder Videos aufzeichnen. Die VGA Kamera stellt in ihrer Qualität allerdings alles andere als zufrieden, viele VGA Kameras anderer Hersteller machen bessere Bilder. Auch mehr oder weniger Schlecht gelöst, die Linse wird nicht von einem Plasteüberzug zum Beispiel geschützt, wodurch diese leicht verschmutzen kann oder Fingerabdrücke keine Seltenheit sind. Man beachte auch die Tatsache, dass mein beim Telefonieren (je nach ?Telefonierstil?) oft in die Linse greift, oder zumindest auf den Selbst- Portrait Spiegel daneben. Eine Verschiebung der Linse auf die andere Seite des Rückgehäuses hätte sicherlich Linkshändern wieder Mühen bereitet.




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    Vorinstallierte Programme
    Wie schon gesagt, kommt der MDA III von T-Mobile mit Windows Mobile 2003 SE für Pocket PC Phone Editions daher, die Standartapplikationen wie Word, Outlook und das Tabellenkalkulationsprogramm sind ja bekannt. Des weiteren kann man auf dem MDA auch Präsentationen anschauen, Bilder bearbeiten, Faxe verschicken, PDF Dateien lesen, ZIP Dateien verwalten und Kontakten Bildern zuweisen, die beim eingehenden Anruf angezeigt werden.
    Der Windows Media Player ist auf dem MDA mit der Version 9 vertreten. Musik hören wird nur gestört von der 2,5 mm Klinke, da man, um ordentliche Kopfhörer zu verwenden meistens die 3,5 mm Klinke braucht, einen Adapter anschließen muss. Dieser macht das Gerät nur unnötig sperrig und es kann bei manchen Adaptern auch zu Verbindungsstörungen kommen, so dass das Musikerlebnis nicht lange anhält. Ist man jedoch nicht auf den besten Klang angewiesen kann man auch einfach das mitgelieferte Headset zurückgreifen.




    Meinung - Sebastian Brückner

    Alles in allem bietet der MDA III von T-Mobile alles, was man heutzutage braucht. W-Lan, Bluetooth, Infrarot, eine Kamera und eine ausziehbare Tastatur. Wer dennoch das Neuste vom Besten haben will, muss natürlich auf den MDA Pro zurückgreifen, wer aber erst einmal in die Thematik einsteigen will, und mit dem Standart zufrieden ist, kann durchaus sparen, wenn er sich mit dem MDA III ?begnügt.? Getrübt wird das positive Gesamtbild nur vom Lieferumfang, was heutzutage allerdings normal erscheint und von der teilweise nicht ganz perfekten Verarbeitung. Die Rückkante des Teils vom MDA, der beim Ausziehen der Tastatur zum Vorschein kommt, hätte etwas besser geglättet werden können, denn die Kanten erscheinen scharf. Auch rastet die Tastatur nicht hundertprozentig ein, sowohl im zugeklappten, als auch im offenen Modus nicht. Alle dies fällt aber wirklich nur auf, wenn man genauer hinschaut. Denn Alltagstest hat der MDA III auf alle Fälle bestanden.
    Geändert (31.05.2007 um 09:00)

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