• Sony Ericsson Xperia Arc Review

    Schon im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Flaggschiffs sorgte Sony Ericsson immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt mit der Ankündigung, den Bootloader der 2011er Geräte unter bestimmten Bedingungen freischaltbar zu machen.
    (Die Anleitung zum Unlock des Bootloaders ist übrigens bereits Online.)
    Dies gilt natürlich auch für das neue Flaggschiff Xperia Arc, was wir hier nun ausführlicher testen werden.





    Das Arc besticht durch seine aussergewöhnlich dünne Bauform und einer ergonomisch leicht nach innen gewölbten Rückseite, die dem Arc seinen Namen gibt.



    Der Standard- Lieferumfang umfasst das Gerät, ein USB Kabel, ein 850 mA Ladegerät, ein Stereoheadset In-Ear mit 3 Grössen der Pads sowie eine Schnellstartanleitung und SAR-Infobroschüre
    Es haben jedoch schon viele Leute hier im Forum bestätigt, dass bei ihnen teils noch ein HDMI Kabel, eine Tasche oder zusätzliche Displayschutzfolien beigelegt waren.
    Dies ist jedoch nicht Standard und muss daher nicht zwingend dem Arc beiliegen.


    Hardware
    Das Design hat das Arc deutlich vom Xperia X10 geerbt, wenngleich es auch sichtlich weiterentwickelt wurde.
    So ist der USB Port nun nicht mehr von einer oftmals als störend empfundenen Schutzkappe verborgen. Die Status-LED ist auf die rechte Seite gewandert, die bekannten drei Tasten wurden etwas vergrössert und leicht bogenförmig angeordnet. Warum man die Belegung der drei Tasten verändert hat, bleibt wohl Sony Ericssons Geheimnis.





    Verarbeitung
    Sony Ericsson spendiert - anders als es zunächst aussieht - dem Arc leider nur eine Kunststoff-Verschalung. Es hätte hier sicherlich Sinn gemacht, ein paar höherwertige Materialien zu verwenden.
    Dort, wo die einzelnen Kunststoffteile aufeinander treffen, sind die Kanten nicht immer 100% sauber verarbeitet, was allerdings nur bei sehr genauer Betrachtung auffällt. (z.B. wenn man mit dem Fingernagel über die Kante fährt)
    Die Spaltmasse der Bauteile sind ansonsten passgenau, das Display sitzt fest eingelassen unter einer Glasscheibe, auf der noch eine Displayschutzfolie ab Werk klebt.
    Besonders die Displayschutzfolie kann überzeugen, war diese doch schon auf dem Vorgänger X10 vorhanden und lässt kaum Raum für Kritik - auch nicht nach einem Jahr Benutzung.

    Das Sony Ericsson Xperia Arc ist erhältlich in den Farben "Misty Silver" und "Midnight Blue" und erhält in beiden Fällen einen glatten Akkudeckel, statt (wie es beim schwarzen X10 der Fall war) mit gummierter Oberfläche.




    Die Hardware im Überblick:
    Prozessor 1 GHz QSM8255GPUAdreno 205
    Ram512 MBRom320 MB
    Kamera8.1 MP Exmor-RFrontCamKeine!
    Display4.2 Zoll LCD 854x480Multitouchbis vier Finger
    GSM / UMTSQuadband / Dualband WLan802.11 b/g
    AnschlüsseUSBHDMI3.5 mm Klinke
    Batterie1500 mAhGewicht117 g
    MaßeH:125 mmB:63 mmT:8.7 mm
    BesonderheitenZwei Mikrofone"Reality Display"Schutzfolie
    Wer ein X10 hat und hoffte seinen alten Akku als Ersatz nehmen zu können, wird hier leider enttäuscht, der Akku hat eine neue Form und neue Typennummer und ist daher nicht kompatibel.
    Er besitzt ebenfalls 1500 mAh, weist jedoch 5.6 Wh statt 5.4 Wh vom X10 auf.
    Die durchschnittliche Akkulaufzeit kann auf etwa ein bis zwei Tage beziffert werden, je nach Nutzung variiert dieser Wert natürlich.
    Im Test hielt das Arc relativ exakt einen Tag von 08:00-23:00 Uhr bei guter Benutzung -
    Dies beinhaltete:
    • alle paar Minuten E-Mails gelesen
    • rund 30 Minuten telefoniert
    • alle paar Minuten Tapatalk benutzt
    • etwa 20 Minuten im Internet gesurft

    Der externe Lautsprecher hat einen sehr guten Klang und ist erstaunlich laut. Auf höchster Lautstärke neigt er dann allerdings doch, wie alle kleinen Lautsprecher, etwas dazu, Bauteile vibrieren zu lassen, was einen sehr unschönen Klang erzeugt. Da er aber am Tisch laut genug ist, kann er guten Gewissens auch herunter geregelt werden und trumpft dann mit einem klaren Klang auf. Bedingt durch die kleine Baugrösse sollte man allerdings kein Basswunder erwarten.
    Anders als es z.B. HTC oder Samsung der Fall ist, verbaut Sony Ericsson kein AMOLED oder Super-LCD Display, sondern ein "Reality Display". Hinter diesem tollen Namen versteckt sich ein TFT LCD Display mit vom X10 bekannter Auflösung von 854x480 Pixel.
    Was genau diesem Display den Beinamen gibt, liess sich leider nicht näher recherchieren, werbewirksam ist er aber allemal. Dafür spendiert man dem Gerät bei Foto und Videowiedergabe eine Bildverbesserungsroutine, die - wie auch der Exmor-R Kamera Sensor (dazu später mehr) - bereits von diversen Sony Produkten bekannt sein dürfte:
    Sonys Bravia Engine soll für mehr Kontrast und bessere Schwarzwerte sorgen und so mit den satteren Farben von AMOLED Displays konkurrieren können, ohne deren Manko der übersteuerten Farben.

      Bravia Engine - Vergleich Ein/Aus Option


    Bewegt den Mauszeiger über ein Bild um die Bravia Engine "einzuschalten"
    Bewegt den Mauszeiger vom Bild weg um die Bravia Engine wieder "auszuschalten"



































    Wem das 4.2 Zoll Display nicht gross genug ist, dem steht ein Mikro-HDMI Port (HDMI-d) zur Verfügung, mit dem sich das Arc an jeden Bildschirm oder Fernseher mit HDMI Anschluss anstecken lässt.
    Das Bild wird dabei live auf das Display gesendet, während das Xperia Arc weiter über den Touchscreen bedienbar bleibt (natürlich auch dort mit Bild).
    Weiter bietet das Arc die HDMI Control Funktion, mit der sich ein paar Funktionen über die Fernbedienung des angeschlossenen TVs steuern lassen (Hierfür wird ein HiSpeed HDMI Kabel benötigt).
    Warum auch immer, konnten wir unsere Konstellation der Geräte jedoch nicht dazu bringen, die Anweisungen der Fernbedienung umzusetzen. Den Info-Screen, der bei verbundenem HDMI Kabel einsehbar ist, bekamen wir dennoch zu sehen.




    Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich ein zweites Mikrofon, welches beim Telefonieren Umgebungsgeräusche aufnehmen und per Software aus dem eigentlichen Audiostream heraus filtern soll.
    Dadurch soll man den Benutzer des Gerätes in lauten Umgebungen besser verstehen.
    Die Rauschunterdrückung ist in den Anrufeinstellungen deaktivierbar.


    Die Hardware im Überblick nochmal in einem Video zusammengefasst:



    Mehr Bilder vom Arc findet ihr am Ende der Review und im Album


    Kamera
    Das Xperia Arc hat einen Exmor-R (for Mobile) CMOS Sensor mit 8.1 MP verbaut.
    Dessen Besonderheit liegt in seiner Bauweise. Statt die lichtsensitive Schicht als unterste Schicht zu verbauen ("Frontilluminated Design"), haben die Sony Ingenieure sie über die Leiterschicht gelegt (sogenanntes "Backilluminated Design").
    Dadurch erreicht der Sensor eine wesentlich höhere Lichtempfindlichkeit, was sich nicht zuletzt in verbesserten Rauschwerten und somit in einer besseren Bildqualität äussert.

    Diese Demo zeigt die Funktionsweise (Exmor-R = Backilluminated):



    Quelle


      Bilder mit dem Arc gemacht




    Weiter gibt es hier einen Thread, in dem User Bilder und Videos die mit dem Arc gemacht wurden gepostet haben:
    Hier gehts zum Foto-Thread



    Software
    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Software. Wer den holprigen Start des Xperia X10 miterlebte, der wird sich schmerzlich daran erinnern, dass auch die beste Hardware nicht viel taugt, wenn die Software noch nicht ausgereift ist.
    Sony Ericsson hat jedoch gelernt. Kam das X10 noch mit veralteter Android Version auf den Markt, ist das Arc nun das erste Android 2.3 Gerät eines Google Partners, das den Weg in die Läden schafft.
    Aber auch Kinderkrankheiten wie man sie vom X10 her kannte - wie z.B. Akkuprobleme oder ruckelige Oberflächen - gehören der Vergangenheit an. Wer also von dieser Seite Bedenken hatte, kann sich beruhigt den weiteren Tests widmen. Auf dieser Seite der Medaille hat Sony Ericsson nun endlich alles im Griff!
    Laut eigener Aussage von Sony Ericsson wurde auf zu tiefe Eingriffe ins System verzichtet, was den Update Prozess deutlich beschleunigen sollte.

    Doch sollte man nicht ausser Acht lassen, dass die "UXP" getaufte Oberfläche nicht der einzige Softwareaufsatz eines Google Partners ist. HTCs Sense, Samsungs TouchWiz und Motorolas MotoBlur seien an dieser Stelle genannt, um die Wichtigsten aufzuzählen und ob UXP mit den Konkurrenten mithalten kann, muss jeder für sich entscheiden.
    Wir stellen es daher etwas genauer vor:
    "UXP" besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen:
    • Timescape
    • UXP Home-Launcher
    • SE Widgets
    • ein überarbeitetes Telefonbuch-App
    • Telefon-Screen und Lock-Screen
    • TrackID

    Das Mediensammelsurium Mediascape hingegen schafft es nicht mehr in die Neuauflage von UXP, seine Aufgabe übernehmen nun wieder mehrere Apps und Widgets. Die grösste Überraschung ist wohl, dass Androids Standard 3D "Gallery App" für Fotos und Videos zuständig ist. Das ist im Grunde nicht verwunderlich, hatte Mediascape doch mehr als andere Apps mit Performance Problemen zu kämpfen und zu grosse Systemeingriffe gefordert, was den Update-Prozess aufwändig und langwierig machte. Sony Ericsson hat hier deutlich dazu gelernt und nach eigenen Angaben nicht nur hier von grösseren Anpassungen des Android Source Codes abgesehen.
    Timescape präsentiert sich hingegen, wie gewohnt, mit kleineren Tweaks und Tunes - so es ist nun deutlich schneller und flüssiger. Kleinere Ruckler beim Kaltstart lassen sich noch vernehmen, diese sind jedoch wohl der Datenflut geschuldet, die Timescape aufruft und in den RAM lädt. Anders als beim X10 können Plug-ins nun direkt aus dem Market geladen werden und sind nicht mehr fix vorinstalliert. Wer also verwirrt nach einem VZ-Plug-in sucht, sollte dies nun im Market tun.
    Hierfür gibt es nach einem Market Update (was sich von selbst installieren sollte, nach dem ersten Update einer App) einen eigenen Sony Ericsson Bereich. Dieser Market Channel beinhaltet neben Erweiterungen für Sony Ericsson Geräte auch Apps, die von Sony Ericsson empfohlen werden.
    (Hinweis: für alle, die sich nun fragen was mit der Kategorie "Meine Apps" passiert ist, denen kann Entwarnung gegeben werden - sie ist bei Betätigung der Menütaste aus dem Menü wählbar.)






    Der Launcher ist Sony Ericssons neues Herzstück und hat wohl die meisten Neuerungen zu bieten.
    Er ist ein Mix aus X10, X10 Mini und iPhone Launcher - Unten seht ihr eine Bar mit 4 Shortcuts, welche entweder auf eine App oder einen Ordner zeigen können. In der Mitte befindet sich das Icon für den App Drawer, der Mini Besitzern vom Design her sehr bekannt sein dürfte.
    Man "scrollt" horizontal statt vertikal und hat nur 4x4 Icons auf dem Bildschirm. Diese lassen sich jedoch nach Filterkategorien sortieren oder aber - wie beim iPhone - beliebig anordnen.





    "Wie beim iPhone" ist hier keine saloppe Wortwahl, denn sogar die Animation der "wabernden" Icons wurde hier eindeutig nachgebastelt.
    Auf den 5 Homescreens des Launchers (die Anzahl ist leider fixiert) bietet sich genügend Platz für allerlei Widgets und Icons, auch hier sind ab Werk wieder Ordner erstellbar, um seine Applikationen besser organisieren zu können.
    Sony Ericsson liefert allerlei Widgets mit, die den Schnellzugriff auf wichtige Funktionen vom Homescreen aus ermöglichen sollen.
    Neben einem Widget für Timescape, dem Medien-Schnellstart Widget und weiteren Widgets, wie etwa TrackID, seien an dieser Stelle noch die gleich in dreifacher Ausgabe vorhandenen Uhr Widgets sowie die ebenfalls in drei Varianten verfügbaren "Ein/Aus" Widgets genannt



    Beim ersten Start wird man von einem obligatorischen Einrichtungsassistent empfangen.
    Anders als bei den meisten anderen Herstellern, fiel der von Sony Ericsson erstaunlich knapp aus, bietet jedoch die wichtigsten Funktionen.
    Wir haben ihn in einem Video für euch durchgespielt.



    Hinweis: Mehr Bilder der Software des Arc findet ihr am Ende der Review und im Album


    Leistung
    Die Leistung kann eigentlich durchgehend als hervorragend bezeichnet werden.
    Nur in Ausnahmesituationen ist ein Stottern oder Ruckeln bemerkbar - Sony Ericsson hat sich hier wirklich Lob verdient!
    Auch bei der Wahl des Digitizers sowie des Displays hat man gelernt und so bietet das Xperia Arc ein in der Sonne verhältnismässig gut lesbares Display, welches nicht zuletzt dank (4 Finger -) Multitouch deutlich akkurater und besser reagiert, als jenes des Vorgängers.
    Ansonsten bietet die verbaute Qualcomm QSM8255 CPU natürlich keine all zu grossen Überraschungen mehr und damit reiht sich das Arc bei den Grafik- und Rechenbenchmarks auf ungefähr demselbem Niveau wie, die ebenfalls mit diesem SoC bestückten Geräte, z.B. dem HTC Incredible S, ein:
    Benchmark Wert
    Quadrand 1st: 1318, 2nd: 1555
    Nenamark 44.8 FPS
    Linpack 37.509 MFLOPS
    Smartbench Productivity 1002
    Smartbench Gaming 1383


    Fazit
    Alles in allem fühlt sich das Sony Ericsson Xperia Arc von Anfang an sehr gut an, wenngleich sich ein etwas seltsamer Beigeschmack durch das viele Plastik, zumindest im ersten Moment, einschleicht.
    An der Verarbeitung gibt es eigentlich sonst wenig auszusetzen, der Übergang der oberen Verschalung zum mittleren Chromstreifen hätte allerdings ein wenig mehr Zuneigung vertragen.
    Die Software ist sehr schnell, Ruckler kommen nur in den äusserst seltenen Situationen vor.
    Der neue Launcher bietet viel Eyecandy, ist aber dennoch dank OpenGL-Beschleunigung ruckelfrei und reagierfreudig.
    Als Dreingabe hat Sony Ericsson den Bootloader freischaltbar gemacht (bei Simlock-freien Geräten), was auch viele BastlerInnen und Rom-Köche/innen interessieren dürfte.


    Verarbeitung
    Ausstattung
    Leistung
    Nutzen
    Gesamteindruck


    Wer mehr über das Arc erfahren will, findet an dieser Stelle hier noch einmal alle Bilder und Videos zum Arc sowie eine kleine Linksammlung:

      Alle Bilder und Videos des Arc















    Promotionvideo Xperia Arc (englisch):


    Kommentare 15 Kommentare
    1. Avatar von !manu!
      !manu! -
      Sehr schöner testbericht.

      Wollte uhrsprünglich das ARC kaufen aber dann wurde es verschoben und nun bin ich froh es nicht gekauft zu haben.

      Chip de und pocketpc
      bemängeln mir doch zu viel an diesem handy
    1. Avatar von Minneyar
      Minneyar -
      naja kommt drauf an was du bemängelst ^^
      ich mein es ist nach wie vor meckern auf hohem niveau
      wenn dich aber natürlich genau die kritikpunkte stören ist es verständlich es nicht zu nehmen.
      ich bin mit meinem Arc schwer zufrienden
      an dieser stelle muss ich übrigens auch festhalten, dass mir die kritik von chip.de nur bedingt eingängig war..
      auch die von vielen reviews bemängelte bootzeit von 3 min kriegt man nur, wenn man den akku beim neustart entnimmt & ihn somit abwürgt.
      auch ist damit wohl ein dalvic cache clean verbunden der das gerät zwar beim starten lange werken lässt, es im grunde dadurch nacher um so runder läuft. (dies ist eine vermutung die auf beobachtungen beruht, keine erwiesene tatsache)
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      kann mich Minneyar nur anschließen.... der einzige nichtkauf grund für mich war die fehlende kompatibilität zu Hotmail Exchange aber ich hoffe einfach dass eine von beiden seiten (SE oder MS) das beheben und dann bin ich vollkommen zufrieden mit dem Arc

      und ja die sache mit dem Dalvik Cache clean hab ich mir so zusammengereimt weil ich normal in 1,2 minuten Boote (hab keine Pin also bis der hiomescreen voll geladen und flüssig bedienbar ist) und nur wenn das handy tagelang viel beanspriuht wurde und ich zig apps gestartet beednet oder installiert und deinstalliert habe und DANN einen reboot mache dauert der einmalig über 3 minuten..... das entspricht genau dem verhalten des X10 wenn ich mit dem flashtool den Dalvik Cache lösche und dann wieder starte.... ebenfalls über 3minuten... und wenn das Arc mal diesen langen bootvorgang hat läuft es trotz etwa 30 installierter apps so schnell wie frisch resettet....
    1. Avatar von md1981
      md1981 -
      Mich beunrihigt eher der sehr geringe ROM Speicher von 320MB. Gibt´s einen eigenen internen Speicher für apps? Oder wars das?
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      das ist der interne speicher für apps und eine allgemeine aussage.... insgesamt sind 380MB verfügbar und 320 hast du grob gesagt zur verfügung da noch apps vorinstalliert sind....

      dank Apps2SD ist das aber kein Thema denn ich hab trotz genau 60 installierter oder aktualisierter (bei system apps) anwendungen noch über 140MB speicher frei....dabei konnt ich 2 apps wegen den widgets nichtmal auf SD verschieben und und Foursquare um einen der BUGs zu umgehen auch nicht.... und Opera mobile ist auch mit 11MB im moment ein ziemlicher speicherfresser....

      wie gesagt mit dem speicher wirst du kaum probleme bekommen solange du dein handy nicht sinnlos mit 100 apps und mehr zuknallst die du eh nie nutzt ^^ apps von denen du widgets brauchst oder willst kannst du aber oft nicht auf SD verschieben da dann die widgets nicht zur verfügung stehen....
    1. Avatar von md1981
      md1981 -
      Zitat Zitat von the_black_dragon Beitrag anzeigen
      das ist der interne speicher für apps und eine allgemeine aussage.... insgesamt sind 380MB verfügbar und 320 hast du grob gesagt zur verfügung da noch apps vorinstalliert sind....

      Danke für die Info. Ist auf alle merh Speicher als bei meinem Desire. Desire S hätte 1,1 GB, wobei ich mich frage was ich da alles aus dem Market laden sollte (und wirklich ständig brauchen könnte). Ich war früher mal ein SE fan bin aber seit dem Xperia X1 nicht mehr so angetan von SE. Das X10 hat auch eher enttäsucht da es mit 1.6 raus kam. Aber das Arc sieht ganz ordentlich aus und wäre wohl eines der ersten Android smartphones mit einer richtig guten Kamera. Aber dass die Ingenieure keinen WiFi n-Standard gewählt haben find ich doch schade angesichts des enormen Geschwindigkeitszuwachses mit n-Standard. Aber is halt so.
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      das thema w-lan-N hab ich auch schon auft ausdiskutieren müssen.... denn effektiv ist es total oversized....

      ich schaffe bei mir mit einem G-Gerät etwa 2 bis 3MB/s datenrate wenn ich daten übertrage... meine internetleitung schafft effektiv maximal 2,6MB/s also ist da der G-Standard schonmal mehr als ausreichend....

      der nächste punkt wären synchronisation von daten aber da wohl die meisten eher sparfüchse sind und auch nur speicherkarten mit maximal class 4 also 4MB/s schreibgeschwindigkeit nutzen würde N da auch keine gewaltigen vorteile bringen und eine wireless sync lässt man ja eh nebenher laufen wenns am laden ist...

      also ich sehe da keinen wirklich großen vorteil bei N an smartphones sondern eher nachteile beim stromverbrauch aufgrund der aufrechterhaltung mehrerer kanäle
    1. Avatar von T3chnoID
      T3chnoID -
      das absolute ko kriterium (bei jedem smartphone) is der 3,5 klinke an der seite
      da kann es noch so gut verarbeitet sein oder leistung haben
      das is ein absolutes no go
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      @T3chnoID
      wieso das denn? es ist ein abgewinkeltes headset mit geliefert und winkeladapter bekommt man auch für nen appel und nen ei.... oder man steckt seine eigenen teuren kopfhöhrer in das micro des mitgelieferten headsets das ist ja auch nochmal wechselbar.... mich hats auch anfangs abgeschreckt aber ich hab kein problem mehr damit..... mal davon abgesehen dass ich meistens eh über bluetooth musik höre dafür gibts die technik ja....
    1. Avatar von md1981
      md1981 -
      [QUOTE=the_black_dragon;998832]das thema w-lan-N hab ich auch schon auft ausdiskutieren müssen.... denn effektiv ist es total oversized....

      ich schaffe bei mir mit einem G-Gerät etwa 2 bis 3MB/s datenrate wenn ich daten übertrage... meine internetleitung schafft effektiv maximal 2,6MB/s also ist da der G-Standard schonmal mehr als ausreichend....


      Mag sein, in Österreich wird gerade das LTE Netz ausgebaut. Und im Gegensatz zu Deutschland, wo der erste Feldversuch leider nicht so berauschend war, sendet der größte Mobilfunkanbieter des Landes mit 100Mbit/s. Der n-Standard bringt bis zu 600Mbit/s zusammen aber nur wenn die Datenübertragung über 4 Kanäle läuft. Momentan sind 150Mbit/s drin wahrscheinlich aber eher max. 120Mbit/s.

      Zur Zeit verwende ich einen HSPA+ Internetstick dieses Mobilfunkanbieters und ich habe eine Downloadrate (für mich wichtiger als Upload) von 21Mbit/s. Es war schon ein Quantensprung von knappen 8Mbit/s auf 21Mbit/s. Und die Datenübertragung funkt wirklich in der Geschwindigkeit, also nicht nur für Werbezwecke. Mehrere Anbieter testen LTE gerade aus und beginnen bereits mit dem Ausbau. Und bei 100Mbit/s zahlt sich dann der n-Standard meines Erachtens auch aus.
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      es ging aber darum dass das gerät selber die hohen datenraten garnicht verarbeiten kann was du da mit deinem PC und surfstick schaffst spielt nicht wirklich ne rolle.... und die LTE zugriffspunkte haben eine gesamtdatenrate von 100MBit/s.... sobald 5 leute parallel downloaden in einem turm biste bein 20MBit pro person....
    1. Avatar von md1981
      md1981 -
      Irgendwie kann ich mir nicht ganz vorstellen dass dann nur norch 20Mbit/Person verfügbar sind wenn 5 Leute downloaden. Dann wäre doch mein HSPA+ Stick auch einer niedrigeren Downloadrate unterworfen. Ich hab aber konstant 19 - 21 MBit/s. Is ja auch wurscht

      Ich denke aber schon dass ein smartphone die Daten verarbeiten kann. Das Nexus S verfügt über 16GB Flash Speicher, und der kann das.
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      was hast du denn fürn handy? installier mal speedtest.net das android tool....

      speedtest.net ist der einzige anbieter der wirklich bandbreiten bis 50MBit und mehr realistisch messen kann und passt bei mir immer.... am PC hab ich immer meine 20 bis 22MBit damit getestet.... auch mit 302.11g.... wenn ichs aber aufm dem Arc oder X10 laufen lasse komm ich nicht über 10MBit meist nur 7 oder 8 MBit weil das gerät einfach nicht mehr verkraftet...

      wie gesagt nen effektiven nutzen gibts nicht für höhere datenraten.... riesen downloads macht man am handy eigentlich nicht und kein handy kann eine webseite so schnell aufbauen wie die mit 150MBit runtergeladen werden könnte, wenn es der server denn schaffen würde... ich wüsste keinen anwendungsbereich wo 54MBit nicht reichen
    1. Avatar von md1981
      md1981 -
      Wow, danke für die App. Ich werde den Internetanbieter sofort wechseln. Ich habe mobil folgende Werte:

      download 5744kbps
      upload 1280kb

      und jetzt vom Funkinternetanbieter (nicht Internet Stick)

      download 996kbps
      upload 950kbps

      is ja echt ein Witz. Ich verwende wlan nie sondern nur mobile Datennetzwerke. Aber dieser Anbieter ist gefeuert.

      Ach ja, ich verwende zur Zeit ein HTC Desire
    1. Avatar von angelssend
      angelssend -
      Übrigens kleiner Fehler in den Videos!
      Das Ding mehr oder weniger links über dem Logo ist NICHT die LED die ist nämlich rechts an der Seite


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