• Review: Nokia Lumia 1320 im Test

    Im Schatten des Lumia 1520 wurde als zweites Phablet von Nokia das Lumia 1320 im letzten Jahr vorgestellt. Seit kurzer Zeit ist die günstige 6 Zoll Version der Finnen in Deutschland erhältlich. Für einen günstigen Preis bekommt man sehr viel Phablet. Wie sich das grosse Stück Hardware im Alltag schlägt, was man aufgrund des geringen Preises in Kauf nehmen muss und ob der Hosentaschen-Test positiv verläuft lest ihr im folgenden Review. An dieser Stelle danken wir notebooksbilliger.de für das Testgerät.



    Inhaltsverzeichnis


    Lieferumfang und Zubehör
    Spezifikation im Überblick
    Design, Innenleben und Verarbeitung
    Betriebssystem und UI
    Display und Touchscreen
    Handling
    Kamera und Video
    Audio
    Akku
    Fazit
    Weiterführende Links

    Lieferumfang und Zubehör
    Der Lieferumfang gestaltet sich unspektakulär. Neben dem Phablet an sich sind normale Kopfhörer sowie das Netzteil enthalten.
    Die Rückseite des Lumia 1320 kann abgenommen werden und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Wer also zwischendurch, je nach Wetter oder Jahreszeit, die Farbe wechseln will, kann sich die unterschiedlichen Cover von Nokia kaufen und sein Phablet nach persönlichem Geschmack individualisieren.
    Wichtig zu erwähnen ist, dass damit die induktive Lademöglichkeit nicht gegeben ist. Das Lumia 1320 kann dann nicht per QI-Ladestation aufgeladen werden.

    Spezifikation im Überblick

    Grösse und Gewicht Länge: 164.2 mm
    Breite: 85.9 mm
    Höhe2: 9.8 mm
    Gewicht: 220 g
    Display und Sensoren Grösse: 6 Zoll
    Auflösung des Displays: HD720 (1280 x 720 Pixel)
    Anzeigefunktionen: Helligkeitssteuerung, Corning Gorilla Glass 3, High Brightness-Modus, Lumia Farbprofil, Grosser Betrachtungswinkel
    Displayfarben: TrueColor (24-Bit/16.7 Millionen Farben)
    Seitenverhältnis: 16:9
    Pixeldichte: 245 ppi
    Display-Technik: ClearBlack, IPS-LCD
    Touchscreen-Technik: Hochempfindlicher Touchscreen
    Sensoren: Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Kompass (Magnetometer)
    Anschlüsse, Verbindungen SIM-Kartentyp: Micro-SIM-Karte
    Ladeanschlüsse: Micro-USB-Anschluss
    AV-Anschlüsse: 3,5-mm-Audio-Anschluss
    Systemanschlüsse: Micro-USB-Anschluss Typ B
    USB-Anschluss: USB 2.0
    Bluetooth: Bluetooth Spezifikation 4.0
    Unterstützte Bluetooth Profile: Object Push (OPP) 1.1, Handsfree (HFP) 1.5, Advanced Audio Distribution (A2DP) 1.2, Audio/Video Remote Control (AVRCP) 1.4, Phone Book Access (PBAP) 1.1
    WLAN: WLAN IEEE 802.11 b/g/n
    WLAN-Sicherheit: WPA, WEP, EAP-AKA, EAP-SIM, EAP-MS-CHAP v2, WPA-Personal, WPA2 (AES/TKIP), WPA2-Enterprise, WPA2-Personal
    Prozessor und Speicher Prozessorname: Qualcomm Snapdragon™ S4
    Prozessortyp: Dual-Core 1.7 GHz
    RAM: 1 GByte
    Massenspeicher: 8 GByte
    Unterstützte Speicherkartentypen: microSD-Speicherkarten
    Akku 3400mAh
    Kamera Hauptkamera
    Sensorgrösse: 5 Megapixel
    Zoomrate (Digitalzoom): 4 x
    Sensorgrösse: 1/4 Zoll
    Blende: Blende 2.4
    Brennweite: 28 mm
    Blitzlicht (Typ): LED-Blitzlicht
    Reichweite des Blitzlichts: 1.0 m

    Frontkamera
    Auflösung: 640 x 480 Pixel
    Blende der Zusatzkamera: Blende 2.8

    Design, Innenleben und Verarbeitung
    Das Design des Lumia 1320 ist an das Lumia 625 angeleht und kann sozusagen als grosser Bruder des 4.7 Zoll Smartphones genannt werden. Im Gegensatz zum Lumia 1520 wirkt das Design nicht so elegant und fein herausgearbeitet, sondern geradezu klobig. Die Rundungen werden sicherlich nicht jedermanns Sache sein, so hebt sich diese Designlinie doch etwas von der kantigeren Optik der Lumia Flaggschiffe ab, was mit Sicherheit auch so gewollt ist. Für den sehr günstigen Einstiegspreis (Preis bei notebooksbilliger.de am 06.03.2014: 355€) bekommt man aber keinen hässlichen Plastikbomber, sondern ein verspielt wirkendes Device. Durch das wechselbare Cover ist das Design insgesamt sehr clean gehalten, da man von aussen weder den Sim-Karten Slot noch den SD Karten Slot zu Gesicht bekommt. Auch der recht klein gehaltene Gehäuserahmen um das Display herum steht dem Design des Lumia 1320 gut zu Gesicht.



    Das Innenleben liest sich, wie ihr bereits der obigen Übersicht entnehmen konntet, recht unspektakulär. Ein Snapdragon S4 Prozessor mit 1.7 GHz und 1 GB RAM befeuern das Lumia 1320. Power sieht anders aus, ganz klar, aber es handelt sich hier um ein LowBudget Device, also ein im günstigen Preissegment platziertes Gerät. Woran natürlich auch gespart wurde, ist der verbaute Speicher in Höhe von nur 8 GB, wovon tatsächlich nur knapp 5 GB zur Verfügung stehen, da alleine das System 2.32 GB beansprucht. Wie ihr an dem Screenshot sehen könnt, ist der Speicher für meinen Gebrauch ungenügend. Weder Musik noch viele Bilder sind auf dem 1320 vorzufinden und dennoch bleiben mir nur wenige Megabyte frei. Praktischerweise wurde hier die Möglichkeit eingebaut, den Speicher per SD Karte zu erweitern. Überdies ist auf die 7 GB OneDrive Cloudspeicher hinzuweisen, die die 8 GB ebenfalls erweitern. Mit dem kommenden Windows Phone 8.1 Update werden die SD Karten weitgehender genutzt, sodass man nicht nur Bilder, sondern auch Apps auf diesen abspeichern kann. Somit ist der geringe Speicherplatz in diesem Fall etwas zu verschmerzen.

    Wer das 1320 das erste Mal in der Hand hält, wird direkt von der sehr guten Verarbeitung angetan sein. Unser Testgerät liegt im matten Gelb vor und fühlt sich wirklich ausgezeichnet an. Keinerlei Spaltmasse zwischen Display und Gehäuse, kein Knarzen oder gar wackelnde Tasten. Auch einen nicht festsitzenden Akku (Lumia 920 Nutzer wissen wovon ich spreche) sucht man vergeblich. Nokia zeigt hier, dass auch ein günstiges Gerät sehr hochwertig verarbeitet werden kann. Es liegt hier von der Wertigkeit mit dem iPhone 5c auf einer Stufe.
    Etwas schwach wirkt aber die fehlende Hintergrundbeleuchtung der Windows Tasten unterhalb des Bildschirms. Im Dunkeln ist man das Leuchten der Eingabetasten gewöhnt und es ist mehr als ungewohnt wenn diese vollständig aus bleiben. Aber auch dieses fehlende Feature ist dem günstigen Preis geschuldet.
    Insgesamt handelt es sich bei dem Lumia 1320 um ein sehr gut verarbeitetes Phablet, was aufgrund der enormen Grösse von 6 Zoll und der damit notwendigen Steifheit im Hinblick auf das Display zwar schwer, aber nicht zu gewichtig in der Hand liegt.

    Betriebssystem und UI
    Durch das 6 Zoll Display unterscheidet sich die Startseite von Windows Phone 8 mit der dritten Kachelreihe von den bisherigen Geräten. Es ist zugegebenermassen etwas gewöhnungsbedürftig, mit so viel Platz umzugehen und diesen auch sinnvoll auszunutzen. Auch Windows Phone Fans, die das System bereits kennen, müssen sich neu zurecht finden und werden sicherlich einige Zeit an einer geeigneten Startseite basteln.
    Durch die dritte Kachelreihe und dem üppigen Platzangebot wird man die grösste Kachelgrösse mehr nutzen als auf kleineren Geräten. Für LiveTiles einer Wetter oder Nachrichten App ist das natürlich klasse.
    Im direkten Vergleich zum Lumia 920 mit einem 4.5 Zoll Display sind die mittlere und die kleine Kachelgrösse auf dem 1320 etwas kleiner geraten, was bei der Bedienung aber nicht weiter störend auffällt.
    Die dritte Kachelreihe soll nicht für jedes Windows Phone kommen, sondern sich an der Grösse des verbauten Displays orientieren, was im Hinblick auf die Nutzung definitiv Sinn macht. Auf dem 1320 wirkt das mobile OS von Microsoft erfrischend, auch wenn ich persönlich nicht auf so viel Platz angewiesen bin.

    Störend sind hingegen fehlende Optimierungen an anderen Stellen. Die Tastatur ist unnötig riesig geraten und nimmt weiterhin die Hälfte des Displays ein. Insbesondere die riesige Adressleiste im Internet Explorer ist mir sehr negativ aufgefallen. 6 Zoll muss doch nicht gleich bedeuten, dass man seine Brille zu Hause lassen kann, so man denn eine benötigt.
    Auch wirkt die ModernUI mit den grossen Schriften an der ein oder anderen Stelle auf dem Display einfach zu gross und klobig. Gerade im Mail Hub oder im Kalender hätte ich mir einen kleineren Schriftgrad gewünscht. Hier müsste das Betriebssystem etwas mehr an die gewachsene Displaygrösse angepasst werden.
    Überdies mangelt es an Phablet Features. Wer ein Samsung Note mal in der Hand hatte und den Stylus benutzt hat, weiss, wie viel die Koreaner aufgrund des grösseren Displays an Optimierungen und Features beifügen. Grundsätzlich bietet das grosse Lumia 1320 bis auf die neue Kachelreihe keine Vorzüge beim Betriebssystem, also keine speziellen Apps, Stylus Unterstützung oder tiefergehende Systemanpassungen, weswegen mich das Gesamtpaket nicht so ganz überzeugen kann. Gerade der Stylus Support in Verbindung mit Office wäre ein feines Features gewesen.

    Display und Touchscreen
    Ein 6 Zoll Display ist natürlich eine Wucht, denn mit 15.6 cm in der Diagonalen liegt vor uns kein Smartphone, sondern ein Phablet. Nokia setzt auf ein IPS LCD Display und nicht auf AMOLED wie beispielsweise das Lumia 925 oder das Lumia Icon. Die Qualität kann dabei überzeugen, auch wenn die Auflösung von 1280x720 Pixeln auf dem Papier vorerst zu gering anmutet, stellen sich in der Praxis nur wenige Schwachstellen heraus. Bilder werden mit ordentlicher Schärfe dargestellt, lediglich bei Schriften kann man manchmal die im Vergleich zum Lumia 1520 geringere Auflösung erkennen. Stört das spürbar, ist immer die Frage und das muss man mit einem "Nein" beantworten. Die Blickwinkelstabilität ist ordentlich, die Farben werden dank LCD Display natürlich dargestellt und die Hintergrundbeleuchtung ist so hoch, dass man die Helligkeit durchgehend auf "niedrig" stellen kann und zu einem schönen Bilderlebnis kommt.
    Auch der Touchscreen überzeugt vollends. Die Fingereingaben werden direkt richtig wahrgenommen und ich konnte in meinen Test keine Fehlinterpretationen feststellen. Alles reagiert flott und zügig, was aufgrund des geringen Preis beeindruckend ist.

    Handling
    Das Lumia 1320 ist ein Phablet, also mit den 6 Zoll eben kein richtiges Smartphone mehr, aber auch kein richtiges Tablet. Bereits bei der Vorstellung dieser Grösse habe ich mich in einem eigenen Artikel über diese Gerätekategorie ausgelassen und kam zu dem Ergebnis, dass man ein Device mit diesen Massen nicht gescheit transportieren kann.
    Ich will jetzt keine Pressekonferenz einberufen, muss aber an dieser Stelle meine doch recht harsche Meinung von damals revidieren. Trotz der Grösse hat das Lumia 1320 den Hosentaschentest bestanden. Während man das Phablet kaum mit einer Hand benutzen kann, ist der Transport in einer herkömlichen Jeans kein Problem. Natürlich merkt man beim Gehen, dass es nicht ein 4.5 Zoll Device wie das Lumia 920 ist, was man mit sich trägt, man empfindet es aber nicht als störend. Wem also die konkrete Nutzung des Lumia 1320 mit zwei Händen nicht vom Kauf abhält, muss sich von diesem Vorhaben nicht abbringen lassen, weil er Angst hat auf weite Hosen umsteigen zu müssen. Das Gerät ist ohne Probleme transportierbar.

    Kamera und Video
    Irgendwo muss gespart werden und das macht sich beim Lumia 1320 bei der Kamera bemerkbar. Verbaut wird eine 5 Megapixel Hauptkamera, die nur solide Fotos macht, was natürlich dem Preis geschuldet ist. Schön ist es insgesamt, mit dem grossen Display Videos oder Fotos aufnehmen zu können. Die Ergebnisse sind leider nur solide, aber hinnehmbar und alles andere als schlecht.
    Als Frontkamera wird eine VGA Cam verbaut, die zum Skypen ebenfalls ausreicht.


    Die Videoqualität lässt sich von 720p auf eine Auflösung von 1080p hochregeln. Mit dieser Einstellung habe ich auch das Beispielvideo angefertigt. Zum einen macht das grosse Display wegen der guten Ablesbarkeit beim Filmen wirklich Spass, das Lumia 1320 sollte man aber idealerweise mit zwei Händen festhalten. Die fehlende Bildstabilisation fällt leider negativ auf. Das Ergebnis ist dennoch befriedigend.


    Audio
    Ich beziehe mich hier ausschliesslich auf den Sound, den das Gerät mit dem verbauten Lautsprecher von sich gibt. Die Audioqualität mit Kopfhörern schwankt immer je nach verwendeter Zusatzhardware, weswegen ich nur das Gerät selber beurteile.
    Der Lautsprecher ist auf der Rückseite zu finden und dieser ist ein kleines Highlight, denn der Sound ist satt, laut und klar. Zudem erstaunt es, dass man keine grossen Qualitätseinbussen hinnehmen muss, sobald man das Lumia 1320 auf den Tisch oder eine andere Oberfläche legt. Auch hier bleibt der Sound klar vernehmbar. Zwei kleine Noppen neben dem Lautsprecher sorgen für einen minimalen Spalt zwischen Phablet oder Oberfläche. Somit eignet sich das 1320 wunderbar zum Video- und Audiogenuss.

    Akku
    Mit 3200 mAh Kapazität fällt der Akku wirklich üppig aus. Natürlich muss das 6 Zoll Display ausreichend Strom zur Verfügung gestellt bekommen, dennoch verfolgt Nokia seit der Vorstellung der ersten Phablets eine begrüssenswerte Hardwarepolitik: Am Akku wird nicht gespart! Und hier hoffen wohl alle, dass sich dies auch bei kommenden Smartphones fortsetzt. Die Akkulaufzeit ist nämlich über jeden Zweifel erhaben. Zwar wird das Gerät bei durchschnittlicher Nutzung bereits etwas warm auf der Rückseite, den Akku scheint das aber reichlich wenig zu interessieren, kommt man doch immer auf eine Laufzeit von 20 Stunden und mehr. Bei moderater Nutzung sind sogar mehrere Tage möglich.

    Fazit
    Das Lumia 1320 hinterlässt im Test einen rundum soliden Eindruck. Die Verarbeitung ist exzellent, das Display ist gut, die Auflösung befriedigend für die Displaygrösse und die Arbeitsgeschwindigkeit ebenfalls in einem guten Bereich.
    Die schwachen Kameras, das etwas rundliche Gesamtdesign, die fehlende Tastenbeleuchtung und der geringe Speicher trüben jedoch den Eindruck.
    Für den veranschlagten Preis ist das Lumia 1320 aber wahrlich ein Schnäppchen.
    Wer mit den genannten Schwächen leben kann und wem die 6 Zoll nicht zu riesig sind, sei das Gerät empfohlen, auch wenn Windows Phone 8 so gut wie gar nicht in die Tiefe optimiert wurde und mich auf der Displaygrösse nicht zu überzeugen vermochte. Für die Zukunft muss hier etwas mehr Anpassungsarbeit geleistet werden, da viele Bedienelemente schlichtweg zu monströs wirken.

    Pro Contra
    + Sehr gute Verarbeitung - Design recht rundlich und gewöhnungsbedürftig
    + Keine Spaltmasse - Hohes Gewicht
    + SD Card-Slot - Geringer verbauter Speicher
    + Display mit schönen Farben und guter Blickwinkelstabilität - Nur HD und keine FullHD Auflösung
    + Ausgezeichnete Akkulaufzeit - Windows Phone Tasten nicht beleuchtet
    - Windows Phone nicht für das grosse Display angepasst, keine zusätzlichen Phablet-Features

    Weiterführende Links
    - Lumia 1320 bei Notebooksbilliger.de
    - Offizielle Nokia Produktseite
    - Windows Phone und Phablet - Geht das?
    - Lumia 1320 in unserer Datenbank

    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von adjarn_be
      adjarn_be -
      Wow, echt tolles Teil! Bin neidisch! Gefällt mir optisch sogar besser, als das 1520. Nur ja, der Speicher ist wirklich ein bisschen sehr wenig.
    1. Avatar von Ney
      Ney -
      zum beispielvideo: ist aber ganz schön hintergrund rauschen, wars arg windig? und beim nah-fokussieren sah es kurz so aus, als wenn die kamera da nicht mitkommt und immer scharf-unscharf sich wechseln. leider bist zu schnell wieder umgeschwenkt^^.
    1. Avatar von Alking
      Alking -
      Ja es war sehr windig an dem Tag, daher das Rauschen. Der Nah-Fokus kommt recht langsam mit, das stimmt, stellt aber unten am Gras dann doch scharf.
      Darüber hinaus sieht man auch noch einen ordentlichen Lila-Stich sobald die Sonne mit im Spiel ist.