• Review: Sony Xperia Z im Test

    Sony versprach im 4. Quartal 2012, dass man an die grossen Konkurrenten in Form von Apple oder Samsung aufschliessen wolle und präsentierte im Januar das lang ersehnte Xperia Z Flaggschiff. Warum das Sony Xperia Z ein wirklich gutes Android-Smartphone ist, aber dennoch einige essentielle Schwächen besitzt, erfahrt in unserem Testbericht.


    Um den japanischen Giganten war es längere Zeit still geworden. Geräte wie das Xperia Arc oder das Arc S waren definitiv solide Smartphones, konnten allerdings nicht den erhofften Auftrieb erzeugen. Das Playstation-Experiment namens Xperia Play verschwand nach einigen Versuchen in der Versenkung und spielt derweil keine grosse Rolle mehr. Das heiss ersehnte Xperia Z soll den Karren nun aus dem Schlamm ziehen und wie wir von PocketPC.ch finden, gelingt das gar vortrefflich. Das Xperia Z ist ein exzellentes Gerät, allerdings mit kleineren Mängeln an essentiellen Stellen.

    Verzeichnis



    Technische Daten, Verarbeitung und Design

      Technische Daten

    Sony Xperia S
    Display 5.0 Zoll TFT FullHD Reality Display (1920x1080) mit 443 ppi. Integrierte Mobile BRAVIA 2 Engine.
    Chipsatz Qualcomm Snapdragon S4 Pro mit 1.5 GHz Takt
    Adreno 320 GPU
    2 GB RAM
    Mobilfunk und Wireless Eigenschaften WLAN 802.11 a/b/g/n Dualband (2.4 und 5 GHz)
    Bluetooth 4.0
    UMTS/HSPA/HSPA+/DC-HSDPA - GSM/EDGE
    LTE
    A-GPS
    Speicher 2 GB RAM, 16 GB interner Speicher, microSD bis 64 GB
    Akku 2'330 mAh, fest verbaut
    Abmessung 139 x 71 x 7.9 mm
    Gewicht 146 Gramm
    Software Android 4.1.2 mit Xperia UX Oberfläche (User Xperience)
    Kamera 13 MP Kamera mit HDR-Funktion
    Videoaufnahme in 1080p bei 30 FPS mit HDR-Funktion
    Frontkamera mit 2.0 MP FullHD
    Anschlüsse und Verbindungen 3.5 mm Klinkenstecker, Micro-USB, DLNA, HDMI über MHL
    Sensoren Beschleunigungssensor, Gyrosensor, Annäherungssensor, Helligkeitssensor
    Sonstiges Staub- und Wasserschutz nach IP55/IP57
    UKW-Radio mit RDS
    NFC
    Sony Entertainment Network mit Music Unlimited und Video Unlimited
    PlayStation Certified
    Benachrichtigungs-LED


    Das Sony Xperia Z ist ein kleines "Verarbeitungsmonster" und das im positiven Sinne. Ich konnte in der gesamten Testzeit keine schweren Verarbeitungsmängel feststellen. Das Gerät ist frei von Riefen und Spaltmassen. Was es allerdings auch sein sollte: Die Zertifizierung nach IP55/57 zeichnet das Xperia Z als staub- und wasserfestes Gerät aus. Dazu allerdings später mehr. Eine leicht gummierte Umrandung des Sony Flaggschiffs lässt das Device sehr griffig in der Hand liegen und ist vor allem auch Teil der IP-Zertifizierung. Interessant gestaltet sich auch der Power-/Standbybutton: Im metallenen Aluminium-Look ragt er ganz leicht aus der rechten Seite des Gehäuses heraus. Ein Designwagnis, welches mir persönlich optisch sehr gefällt, einfach weil es sich von anderen Geräten und den schmalen Einheitsbuttons abhebt.


    Die Vorder- und Rückseite ist laut Sony von einem in Kooperation mit Corning Glass entwickelten Mineralglas gefasst, welches äusserst kratzfest und robust zu sein scheint. Testweise habe ich das Device in einer Hosentasche zusammen mit ein paar Münzen und einem Schlüssel aufbewahrt und bin einige Stunden durch die Gegend gelaufen. Obwohl das Display von einer weicheren Splitterschutz-Folie bedeckt ist, bestand es den Test durchaus mit Bravour: Keine Kratzer oder Kerbungen waren nach der Tortur erkennbar. Alles in allem wurde der erste Eindruck über die gesamte Testzeit bestätigt. Das Sony Xperia Z ist ein sehr hochwertiges Gerät und setzt vor allem auf verarbeitungstechnische Qualitäten, die mit den besten Geräten in einer Liga spielt.

    Mit Massen von 139 x 71 x 7.9 mm und einem Gewicht von 146 Gramm ist das Xperia Z kein kleines Smartphone. Aber bei einem 5.0 Zoll grossem Display ist das auch kein Wunder. Durch das rechteckig anmutende Design und die genannten Masse wirkt das Xperia Z ein wenig wie ein zusammengedrückter Ziegelstein, allerdings gefällt mir das Design sehr gut, trotz des leicht klobigen Touches. Geschmack bleibt eben immer noch eine eigene Definitionssache. Hier mal ein Grössenvergleich zum iPhone 5:


    So gut sich das Gerät auch anfühlen mag, gibt es einen kleinen Kritikpunkt zu erwähnen. Die leicht gummierte Umrandung des Xperia Z steht zwar nicht einmal einen Millimeter heraus, doch scheinen sich die minimalen Kanten bei längerem Halten des Smartphones unangenehm in die Handflächen zu drücken. Egal wie man das Xperia Z auch hält, ein Fühlen dieser Kanten ist unumgänglich und immer präsent. In Anbetracht der wirklich exzellenten Verarbeitungsqualität ist dies allerdings ein Meckern auf sehr hohem Niveau.

    Wasser- und Staubschutz nach IP55/57-Standard

    Wenn sich Sonys Xperia Z mit einem Feature von der Masse abhebt, dann ist es ohne Zweifel die Zertifizierung des Gerätes nach IP55/57-Standard. Damit ist Sonys Bolide vor Wasser und Staub geschützt, soll sogar einen Tauchgang bis zu einem Meter Tiefe über einen Zeitraum von 30 Minuten standhalten können. Mit einem riesigen Grinsen und einem echt unwohlen Gefühl in der Magengegend ist man am Abend des ersten Tages mit dem Xperia Z noch Baden gegangen. Härtetests müssen eben sein.

    Nachdem eine halbe Stunde im warmen Seifenwasser telefoniert wurde, fiel das Xperia Z kurzum während des Telefonats "aus Versehen" ins Wasser. Dabei wurde hektisch nach dem Gerät gegriffen und somit "unabsichtlich" für eine weitere Minute durch das Wasser geschoben. Als man es dann schlussendlich rausfischte, lief das Gespräch immer noch.

    Allerdings wird empfohlen, dies nicht bis zur Gänze auszunutzen. Schliesslich dient dieser Wasserschutz nur dazu, das Gerät bei unabsichtlichem Kontakt mit Wasser zu bewahren. Dauerhafte mutwillige Tortur könnte am Ende dennoch zur Beschädigung führen.

    Hardware - Das Innenleben

    Ausgestattet mit einem Qualcomm Snapdragon S4 Pro Prozessor und 1.5 GHz Takt gehört das Xperia Z zu den derzeit stärksten Smartphones auf dem Markt. Der S4 Pro gehört zwar mittlerweile zum Vorgängermodell der Snapdragon 600er Reihe, welche im HTC One seinen Dienst verrichtet, an Leistung fehlt es allerdings dennoch nicht. Unterstützt von 2 GB RAM und einer starken Adreno 320 GPU ist das System bestens für rechenintensive Aufgaben oder anspruchsvolle Spiele gerüstet. Zwar bietet Sony nur Modelle mit 16 GB internem Speicher an, jedoch lassen sich bis zu 64 weitere GB per microSD-Karte nachrüsten. Das Xperia Z kommt dabei in edlen Farben wie weiss, schwarz und violett.


    Auch die Anschlussvielfalt macht einen sehr soliden Eindruck. In dem 7.9 mm schlanken Gehäuse finden ein microSD-Slot, 3.5 mm Klinkenbuchse, der SIM-Slot und der Micro-USB Anschluss ihren Platz. Alle diese Anschlüsse befinden sich zudem unter aus Gummi versiegelten Verschlusskappen. So dringt weder Staub noch Wasser in das Gehäuse ein und ist massgeblich für die IP55/57-Standard Zertifizierung verantwortlich. Zwar ist es anfänglich ein wenig ungewohnt, mit dem Fingernagel die kleinen Kappen vom Gehäuse zu lösen, um an die Anschlüsse zu kommen, doch geht dieses Unterfangen recht leicht von der Hand.

    Der Powerknopf befindet sich mittig auf der rechten Seite des Gehäuses, direkt darunter kommt der Lautstärkeregler zum Einsatz. Weitere "Druckpunkte" sucht man am Xperia Z vergeblich.

    Performance und Benchmarks

    Die Spezifikationen des Sony Xperia Z lesen sich durchweg sehr gut. Der Snapdragon S4 Pro von Qualcomm zeigt sich von seiner starken Seite und wir können dem Xperia Z definitiv sehr gute Werte in der Performance bescheinigen. Android läuft durchweg sehr flüssig und elegant von der Hand, liefert sich kaum, bzw. gar keine, Ruckler. Die UX-Oberfläche ist stets flüssig und liefert zudem butterweiche Augenweiden-Animationen. Sony bietet hier durchaus viel Liebe zum Detail.

    Wir lassen uns an dieser Stelle nicht lumpen und schicken das Sony durch einen kleinen Benchmark-Parcours, der dem Gerät durchaus einiges an Muskeln bescheinigt. Daher gibt es nur ganz wenige Geräte, die das Xperia Z überholen, allerdings nicht fürchten muss.

    Auch anspruchsvolle Spiele sind für das Xperia Z kein grosses Problem. Need for Speed Most Wanted, Real Racing 3 oder auch Shadowgun sehen auf dem Smartphone von Sony - trotz der oft fehlenden nativen Auflösung - wirklich gut aus und die schiere 5.0 Zoll Grösse des Displays lädt wahrlich zum Spielen ein. Ruckeln konnte man im Test bei besagten Spielen bisher nicht feststellen.

    Durchweg stark präsentieren sich auch die Ergebnisse in diversen Browser-Benchmarks. Das Xperia Z spielt dabei im oberen Mittelfeld der Smartphone-Riege, muss sich allerdings Apples Geräten teils deutlich geschlagen geben. Das Problem haben allerdings die meisten Android-Devices. Mobile Safari bleibt damit weiterhin Spitzenreiter, was mobiles Surfen betrifft, schmälert allerdings die Leistung des Snapdragons im Zusammenspiel mit Googles Chrome kaum. Die Ergebnisse bleiben durchaus beeindruckend.

    Software

    Nicht nur bei der Verarbeitung und den verwendeten Innereien hat Sony seine Hausaufgaben gemacht, auch die überarbeitete neue Version der UX-Benutzeroberfläche weiss an vielen Stellen sehr zu gefallen. Man hat sich bemüht, das Grundgerüst von Android nicht all zu stark zu verbergen und legte UX mit behutsam wie ein durchsichtigen Schleier über die Menüführung.

    Dabei verfeinerte man mit allerlei schöner Animationen den Auftritt des Xperia Z Smartphones. Sobald man seinen Finger auf ein Widget oder Icon im Homescreen legt, fängt dieses direkt an, gallertartig zu wackeln. Zieht man das Symbol nun auf den Papierkorb in der Mitte des unteren Bereichs, so öffnet sich dieser und beim Loslassen verschwindet das Symbol butterweich im Eimer. Es ist hier einfach die Liebe zum Detail, die wirklich Spass macht und in dieser Form bei Apples iOS sehr viel Anklang fand. Sony macht es ähnlich richtig und wir hoffen, auch in Zukunft so dezente Feinarbeit sehen zu dürfen.

    Des Weiteren spendiert Sony dem Gerät mehrere eigene Softwarefeatures, welche direkt ab Werk vorinstalliert sind. Dazu gehören die Sony-eigenen Dienste Sony Entertainment Network, Music Unlimited und Video Unlimited. Die Album-App ist ebenfalls eine Eigenproduktion, genau wie die bekannte Walkman- und Videoapplikation. Als Standard-Browser setzt Sony auf Google Chrome. Für Sicherheit soll McAfees Security Suite sorgen.

    Display

    Leider ist vor allem das Display eines meiner grössten Kritikpunkte am Gerät selber. Uns ist mittlerweile bekannt, dass Sony das Gerät mit zwei unterschiedlichen Displays liefert: Einmal ein Modell von Sharp und eins von JDI (Japan Display Inc.). Um eines vorneweg einmal klar zu stellen: Wie auf dem Screenshot zu sehen ist, haben wir eine Version mit Sharp-Display bekommen.

    Dabei enttäuschen vor allem Kontrast und Blickwinkelstabilität in vielen Anwendungsbereichen. Selbst wenn man den Blick kerzengerade auf den Bildschirm richtet, wirken Farben teils etwas lasch, bzw. ausgewaschen. Neigt man den Blickwinkel bei unserem Testgerät nur um einige wenige Grad, so zieht sich ein Grauschleier über das Display. Zudem werden hellere, bzw weisse Flächen von einem Gelbstich heimgesucht. Geräte wie das HTC One X oder auch das iPhone 5 schlagen das Xperia Z in der Disziplin Display dabei um Längen.

    Die von Sony angepriesene Mobile BRAVIA Engine 2 greift leider nur in der Bildergalerie und das nach Öffnen der Bilder nach gut einer Sekunde Spielraum. Allerdings können sich die Ergebnisse sehen lassen: Geschossene Fotos und allgemein gespeicherte Bilder werden von der BRAVIA 2 Engine durchaus schön in Szene gesetzt und erhalten einen erheblichen Kontrastboost.

    Positiv gestaltet sich allerdings die verwendete Auflösung, welche mit 1920 X 1080 Pixel einen PPI-Wert von sehr scharfen 443 zufolge hat. Alle Icons und die Oberfläche selber sind knackscharf und Pixel sind mit blossem Auge nicht zu erkennen. Ein Vorteil, der sich vor allem beim Lesen von digitalen Inhalten oder dem Durchstöbern von Webseiten angenehm bemerkbar macht.

    Bitte beachten: Das Sony Xperia Z kommt mit zwei unterschiedlichen Display-Modellen daher und anscheinend ist selbst die Qualitätsstreuung noch unter diesen Modellen recht hoch. Im Laufe des Tests habe ich drei unterschiedliche Geräte in der Hand gehabt, zwei mit Bildschirmen von Sharp und eines mit JDI. Alle zeigten ähnliche oder die gleichen festgestellten Symptome, wobei eines der Sharp-Reihe zeitweise leicht bessere Werte erzielte.

    Kamera

    Die Kamera schneidet zwar besser ab als das Display, allerdings ist Sonys Xperia Z auch hier ein wenig unter den Erwartungen und reiht sich eher leicht über dem Durchschnitt ein. Generell sind die geschossenen Bilder alle durchweg in Ordnung, allerdings reichen diese nicht an die Qualität eines Apple iPhone 5, Samsung Galaxy S3 oder HTC One X heran. Bei natürlichen Lichtverhältnissen in Räumen erkennt man leichtes Rauschen


    Sehr interessant war an einigen Stellen auch der Startvorgang. Während die Kamera zeitweise in unter einer Sekunde auf dem Display das Motiv anzeigte, vergingen teilweise auch zwei bis drei Sekunden, bis der Startvorgang abgeschlossen war. Somit sollte man sich ab und an beeilen, sofern das Motiv nicht all zu schnell von der Bildfläche verschwindet.


    Des Weiteren spendiert Sony seiner Kamera eine HDR-Funktion sowohl für Fotos als auch Videos. Eine Softwarestabilisation sorgt für wackelfeste Bilder. Zudem gibt es eine Panorama-Funktion und eine Fotoaufnahme, die zehn Bilder pro Sekunde knippst. Die Galerie selber hübscht bei Betrachtung der Fotos die Bilder per Mobile BRAVIA Engine 2 auf.

    Akkulaufzeit

    Die Akkulaufzeit bewegt sich auf einem recht ordentlichen Niveau. Bei einem nicht all zu anspruchsvollen Tag mit eMails, SMS, Telefonieren und per PocketPC.ch-App im Forum stöbern, kann man gut bis zu anderthalb Tage durchhalten. Schwieriger wird es, wenn die Aufgaben rechenintensiver werden. Beim Spielen aufwendiger Games oder dem Gucken von Videos purzeln teilweise die Prozente ins Leere. Geräte wie das Samsung Galaxy S3 haben hier beispielsweise die Nase deutlich vorne. Selbst bei weniger anstrengenden Aufgaben sind mit einem Galaxy S3 oder einem iPhone 5 einige Stunden mehr drin. Nicht zuletzt wird es wohl dem starken Snapdragon und dem riesigen 5.0 Zoll Display geschuldet sein.

    Dennoch lassen sich auch mit dem Xperia Z ordentliche Laufzeiten erreichen, die bequem über den Tag bringen. Sony spendiert seinem Flaggschiff darüber hinaus auch einige interessante Stromspartechniken wie STAMINA- oder Akkuschonmodus. Im STAMINA-Modus werden fast ausnahmslos alle laufenden Anwendungen eingefroren und Datenverbindungen getrennt. Man kann jedoch eigene Apps festlegen, welche weiterhin ausgeführt werden und bei Bedarf werden dann auch benötigte Datenverbindungen aktiviert, sofern die Anwendung diese benötigt. Der Akkuschonmodus hingegen erlaubt ab bestimmten Prozentsätzen der Akkufüllung das Abschalten interner Features wie Bluetooth, WLAN oder GPS um zusätzlich Energie zu sparen.


    Fazit


    Wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. In unserem Fall leider Grauschleier. Das Sony Xperia Z ist definitiv eines der besseren Android-Smartphones auf dem Markt. Der Snapdragon S4 Pro Prozessor, 2 GB RAM und die Adreno 320 GPU katapultieren das Xperia Z in sehr angenehme Leistungsregionen. Zu jedem Zeitpunkt der Nutzung fühlt sich das Smartphone wie ein Highend-Gerät an und das ist auch gut so.

    Zudem bietet kein vergleichbares Modell eine Zertifizierung nach IP55/57-Standards. Das Xperia Z ist nämlich wasserdicht und selbst mein Badewannenausflug mit "aus Versehen reingefallenem Gerät" überlebte das Sony-Device mühelos. Vor allem die Verarbeitungsqualität ist von einem exzellenten Niveau, welche mit dem HTC One zu vergleichen wäre.

    Allerdings gibt es auch merkliche Abstriche zu machen: Das Display unseres Testmodells ist maximal nur Durchschnitt und bleibt weit hinter der Konkurrenz in Form von Apples iPhone 5 oder HTC One (X) zurück. Die Grauschleier bei maximaler Helligkeit geben dem Schwarz einen merklichen Grauton. Die Kamera ist gut, aber hinkt den Erwartungen, welche man an eine Sony-Kamera stellen würde, hinterher.

    Pro Contra
    Starker Snapdragon Prozessor Blickwinkelschwaches Display und Kontrast
    Sehr viel Leistung Kamera nur Durchschnitt
    Herausragende Verarbeitung Leider nur als 16 GB Modell zu haben
    Trotzt Staub und Wasser
    Schöne Animation der UX-Oberfläche
    Viele integrierte Software-Features

    Alles in allem muss ich aber gestehen, dass das Sony Xperia Z extrem viel Spass macht. UX sieht klasse aus und liefert uns butterweiche und liebevolle Animationen, ohne das Android-Feeling vollständig zu verdecken. Die Verarbeitungsqualität ist mustergültig und vor Wasser sowie Staub geschützt ist das Gerät zudem auch. Auch die Leistung ist auf einem Topniveau. Wer sich mit den wenigen Negativpunkten arrangieren kann, findet in Sonys Xperia Z eines der besseren 5.0 Zoll Smartphones auf dem Markt, welches sein Geld durchaus wert ist.
    Kommentare 21 Kommentare
    1. Avatar von Aladan
      Aladan -
      Danke für den Test.

      Trotzdem verstehe ich nicht, wie man ein Gerät mit so miserablen Display überhaupt noch empfehlen kann.

      Ich meine, es ist ja nicht so als wäre das Display das allerwichtigste am Smartphone...
    1. Avatar von FordSierra88
      FordSierra88 -
      Gutes Review aber eins verstehe ich nicht warum es Contra ist dass es nur 16 GB hat weil der Speicher sich doch erweitern lässt.
    1. Avatar von One
      One -
      Man kann das Xperia Z immer noch empfehlen weil es durchaus ein wirklich tolles Gerät ist und ich auch viel Spaß bei der Benutzung hatte. Ich reiche meine Testgeräte gerne auch im Bekanntenkreis rum um andere Meinungen zu hören und wie diese darauf reagieren. Es gab genug Menschen die das Display des Xperia Z als gelungen betrachten. Natürlich beeinträchtigt das meinen Test nicht und man sieht es auch auf den Bildern. Das Xperia Z Display ist bei direkter Draufsicht auch nicht schlecht, wenn auch nicht besonders gut. Der Rest überzeugt über alle Maßen. Das Gerät bleibt also eine Empfehlung sofern man damit leben kann Objektiv war das Display nicht wirklich berauschend, subjektiv im Gesamtpaket betrachtet ist es "ok".

      @Ford
      Ganz einfach: Weil heutzutage in meinen Augen nur 16 GB interner Speicher ein Kriterium ist. Für meinen Geschhmack hätte ich zum Start weg gerne mehr Speicher ohne mit SD-Karten hantieren zu müssen. Da bin ich Konsequent ^^ Wenn der Kritikpunkt für dich keiner ist. Dann hast du mit dem Xperia Z eben einen weniger Allerdjngs ist die Negativliste auch nicht unbedingt ausschlaggebend für die "Gesamtnote". Es ist ein Überblick über das was den Tester gestört hat ^^
    1. Avatar von Drake
      Drake -
      Ich bin seit gestern stolzer Besitzer eines weissen Xperia Z
      Ich habe ein Sharp Display und bin davon absolut begeistert. Hab selten so ein gutes Display gesehen (Der Blickwinkel ist genau richtig; nicht zu schwach, damit ich auch jemandem neben mir etwas zeigen kann und nicht zu stark (zum Glück), damit nicht jeder sieht was ich auf meinem Handy genau mache)
      Ich finden den Display auf jeden Fall besser als der des Iphone5 oder auch GS3 (mag die übersättigten Farben nicht).

      Dem Rest kann ich soweit zustimmen (Akku kann ich noch nichts dazu sagen und Kamera ist gut; Wobei ich denke, dass die eher normale Bilder Qualität an der Software liegt. Denn die Hardware sollte ja ein Fortschritt sein gegenüber den "alten" Sensoren von Sony die in Iphone5, GS3 usw. zum Einsatz kommen)

      War schon lange nicht mehr so begeistert von einem Gerät
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      Der speicher ist aber auf jeden Fall ein großer Nachteil.... das wird JEDER schon bemerkt haben, der bereits ein Gerät in der Hand hatte mit dieser Konfiguration ab ICS und aufwärts bei Marktstart.... denn von den Internen 16GB stehen dem Nutzer meist um die 11-12GB zur verfügung und zwar für ALLES!

      Das ist ein einheitlicher Speicher für Userdaten (SMS, Anruflisten, Kontakte, SMS, Mails), Installierte Apps, ZUSATZDATEN für apps, unabhängig davon ob das wallpaper, ringtones oder bei spielen die ganzen nachträglich geladenen Zusatzdaten sind, die bei Games wie Most Wanted oder Mass Effect heute schon bis zu 2GB Pro spiel belegen.... diese lassen sich von Haus aus NICHT MEH auf die SD verschieben... auf diese Art werden die maximal 12GB speicher sehr schnell knapp....

      Ich habe auf meinem Z ständig mit Speichermangel zu kämpfen und bin dazu gezwungen momentan nur 2 oder maximal 3 von diesen Core-Games drauf zu lassen.... man kann zwar per Root ordner aus der SD in den Internen Speicher mounten und so das System austricksen und diese Zusatzdaten auf SD auslagern aber das ist eher eine unsaubere Bastellösung.

      ansonsten bin ich aber auch sehr zufrieden mit dem Z
    1. Avatar von One
      One -
      Das Z ist auch ein tolles Gerät. Bin damit im Großen und Ganzen auch zufrieden ^^
    1. Avatar von DarkPrinceByWWW
      DarkPrinceByWWW -
      Danke für den schönen Test Kann diesen Artikel aber nicht im mobiler Version schauen, mit Opera, Opera Beta, Dolphin, AOSP). Geht nur wenn man die Desktopversion der Seite abruft o.O Liegt es an meinem Smartphone?

      Finde das XL sehr interessant und Sachen wie Display, Performance und Laufzeit lassen sich schon mal gut von dem Z ableiten.

      Zum L:
      1) Wozu der Wasser und Staubschutz? Ich nutze Smartphones schon recht lange und habe das noch nie gebracht. Ich nehme das Handy weder an den Strand mit noch ins Badezimmer. Auch den ein oder anderen Regen hat es gut überstanden. Könnte mir da jemand ein paar plausible Szenarien nennen?

      2) Nicht wechselbarer Akku. Beim Z irgendwo noch nachvollziehbar, aber dennoch haben einige Geräte der Konkurrenz geschützte Geräte mit wechselbarem Akku. Bei XL iat die Akkuschale sogar anders verarbeitet und das Gerät ist auch dicker. Warum also auch da ein fest verbaute Akku?
      Bei den meisten externen Akku steht was von 500+ Aufladungen und das kriege ich in unter einem Jahr hin. Das würde bedeuten, dass schon nach einem Jahr intensiver Nutzung (man holt sich kein 600€ um es die ganze Zeit im Standby zu halten) der Akku merklich nachlassen wird. Dann muss man, spätestens nach zwei Jahren, ordentlich was dem Service blechen, damit die den Akku wechseln?

      3) Der interne Speicher ist wirklich ein Trauerspiel. Sicher, im Vergleich zum meinem Sensation hat man für die Daten gut 10GB mehr, aber der Speicherhunger der Apps und der Daten ist doch noch stärker gestiegen. Zudem ist das ein Flagschiff, ein High-End Gerät und ich dachte immer, dass man genau bei solchen Geräten alles rein packt was geht. Was ist so schwer daran auch mal ne 32GB Version zu bringen? Ich zahle gern den Aufpreis!
      Man sollte bedenken, dass neben den Apps und anderen Daten auch die ganze Musik und die Videos aus den Streaming/Abbo/Videothek Angeboten ebenfalls nur auf internem Speicher abgelegt werden kann, da das Filesystem der Speicherkarten die nötigen Schutzmaßnahmen nicht mitbringt. Damit ist man schon direkt beim Start an der Speichergrenze.
      Es sollte eine Petition geben an Sony für eine 32 GB Version!

      4) Das Display ist auch so eine Sache. Habe im Saturn letztens das Z ausprobiert und mit ein paar anderen Geräten verglichen. Das Display war noch ok, aber Saturn ist auch keine gute Umgebung um sowas zu machen, besonders wenn man von anderen Kunden und den gierigen Verkäufern belagert wird.

      Bin auf das ZL gespannt, da es ein Gerät mit den wenigen Kompromissen zu sein scheint, im Vergleich zur Konkurrenz, aber der feste Akku und der kleine Speicher sind echt der Grund sich das Nexus 4 für fast den gleichen Preis zu holen. Das wird dann weniger schwer fallen das Ding nach zwei Jahren zu entsorgen.
    1. Avatar von One
      One -
      Plausible Beispiele zu nennen wird schwer, natürlich war mein Badewannentest kein "allerwelts Szenario". Der Wasserschutz ist auch nicht für Leute gedacht die täglich mit dem Gerät schwimmen gehen. Es geht dem Hersteller eher darum ein Features zu haben, welches das Gerät vor einem zusätzlichen Schadensfall absichert, was ich persönlich sehr löblich finde.

      Ich kenne einige Szenarien wo das Smartphone bei einer Poolparty im Pool landete. Auf einer Beachparty im See, in einer Bar ins Bierglas, oder generell irgendwo beim trinken Cola, Fanta, Bier oder was weiß ich, über das Smartphone drüber läuft. Dazu muss es dir nicht aus der Hand fallen, sondern nur irgendwo liegen und das entsprechende Getränk ohne dein Einwirken drüber ergießen. Es gibt Millionen von Situationen... ^^

      Es ist müssig darüber zu diskutieren, ob DIR sowas jemals passieren wird. Der Fakt ist, das es genug Beispiele gibt in denen Smartphones in solchen Situationen ihr Leben lassen ^^ Du zahlst ja für den Wasserschutz nicht drauf, sondern das Z reiht sich preislich nahtlos in die Highend-Riege ein wo es eben auch hingehört. Die Menschen denen dann solch ein Missgeschick passiert, die sind wohl genau in der Situation dann froh, dass Xperia Z gekauft zu haben. Weil man zu 100% davon ausgehen kann, dass es danach noch lebt
    1. Avatar von DarkPrinceByWWW
      DarkPrinceByWWW -
      Wer ein ernsthaftes Alkoholproblem hat oder sein Handy auf ner Bar liegen lässt, der hat es einfach nicht anders verdient
      Ein Features, was vor Schaden schützt und dann ein Glasrücken? Irgendwie passt das nicht

      Ich wette, dass Leute, die das Gerät holen und es jeden Tag ein oder sogar zwei mal laden müssen, spätestens bei der USB Abdeckung angesäuert, ich zumindest werde das sein O Kabelloses Laden wäre da echt eine Abhilfe...
    1. Avatar von One
      One -
      Oh Gott bitte nicht falsch verstehen... Man legt alles immer so schnell auf die "goldene Diamantwaage". Das ein Wasserschaden ein Schaden ist, sind wir uns einig oder? Abgesehen vom Wort im Namen ^^ Und diese "Wasserdichtheit" schützt eben vor DIESEM Schaden. Solange du nicht mit 200 Bar Druck einen Wasserstrahl auf das Xperia Z abfeuerst sollte der Glasrücken bei einem Wasserschaden auch nicht das Problem sein ^^

      Ich habe dir plausible Szenarien aufgezählt in denen schon zu tausendfach Smartphones weltweit dem "nassen Zeug" erlegen sind Dabei muss das Gerät nicht einmal auf einer Bar liegen sondern kann auch zu Hause auf dem Tisch liegen und der kleine Bruder kippt ausversehen beim Spielen ein Glas Cola drüber.

      Bitte nicht immer alles so eng sehen Die Fälle sind da und genau in DIESEN Fällen schützt das Xperia Z wirklich gut. Leute denen das passiert, und die gibt es wirklich, sind froh es an eben jenem Tag gekauft zu haben ^^

      Das Mineralglas ist besser geschützt als du denkst ^^ Durch die leicht gummierte Beschichtung die das Glas an den Rändern umfasst ist das Xperia Z besser vor Stößen geschützt als ein N4 oder iP4S ^^ Wobei auch wie bei allen Smartphones der Winkel des Aufschlages eine beträchtliche Rolle spielt ^^
    1. Avatar von DarkPrinceByWWW
      DarkPrinceByWWW -
      Das ist mir schon klar, dass Quasi nur vor diesem Schaden geschützt wird. Aber wenn man schon dabei ist das Handy robuster zu machen, wäre ein Rücken nicht aus Glas irgendwie konsequenter, zumindest meiner Meinung nach. Vll gibt es aber schon "Fall"-Tests, die bestätigen, dass der Glasrücken genauso viel aushält wie Plastik oder Alu. Muss ich gleich mal bei YouTube suchen

      Was mir noch eingefallen ist: Der StaminaMode scheint ja eine Art Task Killer zu sein. Bisher habe ich überall gelesen, dass solche Sachen schlecht sind und nun ist das ein Feature? Oder wie werden die Apps eingefroren? Wenn man dann aber bestimme Apps doch laufen lassen möchte, die sonst sowieso laufen, hat man quasi nix mehr von diesem Feature. Außerdem wenn alle Datenverbindungen gekappt werden, dann kriegt man weder was von den Mails noch von WhatsApp mit und dessen muss man sich bewusst sein. Das kann man aber auch mit 2 Klicks auf die Togglewidgets auch erreichen. Vergisst man dann eine wichtige Apps, kriegt man von der auch nix mit ^_^
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      Task Killer nicht mit Androids eigenem Task Management oder integrierten lösungen verwechseln... Es ist ein großer unterschied ob du drittanbieter apps nutzt oder etwas systemintegriertes... wenn du aus dem Task Switcher Menü die apps raus wischt, weden sie aus dem Cache ja auch gelöscht, das ist auch bei einem Task Killer ungefährlich aber du darfst keine Services manuell killen...

      und nein der Stamina freezed alle Hintergrundprozesse ein, sofern du sie nicht explizit genehmigst, umd verhindert so hintergrundaktivität laufender dienste...

      Erlaubt man nun explizite apps wie Mail, Whatsapp oder Facebook, dann "sieht" der Stamina mode welche rechte die benötigen. Sollte eine der Anwendungen eine Internetverbindung für pusch brauchen, dann bleibt diese auch aktiv... wenn dann eine App sogar einen höheren Datentransfer erzeugt, wird in sekundenschnelle auch das w-lan wieder verbunden - sofern in Reichweite - um den Stromverbrauch in grenzen zu halten...

      selbst Bluetooth wird aktiv gelassen, wenn ich beispielsweise meine SmartWatch dienste aktiv halte, da die SW ja per Bluetooth verbunden ist
    1. Avatar von DarkPrinceByWWW
      DarkPrinceByWWW -
      Erst 3G und dann WLAN? WLAN direkt wäre mir lieber und verbraucht auch weniger Saft.
      Ich stelle mir das einfrieren aller Prozesse schon recht aufwendig vor. Zudem wenn eine App nur ab und zu eine Verbindung braucht, muss der Stamina-Dienst das auch wissen bzw. ständig überprüfen. Irgendwie ist mir das alles recht suspekt. Eigentlich müsste Android das von sich aus grob machen, also nicht benötigte Sachen langsam im Standby aus dem Speicher kicken.

      Features dieser Art sind mir immer suspekt, besonders wenn diese tief ins System eingebracht werden, von nicht OS Entwicklern und erst recht wenn Updates dadurch verzögert werden.
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      nein Moment du verstehst das falsch... du hast im RAM Anwendungen liegen im Cache zum einen... damit wird immer ne menge ram ausgefüllt bis er voll wird, dann werden sie gekillt... dazu zählen apps wie browser, launcher, file Manager alles sowas....

      dann gibt es Prozesse die DIENSTE bereitstellen... DAS sind die, welche im Hintergrund CPU und Daten verbrauchen und die Aktivitäten im Standby ausführen dürfen...

      der Stamina mode macht nun nichts weiter, als alle diese dienste zu pausieren und damit einzufrieren, ohne sie aber zu beenden... würde man sie beenden würden sie bei jedem Display einschalten automatisch wieder starten und jedes mal ordentlich CPU und Daten schlucken....

      wenn also ein dienst vom Stamina eingefroren wird BLEIBT der eingefroren ohne ausnahme... wenn du aber dienste wie Whatsapp oder Messenger etc in die ausnahmeliste setzt, dann können diese normal arbeiten wie sie das wollen...

      hast du eine app die mit Push Protokollen arbeitet (Messenger, Exchange, Facebook notifiations) bleibt die datenverbindung logischerweise permananent aktiv... lässt du aber nur apps in der ausnahmeliste die per zeitintervall Daten anfordern (tapatalk Benachrichtigungen, POP3 Mail abruf, Wetter Apps) dann werden die datenverbindungen erst dann aktiviert wenn eine app Daten anfordern will...

      und wie sich das genau mit 3G und WLAN verhält kann ich dir gerade garnicht sagen... ich habs schon beobachtet, dass beim einschalten des Displays innerhalb von 1s von 3G auf w-lan geswitcht wurde... aber auch schon, dass w-lan noch aktiv war nachdem das Handy im standby war... das scheint auch abhängig davon zu sein wie die apps sich verhalten oder ich hatte einfach keinen empfang für 3G...
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      ach noch ne Kleinigkeit... das "auftauen" von apps läuft auch tadellos und sauber...

      habs mal mit dem IMO Messenger getestet... ohne ihn in die Whitelist zu setzen kommt logischerweise nichts an wenn das Display aus ist.... schalte ich dann das Display an, dauert es nur etwa 1s dann rattern alle Nachrichten rein und ich sehe die Notifications...

      setze ich ihn in die whitelist, kommen ganz normal alle Messenger Nachrichten an wie sie sollen, auch wenn das Display aus ist
    1. Avatar von DarkPrinceByWWW
      DarkPrinceByWWW -
      Gut, klingt in dem Sinne schon etwas weniger Schlimm.
      Wird im Stamina Mode evtl. auch die CPU gedrosselt? Es hat mich gewundert, dass das Z in Saturn ruckelte wie sau. Habe dann den Stamina Mode ausgeschaltet und dann lief es wieder flüßig.

      PS: @the_black_dragon Capslock PROBLEME?

      ---------- Hinzugefügt um 18:22 ---------- Vorheriger Beitrag war um 17:40 ----------

      Wäre es eigentlich möglich Sony anzufragen, ob es Modelle mit 32GB Speicher gibt? Dabei vll. auch die Gründe dafür zu schildern warum das nötig wäre und Sony zu fragen, warum die das nicht planen? Das wäre mal wirklich spannend! Oder kenn jemand einen Kontaktweg, auf dem man dann von Sony wirklich eine Antwort bekommt?

      In einer Preisregion von etwa 400-450€ wäre das ZL für mich zB interessant, aber auch erst dann. Solange es teurer ist, ist der Mehrwert zu dem Nexus 4 einfach nicht gegeben (nur 16GB Ram, fest verbauter Akku, Nexus 4 ist einfach sehr günstig).

      Zudem noch die offene Frage wegen dem fest verbauten Akku? Bis auf sehr dünne Geräte, hier das Z, welchen Sinn hat es den Akku fest zu verbauen? Das ZL ist zB deutlich dicker. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass über dem Akku oder gar in den Akku intigriert war der NFC Empfänger. Aber das S4 wiederrum kommt mit einem welchselbaren Akku. Es ist aber weiterhin recht dünn und bietet alle aktuellen Funkstandards. Also Sony, warum?
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      die CPU wird nicht gedrosselt dabei... der Stamina bewirkt NUR im Standby was nicht aber im laufenden betrieb... und nein mit CAPSLOCK betone ich nur wörter im satz weil mir das zu umständlich ist auf fett oder kursiv zu stellen

      wenn es welche mit 32GB geben würde, gäbs ne pressemitteilung und wir hätten ne News dafür und nein außer den Support kann man da nichts anfragen... und wir könnten auch nur die Pressestellen anfragen aber die können uns da nicht mehr sagen als offiziell verlautet wird...

      und diese Traumvorstellung mit den Preisen, solltest dir mal ganz schnell wieder aus dem Kopf schlagen das Nexus 4 wird von Google subventioniert oder zumindest ohne Gewinn verkauft... dazu kommen noch deutlich höhere Entwicklungskosten bei den anderen Herstellern, die viel mehr an der Software machen als nur nacktes Android drauf zu packen... Und die restliche Ausstattung des N4 ist dem Z ebenso unterlegen.

      das mit der Akku Lebenszeit ist auch so eine Sache... die externen haben meist das billigste vom billigen verbaut... und wie schaffst du bei einem EXTERNEN bitte 500 Ladungen in unter einem jahr? das würde ja 2 Ladungen pro tag entsprechen fast! Die Akkus in den Handys machen btw locker 1000 Ladungen mit... das heißt 1000x die VOLLE Kapazität auf und entladen... wenn du es jeden abend anhängst und hast zb immer im schnitt 50% rest hieße das, er hielt 2000 Ladungen stand.... das sind 3 jahre! und auch das bedeutet nur, dass sie dir die 1000 Ladungen zusichern bevor er unter 80% seiner urprungskapazität fällt... ich sehe da also keinen grund den Akku in einem handyleben jemals auszutauschen... sollte er doch schneller ausbrennen, hast du 2 jahre Gewährleistung auf das Gerät.... da der Akku fest verbaut ist, gilt dabei keine separate 6 monats-garantie als Verschleißteil sondern er fällt unter die Gerätegewährleistung von gesetzlichen 2 jahren
    1. Avatar von One
      One -
      Wer sich darüber muckiert, dass er nen wechselbbaren Akku braucht nur um mehr Kapazität zu haben kann sich auch ne mobile Ladestation holen Da gibt es mittlerweile welche in der Größe eines Lippenstiftes. Auch Hüllen zum drüberziehen mit integriertem Akku sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Bei Kunstoffrückseiten kann es recht häufig passieren, das bei zu vielen Akkuwechseln die Materialermüdung deutlich früher austritt. Die neigen eben aufgrund der Matrialart nach und nach zum ausleiern ^^

      Ich halte kleine mobile Ladestationen da für deutlich bequemer: Man muss nicht erst die Rückseite öffnen, um den Akku umzubauen sondern steckt diese schnell per Micro-USB an. Oft sind auch die Kapazitäten deutlich höher als bei normalen Wechselakkus die wieder ins Gehäuse müssen. Ich mag jedenfalls den Komfort ^^ Und komme auch seit langer Zeit mit dem Prinzip zurecht
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      Ich warte ja auch noch sehnlichst auf ein Akku Cover für das Z... so ne Hülle mit integriertem 3000er Akku wäre echt nice und mit dem Lade-Dock an der seite, wäre das einfach umzusetzen
    1. Avatar von Schumi_Schweiz
      Schumi_Schweiz -
      Als Besitzer eines Xperia Z kann ich die (ernsthaften) Kritikpunkte nur schwer nachvollziehen:

      Display
      - Grauschleier: Eine Frage der Einstellung der Displayhelligkeit samt Steuerung. Bei maximaler Helligkeit und ohne Helligkeitsautomatik ist es extrem hell und weiss. Das Weiss wird logischerweise zu "Grau", wenn die Helligkeit gedimmt wird - die Zwischenstufen zwischen Schwarz und Weiss sind nun mal grau ...

      - Blickwinkel: Ich arbeite sonst ausschliesslich mit Fujitsu P27-6 27"-Monitoren mit 178°-IPS-Display, 102% NTSC-Farbraumabdeckung und 1.07 Mia Farben. Dort können zur Not auch 2-3 Personen nebeneinander auf die Anzeige schauen. Ist dies bei einem Handy wirklich nötig? Ich brauche das Handy primär für mich, und nicht dazu, anderen Leuten Videos vorspielen zu können.

      - Farben: Ebenfalls eine Frage der Display-Einstellungen (siehe oben). Mein Gerät hat ein mdy70 Display von JDC (habe mir extra die apk wie oben angegeben installiert). Die Farben sind hervorragend!

      Der beste Test von Displays und TV-Geräten aller Art ist für mich die Darstellung der Erdbeeren auf http://www.mitten-im-thurgau.ch/joomla/index.php. Bei vielen Displays sind die kleinen Kerne der Erdbeeren kaum noch zu erkennen, weil die Rot-Sättigung zu gross ist. Versucht's mal selbst - auch hervorragend für grosse PC-Displays - da sieht man den Qualitätsunterschied!

      Speicher
      Nun ja - hätte es eine Version mit 32 oder 64 GB internem Speicher gegeben, so hätte ich diese sicher gekauft. Allerdings reicht mir die Möglichkeit, mittels SD-Karte auf 32 GB erweitern zu können (hat es jemand schon einer 64-er SD probiert? Gemäss Sony White Paper sind nur 32 möglich). Zum Gamen sind alle Smartphones ohnehin zu klein (meine Meinung ...) !

      Dichtigkeit
      Dass eine etwas höhere Resistenz gegen Wasser, aber auch gegen Staub durchaus Sinn macht, weiss jeder, der mal von einer Velotour oder einer Wanderung mit völlig durchnässten Klamotten zurückgekehrt ist. Mehr muss dazu nicht gesagt werden ...

      Fotoapparat
      Habe ich noch nicht ausgiebig getestet. Die HDR-Funktion - gerade auch für Video - ist jedenfalls hervorragend. Abgesehen davon hatte mein ganz altes Samsung Pixon 12 die beste Kamera, welche ich je in einem Handy gefunden habe (mit echtem Xenon-Blitz für Nachtaufnahmen).

      Akkulaufzeit
      Um ein Haar hätte ich das Motorola RAZR Maxx gekauft. Dieses hat mit 380 h Standby nach wie vor (?) die längste Laufzeit aller Smartphones. Die Abmessungen, das Display und die vorhandenen LTE-Funktionen waren mir aber letztlich wichtiger, als tagelang ohne Aufladen des Handies auskommen zu müssen. Einen USB-Anschluss für's Ladekabel findet man nun jederzeit. Zudem hatte mich Motorola hinsichtlich Update-Politik für das Milestone2 (mein Vorgängergerät) extrem enttäuscht.

      Übrigens bietet das Sony Xperia Z mit der standortabhängigen Aktivierung des WLAN-Moduls eine raffinierte Methode, um Energie zu sparen: Ich habe mittlerweile alle meine Vorzugsnetze gespeichert und das Gerät aktiviert WLAN automatisch, sobald ich in die Nähe des betreffenden Standorts komme.

      Technik
      Schliesslich: Das Sony Xperia Z verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Marken über 2.4 und 5 GHz WLAN und - für die Zukunft sicher wichtig - über 6 LTE-Frequenzbänder, darunter auch alle 5, die bei uns von Swisscom, Orange und Sunrise verwendet werden.

      Ich bin so begeistert, dass ich unbesehen gleich auch das Xperia Z Tablet vorbestellt habe ... !