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  • Streaming mit Mini-PCs: Rikomagic vs. Raspberry Pi

    Die Tage hat sich Stony mal etwas Besonderes ausgedacht: Er hat sich zwei verschiedene Mini-PCs bestellt und diese ausführlich getestet. Der für ihn wichtigste Punkt: Kann er damit seine Filmsammlung auf dem NAS-Server gemütlich über den Fernseher abrufen? Mal schauen, zu welchem Ergebnis er gekommen ist.

    Zuerst muss der Android-Stick von Rikomagic, der MK802 IIIS, dran glauben. Dieser kleine Computer hat die Form eines etwas überdimensionierten USB-Sticks. Für die Grösse bietet er aber nicht nur Speicherplatz, sondern, wie schon erwähnt, ein vollwertiges System mit Dualcore-Prozessor (Cortex A9), einem Gigabyte Arbeits- und acht GB internem Speicher. Als Betriebssystem kommt Android in der vorletzten Fassung 4.1 zum Einsatz, inklusive leicht angepasster Oberfläche für einfachere Bedienung ohne Touchscreen. Das Gerät ist rooted und hat genau so wenige Einschränkungen wie das Raspberry Pi (z. B. wären die Installation verschiedener Linux Distributionen wie Uberoid, Ubuntu oder Lubuntu etc. möglich).

    Natürlich werden auch Bluetooth und WLAN unterstützt. Die Bildausgabe erfolgt mit wahlweise mit 720p oder 1080p, also der perfekten Auflösung für jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss.

    Damit wäre das Wichtigste gesagt, kommen wir also zum Video:



    Und weiter gehts: Hier folgt der zweite Teil, bei dem das Hauptaugenmerk auf dem kleinen Stück Technik liegt, das auf den Namen Raspberry Pi hört. Auch hier handelt es sich um einen voll ausgerüsteten Computer, der sich aber in Sachen Ausstattung etwas vom Rikomagic unterscheidet. So gibt es hier beispielsweise einen RJ45-Port für den Netzwerkzugang oder auch analoge Schnittstellen für Bild und Ton, jedoch immer zusätzlich zum HDMI-Port. Dafür gibt es aber weder Bluetooth noch WLAN, zumindest nicht ohne USB-Dongle.




    Fassen wir das Fazit aus dem Video nochmal zusammen:
    Der Android-Stick funktioniert sofort, sobald man ihn ausgepackt und angestöpselt hat. Zudem stehen über den Google Play Store hundertausende Apps zum Download bereit, darunter auch Spiele. Filme und Musik lassen sich über entsprechende Apps problemlos vom NAS abrufen.

    Beim Raspberry Pi sieht die Sache ein bisschen anders aus: Das Gerät ist eher für die, naja sagen wir mal "kreativen", Leute gedacht, welche gerne basteln. Der Mini-PC erfordert nämlich etwas Einarbeitungszeit, zudem muss man sich mindestens ein bisschen mit Linux auskennen, da erst eine solche Distribution installiert werden muss. Man kann hierbei natürlich bequem gleich auf Systeme wie XBMC zurückgreifen, welche natürlich prädestiniert sind für diese Aufgabenstellung hier.

    Schlussendlich funktioniert das Streaming mit beiden PCs ganz gut und sowohl der Rikomagic wie auch der Raspberry Pi haben Vor- und Nachteile. Hier gilt es, ganz persönlich zu entscheiden, ob man eher ein System wählt, das einfach funktioniert, dafür aber vielleicht etwas eingeschränkt ist oder doch eher zum komplett offenen Mini-PC greift.




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