
Seitdem die ersten Kinderarbeit-Skandale bei Apple, Samsung und Co. die Runde gemacht haben, sind die einzelnen Unternehmen sehr akribisch geworden, geht es um die Arbeitsbedingungen bei ihren Zulieferern. Aber auch die Auswahl der Partner als solches wurde stark verbessert - was nun erstmals auch seine Früchte trägt. So hat Apple einem chinesischen Zulieferer gekündigt, weil dieser zu junge Angestellte beschäftigte. Insgesamt waren es 74 Kinder unter 16 Jahren.
Apple kündigt Zulieferer in China wegen zu junger Angestellte
Wie es scheint, hat Apple aus der Kritik gelernt, die vor einigen Monaten an das US-Unternehmen gerichtet wurde. Damals wurde Apple vorgeworfen, wissentlich Partner mit Aufträgen zu versorgen, die ihrerseits grösstenteils Kinder beschäftigen, um so die Löhne niedrig zu halten. Ein chinesischer Hersteller von Schaltkreisen soll nun 74 Kinder unter 16 Jahren beschäftigt haben, was für Apple ein sofortiger Kündigungsgrund war.
Das Personal soll dem Apple-Bericht zufolge durch einen Vermittler gestellt worden sein, der die Dokumente der Familie fälschte, um das wahre Alter der jugendlichen Personen zu verbergen. Insgesamt wurden die Kontrollen bei den über 100 Zulieferern Apples im vergangenen Jahr deutlich strenger und vor allem zahlreicher. So stiegen die Inspektionen um 72 Prozent auf 393. Lediglich im Bereich des Umweltschutzes hat das US-Unternehmen keine allzu grossen Erfolge vermelden können.
Einhaltung der Arbeitszeiten soll dank Prüfungen nun möglich sein
Den grössten Erfolg konnte Apple bei der Einhaltung der Arbeitszeiten erreichen - in der Woche sind maximal 60 Stunden erlaubt. Im Jahr 2012 haben sich demnach 92 Prozent aller Zulieferer an diese Auflage gehalten. Noch ein Jahr zuvor, also 2011, waren es nur 32 Prozent. Durchschnittlich werde daher nun unter 50 Stunden die Woche gearbeitet. In dem Bericht ist ausserdem die Rede davon, dass Apple die Arbeitszeiten von rund einer Million Menschen dauerhaft überwache.
Seit der Geschäftsübernahme durch Tim Cook sind die Bemühungen in diesem Bereich somit stark angestiegen. Unter anderem trat Apple auch der Fair Labor Association (FLA) bei, die sich als unabhängige Organisation unter anderem für die Einhaltung von Arbeitsrechten einsetzt.
Wie es scheint, hat Apple aus der Kritik gelernt, die vor einigen Monaten an das US-Unternehmen gerichtet wurde. Damals wurde Apple vorgeworfen, wissentlich Partner mit Aufträgen zu versorgen, die ihrerseits grösstenteils Kinder beschäftigen, um so die Löhne niedrig zu halten. Ein chinesischer Hersteller von Schaltkreisen soll nun 74 Kinder unter 16 Jahren beschäftigt haben, was für Apple ein sofortiger Kündigungsgrund war.
Das Personal soll dem Apple-Bericht zufolge durch einen Vermittler gestellt worden sein, der die Dokumente der Familie fälschte, um das wahre Alter der jugendlichen Personen zu verbergen. Insgesamt wurden die Kontrollen bei den über 100 Zulieferern Apples im vergangenen Jahr deutlich strenger und vor allem zahlreicher. So stiegen die Inspektionen um 72 Prozent auf 393. Lediglich im Bereich des Umweltschutzes hat das US-Unternehmen keine allzu grossen Erfolge vermelden können.
Einhaltung der Arbeitszeiten soll dank Prüfungen nun möglich sein
Den grössten Erfolg konnte Apple bei der Einhaltung der Arbeitszeiten erreichen - in der Woche sind maximal 60 Stunden erlaubt. Im Jahr 2012 haben sich demnach 92 Prozent aller Zulieferer an diese Auflage gehalten. Noch ein Jahr zuvor, also 2011, waren es nur 32 Prozent. Durchschnittlich werde daher nun unter 50 Stunden die Woche gearbeitet. In dem Bericht ist ausserdem die Rede davon, dass Apple die Arbeitszeiten von rund einer Million Menschen dauerhaft überwache.
Seit der Geschäftsübernahme durch Tim Cook sind die Bemühungen in diesem Bereich somit stark angestiegen. Unter anderem trat Apple auch der Fair Labor Association (FLA) bei, die sich als unabhängige Organisation unter anderem für die Einhaltung von Arbeitsrechten einsetzt.
Quelle: GreenPeace Magazin











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