
Den Begriff Jailbreak nutzt man heutzutage eigentlich nur, wenn es um Apple iDevices geht, denn nur dort ist ein Jailbreak wirklich von Nöten. Bei Android heisst das Apple-Äquivalent zum Jailbreak Rooting, um volle Zugriffsrechte auf das System zu erlangen. Wie es scheint, ist es nun aber auch gelungen das neue PC-Betriebssystem Windows RT zu "jailbreaken". Microsofts erste Reaktion darauf war eine Gratulation an denjenigen, der es geschafft hatte.
Microsoft gratuliert einem Jailbreak-Entwickler
Anfang dieser Woche war es dann bestätigt (wir berichteten): Windows RT hat seinen eigenen ersten Jailbreak. Statt jedoch den Sachverhalt zu verurteilen oder einfach nichts zu sagen, hat sich Microsoft überraschend positiv geäussert und erklärt, dass dies definitiv nichts ist, was ein "Durchschnittsuser oder -userin" geschafft hätte. Dafür bedarf es schon eine Menge Wissen auf dem Gebiet der Programmierung.
Ein Sprecher des Unternehmens verkündete die Meinung Microsofts und "gratulierte dem User mit dem Einfallsreichtum, der sich den Jailbreak ausgedacht hat und es dann auch noch geschafft hat, diesen so gut zu dokumentieren", so der US-Blog The Verge. Demnach sei es sehr komplex unter Windows RT einen Prozess in Gang zu bringen, der Desktop Apps beinhaltet, denn dazu benötige man einen lokalen Zugriff auf das System, sowie lokale Administratorenrechte und einen funktionierenden Debugger.
Patch könnte die Lücke in Zukunft schliessen
Weiter erklärte der Sprecher, dass man nicht garantieren könne, dass die Lücke auch in Zukunft bestehen bleibe, denn die geplanten Patches für Windows RT könnten das Problem an sich komplett aus der Welt schaffen, sodass der Jailbreak nicht mehr funktionieren würde. Wann genau es soweit sei, wollte der Sprecher jedoch nicht verkünden.
Ebenfalls unklar ist der tatsächliche Nutzen von ARM Desktop Apps unter Windows RT. Unter Umständen könnte das Ganze in Zukunft interessant werden, wenn die ersten selbstentwickelten auf ARM basierenden "Homebrew" Desktop-Apps erscheinen. Dann dürfte auch das typische Katz- und Maus-Spiel zwischen Herausgeber und Hobby-Developer beginnen.
Anfang dieser Woche war es dann bestätigt (wir berichteten): Windows RT hat seinen eigenen ersten Jailbreak. Statt jedoch den Sachverhalt zu verurteilen oder einfach nichts zu sagen, hat sich Microsoft überraschend positiv geäussert und erklärt, dass dies definitiv nichts ist, was ein "Durchschnittsuser oder -userin" geschafft hätte. Dafür bedarf es schon eine Menge Wissen auf dem Gebiet der Programmierung.
Ein Sprecher des Unternehmens verkündete die Meinung Microsofts und "gratulierte dem User mit dem Einfallsreichtum, der sich den Jailbreak ausgedacht hat und es dann auch noch geschafft hat, diesen so gut zu dokumentieren", so der US-Blog The Verge. Demnach sei es sehr komplex unter Windows RT einen Prozess in Gang zu bringen, der Desktop Apps beinhaltet, denn dazu benötige man einen lokalen Zugriff auf das System, sowie lokale Administratorenrechte und einen funktionierenden Debugger.
Patch könnte die Lücke in Zukunft schliessen
Weiter erklärte der Sprecher, dass man nicht garantieren könne, dass die Lücke auch in Zukunft bestehen bleibe, denn die geplanten Patches für Windows RT könnten das Problem an sich komplett aus der Welt schaffen, sodass der Jailbreak nicht mehr funktionieren würde. Wann genau es soweit sei, wollte der Sprecher jedoch nicht verkünden.
Ebenfalls unklar ist der tatsächliche Nutzen von ARM Desktop Apps unter Windows RT. Unter Umständen könnte das Ganze in Zukunft interessant werden, wenn die ersten selbstentwickelten auf ARM basierenden "Homebrew" Desktop-Apps erscheinen. Dann dürfte auch das typische Katz- und Maus-Spiel zwischen Herausgeber und Hobby-Developer beginnen.
Quelle: The Verge (Englisch)











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