
Nach dem geglückten Release des iPad mini und des iPad 4 sowie des iPhone 5 in Indien und weiteren Ländern war man bei Apple derzeit gut gelaunt. Auch der Sieg im Sommer gegen Samsung, bei dem das US-Unternehmen knapp eine Milliarde US-Dollar einsacken konnte, sorgte weiterhin für glückliche Gesichter, kam das Thema irgendwie zur Sprache. Ein Verfahren gegen VirnetX sorgt nun jedoch für Sorgenfalten.
Apple soll 368 Millionen US-Dollar Strafe zahlen
Wie es scheint, waren die Developer bei Apple nicht ganz so umsichtig, als es um Funktionen wie FaceTime ging, denn dann wäre ihnen sicherlich aufgefallen, dass VirnetX hier einige Networking-Patente hält, die sich der US-Konzern dringend hätte lizenzieren lassen sollen. Nun jedoch ist es zu spät dafür.
Apple hat bereits das Verfahren gegen den VoIP-Patenverwalter VirnetX in Texas verloren und wurde nun dazu verdonnert, rund 368 Millionen US-Dollar Strafe zu zahlen. Damit ist knapp ein Drittel der Summe weg, die der iPad-Hersteller im Prozess gegen Samsung erhalten hatte (wir berichteten). Doch damit noch nicht genug, will VirnetX nun auch ein FaceTime-Verbot durchsetzen.
Strafe hätte noch höher ausfallen können
Ursprünglich war der Patentverwalter sogar auf noch mehr Geld aus. So forderte dieser anfangs erst 900 Millionen US-Dollar und später 708 Millionen US-Dollar. Für die Jury schien dieser Betrag jedoch übertrieben, sodass schlussendlich fast 400 Millionen US-Dollar daraus wurden. Wirklich zufrieden ist Apple damit allerdings trotzdem nicht.
Apples Anwalt Danny Williams, der bei Williams, Morgan und Amerson in Houston tätig ist, erklärte, dass die VirnetX-Technologie, "wenn sie überhaupt verwendet wird, nur ein kleiner Teil eines sehr komplexen Produktes ist." Doug Cawley, Anwalt von VirnetX, zeigte sich davon unbeeindruckt und erklärte, dass man nun bei der Handelskommission ein Verbot für FaceTime beantragen werde.
Was haltet ihr von diesem Prozess und dem gefällten Urteil?
Wie es scheint, waren die Developer bei Apple nicht ganz so umsichtig, als es um Funktionen wie FaceTime ging, denn dann wäre ihnen sicherlich aufgefallen, dass VirnetX hier einige Networking-Patente hält, die sich der US-Konzern dringend hätte lizenzieren lassen sollen. Nun jedoch ist es zu spät dafür.
Apple hat bereits das Verfahren gegen den VoIP-Patenverwalter VirnetX in Texas verloren und wurde nun dazu verdonnert, rund 368 Millionen US-Dollar Strafe zu zahlen. Damit ist knapp ein Drittel der Summe weg, die der iPad-Hersteller im Prozess gegen Samsung erhalten hatte (wir berichteten). Doch damit noch nicht genug, will VirnetX nun auch ein FaceTime-Verbot durchsetzen.
Strafe hätte noch höher ausfallen können
Ursprünglich war der Patentverwalter sogar auf noch mehr Geld aus. So forderte dieser anfangs erst 900 Millionen US-Dollar und später 708 Millionen US-Dollar. Für die Jury schien dieser Betrag jedoch übertrieben, sodass schlussendlich fast 400 Millionen US-Dollar daraus wurden. Wirklich zufrieden ist Apple damit allerdings trotzdem nicht.
Apples Anwalt Danny Williams, der bei Williams, Morgan und Amerson in Houston tätig ist, erklärte, dass die VirnetX-Technologie, "wenn sie überhaupt verwendet wird, nur ein kleiner Teil eines sehr komplexen Produktes ist." Doug Cawley, Anwalt von VirnetX, zeigte sich davon unbeeindruckt und erklärte, dass man nun bei der Handelskommission ein Verbot für FaceTime beantragen werde.
Was haltet ihr von diesem Prozess und dem gefällten Urteil?
Quelle: 9to5mac (Englisch) / Golem












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