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  • Die neue Lookout-App im Test

    Lookout wird am 8. November eine komplett neu gestaltete App für Android und Apple iOS in Deutschland vorstellen. Ein besonders herausragendes Feature dieser neuen App ist eine Funktion, die sich Signal Flare nennt. Ich hatte die Möglichkeit, mir diese Funktion schon vorher einmal etwas genauer anzusehen.

    Was ist Signal Flare?
    Hinter dem Begriff Signal Flare verbirgt sich ein Prozess, welcher im Hintergrund den Akku des Smartphones überwacht. Nähert sich der Akkustand der Marke von 15 Prozent, so wird ein erstes mal die Position bestimmt und den Lookout-Servern übermittelt. Ein zweites Mal passiert dies kurz bevor sich das Gerät abschaltet. Auf der Homepage kann man sich dann mit den Lookout-Kundendaten anmelden und überprüfen, welche Position das Gerät als letztes gesendet hat. Diese wird dann ganz anschaulich auf Google Maps dargestellt. Zusätzlich dazu wird auch noch eine E-Mail versendet, die nochmals auf die letzte bekannte Position hinweist.

    Um die Lookout-App verwenden zu können, muss man zuerst ein Konto anlegen. Dies geht problemlos und schnell direkt vom Handy aus. Danach erhält man eine kurze Einführung und einen Überblick über die Funktionen. Für viele Funktionen muss man allerdings bezahlen, klar, die Lookout will ja schliesslich auch von irgendetwas leben. Vorher kann man allerdings während einer 14-tägigen Testphase alle Premiumfunktionen testen.

    In meinem Test funktionierte Signal Flare fehlerfrei. Ich liess mein Telefon von einem Familienmitglied in unserem Garten verstecken. Dieser ist etwas grösser, daher würde Suchen mit blossem Auge zu lange dauern. Der Akku war schon relativ aufgebraucht, daher dauerte es nicht lange, bis eine Mail von Lookout einging. In dieser wurde mir gezeigt, dass mein Handy per Signal Flare geortet wurde und die Position war auch mit angegeben. Da an der Stelle, wo sich das Gerät dann befand, keine Bäume oder Gebäude standen, war die Positionsangabe sehr genau. Ich hatte keine Probleme, mein Smartphone wiederzufinden.

    Dies reichte mir aber noch nicht aus und so wagte ich einen zweiten Test, der allerdings nicht ganz so positiv ausging. Das liegt aber nicht an der App, sondern am mangelnden GPS-Signal. Diesmal liess ich mein Handy in unserem Haus verstecken. Akku alle, Mail da, Überraschung. Mein Gerät wurde auf 3500 Meter genau bestimmt. Dies war mir persönlich zu ungenau zum Suchen, also musste ich mich geschlagen geben und erfragen, wo mein Smartphone versteckt war.

    Fazit

    Die Lookout-App macht auf mich einen positiven Eindruck. Sie wirkt aufgeräumt und gut zu bedienen. Auch die neue Funktion Signal Flare funktioniert auf freien Flächen gut. Verliert man sein Gerät allerdings in einem Gebäude, so wird die Suche schon schwieriger. Dies ist allerdings nicht Lookouts Schuld. Auch die dazugehörige Homepage gefällt mir. Ist der Akku noch geladen, kann man natürlich auch von dort aus die Ortung des Geräts anfordern. Ich kann diese App also ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.



    Rubrik: Google Play Store
    Kategorie: Sicherheit und Antivirus
    Publisher: Lookout Mobile Security
    Zuletzt aktualisiert: 25.10.2012
    Version: 8.2 (6effa82)
    Erforderliche Android -Version: k.A.
    Preis: kostenlos

    Rubrik: Apple AppStore
    Kategorie: Sicherheit und Antivirus
    Publisher: Lookout Mobile Security
    Zuletzt aktualisiert: 25.10.2012
    Version: 8.2 (6effa82)
    Erforderliche iOS -Version: 4.3 oder höher
    Preis: kostenlos


    Kommentare 2 Kommentare
    1. Avatar von Gareas
      Gareas -
      Was mir dabei aber aufstößt ist, dass anscheinend generell eine Ortung durchgeführt wird, wenn der Akku unter 15% sinkt. Ich lade meinen Akku meistens erst auf, wenn er unter 10% hat. Dann jedesmal eine Mail zu bekommen, ist schon nervig. Mir ist klar, dass das für diese Funktion notwendig ist, aber Nerven würde es mich trotzdem. Der nächste Punkt ist, dass lookout nicht immer wissen muss, wo ich mich gerade aufhalte. Da sind wir dann schon wieder beim Thema Datenschutz.
    1. Avatar von Chobs
      Chobs -
      Na, da bleib ich doch lieber bei Cerberus


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