
Gestern um ca 17:30 Uhr unserer Zeit stellte Microsoft im Rahmen eines Presse-Events seine neue Welt der Betriebssysteme vor: Windows 8 und das für ARM Systeme entwickelte Windows RT waren die Hauptdarsteller der Vorstellung.
Wenn sich eine Sache wie ein betonender roter Faden durch die gesamte Präsentation zog, so war es das kleine Wörtchen "Touch", welches vor allem dazu diente, die Hybrid-Konstruktion des neuen Betriebssystems genauer zu unterstreichen. Windows 8 ist sowohl für den reinen Desktopbetrieb, als auch für die reine Fingerbedienung ausgelegt. Eine Interessante Mischung, die Microsoft dazu veranlasste, auch eine Reihe von Hybrid-Geräten zu entwickeln.
Durch diese Art von beidseitiger Bedienung ist es möglich, eine durchweg intuitive Benutzererfahrung über mehrere Gerätetypen hinweg zu schaffen, die sich sogar recht identisch anfühlt. So hat man die Möglichkeit, auf Desktop PCs gar die ältere, von Windows 7 bekannte Benutzeroberfläche, zu verwenden oder aber auch die damals noch als "Metro" bezeichnete Touch-UI. Beide Bedienkonzepte sind zueinander kompatibel und bieten daher auf unterschiedlichsten Geräten eine durchweg eingängige Erfahrung.
Steve Sinofsky begleitete uns die meiste Zeit durch die Präsentation und zeigte noch einmal im Schnelldurchlauf einige Features der neuen Produkte aus dem Hause Microsoft.
Windows 8 - Weniger RAM-Belastung, schneller, geringerer Stromverbrauch
Neben den schon angesprochenen neuen Touch-Elementen wurde allerdings auch unter der Haube einiges verändert. So wurde vor allem die Belastung für die Hardware grundlegend nach unten geschraubt. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, weniger Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb auszulasten. Das gleiche gilt für die Nutzung des selbigen: Auch hier will man die Effizienz deutlich erhöht haben.
Zu den Optimierungen zählte dabei aber auch die Erhöhung der Laufzeit unter mobilen Bedingungen. Schliesslich will Microsoft mit Windows 8 nicht nur den immer mehr sinkenden Anteil an Desktop-PCs bedienen. Man habe also auch die Akkuleistung um stellenweise bis zu 13% erhöht. Eine lebensrettende Komponente für Laptops, Ultrabooks und Tablets in unserer heutigen Zeit.
Auch die Geschwindigkeit hat sich deutlich gegenüber dem Vorgänger gebessert. Demonstriert wurde das Ganze an einem Demo-Laptop, welcher vorher in den Standby-Modus gefahren wurde. Direkt nach dem Aufklappen des Notebooks war der Desktop sofort ersichtlich und es konnte normal weiter gearbeitet werden. Das hatte ja schon fast - der Vergleich sei mir bitte verziehen - Macbook-Verhältnisse! Eine wirklich tolle Performance.
Windows RT - Neueste Windows-Technologie auf Basis von ARM-Prozessoren
In Bezug auf die neuen Microsoft Surface Tablets liess man es sich also auch nicht nehmen, auf den derzeit wohl innovativsten Spross der Familie einzugehen. Windows RT startet mit den Microsoft eigenen Tablets nun in den Verkauf und somit ist die Erwartungshaltung schon recht gross.
Windows RT wurde zwar auf Basis des grossen Bruders (Windows 8) entwickelt, allerdings gänzlich auf ARM Prozessoren hin optimiert. Somit funktionieren x86-Programme nicht, sondern die Apps werden speziell für das RT-System entwickelt. Dabei spielt allerdings die, mit etlichen Kacheln versehene, Bedienoberfläche des neuen Windows in der höchsten Geschwindigkeits-Liga. Die Bedienung ist sehr flüssig, intuitiv und fühlt sich entsprechend frisch an.
Steve Ballmer persönlich nannte Surface und Windows RT allerdings nur eine "Zwischenstation" zu etwas völlig Neuem. Inwiefern man jetzt dieses Wort auch interpretieren mag, hoffen wir alle, dass das Surface.Konzept am Ende nicht zu kurzlebig bleibt oder gar zu früh über die Bank gebrochen wird.
Der Windows App-Store - Mehr als 8'000 Programme zum Start
Der App-Store eines jeden Ökosystems ist mittlerweile ein nicht zu verachtendes Aushängeschild für Qualität. Apple ist bisher immer noch Klassenprimus, allerdings schliessen die Konkurrenten mittlerweile wahnsinnig schnell auf. Dabei setzt Microsofts eigener virtueller Laden für Programme ein deutliches Startsignal: Mehr als 8'000 Apps werden zum Start von Windows 8 zur Verfügung stehen. Eine wirklich beachtliche Zahl! Und sie wächst stetig.
Aber nicht nur die x86-Pendanten dürfen auf eine riesige Auswahl setzen: Mehr als 90% der im Store verfügbaren Apps sollen bisher auch auf den Windows RT Versionen funktionieren. Ob allerdings dieses extreme Niveau auf Dauer gehalten werden kann, bleibt bisher fraglich. Zu wünschen wäre es aber dennoch.
Fazit
Auch wenn uns nicht wirklich etwas Neues erreicht hat, brachte Microsofts Event eine ganze Menge Bestätigung über bereits Bekanntes mit sich. Die Präsentation ist daher also mehr als eine Art Startschuss zu betrachten.
Allerdings machte die Vorstellung deutlich Lust auf mehr und so freut man sich schon riesig auf die kommenden Geräte mit den neuen Betriebssystemen. Alles läuft flüssig, erscheint leistungsfähig und das neue Bedienkonzept ist wirklich interessant. Gerade in Hinsicht auf Surface schaut man gespannt auf die Entwicklung des Systems und Microsofts eigenen App-Stores.
Quelle: Microsoft Keynote
Durch diese Art von beidseitiger Bedienung ist es möglich, eine durchweg intuitive Benutzererfahrung über mehrere Gerätetypen hinweg zu schaffen, die sich sogar recht identisch anfühlt. So hat man die Möglichkeit, auf Desktop PCs gar die ältere, von Windows 7 bekannte Benutzeroberfläche, zu verwenden oder aber auch die damals noch als "Metro" bezeichnete Touch-UI. Beide Bedienkonzepte sind zueinander kompatibel und bieten daher auf unterschiedlichsten Geräten eine durchweg eingängige Erfahrung.
Steve Sinofsky begleitete uns die meiste Zeit durch die Präsentation und zeigte noch einmal im Schnelldurchlauf einige Features der neuen Produkte aus dem Hause Microsoft.
Windows 8 - Weniger RAM-Belastung, schneller, geringerer Stromverbrauch
Neben den schon angesprochenen neuen Touch-Elementen wurde allerdings auch unter der Haube einiges verändert. So wurde vor allem die Belastung für die Hardware grundlegend nach unten geschraubt. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, weniger Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb auszulasten. Das gleiche gilt für die Nutzung des selbigen: Auch hier will man die Effizienz deutlich erhöht haben.
Zu den Optimierungen zählte dabei aber auch die Erhöhung der Laufzeit unter mobilen Bedingungen. Schliesslich will Microsoft mit Windows 8 nicht nur den immer mehr sinkenden Anteil an Desktop-PCs bedienen. Man habe also auch die Akkuleistung um stellenweise bis zu 13% erhöht. Eine lebensrettende Komponente für Laptops, Ultrabooks und Tablets in unserer heutigen Zeit.Auch die Geschwindigkeit hat sich deutlich gegenüber dem Vorgänger gebessert. Demonstriert wurde das Ganze an einem Demo-Laptop, welcher vorher in den Standby-Modus gefahren wurde. Direkt nach dem Aufklappen des Notebooks war der Desktop sofort ersichtlich und es konnte normal weiter gearbeitet werden. Das hatte ja schon fast - der Vergleich sei mir bitte verziehen - Macbook-Verhältnisse! Eine wirklich tolle Performance.
Windows RT - Neueste Windows-Technologie auf Basis von ARM-Prozessoren
In Bezug auf die neuen Microsoft Surface Tablets liess man es sich also auch nicht nehmen, auf den derzeit wohl innovativsten Spross der Familie einzugehen. Windows RT startet mit den Microsoft eigenen Tablets nun in den Verkauf und somit ist die Erwartungshaltung schon recht gross.
Windows RT wurde zwar auf Basis des grossen Bruders (Windows 8) entwickelt, allerdings gänzlich auf ARM Prozessoren hin optimiert. Somit funktionieren x86-Programme nicht, sondern die Apps werden speziell für das RT-System entwickelt. Dabei spielt allerdings die, mit etlichen Kacheln versehene, Bedienoberfläche des neuen Windows in der höchsten Geschwindigkeits-Liga. Die Bedienung ist sehr flüssig, intuitiv und fühlt sich entsprechend frisch an.Steve Ballmer persönlich nannte Surface und Windows RT allerdings nur eine "Zwischenstation" zu etwas völlig Neuem. Inwiefern man jetzt dieses Wort auch interpretieren mag, hoffen wir alle, dass das Surface.Konzept am Ende nicht zu kurzlebig bleibt oder gar zu früh über die Bank gebrochen wird.
Der Windows App-Store - Mehr als 8'000 Programme zum Start
Der App-Store eines jeden Ökosystems ist mittlerweile ein nicht zu verachtendes Aushängeschild für Qualität. Apple ist bisher immer noch Klassenprimus, allerdings schliessen die Konkurrenten mittlerweile wahnsinnig schnell auf. Dabei setzt Microsofts eigener virtueller Laden für Programme ein deutliches Startsignal: Mehr als 8'000 Apps werden zum Start von Windows 8 zur Verfügung stehen. Eine wirklich beachtliche Zahl! Und sie wächst stetig.Aber nicht nur die x86-Pendanten dürfen auf eine riesige Auswahl setzen: Mehr als 90% der im Store verfügbaren Apps sollen bisher auch auf den Windows RT Versionen funktionieren. Ob allerdings dieses extreme Niveau auf Dauer gehalten werden kann, bleibt bisher fraglich. Zu wünschen wäre es aber dennoch.
Fazit
Auch wenn uns nicht wirklich etwas Neues erreicht hat, brachte Microsofts Event eine ganze Menge Bestätigung über bereits Bekanntes mit sich. Die Präsentation ist daher also mehr als eine Art Startschuss zu betrachten.
Allerdings machte die Vorstellung deutlich Lust auf mehr und so freut man sich schon riesig auf die kommenden Geräte mit den neuen Betriebssystemen. Alles läuft flüssig, erscheint leistungsfähig und das neue Bedienkonzept ist wirklich interessant. Gerade in Hinsicht auf Surface schaut man gespannt auf die Entwicklung des Systems und Microsofts eigenen App-Stores.
Quelle: Microsoft Keynote











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