
Google hat jetzt auf die Probleme mit Viren, Trojanern und Spyware im Android Market (wir berichteten mehrfach) reagiert. Apps, die im Market veröffentlicht werden, sollen in Zukunft mit einem Bounce genannten Dient auf Schadsoftware gescannt werden.
Google verzichtet damit weiterhin auf eine manuelle Überprüfung der Apps, wie das die Konkurrenten Apple und Microsoft machen. Laut Google ist die Verbreitung von Malware für Android in der zweiten Hälfte des letzten Jahres um 40% gesunken. Dennoch ist das Problem bei Android wesentlich verbreiteter als bei den Konkurrenzsystemen. Die neue Überprüfung stellt da einen Schritt in Richtung mehr Sicherheit dar. Google setzt jetzt schon verschiedene Methoden ein, um den Schaden solcher Software zu verringern. Eine Sandbox soll verhindern, dass infizierte Software auf Daten anderer Programme zugreift: Wenn man eine App installiert, wird angezeigt, welche Zugriffsmöglichkeiten sie auf das System erhält. Es hat sich aber gezeigt, dass vor allem unerfahrene diese Berechtigungen nicht beachten und auch zum Beispiel Spiele installieren, die SMS versenden können. Auch das Entfernen verseuchter Software soll dadurch vereinfacht werden, dass sich Programme nicht verstecken können. Dazu ist es aber ebenfalls notwendig, dass man sich mit dem Thema beschäftigt. Bei besonders schädlichen Programmen ist Google aber auch in der Lage, diese selbst mit einem so genannten Killswitch von allen Handys zu löschen.
Quelle: Google Mobile Blog (englisch)















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