
Glaubt man dem japanischen Mobilfunkbetreiber NTT Docomo, so soll Android schuld sein an einem schweren Mobilfunk-Netzausfall, von dem vergangene Woche etwa 2.52 Millionen Menschen in der Innenstadt Tokios betroffen waren.
In den letzten sechs Monaten wurden bei NTT Docomo, dem grössten Netzbetreiber Japans, insgesamt sechs Netzwerkausfälle verzeichnet. Die Schuld am letzten Ausfall, der vergangene Woche ca. 2.52 Millionen Kundinnen und Kunden in Teilen der Innenstadt Tokios betraf, sucht der Netzbetreiber bei Android. Es sollen einige Applikationen für Android-Smartphones auch im nicht aktivierten Zustand alle paar Minuten Kontrollsignale aussenden. deswegen sei insgesamt das Netz des Mobilfunkbetreibers NTT Docomo überfordert gewesen und zusammengebrochen.
Die Lösung soll in einem Gespräch mit Google liegen: Zusammen mit anderen japanischen Netzwerkbetreibern und Providern will NTT Docomo das US-amerikanische Unternehmen Google Inc., Hersteller des Betriebssystems Android, davon überzeugen, dass das durch Android-Smartphones übertragene Datenvolumen reduziert werden soll. Abgesehen davon hat der Telekomunikationskonzern angekündigt, in nächster Zeit verstärkt in den Ausbau des Netzwerkes zu investieren. 50 Milliarden Yen (etwa 594 Millionen SFr.) sollen in die Erweiterung der Netzkapazität fliessen. Etwas kurios erscheint in diesem Zusammenhang, dass insgesamt sechs Manager bei NTT Docomo für die schlechte Performance des Mobilfunkbetreibers bestraft werden sollen. Ihr Gehalt wird in den nächsten drei Monaten um bis zu 20% gekürzt.
Laut einer im November 2011 durch Ericsson veröffentlichten Studie wird der weltweite mobile Datenverkehr bis 2016 um das Zehnfache ansteigen und Japan wird davon wohl nicht ausgeschlossen sein.
Was wird dann nur aus den Managern bei NTT Docomo werden?
Quelle: golem.de
Die Lösung soll in einem Gespräch mit Google liegen: Zusammen mit anderen japanischen Netzwerkbetreibern und Providern will NTT Docomo das US-amerikanische Unternehmen Google Inc., Hersteller des Betriebssystems Android, davon überzeugen, dass das durch Android-Smartphones übertragene Datenvolumen reduziert werden soll. Abgesehen davon hat der Telekomunikationskonzern angekündigt, in nächster Zeit verstärkt in den Ausbau des Netzwerkes zu investieren. 50 Milliarden Yen (etwa 594 Millionen SFr.) sollen in die Erweiterung der Netzkapazität fliessen. Etwas kurios erscheint in diesem Zusammenhang, dass insgesamt sechs Manager bei NTT Docomo für die schlechte Performance des Mobilfunkbetreibers bestraft werden sollen. Ihr Gehalt wird in den nächsten drei Monaten um bis zu 20% gekürzt.Laut einer im November 2011 durch Ericsson veröffentlichten Studie wird der weltweite mobile Datenverkehr bis 2016 um das Zehnfache ansteigen und Japan wird davon wohl nicht ausgeschlossen sein.
Was wird dann nur aus den Managern bei NTT Docomo werden?
Quelle: golem.de















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