
Gerichtsdokumenten zufolge sollen die grossen Unternehmen der IT-Branche in den letzten Jahren gegenseitige Abkommen über das Nicht-Abwerben von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getroffen haben. Dies könnte gegen Wettbewerbsrecht verstossen.
Bereits 2010 hatte das US-amerikanische Justizministerium gegen diverse grosse Firmen in der IT-Branche, wie etwa Adobe, Apple, Google, Intel, Intuit, Lucasfilm und Pixar, wegen Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht ermittelt. Konkret wurde Unternehmen vorgeworfen, untereinander Absprachen getroffen zu haben, wonach sie sich gegenseitig keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abwerben würden. Wie Techcrunch.com berichtete, wurden diverse Dokumente des US-Justizministeriums veröffentlicht, die einen beispielhaften Einblick geben in ein abgekartetes Spiel.
Es handelt sich dabei um diverse E-Mails, die belegen sollen, dass zum Beispiel die damaligen Chefs von Apple und Adobe übereingekommen waren, sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht abzuwerben. Ähnliche Absprachen soll es auch zwischen Pixar und Lucasfilm gegeben haben. Anscheinend war vor allem Apple an der Ausweitung dieses Abwerbe-Stopps interessiert, der Name des kalifornischen Unternehmens mit Sitz in Cupertino ist doch sehr häufig im Spiel. Bereits im Jahr 2010 führte das US-Justizministerium Ermittlungen bezüglich der genannten Absprachen. Vorgeworfen wurden den beteiligten Unternehmen auch damals Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht. Nachdem sich die Betroffenen verpflichtet hatten, derartige Abkommen nicht mehr einzugehen, wurde das Verfahren eingestellt.
Im Mai 2011 reichte ein Softwareentwickler Sammelklage gegen die genannten Unternehmen ein und beschuldigte sie, durch derartige Absprachen die Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschränken und die Personalkosten auf niedrigem Niveau zu halten. Die erste Anhörung ist für 26. Januar 2012 angesetzt.
Quellen: golem.de, techcrunch.com (Englisch)
Es handelt sich dabei um diverse E-Mails, die belegen sollen, dass zum Beispiel die damaligen Chefs von Apple und Adobe übereingekommen waren, sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht abzuwerben. Ähnliche Absprachen soll es auch zwischen Pixar und Lucasfilm gegeben haben. Anscheinend war vor allem Apple an der Ausweitung dieses Abwerbe-Stopps interessiert, der Name des kalifornischen Unternehmens mit Sitz in Cupertino ist doch sehr häufig im Spiel. Bereits im Jahr 2010 führte das US-Justizministerium Ermittlungen bezüglich der genannten Absprachen. Vorgeworfen wurden den beteiligten Unternehmen auch damals Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht. Nachdem sich die Betroffenen verpflichtet hatten, derartige Abkommen nicht mehr einzugehen, wurde das Verfahren eingestellt.
Im Mai 2011 reichte ein Softwareentwickler Sammelklage gegen die genannten Unternehmen ein und beschuldigte sie, durch derartige Absprachen die Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschränken und die Personalkosten auf niedrigem Niveau zu halten. Die erste Anhörung ist für 26. Januar 2012 angesetzt.
Quellen: golem.de, techcrunch.com (Englisch)















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