
Schon des längeren gibt es Gerüchte, dass die nächste Version von Windows Phone (Apollo) statt auf dem Kernel von Windows CE, wie bisher, in Zukunft auf dem NT-Kernel von Windows 8 aufsetzen könnte. Doch die Gerüchte gehen noch weiter zurück. So war schon nach dem Release von Windows Phone 7 hier und da davon zu lesen, dass dieser Schritt kommen könnte. Vor kurzem tauchten in diesem Zusammenhang wieder Informationen in einem russischen Forum auf.
Auch wenn darauf in der Quelle nicht explizit eingegangen wird, dürfte dies dem, manchen vielleicht aus der Desktop-Welt bekannten, MinWin-Projekt Microsofts zu verdanken sein, das während der Entwicklung von Windows Vista gestartet wurde. Im Rahmen dieses Projekts isolierte Microsoft die zentralen APIs und Dienste von Windows und begann, das Betriebssystem so umzustrukturieren, dass weitere Dienste zusätzlich bestanden, aber für den Minimalbetrieb nicht mehr nötig wären.
In einer Demo 2007 konnte Microsoft sogar demonstrieren, dass sich Windows ohne grafische Benutzeroberfläche mit nur 25 MB Festplattenplatz und 40 MB Arbeitsspeicher begnügte - heutzutage durchaus Smartphone-taugliche Anforderungen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass hier eben doch etliche Dienste fehlen, die man bei Desktop-Windows gewöhnt ist. Die Umstellung würde also nicht ermöglichen, Desktop-Anwendungen am Telefon auszuführen.
Jedoch sollen dem russischen Forenbeitrag zufolge auch andere Desktop-Technologien Einzug in Apollo halten. So soll z.B. die mit Windows Phone 7.5 (Mango) eingeführte SQL CE-Datenbank durch die Jet-Datenbank-Engine ersetzt werden. Auch soll die dem Microsoft .Net Compact Framework entstammende Common Language Runtime (CLR), die aktuell die Basis der Windows Phone Apps bildet, durch die Core CLR aus dem Silverlight-Desktop-Bereich ersetzt werden. Beides wären Massnahmen, die der Performance durchaus einen Schub versetzen könnten und trotzdem mit allen bestehenden Apps kompatibel sein sollten. Die Desktop-Produkte haben schliesslich im Allgemeinen eine längere Entwicklung unter grösserem Ressourceneinsatz hinter sich.
Es handelt sich bei diesen Informationen nach wie vor um Gerüchte, wobei sie vor allem seit der Ankündigung von Windows 8 auf ARM-Basis durchaus als plausibel zu bezeichnen sind.
In einer Demo 2007 konnte Microsoft sogar demonstrieren, dass sich Windows ohne grafische Benutzeroberfläche mit nur 25 MB Festplattenplatz und 40 MB Arbeitsspeicher begnügte - heutzutage durchaus Smartphone-taugliche Anforderungen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass hier eben doch etliche Dienste fehlen, die man bei Desktop-Windows gewöhnt ist. Die Umstellung würde also nicht ermöglichen, Desktop-Anwendungen am Telefon auszuführen.
Jedoch sollen dem russischen Forenbeitrag zufolge auch andere Desktop-Technologien Einzug in Apollo halten. So soll z.B. die mit Windows Phone 7.5 (Mango) eingeführte SQL CE-Datenbank durch die Jet-Datenbank-Engine ersetzt werden. Auch soll die dem Microsoft .Net Compact Framework entstammende Common Language Runtime (CLR), die aktuell die Basis der Windows Phone Apps bildet, durch die Core CLR aus dem Silverlight-Desktop-Bereich ersetzt werden. Beides wären Massnahmen, die der Performance durchaus einen Schub versetzen könnten und trotzdem mit allen bestehenden Apps kompatibel sein sollten. Die Desktop-Produkte haben schliesslich im Allgemeinen eine längere Entwicklung unter grösserem Ressourceneinsatz hinter sich.
Es handelt sich bei diesen Informationen nach wie vor um Gerüchte, wobei sie vor allem seit der Ankündigung von Windows 8 auf ARM-Basis durchaus als plausibel zu bezeichnen sind.
Quelle: 4PDA.ru (Russisch)















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