
Bereits im Juli 2010 reichte Apple die Patentschrift 20120007850 für ein bewegungsgesteuertes iPhone mit 3D-Interface ein. Veröffentlicht wurde der Antrag durch das US-amerikanische Patent- und Markenamt jedoch erst vor kurzem.
In der eingereichten Patentschrift wird eine Steuerung beschrieben, die es der iPhone-Userin beziehungsweise dem iPhone-User ermöglicht, sich durch Bewegung des Geräts in einer 3D-Umgebung zu bewegen. Für die neue Oberfläche soll kein ausserordentliches Display benötigt werden, nur die Darstellung in 3D soll aus Polygonen bestehen. Die Navigation durch die 3D-Benutzeroberfläche wird durch das Drehen und Wenden des iPhones ermöglicht, unterstützend in der Bewegungserkennung und der Navigation wirken dabei die Gyroskope, also etwa die im iPhone 4 eingebauten Kreiselinstrumente zur Positionsbestimmung im Raum, und der integrierte Kompass.
Gänzlich neu sind dreidimensionale Interfaces eigentlich nicht, so wurde zum Beispiel bereits auf dem Desktop versucht, den begrenzten Platz auf die dritte Dimension zu extendieren und auf diese Art zu erweitern. Windows-Userinnen und -Usern bietet sich diese Möglichkeit etwa durch die Programme Real Desktop und Bumptop, wobei zu erwähnen ist, dass Bumptop seit der Übernahme durch Google Anfang 2010 nicht mehr weiterentwickelt wurde und die kostenpflichtige Pro-Version eingestellt wurde.
Zu früh sollten sich Apple-Fans jedoch nicht freuen, denn eines wurde in der Vergangenheit schon des Öfteren gezeigt: Das Einreichen eines Patentantrages durch Apple allein führt nicht zwingend zur Entwicklung neuer Produkte. Das Gegenteil ist der Fall, sehr oft scheinen Apples Patente und Patentanträge in diversen Schubladen des Unternehmens zu verschwinden.
Gänzlich neu sind dreidimensionale Interfaces eigentlich nicht, so wurde zum Beispiel bereits auf dem Desktop versucht, den begrenzten Platz auf die dritte Dimension zu extendieren und auf diese Art zu erweitern. Windows-Userinnen und -Usern bietet sich diese Möglichkeit etwa durch die Programme Real Desktop und Bumptop, wobei zu erwähnen ist, dass Bumptop seit der Übernahme durch Google Anfang 2010 nicht mehr weiterentwickelt wurde und die kostenpflichtige Pro-Version eingestellt wurde.
Zu früh sollten sich Apple-Fans jedoch nicht freuen, denn eines wurde in der Vergangenheit schon des Öfteren gezeigt: Das Einreichen eines Patentantrages durch Apple allein führt nicht zwingend zur Entwicklung neuer Produkte. Das Gegenteil ist der Fall, sehr oft scheinen Apples Patente und Patentanträge in diversen Schubladen des Unternehmens zu verschwinden.
Quelle: US Patent & Trademark Office (Englisch)
















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