Das HTC Titan ist das neue Flaggschiff des taiwanesischen Herstellers in der zweiten Generation von Windows Phone 7-Geräten. Mit dem 4.7 Zoll grossen Display geht HTC hier den mit den Windows Mobile Geräten Touch HD und HTC HD 2 eingeschlagenen Weg weiter. Es gilt, herauszufinden, wie gross ein Smartphone eigentlich werden kann, bevor die Benutzbarkeit darunter leidet. Inzwischen ist HTC hier jedoch nicht mehr allein, da die Android-Geräte von Samsung, das Galaxy Nexus (4.65 Zoll) und das Galaxy Note (5.3 Zoll) ebenfalls mit gigantischen Displays aufwarten.
Ausstattung
| Display | 4.7 Zoll (11.9 cm) Super LCD Display - WVGA (480 x 800) |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon MSN8255 1.5 GHz GPU: Qualcomm Adreno 205 |
| Netz/Verbindung |
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| Speicher | 512 MB RAM, 16 GB Flash-Speicher (12.63 GB nutzbar) |
| Akku | 1600 mAh |
| Abmessungen | 131.5 x 70.7 x 9.9 mm |
| Gewicht | 160 Gramm |
| Software | Windows Phone 7.5 (Mango) |
| Kamera |
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| Audio | Formate: .m4a, .m4b, .mp3, .wma |
| Video |
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| Anschlüsse | 3.5 mm Klinkenstecker, MicroUSB-Anschluss |
| Sonstiges |
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Hardware
Wie bei vielen Geräten der letzten Jahre setzt HTC auch beim Titan auf ein Unibody-Gehäuse. Bei dieser Bauform wird das gesamte Gehäuse aus einem Aluminium-Block gefräst. Am unteren Ende befindet sich jedoch trotzdem eine Kunststoff-Abdeckung, die die Antennen beherbergt, da diese sonst keinen Empfang hätten. Drückt man bei unserem Testgerät mittig auf diese, ist ein deutlich vernehmbares Knarzen zu hören, ansonsten sitzt sie jedoch stabil. Sonst leistet sich HTC keine Schnitzer bei der Verarbeitung: nichts wackelt, alles sitzt fest. Die Kante zwischen dem oberen Gehäuseende und dem Display ist klein jedoch relativ scharfkantig. Im Gebrauch störte es weniger, mancher könnte sich jedoch daran stören.
Um die Verwendung einer Docking-Station im Querformat zu ermöglichen hat HTC sich entschlossen den MicroUSB-Port seitlich links im unteren Bereich des Geräts zu verbauen. Leider führt diese Platzierung dazu, dass es bei der Verwendung in den meisten Universal-Kfz-Halterungen nicht zum Laden angesteckt werden kann. Im Querformat hingegen dürfte es die meisten Halterungen mit seiner Grösse überfordern.
Die inneren Werte überzeugen. Wie bei allen Windows Phone 7.5 Mango-Geräten wird ein Qualcomm Snapdragon MSM8255 verbaut, jedoch ist er im Titan auf 1.5 GHz getaktet, während die Konkurrenz nur 1 GHz bis 1.4 GHz Taktfrequenz zulässt. Die Adreno 205 GPU bietet bis zur vierfachen Performance der Geräte der ersten Generation mit Windows Phone 7. Mit diesem Plus an Leistung laufen nun nicht mehr nur die Systemanwendungen komplett flüssig, sondern auch in Apps aus dem Marketplace lässt sich nur noch in Ausnahmefällen ein Ruckeln provozieren, was dann wohl tatsächlich der Programmierung dieser Apps anzulasten ist.
Nachdem HTC beim Vorgänger des Titan, dem HTC HD 7, recht stark für die geringe Lautstärke des Lautsprechers kritisiert wurde, gibt es in dieser Hinsicht wenig am Titan auszusetzen. Der Lautsprecher ist ausreichend laut und gibt Musik und Sprache im Allgemeinen sehr verständlich wieder. Bei höherer Lautstärke kommt es jedoch in den Höhen zu einem leichten Zischen. Bei Wiedergabe über die Kopfhöhrer ist dieser Effekt nicht vorhanden.
Der Speicherplatz von 16 GB dürfte für viele ausreichen, eine Version mit mehr Speicher wäre angesichts der Tatsache, dass Windows Phone 7 keine Erweiterung des Speicherplatzes via SD-Karte vorsieht jedoch wünschenswert.
Die inneren Werte überzeugen. Wie bei allen Windows Phone 7.5 Mango-Geräten wird ein Qualcomm Snapdragon MSM8255 verbaut, jedoch ist er im Titan auf 1.5 GHz getaktet, während die Konkurrenz nur 1 GHz bis 1.4 GHz Taktfrequenz zulässt. Die Adreno 205 GPU bietet bis zur vierfachen Performance der Geräte der ersten Generation mit Windows Phone 7. Mit diesem Plus an Leistung laufen nun nicht mehr nur die Systemanwendungen komplett flüssig, sondern auch in Apps aus dem Marketplace lässt sich nur noch in Ausnahmefällen ein Ruckeln provozieren, was dann wohl tatsächlich der Programmierung dieser Apps anzulasten ist.
Nachdem HTC beim Vorgänger des Titan, dem HTC HD 7, recht stark für die geringe Lautstärke des Lautsprechers kritisiert wurde, gibt es in dieser Hinsicht wenig am Titan auszusetzen. Der Lautsprecher ist ausreichend laut und gibt Musik und Sprache im Allgemeinen sehr verständlich wieder. Bei höherer Lautstärke kommt es jedoch in den Höhen zu einem leichten Zischen. Bei Wiedergabe über die Kopfhöhrer ist dieser Effekt nicht vorhanden.
Der Speicherplatz von 16 GB dürfte für viele ausreichen, eine Version mit mehr Speicher wäre angesichts der Tatsache, dass Windows Phone 7 keine Erweiterung des Speicherplatzes via SD-Karte vorsieht jedoch wünschenswert.
Display
Das im HTC Titan verbaute 4.7 Zoll Super-LCD überzeugt mit einer geringen Blickwinkelabhängigkeit. Selbst aus extrem steilen Winkeln ist alles noch deutlich ablesbar. Auch der Kontrast ist gut, wer jedoch die hohen Kontrastwerte von Samsungs SuperAMOLED-Displays gewohnt ist, wird es jedoch als blass empfinden. Gerade bei Metro Interface von Windows Phone 7 ist das besonders auffällig, da dieses sehr stark auf eine intensive Akzent-Farbe in Kombination mit schwarzem Hintergrund setzt. Bei der Ansicht von Fotos hingegen ist das Super-LCD deutlich näher an der Realität.
Für die Grösse des Displays ist die WVGA-Auflösung von 480x800 Pixel leider relativ gering. HTC hatte hier wohl keine Wahl, da Microsoft momentan keine anderen für Windows Phone 7 zulässt. Bei kleinen Schriften fallen schon mal kantige Verläufe auf. Die Hersteller mancher Spiele, wie z.B. Hydro Thunder Go, entschieden sich, ihre Anwendungen in noch niedrigerer Auflösung rendern zu lassen, um eine bessere Performance zu erzielen. Einerseits wäre die auf dem Titan wohl nicht mehr nötig, andererseits ist es auf dem grossen Display nicht nur auffällig, sondern führt zu deutlich sichtbareren Pixeln.
Jedoch erleichtert das grosse Display die Bedienung so stark, dass man das Gefühl hat das Gerät blind bedienen zu können. Auf der Tastatur muss man schon regelrecht daneben zielen um den falschen Buchstaben zu erwischen. Für Leute mit kleinen Händen dürfte das Titan nicht geeignet sein, allerdings gewöhnt man sich trotzdem recht rasch an die Grösse. Nach zwei Wochen mit dem Titan wirkt ein 4 Zoll Gerät wie das Samsung Omnia 7 daneben winzig.
Funkverbindungen
Der Mobilfunkempfang des Titan ist im Mittelfeld aktueller Smartphones anzusiedeln. Weder tut es sich durch besondere Stärken noch durch besondere Schwächen hervor. Ein Abdecken der Antennenabdeckung führt wie bei allen Mobiltelefonen zu einem Abfall der Empfangsqualität, blieb jedoch in vertretbarem Rahmen und führte bei unseren Tests zu keinen Gesprächsabbrüchen.
Bei Verwendung von Bluetooth werden von Windows Phone 7.5 weiterhin nur Audio-Profile unterstützt, diese funktionierten jedoch zumindest mit den von uns getesteten Gegenstellen problemlos. Im Auto liessen sich Anrufe von der Freisprechanlage aus initiieren und auch die Steuerung der Musikwiedergabe klappte auf Anhieb. Anders als viele ältere Windows Phone 7-Geräte gibt das Titan bei Verbindung via A2DP sämtliche Audiodaten über Bluetooth aus. Insbesondere bei Videos war das früher nicht der Fall.
Das WLAN ist momentan leider noch etwas problematisch beim Titan. Bei länger andauernden Verbindungen scheint das Titan öfter mal die Verbindung in den Ruhezustand zu versetzen, was nur durch aus- und erneutes Einschalten des WLAN zu beheben ist. Ein während des Testzeitraums via Zune verteiltes Firmware-Update behob dieses Problem leider nicht.
Der GPS-Empfang ist sehr gut und der GPS-Fix erfolgt schnell. Die seit Windows Phone 7.5 (Mango) verfügbare Wireless-Tethering Funktion namens Internet Connection Sharing funktionierte im Test problemlos mit verschiedenen Clients.
Software
Das HTC Titan kommt ab Werk mit Windows Phone 7.5 Mango. Da Microsoft Veränderungen der Oberfläche von Windows Phone nicht gestattet, unterscheidet sich das Titan hauptsächlich durch mitgelieferte, deinstallierbare Software und kleinere Zusatzfeatures von Geräten der Konkurrenz.
Auf Systemebene klinken sich zwei Funktionen von HTC ein: Einerseits das "aufmerksame Telefon", dass es zum Beispiel ermöglicht, den Klingelton während eines ankommenden Anrufs stummzuschalten, indem man das Telefon umdreht (Display nach unten). Dieselbe Geste führt während eines Gesprächs zum Umschalten auf den Lautsprecher. Die zweite Funktion, die zur Verfügung steht, ist die Soundoptimierung. Im Zusammenspiel mit dem ins System integrierten Musik-Hub führt sie teilweise zu einem verbesserten Musikerlebnis. Leider hat sie auf installierte Apps, wie z.B. Spotify, keine Auswirkung.
Daneben finden sich einige Apps auf dem Gerät: Der HTC-Hub stellt Wetterinformationen, Nachrichten und Aktien zur Verfügung und bietet eine doppelt-breite Live-Tile an, die zumindest das Wetter anzeigt. Mit HTC Watch lassen sich in Deutschland Videos mieten, in Österreich und der Schweiz gibt es derzeit jedoch nur Film-Trailer zu sehen. HTC Locations ist aus Windows Mobile-Tagen noch als Footprints bekannt und soll es ermöglichen, bestimmte besuchte Plätze mit Notizen und Fotos in guter Erinnerung zu behalten. "Verbundene Medien" nennt sich der DLNA-Client, mit dem sich Fotos und Videos an DLNA-fähige Geräte wie etwa Fernseher übertragen lassen. Die Fotoverbesserung stellt einige leicht anzuwendende Filter zur Verfügung. Auch sehr praktisch ist die Taschenlampen-App, mit der sich der LED-Blitz als Lampe nutzen lässt, zumal eine direkte Ansteuerung dieser LED für Apps von Drittanbietern nur eingeschränkt möglich ist.
Für die Grösse des Displays ist die WVGA-Auflösung von 480x800 Pixel leider relativ gering. HTC hatte hier wohl keine Wahl, da Microsoft momentan keine anderen für Windows Phone 7 zulässt. Bei kleinen Schriften fallen schon mal kantige Verläufe auf. Die Hersteller mancher Spiele, wie z.B. Hydro Thunder Go, entschieden sich, ihre Anwendungen in noch niedrigerer Auflösung rendern zu lassen, um eine bessere Performance zu erzielen. Einerseits wäre die auf dem Titan wohl nicht mehr nötig, andererseits ist es auf dem grossen Display nicht nur auffällig, sondern führt zu deutlich sichtbareren Pixeln.
Jedoch erleichtert das grosse Display die Bedienung so stark, dass man das Gefühl hat das Gerät blind bedienen zu können. Auf der Tastatur muss man schon regelrecht daneben zielen um den falschen Buchstaben zu erwischen. Für Leute mit kleinen Händen dürfte das Titan nicht geeignet sein, allerdings gewöhnt man sich trotzdem recht rasch an die Grösse. Nach zwei Wochen mit dem Titan wirkt ein 4 Zoll Gerät wie das Samsung Omnia 7 daneben winzig.
Funkverbindungen
Der Mobilfunkempfang des Titan ist im Mittelfeld aktueller Smartphones anzusiedeln. Weder tut es sich durch besondere Stärken noch durch besondere Schwächen hervor. Ein Abdecken der Antennenabdeckung führt wie bei allen Mobiltelefonen zu einem Abfall der Empfangsqualität, blieb jedoch in vertretbarem Rahmen und führte bei unseren Tests zu keinen Gesprächsabbrüchen.
Bei Verwendung von Bluetooth werden von Windows Phone 7.5 weiterhin nur Audio-Profile unterstützt, diese funktionierten jedoch zumindest mit den von uns getesteten Gegenstellen problemlos. Im Auto liessen sich Anrufe von der Freisprechanlage aus initiieren und auch die Steuerung der Musikwiedergabe klappte auf Anhieb. Anders als viele ältere Windows Phone 7-Geräte gibt das Titan bei Verbindung via A2DP sämtliche Audiodaten über Bluetooth aus. Insbesondere bei Videos war das früher nicht der Fall.
Das WLAN ist momentan leider noch etwas problematisch beim Titan. Bei länger andauernden Verbindungen scheint das Titan öfter mal die Verbindung in den Ruhezustand zu versetzen, was nur durch aus- und erneutes Einschalten des WLAN zu beheben ist. Ein während des Testzeitraums via Zune verteiltes Firmware-Update behob dieses Problem leider nicht.
Der GPS-Empfang ist sehr gut und der GPS-Fix erfolgt schnell. Die seit Windows Phone 7.5 (Mango) verfügbare Wireless-Tethering Funktion namens Internet Connection Sharing funktionierte im Test problemlos mit verschiedenen Clients.
Software
Das HTC Titan kommt ab Werk mit Windows Phone 7.5 Mango. Da Microsoft Veränderungen der Oberfläche von Windows Phone nicht gestattet, unterscheidet sich das Titan hauptsächlich durch mitgelieferte, deinstallierbare Software und kleinere Zusatzfeatures von Geräten der Konkurrenz.
Auf Systemebene klinken sich zwei Funktionen von HTC ein: Einerseits das "aufmerksame Telefon", dass es zum Beispiel ermöglicht, den Klingelton während eines ankommenden Anrufs stummzuschalten, indem man das Telefon umdreht (Display nach unten). Dieselbe Geste führt während eines Gesprächs zum Umschalten auf den Lautsprecher. Die zweite Funktion, die zur Verfügung steht, ist die Soundoptimierung. Im Zusammenspiel mit dem ins System integrierten Musik-Hub führt sie teilweise zu einem verbesserten Musikerlebnis. Leider hat sie auf installierte Apps, wie z.B. Spotify, keine Auswirkung.
Daneben finden sich einige Apps auf dem Gerät: Der HTC-Hub stellt Wetterinformationen, Nachrichten und Aktien zur Verfügung und bietet eine doppelt-breite Live-Tile an, die zumindest das Wetter anzeigt. Mit HTC Watch lassen sich in Deutschland Videos mieten, in Österreich und der Schweiz gibt es derzeit jedoch nur Film-Trailer zu sehen. HTC Locations ist aus Windows Mobile-Tagen noch als Footprints bekannt und soll es ermöglichen, bestimmte besuchte Plätze mit Notizen und Fotos in guter Erinnerung zu behalten. "Verbundene Medien" nennt sich der DLNA-Client, mit dem sich Fotos und Videos an DLNA-fähige Geräte wie etwa Fernseher übertragen lassen. Die Fotoverbesserung stellt einige leicht anzuwendende Filter zur Verfügung. Auch sehr praktisch ist die Taschenlampen-App, mit der sich der LED-Blitz als Lampe nutzen lässt, zumal eine direkte Ansteuerung dieser LED für Apps von Drittanbietern nur eingeschränkt möglich ist.
Kamera
Nachdem HTC-Geräte in der Vergangenheit eher durchwachsene Leistungen im Hinblick auf die Fotofähigkeiten zu Tage gelegt hatten, soll das Titan hier Besserung bringen. Die Linse mit einer Brennweite von 2.2f und die Verwendung eines 8 Megapixel-Sensors mit Back-Side-Illumination stellen hierfür eine gute Voraussetzung dar. Zusätzlich gibt es Modi für Panorama-Aufnahmen und Mehrfachaufnahmen.
Der Panorama-Modus blendet als Hilfe einen künstlichen Horizont ein und löst nach der ersten Aufnahme die weiteren bei ausreichender Drehung selbstständig aus. Drei Bilder werden hierbei kombiniert. Panorama-Aufnahmen sind bei fast allen Programmen, die diese erstellen im Detail etwas verzerrt, die Automatik von HTC ist hier keine Ausnahme und in seltenen Fällen greift sie schon mal sehr weit daneben. Deutlich besser funktioniert der Modus für Mehrfachaufnahmen. Nach dem Auslösen werden in kurzer Folge mehrere Fotos geschossen. Gerade bei sich bewegenden Motiven wie Haustieren eine sehr praktische Funktion.
[JUSTIFY]Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen sollte die Kamera gute Bilder liefern. Im Allgemeinen sind die Ergebnisse auch sehr praktikabel, allerdings nimmt das Bildrauschen stark zu, da der Sensor im Automatikmodus die Empfindlichkeit stark nach oben schraubt. Legt man diese auf einen niedrigeren Wert fest, bleibt das Rauschen zwar aus, die Bilder sind dann jedoch trotz Blitz sehr dunkel. Von Aufnahmen auf kurze Distanz ist bei Dunkelheit auch eher abzuraten, da der Blitz diese hoffnungslos überstrahlt. Auf mittlere Distanz hingegen bekommt man meistens gute Fotos, auch wenn hie und da auch hier der Blitz übers Ziel hinausschiesst.
Die Frontkamera für Videotelefonate ist mit 1.3 Megapixel für diese Aufgabe zwar nicht schlecht ausgestattet, jedoch ist das Bild deutlich dunkler als bei einem zum Vergleich herangezogenen Samsung Galaxy S II. Ist es nicht wirklich hell, ist man somit bei einem Videotelefonat via Tango schlecht zu erkennen.
Lieferumfang
Mitgeliefert wird neben einem Ladegerät, dessen Kabel eine Zweitverwendung als Datenkabel hat, und Schnellstart-Anleitungen noch ein Kabel-Headset mit integrierter Kabelfernbedienung. Letztere bietet die üblichen Tasten für Lauter, Leiser und Pause/Play. Drückt man während der Wiedergabe von Musik die Pause/Play-Taste doppelt, wird zum nächsten Song weitergesprungen. Klanglich tun die Kopfhöhrer sich nicht besonders hervor und die Tasten der Kabelfernbedienung wirken eher klapprig. Das Netzteil macht einen soliden Eindruck.
Erfahrungen im Alltag
Die Akkulaufzeit des Titans vermag bei moderater Nutzung zu überzeugen, jedoch macht das grosse Display sich sobald es aktiv ist deutlich bemerkbar. Eine Stunde Nutzung des Wireless Tethering zum Surfen am Laptop beeindruckte das Titan kaum, jedoch schlug die Verwendung des Titan als Navi mit Navigon nach 45 Minuten mit einem Abfall des Akkustands von 100% auf 70% zu Buche. Weitere Strecken könnten angesichts der ungünstigen Positionierung des MicroUSB-Ports also durchaus problematisch werden. Bei normaler Nutzung kam das Titan jedoch immer gut durch den Tag und so man keine ausgedehnten Foto-Touren vorhat auch durchaus noch durch einen längeren Abend mit Freunden.
Aktiviert waren dabei zwei Exchange-Accounts im Push-Betrieb, Windows-Live mit 30 Minuten-Abruf (Standardeinstellungen nach der Einrichtung), Facebook, sowie Twitter-Account und auch der automatische Upload von Fotos auf SkyDrive. Bei letzterem fiel auf, dass Fotos die mit den zusätzlichen Kamera-Modi von HTC (Panorama, Mehrfachaufnahme) gemacht wurden, nicht beim automatischen Upload dabei waren.
Nutzt man den automatischen Mailabruf nicht oder mit weniger Accounts oder schaltet von 3G auf 2G zurück, lässt sich wahrscheinlich das Gerät auch deutlich länger abseits der Steckdose betreiben.
Während unseres Tests kam es zu einem grösseren Problem mit unserem Testgerät: Während der ursprünglichen Einrichtung startete es plötzlich neu und begrüsste uns wieder mit dem Assistenten zur Einrichtung. Alle bereits installierten Apps gingen dabei verloren. Die nächsten zwei Wochen lief es problemlos, um dann unvermittelt während des Surfens erneut einen Neustart samt Verlust aller Daten von selbst durchzuführen. Es dürfte sich jedoch um einen Defekt unseres Testgeräts handeln, da andere HTC Titan im Teams bisher keinerlei auffälliges Verhalten in dieser Richtung an den Tag legten.
Fazit
Der erste Eindruck des Geräts ist: es ist wirklich gross. Es bedarf tatsächlich ein paar Tagen, sich an die Grösse zu gewöhnen. Danach möchte man sie jedoch nicht mehr missen. Auch ansonsten steht das Titan momentan funktional an der Spitze der verfügbaren Windows Phone 7-Geräte, zumal es anders als beim Nokia Lumia 800 mit einer schnelleren CPU, Wireless-Tethering und einem Gyroskop ausgestattet ist.
Der WLAN-Bug ist ärgerlich und die recht dunkle Frontkamera könnte für manche spätestens mit dem erscheinen von Skype für Windows Phone 7 (auch wenn hierzu nach wie vor kein konkretes Datum bekannt ist) ein Problem werden. Auch die geringe Pixeldichte könnte manchen sauer aufstossen. Bleibt man von Defekten wie bei unserem Testgerät verschont, hat man mit dem Titan jedoch ein sehr solides und leistungsfähiges Gerät in der Hand.
Erfahrungen im Alltag
Die Akkulaufzeit des Titans vermag bei moderater Nutzung zu überzeugen, jedoch macht das grosse Display sich sobald es aktiv ist deutlich bemerkbar. Eine Stunde Nutzung des Wireless Tethering zum Surfen am Laptop beeindruckte das Titan kaum, jedoch schlug die Verwendung des Titan als Navi mit Navigon nach 45 Minuten mit einem Abfall des Akkustands von 100% auf 70% zu Buche. Weitere Strecken könnten angesichts der ungünstigen Positionierung des MicroUSB-Ports also durchaus problematisch werden. Bei normaler Nutzung kam das Titan jedoch immer gut durch den Tag und so man keine ausgedehnten Foto-Touren vorhat auch durchaus noch durch einen längeren Abend mit Freunden.
Aktiviert waren dabei zwei Exchange-Accounts im Push-Betrieb, Windows-Live mit 30 Minuten-Abruf (Standardeinstellungen nach der Einrichtung), Facebook, sowie Twitter-Account und auch der automatische Upload von Fotos auf SkyDrive. Bei letzterem fiel auf, dass Fotos die mit den zusätzlichen Kamera-Modi von HTC (Panorama, Mehrfachaufnahme) gemacht wurden, nicht beim automatischen Upload dabei waren.
Nutzt man den automatischen Mailabruf nicht oder mit weniger Accounts oder schaltet von 3G auf 2G zurück, lässt sich wahrscheinlich das Gerät auch deutlich länger abseits der Steckdose betreiben.
Während unseres Tests kam es zu einem grösseren Problem mit unserem Testgerät: Während der ursprünglichen Einrichtung startete es plötzlich neu und begrüsste uns wieder mit dem Assistenten zur Einrichtung. Alle bereits installierten Apps gingen dabei verloren. Die nächsten zwei Wochen lief es problemlos, um dann unvermittelt während des Surfens erneut einen Neustart samt Verlust aller Daten von selbst durchzuführen. Es dürfte sich jedoch um einen Defekt unseres Testgeräts handeln, da andere HTC Titan im Teams bisher keinerlei auffälliges Verhalten in dieser Richtung an den Tag legten.
Fazit
Der erste Eindruck des Geräts ist: es ist wirklich gross. Es bedarf tatsächlich ein paar Tagen, sich an die Grösse zu gewöhnen. Danach möchte man sie jedoch nicht mehr missen. Auch ansonsten steht das Titan momentan funktional an der Spitze der verfügbaren Windows Phone 7-Geräte, zumal es anders als beim Nokia Lumia 800 mit einer schnelleren CPU, Wireless-Tethering und einem Gyroskop ausgestattet ist.
Der WLAN-Bug ist ärgerlich und die recht dunkle Frontkamera könnte für manche spätestens mit dem erscheinen von Skype für Windows Phone 7 (auch wenn hierzu nach wie vor kein konkretes Datum bekannt ist) ein Problem werden. Auch die geringe Pixeldichte könnte manchen sauer aufstossen. Bleibt man von Defekten wie bei unserem Testgerät verschont, hat man mit dem Titan jedoch ein sehr solides und leistungsfähiges Gerät in der Hand.


























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