
Seit kurzem sind von Sony Ericsson zwei neue Zubehörteile auf dem Markt, welche schon lange angekündigt waren: Die LiveDock Multimedia Station und das LiveSound Headset. Beide haben besondere Funktionen und Eigenschaften, die sie von der Masse abheben sollen. Ob sie die Erwartungen erfüllen und bieten, was sie versprechen, wollen Minneyar mit dem LiveSound und the_black_dragon mit dem LiveDock in einem Praxistest herausfinden.
Verzeichnis:
Design und Verarbeitung
Das LiveDock hat für eine Docking-Station ein recht eigenwilliges aber dennoch interessantes Aussehen. Meist erwartet man bei einer Docking-Station einen Quader, in den man sein Handy oder Smartphone einfach passgenau einsetzt und fertig ist die Sache. Da der Hersteller in diesem Fall aber seine gesamte Palette an Xperia Smartphones unterstützen möchte, musste eine Kompromisslösung her. Heraus kam dabei ein Dock, welches ein wenig an den Touchstone von Palm (jetzt Hewlett Packard)
erinnert. Allerdings muss man auf solche innovativen Gimmicks wie magnetische Halterung und induktive Ladefunktion verzichten.
Die Verarbeitung ist dabei gut bis sehr gut. Nichts knarzt, alles sitzt fest und die Spaltmasse sind sauber. Jedoch fühlt es sich wegen des sehr geringen Gewichtes etwas billig an und genau dieses Gewicht wird auch zum Problem, wie wir noch feststellen werden.
Die Verarbeitung ist dabei gut bis sehr gut. Nichts knarzt, alles sitzt fest und die Spaltmasse sind sauber. Jedoch fühlt es sich wegen des sehr geringen Gewichtes etwas billig an und genau dieses Gewicht wird auch zum Problem, wie wir noch feststellen werden.
Innerhalb der Auflagefläche kann man eine kleine Klappe erkennen, bei der man kaum die wirkliche Funktion erahnen kann. Diese ist keinesfalls ein Geheimfach für Notgroschen oder gar ein Ladeschacht für einen Zweit-Akku, sondern einfach nur eine zusätzliche Stütze um den Anstellwinkel des eingesteckten Xperia Smartphones zu verändern. Dies ist auch nötig, da SonyEricsson einen ziemlich nervigen Konstruktionsfehler begangen hat, auf den wir im nächsten Abschnitt des Reviews eingehen.
Anschlüsse
Nämlich zum markantesten Teil des LiveDock: Das Geräte-Anschlusskabel. Aufgrund des bereits erwähnten sehr unterschiedlichen Designs der Geräte ist ein Kabel zum Anschluss leider ein Kompromiss, den man eingehen musste. Allerdings hat Sony Ericsson gerade dort extrem eigenwillig reagiert. Das Kabel ist nämlich viel zu dick und zu steif, was dafür sorgt, dass entweder das LiveDock selbst hinten abhebt oder das Smartphone einfach nicht richtig aufliegen kann. Somit ist man beim Anschliessen oft gezwungen, das Kabel in eine Form zu biegen, in der alles ordentlich liegt. In Sachen Handling gibt das auf jeden Fall einen dicken Minuspunkt.
Auf der Rückseite des kleinen Helferleins finden sich etwas nach innen gelagert noch zwei weitere Anschlüsse. Zum einen eine USB Buchse, wie man sie von jedem PC und Notebook heute kennt, an die man weitere Endgeräte anschliessen kann oder könnte, wie beispielsweise USB-Eingabegeräte, Speichersticks oder Festplatten. Was dort möglich ist, erläutern wir später bei den Funktionen. Der zweite, etwas versteckte Anschluss ist eine MicroUSB-Buchse, über welche das LiveDock und auch das angeschlossene Mobiltelefon mit Strom versorgt wird. Aber Achtung: Die Stromversorgung kann ausschliesslich über ein externes Ladegerät erfolgen. Wenn man an diese ein USB-Kabel zum PC legt und dort einsteckt, passiert nichts. Somit ist auch keine Synchronisation von Daten und Medien möglich solange das Gerät an der Station angeschlossen ist. Das ist ein weiterer Punkt, der für uns einfach nicht verständlich ist und die Bewertung weiter nach unten drückt. Zumindest ist es möglich, die Xperias drahtlos über WiFi mit PC Compagnion zu verbinden.
Dadurch ist es weiterhin möglich, mit Sony Mediago Medieninhalte zu synchronisieren und auf die Speicherkarte zuzugreifen.
Immerhin hat der Hersteller an eine Sache gedacht: Um das USB-Kabel zum Anschluss des Gerätes bei Nichtgebrauch vor Staub und Schmutz zu schützen, kann man dieses in eine kleine Ausbuchtung auf der Rückseite einstecken.
Dadurch ist es weiterhin möglich, mit Sony Mediago Medieninhalte zu synchronisieren und auf die Speicherkarte zuzugreifen.Immerhin hat der Hersteller an eine Sache gedacht: Um das USB-Kabel zum Anschluss des Gerätes bei Nichtgebrauch vor Staub und Schmutz zu schützen, kann man dieses in eine kleine Ausbuchtung auf der Rückseite einstecken.
Stabilität
Da dies gerade bei unseren kleinen Technikwunder besonders wichtig ist, wollen wir und auch mal ansehen, wie sicher und standfest das Dock ist. Am besten nehme ich hier aber gleich mal eine Sache vorweg: Das LiveDock auf dem Schrank oder Tisch nahe an die Kante zu stellen, ist keine gute Idee. Hier Hat Sony Ericsson wieder zwei Fehler begangen. Die Station steht an ihrer Unterseite auf drei ca. zwei Zentimeter langen, rutschfesten Gummipads, welche unter Druck ihre Arbeit ziemlich gut machen. Auf über 70 Grad konnte ich das Klavierlack beschichtete Display meines Notebooks anwinkeln, bevor das Dock anfing, zu rutschen. Jedoch gibt es dabei ein Problem: Rutschfeste Gummipads wirken nur unter einem gewissen Druck, aber bei einem Gewicht von gerade mal 62 Gramm ist dieser einfach nicht vorhanden. Gerade das mangelnde Gewicht macht auch das Anschliessen des Xperia zu einer Fummelei. Da das Kabel, wie schon erwähnt, sehr dick und steif ist, hebt man bei jedem Versuch, das Handy anzuschliessen die ganze Dockingstation an und muss sie nachher neu positionieren. Ein Anstecken des Kabels bei bereits aufgelegtem Smartphone ist wiederum aufgrund der sehr kleinen Auflagefläche nahezu unmöglich, womit wir auch schon wieder beim nächsten Problem angelangt wären.
Leider hat man es versäumt, die Auflagefläche für das Handy ebenfalls rutschfest zu gestalten. Das ist insofern problematisch, da man keinerlei Seitenhalt hat und somit das Handy bei einem Rempler an den Tisch oder Schrank dazu neigt, an der Seite herunter zu rutschen. Zum Glück ist da ja noch das starre Kabel, welches da noch etwas Halt gibt.
Zu guter Letzt reiht sich in die Liste der missglückten Designelemente noch die viel zu kleine vordere Stosskante ein. Zumindest mit dem Xperia Arc ist man deshalb regelrecht gezwungen, die Klappe zum stärkeren Aufstellen des Gerätes zu öffnen, da es sonst bei einem Rempler sehr schnell über die Kante hinweg auf den Tisch und schlimmstenfalls auf den Boden rutschen würde. Das LiveDock selbst würde es dabei einfach mitreissen. Jedoch trifft dies nicht auf alle Xperia zu. Das Xperia Ray liegt hier deutlich stabiler in der Halterung und aufgrund seiner angerauten Rückseite hat es sogar noch einen guten Seitenhalt. Wenn man nach der Geräteform geht sollte auch das Xperia Neo und das Xperia Pro die Probleme mit der Kante nicht haben, aber das seitliche Wegrutschen bleibt. Einzig das Xperia Play dürfte aufgrund seiner stark gewölbten Rückseite nicht für das LiveDock geeignet sein. Jedoch gibt es dafür ein eigenes Dock, welches allerdings auf einige Zusatzfeatures verzichten muss. Wie es bei den Xperia Mini, Mini Pro, Xperia Live und dem Active aussieht, sollte man vor dem Kauf im Geschäft sicherheitshalber ausprobieren.
Zu guter Letzt reiht sich in die Liste der missglückten Designelemente noch die viel zu kleine vordere Stosskante ein. Zumindest mit dem Xperia Arc ist man deshalb regelrecht gezwungen, die Klappe zum stärkeren Aufstellen des Gerätes zu öffnen, da es sonst bei einem Rempler sehr schnell über die Kante hinweg auf den Tisch und schlimmstenfalls auf den Boden rutschen würde. Das LiveDock selbst würde es dabei einfach mitreissen. Jedoch trifft dies nicht auf alle Xperia zu. Das Xperia Ray liegt hier deutlich stabiler in der Halterung und aufgrund seiner angerauten Rückseite hat es sogar noch einen guten Seitenhalt. Wenn man nach der Geräteform geht sollte auch das Xperia Neo und das Xperia Pro die Probleme mit der Kante nicht haben, aber das seitliche Wegrutschen bleibt. Einzig das Xperia Play dürfte aufgrund seiner stark gewölbten Rückseite nicht für das LiveDock geeignet sein. Jedoch gibt es dafür ein eigenes Dock, welches allerdings auf einige Zusatzfeatures verzichten muss. Wie es bei den Xperia Mini, Mini Pro, Xperia Live und dem Active aussieht, sollte man vor dem Kauf im Geschäft sicherheitshalber ausprobieren.
Funktionen
Im Wesentlichen stellt das LiveDock neben der mehr oder weniger guten Funktionsweise als Ablage- und Lade-Ort auch noch zwei aktive Funktionen zur Verfügung. Zum einen dient es als USB On-The-Go (OTG) Adapter. Das bedeutet, dass man über das LiveDock externe USB-Geräte an das Smartphone koppeln kann und dieses dann als USB-Host fungiert. Zu den unterstützten Geräten gehören die meisten Tastaturen, Mäuse und Kombinationen dieser, aber auch Playstation- oder Xbox 360-Controller funktionieren und sogar mein Saitek Cyborg Evo ist nutzbar. Jedoch ist die Menge an Spielen, die Gamepads und andere Controller unterstützen, recht überschaubar. Besonders positiv ist dabei, dass auch USB-Hubs unterstützt werden und weitere USB-Geräte über den LiveWare-Manager für das automatische Starten von Apps Konfiguriert werden können. Dazu später mehr. Wie genau die Funktionsweise mit Tastatur, Maus & Co. aussieht, zeige ich euch im Folgenden in einem kleinen Video:
Auch hier gibt es wieder deutliche Negativpunkte, wie das festeingestellte USA-Tastatur-Layout QWERTY, welches sich nicht ändern lässt und der fehlende Massenspeicher-Support, um Daten von und auf einen USB Stick oder Festplatte zu übertragen. Gerade wenn man gerne Videos dreht, wäre das ein willkommenes Feature. Zumal wenn man bedenkt, dass Videos in 720p HD Auflösung die mitgelieferte Speicherkarte in nur etwas mehr als 2.5 Stunden komplett füllen.
Eine letzte interessante Funktion wird über den LiveWare Manager gesteuert, welcher auf den Xperia als App vorinstalliert wird. Diese Anwendung erkennt angeschlossene Live-Devices lässt geräteabhängige Programmstarts einstellen. Auf einem Xperia Smartphone lassen sich dafür bis zu vier LiveDocks einrichten, von denen jedes eine andere Anwendung startet. So ist es zum Beispiel möglich, am Schreibtisch ein LiveDock aufzustellen, welches den MyPhoneExplorer Client startet, damit man sein Smartphone drahtlos synchronisieren kann. Wie oben bereits erwähnt, ist ein Sync über USB bei angeschlossenem LiveDock nicht möglich. Im Wohnzimmer-LiveDock wird die Musikanwendung gestartet, damit man Musik drahtlos oder über Audiokabel an seine Musikanlage übertragen kann. Leider fehlt dem Gerät auch ein Audio-Ausgang, sodass man gezwungen ist noch ein dritttes(sic!) Kabel an das angeschlossene Smartphone zu stecken. Und auf dem Nachttisch wird automatisch die Uhren-App gestartet, die auch gleich den Wecker anzeigt und nach fünf Minuten in den Nachtmodus mit schwachem Displaylicht und grüner Uhrenanzeige wechselt.
Wie bei jedem Headset von einem Geräte-Hersteller ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch für andere Marken funktioniert, leider etwas gering. Dies gilt mit zumindest für die Fernsteuerungsfunktion wohl leider auch für das LiveSound.
Das LiveSound mit LiveKey von Sony Ericsson ist ein neues Headset für (Sony Ericsson) Android-Smartphones. Es soll Hi-Fi Sound bieten und kommt mit einer, für Headsets typischen, Kabelfernbedienung für Lauter/Leiser, Rufannahme, Pause/Play, Vorwärts und Rückwärts Funktion sowie einem "LiveKey" daher.
Das LiveSound mit LiveKey von Sony Ericsson ist ein neues Headset für (Sony Ericsson) Android-Smartphones. Es soll Hi-Fi Sound bieten und kommt mit einer, für Headsets typischen, Kabelfernbedienung für Lauter/Leiser, Rufannahme, Pause/Play, Vorwärts und Rückwärts Funktion sowie einem "LiveKey" daher.
Technische Details und Packungsinhalt
| Empfindlichkeit bei 1kHz | 115 dB/V |
| Empfindlichkeit bei 40Hz | 125 dB/V |
| Frequenzbereich | 1 Hz – 20 kHz |
| Impedanz | 15 Ohm |
| Max Eingangsleistung | ~5 mW |
| Treiberdurchmesser | 6 mm |
| Gewicht | 15 g |
| Kabel | 1.2 m, asynchrones Flachbandkabel |
| Farben | Schwarz/Grün, Weiss/Orange |
Neben dem LiveSound Headset befinden sich auch noch Eartips in den Grössen XS/S/M/L – jeweils ein Paar in Schwarz und in Grün (respektive Weiss und Orange), sowie ein Kunststoffclip zum Anbringen an der Kleidung und eine obligatorische Kurzanleitung im Lieferumfang.
Die Verpackung ist als durchaus durchdacht zu bezeichnen und macht designtechnisch eine gute Figur. Beim Auspacken taucht aber dann das ein oder andere Fragezeichen auf, will man die Verpackung nicht gleich zerstören.
Besonders originell ist die Aufbewahrungsröhre für die Eartips. Getrübt wird die Freude über die tolle Verpackung jedoch schnell, versucht man erst einmal an die Silikonpads ranzukommen. Diese verklemmen sich nämlich recht schnell in der Röhre und sie dann zu erwischen erfordert eines (nicht im Lieferumfang befindlichen) externen Werkzeugs, etwa einem Kugelschreiber. Mit dem Finger sind die Tips so jedenfalls nicht gänzlich aus dem Tubus zu bekommen.
Verarbeitung
Hat man diese Hürde aber einmal genommen, kann der Spass losgehen und man versucht sich an den unterschiedlichen Grössen. Löblich ist die grosse Ausstattung an Tips, besonders die redundante Ausführung jeder Grösse - farblich getrennt - ist sowohl im Hinblick auf ein Ersatzpaar, wie auch stylisch, durchaus zu begrüssen. Schwieriger gestaltet es sich, den Unterschied zwischen S und XS zu erkennen. Dieser ist durchaus vorhanden, fiel für unseren Geschmack jedoch fast etwas zu gering aus.
Das Kabel macht einen hochwertigen Eindruck. Das flache Kabel ist auch nach achtlos in den Rucksack geworfen und tagelangem Herumtransportieren nicht grossartig verknotet – ein lästiges Entwirren fällt also flach.
Dafür ist es naturgemäss etwas steifer als ein rundes Kabel, was besonders bei dicker Winterbekleidung manchmal zu einer leichten Lockerung der Stöpsel aus dem Ohr und damit einhergehend einer Minderung des Tragekomforts führen kann. Abgesehen davon sitzen die Silikonpads aber sehr gut im Ohr und dichten hervorragend ab. Auch bei diesen In-Ear-Hörern gilt: Wer einen zu starken Druck im Ohr verspürt oder merkt, dass die Stöpsel immer wieder herausrutschen, sollte kleinere Silikonpads probieren. Hat man einmal die passende Grösse gefunden, ist das Headset einsatzbereit.
Dafür ist es naturgemäss etwas steifer als ein rundes Kabel, was besonders bei dicker Winterbekleidung manchmal zu einer leichten Lockerung der Stöpsel aus dem Ohr und damit einhergehend einer Minderung des Tragekomforts führen kann. Abgesehen davon sitzen die Silikonpads aber sehr gut im Ohr und dichten hervorragend ab. Auch bei diesen In-Ear-Hörern gilt: Wer einen zu starken Druck im Ohr verspürt oder merkt, dass die Stöpsel immer wieder herausrutschen, sollte kleinere Silikonpads probieren. Hat man einmal die passende Grösse gefunden, ist das Headset einsatzbereit.
Fernbedienung und Mikrofon
Die Fernbedienung hat vier Buttons: Lauter, Leiser, einen Multifunktionsbutton zum Annehmen/Auflegen/Pause/Play sowie bei zweimaligem Drücken Weiter/ dreimaliges Drücken Zurück und eine von Sony Ericsson "LiveKey" genannte Taste.


Um den "LiveKey" zu benutzen, bedarf es der Software LiveWare Manager, welche bei allen 2011er Sony Ericsson Androiden vorinstalliert sein sollte. Sie ist aber auch aus dem Market gratis nachrüstbar.
Im LiveWare Manager kann man nun unter "Headset" den LiveKey aktivieren/deaktivieren sowie eine Funktion zuweisen. Leider benötigt es auch hier nochmal Extramodule, die jedoch direkt aus dem LiveWare Manager gesucht und ebenfalls kostenlos aus dem Market geladen werden können. Da dies das erste Extra mit LiveKey ist, hält sich das Angebot an Funktionen stark in Grenzen. Um genau zu sein stehen fünf Optionen zur Verfügung:
- Kamera starten und Fernauslöser mit LiveKey
- Videokamera starten und Fernauslöser mit LiveKey
- SportyPal Pro Stats vorlesen lassen
- Evernote Notiz aufnehmen
- TrackID Titel aufnehmen und Ergebnis vorlesen lassen
Zu Hoffen bleibt, dass dieses Angebot noch deutlich ausgebaut wird, hat die Taste doch so eher wenig Sinn.
Das Mikrofon ist für ein Headset durchwegs als gut zu bezeichnen. Das Gegenüber bekommt ein lautes und deutliches Sprachsignal im Telefonat, unter bestimmten Umständen sind jedoch Windgeräusche hörbar. Verbaut ist ein Mikrofon auf der Hinterseite der Fernbedienung.
Das Mikrofon ist für ein Headset durchwegs als gut zu bezeichnen. Das Gegenüber bekommt ein lautes und deutliches Sprachsignal im Telefonat, unter bestimmten Umständen sind jedoch Windgeräusche hörbar. Verbaut ist ein Mikrofon auf der Hinterseite der Fernbedienung.
Der Sound
Den Sound eines Kopfhörers testen ist immer eine Herausforderung, da er sehr subjektiv wahrgenommen wird. Wir haben hier eine möglichst neutrale Sichtweise angestrebt und viele verschiedene Musikrichtungen angetestet um ein möglichst breites Spektrum abdecken zu können.
Das Erste was einem auffällt, ist der klare, angenehme Klang den die Hörer produzieren. Der Sound klingt recht ausgewogen, ohne den Fokus zu stark auf bestimmte Frequenzen zu legen, wie es etwa die Beats-Hörer tun. Dennoch wirbt auch Sony Ericsson, neben einem sehr ausgewogenen Klang mit tiefen Bass, den die Hörer bieten sollen.
Getestet haben wir verschiedene Untergenres im Metalbereich, Darkwave, Techno, Dubsteb, Hardstyle, Klassikvariationen und World.
Dabei fällt schnell auf, dass Sony Ericsson gute Arbeit geleistet hat, was einen ausgewogenen Klang angeht. Die Hörer sind tatsächlich relativ neutral und spielen sowohl Mitten als auch Höhen schön präzise und in ausgewogenem Verhältnis. Sehr schnell wird hier auch klar (etwa bei Klassik), dass MP3 für diese Hörer nicht zwingend das beste Format ist, hört man doch sehr deutlich und schnell Unterschiede in der Wiedergabequalität. Während, im Vergleich zu FLAC (wiedergegeben von PowerAmp ohne Equalizer), sich MP3 in 320 kbps noch relativ gut schlägt und unterwegs kaum noch Unterschiede erkennen lässt, bieten MP3 mit 192 kbps selbst unterwegs ein deutlich dumpferes Klangbild, was den Musikgenuss etwas trübt. Nichtsdestotrotz muss man auch hier dem LiveSound-Headset einen angenehm guten Klang zuschreiben. Besonders interessant fällt hier die Basswiedergabe auf. Sie ist alles andere als Übertrieben, für elektronische Musik vielleicht sogar etwas zu wenig wuchtig, jedoch sehr tiefgängig, was ein leichtes Kribbeln im Ohr erzeugt.
Um nicht Flach zu klingen sind Mitten relativ wichtig, was oft auf Kosten des "kristallklaren" Sounds von Herstellern etwas kaschiert wird. Davon hat sich Sony Ericsson etwas distanziert. Dies resultiert bei Metal in einem grundsätzlich guten Ergebnis, dem allerdings ein klein wenig der Biss im mittleren Höhenbereich fehlt. So klingen die Gitarren wie auch das Schlagzeug sehr gut, die Sänger jedoch ein klein wenig Dumpf. Dies nimmt mit für diese Musik typische höhere Lautstärke etwas ab.
Wer einen Musikplayer mit integriertem Equalizer verwendet, wie etwa PowerAmp oder PlayerPro (beide kostenpflichtig im Android Market erhältlich), hat - aufgrund der Homogenität der Hörer - schnell ein für seinen Geschmack gut angepasstes Klangbild erstellt. Hier zeigen die Plugs schnell, dass durchaus noch Luft nach oben besteht.
So kann mit einer leichten Anpassung der Bassfrequenzen nach oben ein wahres Bassfeuerwerk entfacht werden, ohne zu Übersteuern. Hebt man nun auch noch marginal die Höhen an, ist man für Pop, Rock und Elektronisches wie Dubstep oder DnB mehr als gut gerüstet. Auch Hardstyle lässt sich so durchaus mächtig aufpeppen. Für Klassik empfiehlt sich diese Equalizer-Einstellung allerdings nicht. Auch bei Metal würde man vielleicht eine nicht so basslastige Einstellung wählen, kann mit der oben gezeigten aber durchaus leben, falls sowohl Metal als auch Electro am Programm stehen soll.
LiveDock
Das LiveDock von SonyEricsson basiert auf einer wirklich intelligenten Grundidee, inspiriert von Docking-Stations die man von Notebooks kennt, bei denen man alles über einen Anschluss verbinden kann, was man so an einem stationären Platz braucht. Leider wurde diese Idee einfach nicht zu Ende gedacht. Das schicke Design, die gute Verarbeitung, die scheinbar grosse Kompatibilität zu verschiedenen Eingabegeräten und die LiveWare Funktionen sind Dinge, die für die Anschaffung sprechen. Dagegen stellt sich aber die extrem schlechte Stabilität und das Handling, der fehlende Massenspeicher-Support und vor allem das falsche Tastaturlayout. Die letzten beiden Punkte sind allerdings sicher nur eine Software-Frage die mit späteren Updates der Smartphone-Systeme behoben werden könnte. Wer ein gerootetes Gerät hat und einen kleinen Aufpreis nicht scheut, kann sich ja einmal den USBOTG STORAGE MANAGER for ARC anschauen, womit es möglich ist, auch Speichermedien über USB nutzbar zu machen.
Ich werde das LiveDock auf jeden Fall weiter verwenden und die Entwicklung beobachten. Wer also einfach eine Docking-Station will, um sein Gerät zu Laden und vor allem auf die LiveWare Funktionen aus ist, und dabei keine Scheu vor der etwas filigranen Handhabung hat, ist mit dem LiveDock sicherlich gut bedient. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Sony Ericsson mit etwa 45 € an, bei Amazon und anderen Discountern kann man es aber bereits für knapp 33 € erwerben.
Für diejenigen, die es nutzen wollen, um ihr Xperia zu einem vollwertigen Wohnzimmer-PC zu machen und eventuell auch als kleine Spieleplattform zu verwenden, kann ich leider derzeit keine Kaufempfehlung aussprechen. Softwareseitig muss sich da definitiv noch einiges tun.
Ich werde das LiveDock auf jeden Fall weiter verwenden und die Entwicklung beobachten. Wer also einfach eine Docking-Station will, um sein Gerät zu Laden und vor allem auf die LiveWare Funktionen aus ist, und dabei keine Scheu vor der etwas filigranen Handhabung hat, ist mit dem LiveDock sicherlich gut bedient. Die unverbindliche Preisempfehlung gibt Sony Ericsson mit etwa 45 € an, bei Amazon und anderen Discountern kann man es aber bereits für knapp 33 € erwerben.
Für diejenigen, die es nutzen wollen, um ihr Xperia zu einem vollwertigen Wohnzimmer-PC zu machen und eventuell auch als kleine Spieleplattform zu verwenden, kann ich leider derzeit keine Kaufempfehlung aussprechen. Softwareseitig muss sich da definitiv noch einiges tun.
| Pro | Contra |
| schickes Design | umständliches Aufstellen |
| automatisches Starten von Apps | schlechter Stand und Halt des Smartphones |
| vielzahl unterstützter Geräte | keine Funktion am PC (Durchleitung und Laden) |
| einfache Verwaltung | kein Audio-Ausgang |
| kein originaler Massenspeicher-Support | |
| Tastaturlayout nicht veränderbar (QWERTY) |
Mit dem LiveSound-Headset hat Sony Ericsson ein interessantes Extra im Portfolio, dem man wenig ankreiden kann (von der innovativen aber frickeligen Verpackung einmal abgesehen):
Der Klang kann als durchwegs angenehm und ausgewogen angesehen werden. Lediglich bei Metal fehlt dem Sänger oder der Sängerin bei genauem Hinhören etwas der Biss, was mit höherer Lautstärke jedoch abnimmt.
Das wahre Potenzial zeigen die Hörer aber erst mit Equalizer. Wer gerne bassbetonte Lieder hört und ein Sony Ericsson-Handy besitzt, sollte sich diese Kombination in jedem Fall überlegen.
Der vielbeworbene LiveKey, der dem Produkt den Namen gibt muss hier wohl noch in die Kritik genommen werden, stellt er dank der sehr beschränkten Funktionalität derzeit eher Humbug denn sinnvollen Erweiterung dar. Da dies jedoch das erste Accessoir mit LiveKey ist, bleibt die Hoffnung auf erweiterten Funktionsumfang in (naher) Zukunft bestehen.
Das Kabel ist etwas steif ausgefallen, was jedoch aus der flachen Form resultiert, welche etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Lieferumfang ist als durchwegs gut zu bezeichnen, lediglich ein Verstautäschchen zur Aufbewahrung wäre - angesichts des von Sony Ericsson veranschlagten Preisempfehlung - angemessen.
Das LiveSound wird für einen UVP von 79 EUR beworben, was wir
Der Klang kann als durchwegs angenehm und ausgewogen angesehen werden. Lediglich bei Metal fehlt dem Sänger oder der Sängerin bei genauem Hinhören etwas der Biss, was mit höherer Lautstärke jedoch abnimmt.
Das wahre Potenzial zeigen die Hörer aber erst mit Equalizer. Wer gerne bassbetonte Lieder hört und ein Sony Ericsson-Handy besitzt, sollte sich diese Kombination in jedem Fall überlegen.
Der vielbeworbene LiveKey, der dem Produkt den Namen gibt muss hier wohl noch in die Kritik genommen werden, stellt er dank der sehr beschränkten Funktionalität derzeit eher Humbug denn sinnvollen Erweiterung dar. Da dies jedoch das erste Accessoir mit LiveKey ist, bleibt die Hoffnung auf erweiterten Funktionsumfang in (naher) Zukunft bestehen.
Das Kabel ist etwas steif ausgefallen, was jedoch aus der flachen Form resultiert, welche etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der Lieferumfang ist als durchwegs gut zu bezeichnen, lediglich ein Verstautäschchen zur Aufbewahrung wäre - angesichts des von Sony Ericsson veranschlagten Preisempfehlung - angemessen.
Das LiveSound wird für einen UVP von 79 EUR beworben, was wir
für ein Headset als zu hoch angesetzt ansehen würden. Da die Hörer aber bereits für etwa 46 EUR bei Amazon (ab 32 EUR in Deutschland bei Geizhals) lieferbar sind, kann man ihnen abschliessend gut und gerne eine Kaufempfehlung aussprechen.
| Pro | Contra |
| schickes Design | Fernbedienung nur für Sony Ericsson |
| sehr leicht | für diesen UVP wäre eine Tasche wünschenswert gewesen |
| Flach-Kabel | Kabel etwas steif |
| Lieferumfang Ear-Tips | kaum Grössenunterschied der kleinen Ear-Tips |
| sehr guter Sound | LiveKey derzeit kaum Funktionalität |
| mit EQ ein wahres Basswunder |
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