
Research in Motion (RIM), Hersteller und Vermarkter der bisher sehr beliebten Business-Smartphones Blackberry, scheint durch schwere Zeiten gehen zu müssen. Während im vierten Quartal des Jahres 2010 noch ca. 15 Millionen Stück umgesetzt wurden, prognostiziert man für das aktuelle Quartal einen Rückgang von über 20% des Umsatzes.
Schuld an diesem hohen Verlust sind, neben sinkender Qualität der Produkte, hauptsächlich Apples iPhone und Googles Android, die den Kanadiern immer mehr Marktanteile wegschnappen. Als wären solche Wirtschaftsprognosen nicht genug, veröffentlichten die beiden Konzernchefs Jim Balsilie und Mike Lazaridis die nächste Hiobsbotschaft: Das von vielen Kunden und Experten so sehnlichst erwartete
Betriebssystem Blackberry 10, auch intern grosser Hoffnungsträger bei RIM, wird erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 erscheinen. Grund dafür seien Lieferengpässe bei den dafür benötigten Mikrochips.
Nach solchen trüben Ausblicken in die Zukunft hat auch der Aktienkurs von RIM zur Talfahrt angesetzt. Um mehr als 11 Prozent fiel der Kurs auf 13.40 Dollar. Historischer Tiefststand, denn so "billig" war der kanadische Smartphone-Hersteller zuletzt 2004. Balsilie und Lazaridis bitten ihre Aktionäre auch weiterhin um Geduld. Sie selbst verzichten 2011 auf ihren Lohn und arbeiten für den, bei krisengeschüttelten Konzernen mittlerweile schon fast üblichen, einen symbolischen Dollar Jahresgehalt. Dennoch fordern immer mehr Investoren den Rücktritt von den beiden RIM-Chefs, denn angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz von Apple und Google wird eine Neupositionierung des Konzerns gefordert.
Somit wird es nicht ruhiger um den Konzern aus Waterloo, Kanada. Zuletzt ist RIM wegen tagelangem Ausfall des E-Mail-Systems von Blackberry unter harscher Kritik gestanden. Auch das als iPad-Konkurrent geplante Playbook von RIM hat für 500 Dollar kaum Abnehmer gefunden. Deshalb war es für die Kanadier so wichtig, dass das lang ersehnte Betriebssystem Blackberry 10 zu veröffentlichen, das einige grosse Verbesserungen in Punkto Benutzerfreundlichkeit und Leistungsmanagement mit sich bringen soll, um so den Platzhirschen iOS und Android wieder Kunden streitig zu machen.
Man wird sehen, wie lange Aktionäre und Investoren bei dieser Erfolgslosigkeit zusehen werden, denn im dritten Quartal 2011 sank der Absatz um rund 6 Prozent auf 5.2 Milliarden Dollar.
Betriebssystem Blackberry 10, auch intern grosser Hoffnungsträger bei RIM, wird erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 erscheinen. Grund dafür seien Lieferengpässe bei den dafür benötigten Mikrochips.
Nach solchen trüben Ausblicken in die Zukunft hat auch der Aktienkurs von RIM zur Talfahrt angesetzt. Um mehr als 11 Prozent fiel der Kurs auf 13.40 Dollar. Historischer Tiefststand, denn so "billig" war der kanadische Smartphone-Hersteller zuletzt 2004. Balsilie und Lazaridis bitten ihre Aktionäre auch weiterhin um Geduld. Sie selbst verzichten 2011 auf ihren Lohn und arbeiten für den, bei krisengeschüttelten Konzernen mittlerweile schon fast üblichen, einen symbolischen Dollar Jahresgehalt. Dennoch fordern immer mehr Investoren den Rücktritt von den beiden RIM-Chefs, denn angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz von Apple und Google wird eine Neupositionierung des Konzerns gefordert.
Somit wird es nicht ruhiger um den Konzern aus Waterloo, Kanada. Zuletzt ist RIM wegen tagelangem Ausfall des E-Mail-Systems von Blackberry unter harscher Kritik gestanden. Auch das als iPad-Konkurrent geplante Playbook von RIM hat für 500 Dollar kaum Abnehmer gefunden. Deshalb war es für die Kanadier so wichtig, dass das lang ersehnte Betriebssystem Blackberry 10 zu veröffentlichen, das einige grosse Verbesserungen in Punkto Benutzerfreundlichkeit und Leistungsmanagement mit sich bringen soll, um so den Platzhirschen iOS und Android wieder Kunden streitig zu machen.
Man wird sehen, wie lange Aktionäre und Investoren bei dieser Erfolgslosigkeit zusehen werden, denn im dritten Quartal 2011 sank der Absatz um rund 6 Prozent auf 5.2 Milliarden Dollar.
Quelle: teltarif.de















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