
Der Android-Market hat, im Gegensatz zu den anderen grossen Downloadoptionen für mobile Anwendungen eine Eigenschaft, die sowohl Segen als auch Fluch zugleich werden kann: Apps können nahezu ohne Googles Kontrolle in den Market gestellt werden. Das ist allerdings auch für Menschen mit betrügerischen Absichten fast eine Einladung.
Erst vor wenigen Tagen hat Google erneut Apps aus dem Market entfernt, welche sich als Harmlose Wallpaper- oder Horoskop-Anwendungen getarnt hatten. In Wahrheit jedoch haben diese Programme, ohne weitere Hinweise an Nutzerinnen und Nutzer, im Hintergrund teure Premium-SMS verschickt. Laut dem Unternehmensblog des Antivirusherstellers Lookout richteten sich die Programme dabei hauptsächlich an europäische und zentralasiatische Geräte, da die Nummern, zu denen die Kurznachrichten versandt wurden, insbesondere für diese Länder gelten. Darunter waren auch Deutschland, Grossbritannien und Frankreich.
Wie viele genau betroffen sind ist nicht bekannt. Lookout hat aber dreizehn der betreffenden Anwendungen genauer untersucht und schätzt, dass diese insgesamt 14'000 mal heruntergeladen wurden. Dennoch besteht im Moment kein weiterer Grund zur Sorge. Google hat alle betroffenen Anwendungen aus dem Market entfernt und die betreffenden Entwickleraccounts gesperrt.
Dennoch möchten wir allen unbedingt nochmals nahelegen, bei unbekannten und wenig populären Apps auf jeden Fall die Rechte der Anwendung zu kontrollieren. Diese werden sowohl bei der Installation aus dem Market als auch bei manueller Installation vorher angezeigt. Dass ein Wallpaper-App keine kostenpflichtigen Dienste nutzen muss oder ein einfaches Arcade-Spiel die Position nicht zu bestimmen brauch, sollte dabei logisch erkennbar sein. Wenn man dort die Augen offen hält, sollte man auf der sicheren Seite sein.
Habt ihr schon einmal schlechte Erfahrungen mit Apps machen müssen? Und was findet ihr besser: Scharfe Kontrolle oder doch lieber Freiheit die Nutzerinnen und Nutzer müssen selbst einschätzen, was verdächtig ist?
Wie viele genau betroffen sind ist nicht bekannt. Lookout hat aber dreizehn der betreffenden Anwendungen genauer untersucht und schätzt, dass diese insgesamt 14'000 mal heruntergeladen wurden. Dennoch besteht im Moment kein weiterer Grund zur Sorge. Google hat alle betroffenen Anwendungen aus dem Market entfernt und die betreffenden Entwickleraccounts gesperrt.
Dennoch möchten wir allen unbedingt nochmals nahelegen, bei unbekannten und wenig populären Apps auf jeden Fall die Rechte der Anwendung zu kontrollieren. Diese werden sowohl bei der Installation aus dem Market als auch bei manueller Installation vorher angezeigt. Dass ein Wallpaper-App keine kostenpflichtigen Dienste nutzen muss oder ein einfaches Arcade-Spiel die Position nicht zu bestimmen brauch, sollte dabei logisch erkennbar sein. Wenn man dort die Augen offen hält, sollte man auf der sicheren Seite sein.
Habt ihr schon einmal schlechte Erfahrungen mit Apps machen müssen? Und was findet ihr besser: Scharfe Kontrolle oder doch lieber Freiheit die Nutzerinnen und Nutzer müssen selbst einschätzen, was verdächtig ist?
Quelle: blog.mylookout.com (Englisch)















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