
HTC wurde 2001 durch die GSMA (GSM Associations), einer weltweiten Industrievereinigung der verschiedensten Mobilfunkanbieter, zum besten Gerätehersteller gekürt und hat nun seine Sensation-Reihe um ein grösseres Familienmitglied erweitert: Das HTC Sensation XL Runnymede mit Beats by Dr. Dre.
Das Sensation XL ist ein Smartphone, welches sofort durch sein weisses Äusseres und wegen seiner schieren Grösse Blicke auf sich zieht.
Nimmt man es in die Hand, fühlt man die Kühle der grösstenteils aus Aluminium bestehenden Rückseite. Diese ist nicht wie bei seinen kleineren Namensvettern Sensation und Sensation XE als ein vollständiges Unibody zu bezeichnen. Sie deckt nicht die ganze Hinterseite samt vorderem Displayrahmen ab, sondern nur den Seitenrahmen und die Kamera mit Doppel-Led. Der Akkudeckel sitzt fest, zumal die Anker grösser und stabiler geworden sind, so dass man meinen könnte, dass HTC aus diversen Schwächen der kleineren Sensations gelernt hat.
Die Ähnlichkeit des Sensation XL (Android Gingerbread 2.3.5) zum HTC Titan (Windows Phone Mango 7.5) ist gross. Aber durch das Zusammenspiel von hochwertigem weissen Kunststoff und dem schimmernden Aluminium ist das XL nicht nur optisch dem Titan gleich zu setzen.
Berichten zufolge scheint ein Update auf Android in Version 4.0 (Codename Icecreamsandwich) im ersten Quartal 2012 zu folgen.
Wem ein HTC Sensation zu klein, ein Tablet jedoch zu gross ist, der kann mit dem Sensation XL als gute Alternative mehr als nur zufrieden sein. Hier einmal ein paar Vergleichsbilder mit anderen Geräten.
Nimmt man es in die Hand, fühlt man die Kühle der grösstenteils aus Aluminium bestehenden Rückseite. Diese ist nicht wie bei seinen kleineren Namensvettern Sensation und Sensation XE als ein vollständiges Unibody zu bezeichnen. Sie deckt nicht die ganze Hinterseite samt vorderem Displayrahmen ab, sondern nur den Seitenrahmen und die Kamera mit Doppel-Led. Der Akkudeckel sitzt fest, zumal die Anker grösser und stabiler geworden sind, so dass man meinen könnte, dass HTC aus diversen Schwächen der kleineren Sensations gelernt hat.
Die Ähnlichkeit des Sensation XL (Android Gingerbread 2.3.5) zum HTC Titan (Windows Phone Mango 7.5) ist gross. Aber durch das Zusammenspiel von hochwertigem weissen Kunststoff und dem schimmernden Aluminium ist das XL nicht nur optisch dem Titan gleich zu setzen.
Berichten zufolge scheint ein Update auf Android in Version 4.0 (Codename Icecreamsandwich) im ersten Quartal 2012 zu folgen.
Wem ein HTC Sensation zu klein, ein Tablet jedoch zu gross ist, der kann mit dem Sensation XL als gute Alternative mehr als nur zufrieden sein. Hier einmal ein paar Vergleichsbilder mit anderen Geräten.
Design und Display






Mit seiner Grösse von 13.5x70.7x9.9 mm ist es natürlich grösser und breiter, aber flacher als das Sensation XE (11.3 mm).
Somit liegt es auch mit seinem Gewicht von 162.5 Gramm, einem Gewichtszuwachs von 11.5 Gramm zum Sensation XE (151 Gramm), sehr gut in der Hand. Das Display hat eine Bildschirmdiagonale von satten 4.7 Zoll, was umgerechnet etwa 11.9 cm entspricht.
Apropos Display:
Verbaut wird ein IPS-Panel Display, welches auch beim iPhone 4 und 4S seinen Nutzen hat. IPS (In Plane Switching) ist eine Technik, bei der die Elektroden nebeneinander parallel in einer Ebene liegen und nicht wie gewöhnlich senkrecht zur Anzeigeoberfläche. Das bedeutet weniger Kontrastminderung und einen sehr grossen Betrachtungswinkel von bis zu 160°. Nachzieheffekte bei schnellen Filmbewegungen sollen ebenfalls nicht mehr vorhanden sein.
Man bemerkt es auch in der Praxis, dass die Farben kontrastreicher sind als beim Sensation und Sensation XE, da stört auch kaum die heruntergesetzte Auflösung von 480x800 Pixel bei 4.7 Zoll (verglichen mit 540x960 bei 4.25 Zoll beim Sensation/XE ).
Es gibt die vier typischen Softbuttons, die dunkelgrau auf dem weissen Kunststoff unterlegt sind: "Home", "Menü", "Zurück" und "Suche". An der rechten Seite oben findet man die einteilige Lautstärkewippe, die mit guter Druckkraft betätigt werden muss. An der Oberseite rechts die Powertaste, welche kaum aus dem Gehäuserand herausragt, anders als beim Sensation und Sensation XE, bei denen die Powertaste weiter heraussteht und recht wacklig wirkt. An der linken Oberseite befindet sich der Klinkenanschluss für die Kopfhörer und gleich daneben ein kleines, winziges Loch, unter dem das Umgebungsmikrofon verbaut ist. Die Micro-USB-Buchse befindet sich weiter unten an der linken Geräteseite. Warum HTC die Position so gewählt hat, bleibt ein Rätsel. Zumal dies auch in anderen Geräten so verbaut wurde, was beim Laden in handelsüblichen Autohalterungen zum Problem werden kann.
HardwareDas Herzstück ist ein Qualcomm MSM8255T-Einkern-Prozessor mit 1.5 GHz Taktrate. Wobei gesagt werden muss, dass die Geschwindigkeit des XL vergleichbar mit seinen Namensvettern ist. Obwohl in dem Sensation ein Doppelkernprozessor mit 1.2 GHz und im Sensation XE derselbe Prozessor mit hochgetakteten 1.5 GHz werkelt, merkt man den Unterschied überhaupt nicht.
Das Sensation ist mit standardgemässer Technik ausgerüstet.
Bluetooth 3.0, Quadband GSM, UMTS/HSPA mit einem Downstream bis zu 14.4 Mbit/s und Upstream mit ausreichenden 5.76 Mbit/s sind integriert.
W-Lan, nach den Standards 802.11 b, g und n, sowie GPS mit A-GPS sind auch an Bord.
Der fest eingebaute Flashspeicher hat eine Grösse von 16 GB, für Medien und andere Daten sind davon leider nur knapp 8 GB nutzbar, da der restliche Speicherplatz für Apps, Daten und HTC-interne Programme reserviert ist.
Weiterhin bietet das Smartphone USB-Tethering, 768 MB Arbeitsspeicher (verglichen mit dem HTC Titan: 512 MB) und anstelle eines HDMI-Anschlusses besitzt das XL den DLNA-Standard, mit dem Mediainhalte per W-Lan auf kompatible Fernseher und viele andere Abspielgeräte übertragbar sind.
Somit liegt es auch mit seinem Gewicht von 162.5 Gramm, einem Gewichtszuwachs von 11.5 Gramm zum Sensation XE (151 Gramm), sehr gut in der Hand. Das Display hat eine Bildschirmdiagonale von satten 4.7 Zoll, was umgerechnet etwa 11.9 cm entspricht.
Apropos Display:
Verbaut wird ein IPS-Panel Display, welches auch beim iPhone 4 und 4S seinen Nutzen hat. IPS (In Plane Switching) ist eine Technik, bei der die Elektroden nebeneinander parallel in einer Ebene liegen und nicht wie gewöhnlich senkrecht zur Anzeigeoberfläche. Das bedeutet weniger Kontrastminderung und einen sehr grossen Betrachtungswinkel von bis zu 160°. Nachzieheffekte bei schnellen Filmbewegungen sollen ebenfalls nicht mehr vorhanden sein.
Man bemerkt es auch in der Praxis, dass die Farben kontrastreicher sind als beim Sensation und Sensation XE, da stört auch kaum die heruntergesetzte Auflösung von 480x800 Pixel bei 4.7 Zoll (verglichen mit 540x960 bei 4.25 Zoll beim Sensation/XE ).
Es gibt die vier typischen Softbuttons, die dunkelgrau auf dem weissen Kunststoff unterlegt sind: "Home", "Menü", "Zurück" und "Suche". An der rechten Seite oben findet man die einteilige Lautstärkewippe, die mit guter Druckkraft betätigt werden muss. An der Oberseite rechts die Powertaste, welche kaum aus dem Gehäuserand herausragt, anders als beim Sensation und Sensation XE, bei denen die Powertaste weiter heraussteht und recht wacklig wirkt. An der linken Oberseite befindet sich der Klinkenanschluss für die Kopfhörer und gleich daneben ein kleines, winziges Loch, unter dem das Umgebungsmikrofon verbaut ist. Die Micro-USB-Buchse befindet sich weiter unten an der linken Geräteseite. Warum HTC die Position so gewählt hat, bleibt ein Rätsel. Zumal dies auch in anderen Geräten so verbaut wurde, was beim Laden in handelsüblichen Autohalterungen zum Problem werden kann.
HardwareDas Herzstück ist ein Qualcomm MSM8255T-Einkern-Prozessor mit 1.5 GHz Taktrate. Wobei gesagt werden muss, dass die Geschwindigkeit des XL vergleichbar mit seinen Namensvettern ist. Obwohl in dem Sensation ein Doppelkernprozessor mit 1.2 GHz und im Sensation XE derselbe Prozessor mit hochgetakteten 1.5 GHz werkelt, merkt man den Unterschied überhaupt nicht.
Das Sensation ist mit standardgemässer Technik ausgerüstet.
Bluetooth 3.0, Quadband GSM, UMTS/HSPA mit einem Downstream bis zu 14.4 Mbit/s und Upstream mit ausreichenden 5.76 Mbit/s sind integriert.
W-Lan, nach den Standards 802.11 b, g und n, sowie GPS mit A-GPS sind auch an Bord.
Der fest eingebaute Flashspeicher hat eine Grösse von 16 GB, für Medien und andere Daten sind davon leider nur knapp 8 GB nutzbar, da der restliche Speicherplatz für Apps, Daten und HTC-interne Programme reserviert ist.
Weiterhin bietet das Smartphone USB-Tethering, 768 MB Arbeitsspeicher (verglichen mit dem HTC Titan: 512 MB) und anstelle eines HDMI-Anschlusses besitzt das XL den DLNA-Standard, mit dem Mediainhalte per W-Lan auf kompatible Fernseher und viele andere Abspielgeräte übertragbar sind.
Vergleich der Sensation Modelle
| Gerät | Sensation | Sensation XE | Sensation XL |
| Display | 4.3 Zoll SLCD, 960x540 | 4.3 Zoll SLCD, 960x540 | 4.7 Zoll IPS, 800x480 |
| CPU | MSM8260 2Core, 1.2 Ghz | MSM8260 2Core, 1.5 Ghz hochgetaktet | MSM8255 1Core, 1.5 Ghz |
| Masse | 126x65x11.9 mm | 126x65x11.9 mm | 132.5x70.7x9.9 mm |
| BeatsAudio | nein | ja | ja |
| Release | Juni 2011 | Oktober 2011 | November 2011 |
Vergleich von Leistungstests
| Benchmark | Samsung Galaxy S2 | Sensation XL |
| Browser Mark | 47000 | 77800 |
| Device Mark | 1967 | 1448 |
| Quadrant Benchmark | 3584 | 2119 |
Foto und Video
Mit dem Sensation XL kann man Fotos mit maximal 8 Megapixel schiessen und Filme werden leider nur in HD-Auflösung (720 pp bei 30 fps) aufgenommen. Mit heutiger Full-HD-Auflösung ist dieses Format also nicht mehr ganz zeitgemäss, aber ausreichend und gut.
Hier einige der unzähligen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera:
Hier einige der unzähligen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera:
Verbaut ist ein BSI-CMOS-Sensor mit einem F2.2/28 mm-Weitwinkel-Objektiv, welches dadurch mehr Helligkeit sammelt und positiv auch für Panoramabilder bzw. natürlichere Farben sein kann.
Die Frontkamera löst mit 1.3 MP aus und kann zusätzlich auch in HD-Qualität Videos aufnehmen.
Danke auch an DonPascal für die Fotos:
Die Frontkamera löst mit 1.3 MP aus und kann zusätzlich auch in HD-Qualität Videos aufnehmen.
Danke auch an DonPascal für die Fotos:
Software
HTC hat sich wieder bemüht, viel in das Gerät zu packen. Mit HTC Sense 3.5 sind bessere Wetteranimationen, mehr Uhren (HTC-Weatherclock-Widgets), überarbeitete Kontaktwidgets dazu gekommen und wie bei Sense 3.0 sind auch hier die Homescreens flexibel und individualisierbar. Maximal sieben Bildschirmseiten kann man anzeigen lassen.Diese Seiten können gelöscht oder verschoben werden. Hier auch ein paar Screenshots von der Sense Oberfläche und auch einigen Widgets:
HTC hat sich wieder bemüht, viel in das Gerät zu packen. Mit HTC Sense 3.5 sind bessere Wetteranimationen, mehr Uhren (HTC-Weatherclock-Widgets), überarbeitete Kontaktwidgets dazu gekommen und wie bei Sense 3.0 sind auch hier die Homescreens flexibel und individualisierbar. Maximal sieben Bildschirmseiten kann man anzeigen lassen.Diese Seiten können gelöscht oder verschoben werden. Hier auch ein paar Screenshots von der Sense Oberfläche und auch einigen Widgets:
Bei Sense 3.0 wurden die Geräusche zu der jeweiligen Wetteranimation dazu interpretiert, aber abrupt abgebrochen, beziehungsweise leicht verzerrt wiedergegeben. Jedoch wird bei Sense 3.5 ohne die Verzerrung sanft ein und ausgefadet.
Was aber der grösste Vorteil von Sense 3.5 zu Sense 3.0 zu sein scheint: es kann laut HTC auch auf Geräten mit leistungsschwächeren Prozessoren laufen. Besitzer von älteren Geräten können sich also bei den nächsten Updates eventuell auf das Sense 3.5 freuen.
Auch ein Office-Programm (Dokumente lesen, ändern, erstellen) ist vorhanden, auch die typischen Google-Anwendungen wie Googlemaps, Navigation inklusive Sprachroutenführung,Taskmanager, Diktiergerät, Panoramafotografie und Friends-Stream sind natürlich wie bei fast allen Android-Smartphones inklusive.
Was Viele freuen wird, ist die oft gewünschte Lupenfunktion in den Texten sowie die vier Cursortasten unterhalb der Tastatur mit dem swypeähnlichem HTC-Trace.
Mit HTC-Watch können seit Juni 2011 angebotene Filme ausgeliehen oder gekauft werden, prima auch, dass parallel beim Downloaden des Films oder der Serie diese auch gleich angesehen werden kann.
Was aber der grösste Vorteil von Sense 3.5 zu Sense 3.0 zu sein scheint: es kann laut HTC auch auf Geräten mit leistungsschwächeren Prozessoren laufen. Besitzer von älteren Geräten können sich also bei den nächsten Updates eventuell auf das Sense 3.5 freuen.
Auch ein Office-Programm (Dokumente lesen, ändern, erstellen) ist vorhanden, auch die typischen Google-Anwendungen wie Googlemaps, Navigation inklusive Sprachroutenführung,Taskmanager, Diktiergerät, Panoramafotografie und Friends-Stream sind natürlich wie bei fast allen Android-Smartphones inklusive.
Was Viele freuen wird, ist die oft gewünschte Lupenfunktion in den Texten sowie die vier Cursortasten unterhalb der Tastatur mit dem swypeähnlichem HTC-Trace.
Mit HTC-Watch können seit Juni 2011 angebotene Filme ausgeliehen oder gekauft werden, prima auch, dass parallel beim Downloaden des Films oder der Serie diese auch gleich angesehen werden kann.

Internet
Der hauseigene Browser ist sehr schnell unterwegs und baut Internetseiten in ähnlich kurzer Zeit wie das Samsung Galaxy S2 auf. Ausserdem kann dieser, durch den integrierten Flashplayer, von Haus Flashinhalte abspielen.
Dinge wie Google, Googlesearch, Favoriten und Bookmarks gehören wie bei anderen Android-Smartphones zur Routine. Die Bookmarks und favorisierten Seiten können als HTC-Widget in verschiedenen Grössen auf einem der Homescreens abgelegt werden.
Der hauseigene Browser ist sehr schnell unterwegs und baut Internetseiten in ähnlich kurzer Zeit wie das Samsung Galaxy S2 auf. Ausserdem kann dieser, durch den integrierten Flashplayer, von Haus Flashinhalte abspielen.
Dinge wie Google, Googlesearch, Favoriten und Bookmarks gehören wie bei anderen Android-Smartphones zur Routine. Die Bookmarks und favorisierten Seiten können als HTC-Widget in verschiedenen Grössen auf einem der Homescreens abgelegt werden.



Multimedia
HTC und Beats by Dr. Dre haben mit dem Sensation XE zum ersten Mal ihre Kooperation unter Beweis gestellt und diese Technik auch in andere Geräte verbaut, wie unter Anderem auch beim Sensation XL.
Vodafone und O2 liefern das Gesamtpaket inklusive den im typischen weiss gehaltenen Kopfhörern von BeatsAudio namens "Solo", zusammenklappbar, rotem Kabel mit Fernbedienung, weichem Leder um die Lautsprecher (langes komfortables Tragen) und einem Softbag.
Bei anderen Anbietern oder auch auf dem freien Markt wird das Sensation XL serienmässig nur mit den iBeats In-Ears zu bekommen sein.
Over-Ears "Solo"
Sobald die 3.5 mm-Klinke im Gerät eingesteckt wird, erscheint das rote BeatsAudio-Logo in der Taskleiste, welches man auf Wunsch aber ausschalten kann.
HTC und Beats by Dr. Dre haben mit dem Sensation XE zum ersten Mal ihre Kooperation unter Beweis gestellt und diese Technik auch in andere Geräte verbaut, wie unter Anderem auch beim Sensation XL.
Vodafone und O2 liefern das Gesamtpaket inklusive den im typischen weiss gehaltenen Kopfhörern von BeatsAudio namens "Solo", zusammenklappbar, rotem Kabel mit Fernbedienung, weichem Leder um die Lautsprecher (langes komfortables Tragen) und einem Softbag.
Bei anderen Anbietern oder auch auf dem freien Markt wird das Sensation XL serienmässig nur mit den iBeats In-Ears zu bekommen sein.
Over-Ears "Solo"
Sobald die 3.5 mm-Klinke im Gerät eingesteckt wird, erscheint das rote BeatsAudio-Logo in der Taskleiste, welches man auf Wunsch aber ausschalten kann.
Im ausgeschalteten Modus hat HTC den normalen Audiosound gelassen, wobei bei Anschluss von verschiedenen Over-Ear-Kopfhörern auch diverse Soundunterschiede hörbar waren. So klang bei ausgeschaltetem BeatsAudio die Sennheiser HD Hörer weiträumiger in den Frequenzen, also das Spektrum des Equalizing geradliniger sprich linearer. Schaltet man nun die BeatsAudio-Technik ein, werden die oberen Frequenzen nicht genügend angehoben in Relation zu der enormen Anhebung der Bässe.
Im Vergleich klingen die BeatsAudio "Solo" Headphones im ausgeschalteten Zustand nicht unbedingt linear, eher hohe Bassfrequenzen und hohe, aber zu leise eingestellte Höhen. Die mittleren Frequenzen (low mids und high mids) sind sprichwörtlich im Keller, sodass es nach weit entfernter Musik klingt. Beim Zuschalten der BeatsAudio-Technik wird aber genau dieser Verlust sehr intensiv angehoben, die Höhen lauter eingestellt, die Bässe nur einen kleinen Schub erhöht, sodass durch die HTC-Einstellungen eine Art künstliche Linearität erzeugt wird.
Es ist beachtlich, was HTC bei den Dr. Dre-BeatsAudio-Kopfhörern geleistet hat, denn es bügelt durch ein ausgetüfteltes Equalizing die Schwächen der Kopfhörer aus, dessen Hörergebnis nun dadurch sehr gut ist. Für die "normalen" Kopfhörer ist diese BeatsAudio-Einstellung dennoch recht positiv, wobei beim Anschluss jener auch das normale und voreingestellte Profil akzeptabel ist.
Diese Höreigenschaften mit BeatsAudio sind aber nur für modernere Musik, auch U-Musik genannt, zu empfehlen, denn klassische Musik, welche durch die gewohnt mittig klingenden Instrumente schon an ausreichend Mittelfrequenzen verfügt, wird unsanft die Ohren beanspruchen.Für E-Musik ist eher das voreingestellte Profil vorzuziehen. Leider gibt es nicht wie bei anderen HTC-Geräten oder Smartphones mehrere, voreingestellte Audioprofile, sondern man ist auf den Androidmarkt angewiesen,um dort Apps herunterzuladen, die solche voreingestellten Profile oder allgemeine Equalizer-Einstellungen ermöglichen.
Für U-Musik-Hörer - und das sind die meisten von uns - wäre das Ausschalten bei dieser Technik mit den BeatsAudio-Overear-Kopfhörern also nur von Nachteil, weniger knackige Bässe, der "SurroundSound" ist weg, alle klaren Frequenzen, die softwaretechnisch auf einem HardwareChip verbaut sind, klingen dumpf und fern.
Für mich persönlich ist der Sound von grossem Vorteil, auch für diejenigen von uns, welche nicht nur drum 'n' bass hören wollen sondern auch die anderen Instrumentierungen in den jeweiligen Songs.
Im Vergleich klingen die BeatsAudio "Solo" Headphones im ausgeschalteten Zustand nicht unbedingt linear, eher hohe Bassfrequenzen und hohe, aber zu leise eingestellte Höhen. Die mittleren Frequenzen (low mids und high mids) sind sprichwörtlich im Keller, sodass es nach weit entfernter Musik klingt. Beim Zuschalten der BeatsAudio-Technik wird aber genau dieser Verlust sehr intensiv angehoben, die Höhen lauter eingestellt, die Bässe nur einen kleinen Schub erhöht, sodass durch die HTC-Einstellungen eine Art künstliche Linearität erzeugt wird.
Es ist beachtlich, was HTC bei den Dr. Dre-BeatsAudio-Kopfhörern geleistet hat, denn es bügelt durch ein ausgetüfteltes Equalizing die Schwächen der Kopfhörer aus, dessen Hörergebnis nun dadurch sehr gut ist. Für die "normalen" Kopfhörer ist diese BeatsAudio-Einstellung dennoch recht positiv, wobei beim Anschluss jener auch das normale und voreingestellte Profil akzeptabel ist.
Diese Höreigenschaften mit BeatsAudio sind aber nur für modernere Musik, auch U-Musik genannt, zu empfehlen, denn klassische Musik, welche durch die gewohnt mittig klingenden Instrumente schon an ausreichend Mittelfrequenzen verfügt, wird unsanft die Ohren beanspruchen.Für E-Musik ist eher das voreingestellte Profil vorzuziehen. Leider gibt es nicht wie bei anderen HTC-Geräten oder Smartphones mehrere, voreingestellte Audioprofile, sondern man ist auf den Androidmarkt angewiesen,um dort Apps herunterzuladen, die solche voreingestellten Profile oder allgemeine Equalizer-Einstellungen ermöglichen.
Für U-Musik-Hörer - und das sind die meisten von uns - wäre das Ausschalten bei dieser Technik mit den BeatsAudio-Overear-Kopfhörern also nur von Nachteil, weniger knackige Bässe, der "SurroundSound" ist weg, alle klaren Frequenzen, die softwaretechnisch auf einem HardwareChip verbaut sind, klingen dumpf und fern.
Für mich persönlich ist der Sound von grossem Vorteil, auch für diejenigen von uns, welche nicht nur drum 'n' bass hören wollen sondern auch die anderen Instrumentierungen in den jeweiligen Songs.
iBeats In-Ears
Die iBeats inEar Kopfhörer von Dr. Dre werden mit vier Paar weichen Silikonaufsätzen (unterschiedlicher Größe) und einer Kunstledertasche mit Magnetverschluss geliefert.
Wie auch die Solo bieten die iBeats einen guten Klang bei aktiviertem Beats Equalizer. Sie spielen sehr präzise, geben dank verstärkten Höhen und ausgeglichenem Klangbild bei den meisten Musikrichtungen selbst kleinste Details wieder, besitzen jedoch nicht so einen schönen satten Bassklang wie die Solo. Stattdessen neigen sie etwas zum Dröhnen und tun sich mit echten Tieftönen ein wenig schwer. Wie auch bei den anderen Dr. Dre Kopfhörern sind auch die iBeats dank ihres nicht-linearen Klangbilds für Musikrichtungen mal besser, mal weniger gut geeignet. So laufen sie bei elektronischer Musik oder auch RnB praktisch zur Höchstform auf. Kräftige, verstärkte Bässe und saubere Höhen lassen Musik ohne viele Mitten zum Genuss werden.Ganz anders sieht es bei Musik aus, die viel von ihren Mitteltönen lebt, wie dies etwa bei Metal oder auch Rock der Fall ist. Was im Rock noch erträglich ist, kann bei Metal nur noch mit Entsetzen vernommen werden: der Bass. Durch die in Metalmusik des öfteren vorkommende Doublebassdrum dröhnen diese Lieder vor sich hin und lassen, dank der ohnehin schon schwachen Mitten, Gitarrenriffs oder Sänger klingen, als wären sie im Nachbarraum. Ein Abstellen des Beats Audio Equalizers bringt jedoch keine wirkliche Linderung. Der Klang wird leider nur dumpfer, nicht wirklich das gewünschte Ergebnis.
Wer also mit dem Sensation XL liebäugelt, sollte sich die limitierte Version mit den etwas besseren Solo Kopfhörern gönnen.
Man sollte bei dem Verbindungskabel unbedingt darauf achten, dass man beim Rausziehen des Steckers auch wirklich am Stecker festhält, da der Steckeransatz im roten Gummi eine Schwachstelle darstellt!
Die iBeats inEar Kopfhörer von Dr. Dre werden mit vier Paar weichen Silikonaufsätzen (unterschiedlicher Größe) und einer Kunstledertasche mit Magnetverschluss geliefert.
Wie auch die Solo bieten die iBeats einen guten Klang bei aktiviertem Beats Equalizer. Sie spielen sehr präzise, geben dank verstärkten Höhen und ausgeglichenem Klangbild bei den meisten Musikrichtungen selbst kleinste Details wieder, besitzen jedoch nicht so einen schönen satten Bassklang wie die Solo. Stattdessen neigen sie etwas zum Dröhnen und tun sich mit echten Tieftönen ein wenig schwer. Wie auch bei den anderen Dr. Dre Kopfhörern sind auch die iBeats dank ihres nicht-linearen Klangbilds für Musikrichtungen mal besser, mal weniger gut geeignet. So laufen sie bei elektronischer Musik oder auch RnB praktisch zur Höchstform auf. Kräftige, verstärkte Bässe und saubere Höhen lassen Musik ohne viele Mitten zum Genuss werden.Ganz anders sieht es bei Musik aus, die viel von ihren Mitteltönen lebt, wie dies etwa bei Metal oder auch Rock der Fall ist. Was im Rock noch erträglich ist, kann bei Metal nur noch mit Entsetzen vernommen werden: der Bass. Durch die in Metalmusik des öfteren vorkommende Doublebassdrum dröhnen diese Lieder vor sich hin und lassen, dank der ohnehin schon schwachen Mitten, Gitarrenriffs oder Sänger klingen, als wären sie im Nachbarraum. Ein Abstellen des Beats Audio Equalizers bringt jedoch keine wirkliche Linderung. Der Klang wird leider nur dumpfer, nicht wirklich das gewünschte Ergebnis.
Wer also mit dem Sensation XL liebäugelt, sollte sich die limitierte Version mit den etwas besseren Solo Kopfhörern gönnen.
Man sollte bei dem Verbindungskabel unbedingt darauf achten, dass man beim Rausziehen des Steckers auch wirklich am Stecker festhält, da der Steckeransatz im roten Gummi eine Schwachstelle darstellt!
Fazit zu BeatsAudio by Dr. Dre
Damit hat HTC eine gute Kooperation mit BeatsAudio gestartet, die grösstenteils positiv für Audiophile sein kann! Nicht nur dieses, sondern auch die Klangverbesserung bei Filmen und Games ist hörbar optimiert worden, gleichzeitig ist der externe Lautsprecher nicht mehr anfällig für Verzerrungen und auch deutlich lauter als seine Familienmitglieder. Die Over- und InEar-Kopfhörer, die relativ teuer auf dem Markt sind, können nicht alleine den Anforderungen für sehr gute Klangergebnisse gerecht werden. Diese Klangverbesserung sind grösstenteils ein Verdienst von HTC's guter Audio-Einstellung.
Damit hat HTC eine gute Kooperation mit BeatsAudio gestartet, die grösstenteils positiv für Audiophile sein kann! Nicht nur dieses, sondern auch die Klangverbesserung bei Filmen und Games ist hörbar optimiert worden, gleichzeitig ist der externe Lautsprecher nicht mehr anfällig für Verzerrungen und auch deutlich lauter als seine Familienmitglieder. Die Over- und InEar-Kopfhörer, die relativ teuer auf dem Markt sind, können nicht alleine den Anforderungen für sehr gute Klangergebnisse gerecht werden. Diese Klangverbesserung sind grösstenteils ein Verdienst von HTC's guter Audio-Einstellung.
Hardwaredaten
Display
| Touchscreen | kapazitiv, Multitouch |
| Anzahl Farben | 16.7 Millionen |
| Grösse | 480x800 Pixel |
| Diagonale Zoll/mm | 4.7 Zoll/119 mm |
| Displaytechnik | IPS-LCD |
| Kontrast | 1064:1 |
| Pixeldichte | 199 ppi |
| Glas | Gorillaglas |
Akku und Laufzeiten
| Akku | Lithium-Jonen |
| Leistung | 1.600 mAh |
| Standby GSM | 460 Stunden |
| Standby UMTS | 360 Stunden |
| Gesprächszeit GSM | 6.8 Stunden |
| Gesprächszeit UMTS | 11.8 Stunden |
| Ladezeit | maximal 2 Stunden |
| Sar-Wert | 0.36 W/kg |
Datenübertragung
| GPRS | Klasse 18 |
| GPRS Upload-Download | 115.2 KBit/s-115.2 KBit/s |
| UMTS Download-Upload | 384 KBit/s-64 KBit/s |
| UMTS | Triband 850, 1900, 2100 MHz |
| GSM | Quadband 850, 900, 1800, 1900 MHz |
| HSDPA | 14.4 MBit/s |
| HSUPA | 5.7 MBit/s |
| W-Lan | IEEE 802.11 b/g/n |
| Bluetooth | Version 3.0 |
| Bluetooth-Profile | A2DP, AVRCP, BIP, FT, GAP, GOEP, HFP, HID, HSP, OPP, PBAP, SPP |
Technik
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon MSM8255 1.500 MHz |
| Kerne | 1 |
| ROM/RAM | 768 MB |
| Betriebssystem | Android 2.3.5 Gingerbread |
| Format | Barren |
| Höhe/Breite/Tiefe | 132.5x70.7x9.9 mm |
| Gewicht | 162.5 Gramm |
| Gehäusematerial | Kunststoff, Aluminium |
| Fester Speicher | Flashspeicher 16 GB |
Fazit
Mit dem Sensation XL ist HTC gelungen, eine Alternative zwischen einem SensationXE mit 4.3 Zoll und dem grösseren Konkurrenten Samsung Galaxy Note mit 5.3 Zoll zu erschaffen. Trotz des Einkernprozessors fühlt man in keinster Weise einen Nachteil, sondern auch eher ein Vorteil, denn alles läuft flüssig und schnell, und die Akkuleistung ist für HTC untypisch gut und langlebig. Wem auch das Display bei anderen HTC-Geräten als zu blass und bei Amoled-Displays zu stark erscheint, wird mit dem Display des XL zufrieden sein.
Auch die kleine Auflösung von 800x480 kann einem zwar negativ aufstossen, aber ist meiner Meinung nach praktisch nicht zu erfassen.
Die Kooperation von HTC mit Dr. Dre Beats-Audio kann sich hören lassen, wer es aber wirklich nur mit lautem, wummerndem Bass , kaum Mitten und leise Höhen mag, hat die Option, es auszuschalten. Wobei dieses eine persönliche Geschmackssache und je nach Musikstil eine positive oder negative Empfindung ist. Für Leute, die darüber hinaus auch Musik raushören wollen, seien es Drums, Bässe oder auch die höher frequentierten, mittigen Instrumente wie Keyboards und Gitarren, tut gut daran, diese Technik zu benutzen.
Einzig der fest verbaute Flashspeicher ohne Erweiterung ist ein Manko, dem hoffentlich bei der nächsten Generation Einhalt geboten wird.
Mit dem Sensation XL ist HTC gelungen, eine Alternative zwischen einem SensationXE mit 4.3 Zoll und dem grösseren Konkurrenten Samsung Galaxy Note mit 5.3 Zoll zu erschaffen. Trotz des Einkernprozessors fühlt man in keinster Weise einen Nachteil, sondern auch eher ein Vorteil, denn alles läuft flüssig und schnell, und die Akkuleistung ist für HTC untypisch gut und langlebig. Wem auch das Display bei anderen HTC-Geräten als zu blass und bei Amoled-Displays zu stark erscheint, wird mit dem Display des XL zufrieden sein.
Auch die kleine Auflösung von 800x480 kann einem zwar negativ aufstossen, aber ist meiner Meinung nach praktisch nicht zu erfassen.
Die Kooperation von HTC mit Dr. Dre Beats-Audio kann sich hören lassen, wer es aber wirklich nur mit lautem, wummerndem Bass , kaum Mitten und leise Höhen mag, hat die Option, es auszuschalten. Wobei dieses eine persönliche Geschmackssache und je nach Musikstil eine positive oder negative Empfindung ist. Für Leute, die darüber hinaus auch Musik raushören wollen, seien es Drums, Bässe oder auch die höher frequentierten, mittigen Instrumente wie Keyboards und Gitarren, tut gut daran, diese Technik zu benutzen.
Einzig der fest verbaute Flashspeicher ohne Erweiterung ist ein Manko, dem hoffentlich bei der nächsten Generation Einhalt geboten wird.











































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