Nokia, weltweit führender Mobilfunkhersteller mit Sitz im finnischen Espoo, hat sich sehr spät erst entschieden, Geräte mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 mit in ihr Portfolio aufzunehmen. Die Kooperation mit Microsoft vor ca. acht Monaten war der Startschuss für einen Entwicklungsmarathon, um letztendlich auch pünktlich die Geräte am Markt etablieren zu können. Dies ist Nokia ausser Frage gelungen. Zwei Geräte, das Nokia Lumia 710 und das hier vorgestellte und getestete Nokia Lumia 800, sind die Resultate dieser verhältnismässig kurzen Entwicklungszeit.
Der Newcomer unter den Windows Phone 7-Geräten, das Nokia Lumia 800, hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, Engpässe in der Verfügbarkeit auszulösen. Der Grund ist einfach: Es erfreut sich einer hohen Beliebtheit.
Der Newcomer unter den Windows Phone 7-Geräten, das Nokia Lumia 800, hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, Engpässe in der Verfügbarkeit auszulösen. Der Grund ist einfach: Es erfreut sich einer hohen Beliebtheit.
Nun kommen wir zum eigentlichen Gerätetest.
Spezifikation des Geräts
| Nokia Lumia 800 | Technische Daten |
| Abmessung LxBxT | 116 mm x 61 mm x 12 mm |
| Gewicht | 142 Gramm |
| Farben | Schwarz, Cyan, Fuchsia |
| Prozessor und Speed | Qualcomm MSM8255 Single-Core (1.4 GHz) |
| Arbeitsspeicher | 512 MB RAM |
| Interner Speicher | 16 GB |
| Display |
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| Tasten |
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| Mobilfunk und Wireless |
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| Übertragungskanäle |
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| Kamera |
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| Video |
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| Sensoren |
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| GPS und Navigation |
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| Sonstige Features |
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| Lieferumfang |
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Bei der Hardware-Ausstattung hat sich im Vergleich zur ersten Generation etwas getan, aber nicht immer aktuell angewandt. Nokia setzt zwar auf eine leistungsstärkere CPU mit 1.4 GHz, eine 8 Megapixel Weitwinkel-Kamera mit Karl Zeiss-Optik, lässt aber leider die front facing-Kamera völlig ausser Betracht.
Der verbaute Arbeitsspeicher von 512 MB RAM ist keine grosse Überraschung, mehr ein bekanntes Bild von anderen WP7-Geräten. Für die reibungslose Verwendung, auch in Games, entsteht kein Nachteil. Im Gegenteil: ein schnelles und flüssiges Arbeiten ist jederzeit gewährleistet. Die maximale Speicherfähigkeit für eigene Inhalte und Applikationen findet bei ca. 16 GB ein Ende und liegt somit auch im bekannten Rahmen und ist völlig ausreichend. Eine Erweiterung via Speicherkartenschacht gibt es bei Windows Phone 7-Geräten, also auch hier, nicht. Optional sind die 25 GB Online-Speicher auf SkyDrive verfügbar.
Natürlich besitzt das Lumia 800 auch einen Nährungssensor, einen Umgebungslicht und 3D Beschleunigungssensor. Ein Kompass (Magnetometer) ist ebenfalls verbaut.
Der Akku hat eine Kapazität von 1450 mAh und ist im Gehäuse fest verbaut. Momentan kommt man mit einer Ladung max. 24 Stunden zurecht. Andere berichten davon, das ihr Akku nach einigen Stunden mehr als die Hälfte der Kapazität verloren habe. Wieder andere klagen, das es sich nach Entladung nicht mehr starten liesse. Nokia sei das Problem bekannt und ein Update soll dazu bald folgen.
Das Gerät besitzt ein 3.7 Zoll grosses Display mit einer Auflösung von 480x800 Pixel. Das Clear-Black-AMOLED hat eine deutlich sichtbare Wölbung an den Rändern und geht sehr sauber in das Gehäuse über. Zum Schutz vor Stössen kommt Corning Gorilla Glas zum Einsatz.
Für den einen mag das AMOLED-Display aus bestimmten Betrachtungswinkel zu unscharf wirken, was auf die wenigen Subpixel zurück zuführen ist. Dennoch besticht das hier verwendete Display durch eine hervorragende Farbwiedergabe, einen sehr guten Schwarzwert und ausreichend gute Helligkeit. Leider spiegelt es störend bei starker Sonnen-/Lichteinstrahlung.
Das Touchscreen reagiert sehr genau und präzise, was eine angenehme Bedienung gewährleistet.
Der verbaute Arbeitsspeicher von 512 MB RAM ist keine grosse Überraschung, mehr ein bekanntes Bild von anderen WP7-Geräten. Für die reibungslose Verwendung, auch in Games, entsteht kein Nachteil. Im Gegenteil: ein schnelles und flüssiges Arbeiten ist jederzeit gewährleistet. Die maximale Speicherfähigkeit für eigene Inhalte und Applikationen findet bei ca. 16 GB ein Ende und liegt somit auch im bekannten Rahmen und ist völlig ausreichend. Eine Erweiterung via Speicherkartenschacht gibt es bei Windows Phone 7-Geräten, also auch hier, nicht. Optional sind die 25 GB Online-Speicher auf SkyDrive verfügbar.
Natürlich besitzt das Lumia 800 auch einen Nährungssensor, einen Umgebungslicht und 3D Beschleunigungssensor. Ein Kompass (Magnetometer) ist ebenfalls verbaut.
Der Akku hat eine Kapazität von 1450 mAh und ist im Gehäuse fest verbaut. Momentan kommt man mit einer Ladung max. 24 Stunden zurecht. Andere berichten davon, das ihr Akku nach einigen Stunden mehr als die Hälfte der Kapazität verloren habe. Wieder andere klagen, das es sich nach Entladung nicht mehr starten liesse. Nokia sei das Problem bekannt und ein Update soll dazu bald folgen.
Das Gerät besitzt ein 3.7 Zoll grosses Display mit einer Auflösung von 480x800 Pixel. Das Clear-Black-AMOLED hat eine deutlich sichtbare Wölbung an den Rändern und geht sehr sauber in das Gehäuse über. Zum Schutz vor Stössen kommt Corning Gorilla Glas zum Einsatz.
Für den einen mag das AMOLED-Display aus bestimmten Betrachtungswinkel zu unscharf wirken, was auf die wenigen Subpixel zurück zuführen ist. Dennoch besticht das hier verwendete Display durch eine hervorragende Farbwiedergabe, einen sehr guten Schwarzwert und ausreichend gute Helligkeit. Leider spiegelt es störend bei starker Sonnen-/Lichteinstrahlung.
Das Touchscreen reagiert sehr genau und präzise, was eine angenehme Bedienung gewährleistet.
Design und Verarbeitung
Polykarbonat, Werkstoff mit neuem Einsatzgebiet?
Nein, Nokia setzt hier auf eigene Erfahrungen. Das Gehäuse vom Nokia Lumia 800 ähnelt sehr stark dem des Nokia N9. Gefertigt aus einem Stück entstand hier ein sehr sauber ausgefräster Body, der im Zusammenspiel mit dem hochpräzise eingefassten Display den eigenwilligen und richtungweisenden Charakter von Nokia widerspiegelt. Auch ohne Nutzung der im Lieferumfang enthaltenen Softcase als Schutzhülle liegt das Gerät rutschsicher in der Hand und alle Bereiche des Touchscreen sind gut zugänglich, was natürlich auch mit der vergleichsweise geringen Diagonalen von 3.7 Zoll zusammenhängt.
Am oberen Teil befindet sich der 3.5 mm Klinkenstecker für den Anschluss eines Headsets, der microSIM-Kartenschacht und der Anschluss für ein microUSB-Kabel zum Laden und Synchronisieren von Daten zwischen Gerät und PC. Letztere sind separat durch eine kleine Abdeckung aus Kunststoff geschützt. Um sein Gerät aufzuladen muss mit leichtem Druck am äusserem Rand der dünnen Klappe diese geöffnet werden, so dass sie ganze 16 mm aus dem Gehäuse herausragt. Problematisch wird es, wenn ein Telefonat während des Ladevorgangs entgegengenommen werden muss, ein verbiegen oder sogar abbrechen wäre möglich. Platzmangel für ein Schiebemechanismus könnte der Grund gewesen sein, dass Nokia diesen Weg gewählt hat. Eine Gummiabdeckung würde zwar das Design im Ganzen stören, aber diesem möglichen Problem vorbeugen.
Polykarbonat, Werkstoff mit neuem Einsatzgebiet?
Nein, Nokia setzt hier auf eigene Erfahrungen. Das Gehäuse vom Nokia Lumia 800 ähnelt sehr stark dem des Nokia N9. Gefertigt aus einem Stück entstand hier ein sehr sauber ausgefräster Body, der im Zusammenspiel mit dem hochpräzise eingefassten Display den eigenwilligen und richtungweisenden Charakter von Nokia widerspiegelt. Auch ohne Nutzung der im Lieferumfang enthaltenen Softcase als Schutzhülle liegt das Gerät rutschsicher in der Hand und alle Bereiche des Touchscreen sind gut zugänglich, was natürlich auch mit der vergleichsweise geringen Diagonalen von 3.7 Zoll zusammenhängt.
Am oberen Teil befindet sich der 3.5 mm Klinkenstecker für den Anschluss eines Headsets, der microSIM-Kartenschacht und der Anschluss für ein microUSB-Kabel zum Laden und Synchronisieren von Daten zwischen Gerät und PC. Letztere sind separat durch eine kleine Abdeckung aus Kunststoff geschützt. Um sein Gerät aufzuladen muss mit leichtem Druck am äusserem Rand der dünnen Klappe diese geöffnet werden, so dass sie ganze 16 mm aus dem Gehäuse herausragt. Problematisch wird es, wenn ein Telefonat während des Ladevorgangs entgegengenommen werden muss, ein verbiegen oder sogar abbrechen wäre möglich. Platzmangel für ein Schiebemechanismus könnte der Grund gewesen sein, dass Nokia diesen Weg gewählt hat. Eine Gummiabdeckung würde zwar das Design im Ganzen stören, aber diesem möglichen Problem vorbeugen.
Die Bedienelemente wie Ein/Aus-Schalter, Lautstärke-Wippe und Kameraauslöser liegen seitlich am rechten Rand. Bei diesen fällt auf, das alle ausser die Taste des Kameraauslösers leicht lose im Gehäuse sitzen und dadurch etwas klappern.
Am unteren Teil sitzt die Mikrofon-Lochmaske, sauber ausgearbeitet und passend zum restlichen "ein Stück"-Design.
Der Akku mit einer Kapazität von 1450 mAh ist fest im Gerät verbaut und ist bei Defekt somit nicht austauschbar. Hier kann man davon ausgehen, dass Nokia nicht die Linie des Gerätes mit Öffnungen eines Akkudeckel beeinträchtigen wollte.
Software und Nokia-Dienste
Das Nokia Lumia 800 wird, wie alle aktuellen Windows Phones, mit OS-Version 7.5 (Mango) ausgeliefert. Unterschiede zu anderen Geräten gibt es nicht. Alle Features, Anbindungen zu sozialen Netzwerken und Office-Hub liegen gleichermassen vor und bergen nichts neues für den Anwender. Natürlich geht Nokia eigene Wege, was Dienste wie Nokia Karten, Nokia Navigation und Nokia Musik angeht. Zu erwähnen wäre noch der Streaming-Dienst Mix Radio, der zusammengefasst die Möglichkeit bietet, Musik aus zahlreichen Genres kostenlos anzuhören und auch herunterzuladen. Nachteil in Deutschland: dieser Service steht auf Grund von GEMA-Ansprüchen nicht zur Verfügung. Ob dies sich ändern wird, ist bislang leider nicht bekannt.
Die Nokia Navigation und Nokia Karten sind standardmässig vorinstalliert. Um die Autonavigation vollständig nutzen zu können, bedarf es noch der Vervollständigung des Kartenmaterials auf dem Gerät. Dieses wird im Menü, speziell auf Wunsch, ausgewählt und per WLAN runtergeladen. Für das komplette Kartenmaterial für Deutschland waren dies z.B. 550 MB. Auch eine bevorzugte Stimme kann ausgewählt werden, ganz nach dem eigenen Geschmack.
Die Berechnung einer neuen Route geht schnell von der Hand und bedarf weniger Handgriffe (wir berichteten). Mit viel Datenverkehr ist bei dieser Lösung nicht zu rechen, da in der Regel nur die Ortsbestimmung abgeglichen wird.
Nokia Karten ist mehr für die Fussgängernavigation gedacht und beinhaltet die Ansichten Karten, Satellit und öffentliche Verkehrsmittel. Eine Zoomfunktion und die Suche nach Orten stehen als Funktion bereit.
Nokia Musik und Nokia App-Highlights sind weitere, vorinstallierte Applikationen, auch genannt herstellerspezifische Apps. Nokia Musik ist nichts anderes, als ein Angebot aktueller Musiktitel und Alben verschiedenster Genres. Wenn die Ortung erwünscht und freigegeben ist, kann im Umfeld auch nach Konzertangebote gesucht werden. Die Inhalte im Musik-Store sind kostenpflichtig.
Nokia App-Highlights ist vergleichbar mit dem Microsoft Marketplace, der auf jedem Windows Phone zu finden ist.
Kamera
Nokia hat sich für eine Kamera mit Karl Zeiss-Optik entschieden. Diese liefert mit ihrer Auflösung von 3264x2448 Pixel, bei einer Sensorgrösse von 8 Megapixel und Autofocus, für ein Windows Phone, gute Aufnahmen, aber halt nicht sehr Gute, wie im Vorfeld erwartet. Nokia hat dies bereits erkannt und arbeitet an einem Update, was später zur Verfügung gestellt werden soll.
Trotz Dual LED-Blitzlicht Unterstützung wirkten unsere Testaufnahmen sehr dunkel und hatten Probleme mit der Sättigung. Bilder, die ich bei Tageslicht fotografiert habe, hatten realistische Farben und eine sehr gute Bildschärfe.
Die Videoaufnahmen hingegen beeindrucken schon mehr. Beim Aufnahmemodus von 720p (1280x720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde) konnten zwar ganz kleine Ruckler wahrgenommen werden, aber im Grossen und Ganzen liefert die Kamera gutes Videomaterial mit realistischen Farben, ausreichend Kontrast und Schärfe. Ideal für unterwegs.
Hier einige Aufnahmen mit der Kamera in voller Auflösung:
Am unteren Teil sitzt die Mikrofon-Lochmaske, sauber ausgearbeitet und passend zum restlichen "ein Stück"-Design.
Der Akku mit einer Kapazität von 1450 mAh ist fest im Gerät verbaut und ist bei Defekt somit nicht austauschbar. Hier kann man davon ausgehen, dass Nokia nicht die Linie des Gerätes mit Öffnungen eines Akkudeckel beeinträchtigen wollte.
Software und Nokia-Dienste
Das Nokia Lumia 800 wird, wie alle aktuellen Windows Phones, mit OS-Version 7.5 (Mango) ausgeliefert. Unterschiede zu anderen Geräten gibt es nicht. Alle Features, Anbindungen zu sozialen Netzwerken und Office-Hub liegen gleichermassen vor und bergen nichts neues für den Anwender. Natürlich geht Nokia eigene Wege, was Dienste wie Nokia Karten, Nokia Navigation und Nokia Musik angeht. Zu erwähnen wäre noch der Streaming-Dienst Mix Radio, der zusammengefasst die Möglichkeit bietet, Musik aus zahlreichen Genres kostenlos anzuhören und auch herunterzuladen. Nachteil in Deutschland: dieser Service steht auf Grund von GEMA-Ansprüchen nicht zur Verfügung. Ob dies sich ändern wird, ist bislang leider nicht bekannt.
Die Nokia Navigation und Nokia Karten sind standardmässig vorinstalliert. Um die Autonavigation vollständig nutzen zu können, bedarf es noch der Vervollständigung des Kartenmaterials auf dem Gerät. Dieses wird im Menü, speziell auf Wunsch, ausgewählt und per WLAN runtergeladen. Für das komplette Kartenmaterial für Deutschland waren dies z.B. 550 MB. Auch eine bevorzugte Stimme kann ausgewählt werden, ganz nach dem eigenen Geschmack.
Die Berechnung einer neuen Route geht schnell von der Hand und bedarf weniger Handgriffe (wir berichteten). Mit viel Datenverkehr ist bei dieser Lösung nicht zu rechen, da in der Regel nur die Ortsbestimmung abgeglichen wird.
Nokia Karten ist mehr für die Fussgängernavigation gedacht und beinhaltet die Ansichten Karten, Satellit und öffentliche Verkehrsmittel. Eine Zoomfunktion und die Suche nach Orten stehen als Funktion bereit.
Nokia Musik und Nokia App-Highlights sind weitere, vorinstallierte Applikationen, auch genannt herstellerspezifische Apps. Nokia Musik ist nichts anderes, als ein Angebot aktueller Musiktitel und Alben verschiedenster Genres. Wenn die Ortung erwünscht und freigegeben ist, kann im Umfeld auch nach Konzertangebote gesucht werden. Die Inhalte im Musik-Store sind kostenpflichtig.
Nokia App-Highlights ist vergleichbar mit dem Microsoft Marketplace, der auf jedem Windows Phone zu finden ist.
Kamera
Nokia hat sich für eine Kamera mit Karl Zeiss-Optik entschieden. Diese liefert mit ihrer Auflösung von 3264x2448 Pixel, bei einer Sensorgrösse von 8 Megapixel und Autofocus, für ein Windows Phone, gute Aufnahmen, aber halt nicht sehr Gute, wie im Vorfeld erwartet. Nokia hat dies bereits erkannt und arbeitet an einem Update, was später zur Verfügung gestellt werden soll.
Trotz Dual LED-Blitzlicht Unterstützung wirkten unsere Testaufnahmen sehr dunkel und hatten Probleme mit der Sättigung. Bilder, die ich bei Tageslicht fotografiert habe, hatten realistische Farben und eine sehr gute Bildschärfe.
Die Videoaufnahmen hingegen beeindrucken schon mehr. Beim Aufnahmemodus von 720p (1280x720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde) konnten zwar ganz kleine Ruckler wahrgenommen werden, aber im Grossen und Ganzen liefert die Kamera gutes Videomaterial mit realistischen Farben, ausreichend Kontrast und Schärfe. Ideal für unterwegs.
Hier einige Aufnahmen mit der Kamera in voller Auflösung:
Und ein weiteres, kleines Testvideo. Entschuldigt bitte den schlechten Ton, aber der Wind war recht stark:
Sprachqualität, Sound und Empfang
Vorab sei erwähnt, Nokias Lumia 800 unterstützt alle aktuellen Netz und Übertragungsstandards. Auch WLAN und Bluetooth gehören natürlich unabdingbar dazu.
Die Sprachqualität in unserem Test brachte leider nicht durchgehend gute Ergebnisse. Es kam vor, das der Gesprächspartner nur sehr leise zu verstehen war. Die Nutzung des Lautsprechers war dagegen klar, nicht übersteuert und deutlich. Sonst war die Telefonieeigenschaft im normalen Rahmen.
Bei der Verwendung vom im Lieferumfang enthaltenden Headset gibt es auch eine Kleinigkeit zu nennen, die nicht sehr angenehm ist: Führt man Telefonate mit diesem, kommt es unweigerlich zu leichten Geräuschen wie Knacksen. Gleiches passiert bei der Nutzung vom Musikplayer, genauer, beim Weiterspringen zum nächsten Titel. Ob das Headset selber der Auslöser ist oder ob hier eine andere Quelle eine Rolle spielt, haben wir nicht feststellen können bzw. nicht weiter verfolgt.
Der Empfang am Gerät war durchgehend sehr gut. Netzabbrüche oder sonstige Beobachtungen konnten nicht festgestellt werden.
Leistung / Benchmarks
Hier haben wir einige Geräte der ersten Generation, wie das HTC 7 Pro und das Samsung Omnia 7, gegen die neue Liga der Windows Phones antreten lassen. Alle Geräte haben 512 MB RAM Arbeitsspeicher, der Leistungsschub der CPU spricht aber Bände:
| Samsung Omnia 7 | HTC 7 Pro | HTC Radar | Nokia Lumia 800 | |
| Generation | 1 | 1 | 2 | 2 |
| Score | 62.58 | 53.35 | 82.61 | 90.43 |
| Ergebnis | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Lieferumfang vom Gerät und aktueller Preis
Zum standardmässigen Lieferumfang gehört natürlich das Smartphone (Schwarz, Cyan, oder Fuchsia), die dazugehörige Schutzhülle (Softcase) in Gehäusefarbe, ein USB-Ladegerät mit dem passenden USB-Kabel, was auch für die Synchronisation am PC gedacht ist, ein Nokia-Headset für Telefonie und Musikwiedergabe und einige Informationen und Broschüren zum Produkt.
Zum standardmässigen Lieferumfang gehört natürlich das Smartphone (Schwarz, Cyan, oder Fuchsia), die dazugehörige Schutzhülle (Softcase) in Gehäusefarbe, ein USB-Ladegerät mit dem passenden USB-Kabel, was auch für die Synchronisation am PC gedacht ist, ein Nokia-Headset für Telefonie und Musikwiedergabe und einige Informationen und Broschüren zum Produkt.
Eine unverbindliche Preisempfehlung von Nokia ist mit 499,- EUR angegeben. Aktuell ist das Gerät bei einigen Mobilfunkbetreibern mit im Angebot enthalten, Preise dort richten sich je nach Tarifwahl. Es gibt die Möglichkeit, zusätzlich einen App-Gutschein im Wert von 50,- EUR für die Nutzung von kostenpflichtigen Marketplace-Inhalten zu bekommen.
Am offenen Markt liegt der Preis mit Branding bei ca. 410,- EUR und endet bei freien Geräten bei ca. 470,- EUR.
Fazit
Nokia Lumia 800, ein lange erwartetes, extravagantes Smartphone unter Windows Phone 7 mit Neuerungen im Gepäck? Wir sagen definitiv: Ja.
Nicht nur, dass die Verkaufszahlen nach den ersten Wochen schon für sich sprechen, das Device ist schon sehr markant anders.
Nokia hat es nach nur wenigen Monaten Entwicklungszeit geschafft, ein Gerät auf den Markt zu bringen, was nicht nur schick daher kommt, die Verarbeitung ist tadellos. Dank des Design-Zusammenspiels vom gewölbten Display bis zum sehr sauber verarbeiteten Gehäuse aus einem Stück ist es schon ein kleines Schmuckstück.
Die Hardware-Ausstattung ist grösstenteils von anderen Modellen bekannt, dennoch wurde ein starker Leistungszuwachs durch die Verwendung eines stärkeren Prozessors erreicht, was sich auch im täglichen Umgang mit dem Gerät bemerkbar macht. Leider hat Nokia keine Front-Kamera verbaut, ein Feature, was alle neue Windows Phones haben sollten und von der Kundschaft mehr wie gewünscht ist.
Lobenswert ist, dass Nokia alle Geräte mit ihrer Navigationslösung "Nokia Karten/Nokia Navigation" ausstattet und auch sonst versucht, ihr erstes Windows Phone 7 attraktiver zu gestalten, indem sie einige Nokia-Apps vorinstallierten. Wünschenswert wäre aber, das eine Wetter bzw. Daily-News-App standardmässig dabei wäre, wie man es von anderen Herstellern kennt.
Wenn jetzt noch die bereits angesprochenen Probleme wie Fotoqualität und Akku-Management von Nokia durch die bereits angekündigten Updates behoben werden, kann man wunschlos glücklich sein.
Hinweis: Alle Bilder vom Gerät in hoher Auflösung findet ihr hier im Album
Mehr Informationen zum Gerät findet ihr wie immer im passenden Geräteforum. Ihr besitzt schon ein Nokia Lumia 800? Dann bitten wir euch, euren persönlichen Testbericht in der Geräte-Datenbank von PocketPC.ch abzugeben!
Am offenen Markt liegt der Preis mit Branding bei ca. 410,- EUR und endet bei freien Geräten bei ca. 470,- EUR.
Fazit
Nokia Lumia 800, ein lange erwartetes, extravagantes Smartphone unter Windows Phone 7 mit Neuerungen im Gepäck? Wir sagen definitiv: Ja.
Nicht nur, dass die Verkaufszahlen nach den ersten Wochen schon für sich sprechen, das Device ist schon sehr markant anders.
Nokia hat es nach nur wenigen Monaten Entwicklungszeit geschafft, ein Gerät auf den Markt zu bringen, was nicht nur schick daher kommt, die Verarbeitung ist tadellos. Dank des Design-Zusammenspiels vom gewölbten Display bis zum sehr sauber verarbeiteten Gehäuse aus einem Stück ist es schon ein kleines Schmuckstück.
Die Hardware-Ausstattung ist grösstenteils von anderen Modellen bekannt, dennoch wurde ein starker Leistungszuwachs durch die Verwendung eines stärkeren Prozessors erreicht, was sich auch im täglichen Umgang mit dem Gerät bemerkbar macht. Leider hat Nokia keine Front-Kamera verbaut, ein Feature, was alle neue Windows Phones haben sollten und von der Kundschaft mehr wie gewünscht ist.
Lobenswert ist, dass Nokia alle Geräte mit ihrer Navigationslösung "Nokia Karten/Nokia Navigation" ausstattet und auch sonst versucht, ihr erstes Windows Phone 7 attraktiver zu gestalten, indem sie einige Nokia-Apps vorinstallierten. Wünschenswert wäre aber, das eine Wetter bzw. Daily-News-App standardmässig dabei wäre, wie man es von anderen Herstellern kennt.
Wenn jetzt noch die bereits angesprochenen Probleme wie Fotoqualität und Akku-Management von Nokia durch die bereits angekündigten Updates behoben werden, kann man wunschlos glücklich sein.
Hinweis: Alle Bilder vom Gerät in hoher Auflösung findet ihr hier im Album
Mehr Informationen zum Gerät findet ihr wie immer im passenden Geräteforum. Ihr besitzt schon ein Nokia Lumia 800? Dann bitten wir euch, euren persönlichen Testbericht in der Geräte-Datenbank von PocketPC.ch abzugeben!

































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