
Der 25-jährige System-Administrator Trevor Eckhart hat auf seinem Android-Smartphone von HTC ein Tool entdeckt, das scheinbar Nutzerdaten an den Hersteller überträgt. Die Software soll von Carrier IQ stammen und Daten wie SMS-Inhalte und Google Suchen protokollieren.
Das soll der Qualitätssicherung dienen und wurde laut Eckhart auf ca. 140 Millionen Geräten installiert. Ob auch Daten an Dritte herausgegeben werden, ist noch nicht bekannt.
Carrier IQ reagierte mit einer Abmahnung gegen Trevor Eckhart auf die Veröffentlichung, musste diese aber mittlerweile zurückziehen und entschuldigte sich. Die Firma erklärte, die Software würde keine Tastatureingaben aufzeichnen und auch keine Kommunikationsinhalte übermitteln. Die weitere Erklärung, Carrier IQ übermittle keine Daten in Echtzeit, lässt aber den Schluss zu, dass sehr wohl Daten übertragen werden.
Auf welchen Geräten das Tool installiert ist, konnte noch nicht geklärt werden. Bisher wurde es nur auf Android-Geräten von HTC in den USA entdeckt. Unter Verdacht sind aber auch Hersteller wie RIM, Nokia und Sony Ericsson geraten. Letztere dementierten ausdrücklich den Einsatz in Europa, während RIM jegliche Verbindung mit Carrier IQ abstreitet und laut eigener Aussage auch Netzanbietern das Installieren dieser Software verbietet. Auch Nokia liess verlauten, dass sie keine Software von diesem Anbieter beziehen.
Im iPhone von Apple wurden ebenfalls Teile der Software entdeckt, eine Stellungname von Apple existiert dazu nicht. Es sieht so aus, als würde die iOS-Version weniger Daten sammeln als auf anderen Betriebssystemen und das auch nur, wenn man in den Einstellungen die Option "Diagnostics and Usage" aktiviert, was standardmässig nicht der Fall ist. Ältere Versionen von iOS, vor allem Version 3, halten sich aber scheinbar nicht an diese Beschränkung und verschicken immer Informationen.
HTC gab bekannt, dass einige Netzbetreiber in den USA diese Software fordern würden. Vodafone Deutschland erklärte auf Anfrage von heise, dass sie die Software nicht einsetzen. Von den anderen Netzbetreibern gibt es noch keine Stellungname.
Der US-Provider Sprint erklärte, er habe über die Software keinen direkten Zugang zu Bildern, Nachrichten und ähnlichem auf dem Gerät und kein Dritter hätte Zugriff auf die übermittelten Daten. Deren Konkurrent Verizon dagegen verwendet die Software nach eigenen Angaben auf keinem der angebotenen Geräte.
Carrier IQ reagierte mit einer Abmahnung gegen Trevor Eckhart auf die Veröffentlichung, musste diese aber mittlerweile zurückziehen und entschuldigte sich. Die Firma erklärte, die Software würde keine Tastatureingaben aufzeichnen und auch keine Kommunikationsinhalte übermitteln. Die weitere Erklärung, Carrier IQ übermittle keine Daten in Echtzeit, lässt aber den Schluss zu, dass sehr wohl Daten übertragen werden.
Auf welchen Geräten das Tool installiert ist, konnte noch nicht geklärt werden. Bisher wurde es nur auf Android-Geräten von HTC in den USA entdeckt. Unter Verdacht sind aber auch Hersteller wie RIM, Nokia und Sony Ericsson geraten. Letztere dementierten ausdrücklich den Einsatz in Europa, während RIM jegliche Verbindung mit Carrier IQ abstreitet und laut eigener Aussage auch Netzanbietern das Installieren dieser Software verbietet. Auch Nokia liess verlauten, dass sie keine Software von diesem Anbieter beziehen.
Im iPhone von Apple wurden ebenfalls Teile der Software entdeckt, eine Stellungname von Apple existiert dazu nicht. Es sieht so aus, als würde die iOS-Version weniger Daten sammeln als auf anderen Betriebssystemen und das auch nur, wenn man in den Einstellungen die Option "Diagnostics and Usage" aktiviert, was standardmässig nicht der Fall ist. Ältere Versionen von iOS, vor allem Version 3, halten sich aber scheinbar nicht an diese Beschränkung und verschicken immer Informationen.
HTC gab bekannt, dass einige Netzbetreiber in den USA diese Software fordern würden. Vodafone Deutschland erklärte auf Anfrage von heise, dass sie die Software nicht einsetzen. Von den anderen Netzbetreibern gibt es noch keine Stellungname.
Der US-Provider Sprint erklärte, er habe über die Software keinen direkten Zugang zu Bildern, Nachrichten und ähnlichem auf dem Gerät und kein Dritter hätte Zugriff auf die übermittelten Daten. Deren Konkurrent Verizon dagegen verwendet die Software nach eigenen Angaben auf keinem der angebotenen Geräte.
Quellen: heise, 9to5Mac (englisch)
















Systemmitteilung