
Wie Microsoft Australien über Twitter bestätigte, soll das hauseigene Kommunikationstool Lync innerhalb von vier Wochen für alle grossen, mobilen Plattformen bereit stehen.
Genannt wurden dabei Windows Phone 7, Android, Blackberry und alle Geräte mit iOS. Symbian 3 für Nokia Telefone wird seit dem Anna-Update durch den Microsoft Communicator, den Vorgänger von Lync, unterstützt.
Lync ist ein umfangreiches Kommunikationssystem von Microsoft für Unternehmen. Dadurch sollen gleich mehrere Kommunikationssysteme ersetzt werden und zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden. Durch die Voice over IP (VoIP)-Fähigkeit des Systems ersetzt es zum Beispiel den kompletten Telefonanschluss und die sehr aufwendigen und teuren Telefonanlagen in Unternehmen. Aber auch Videounterhaltungen oder -Konferenzen sind möglich, ebenso wie klassisches Instant Messaging. Dazu kommen noch viele Möglichkeiten, um virtuelle Konferenzen zu gestalten, wie z.B. Whiteboards, an denen alle Teilnehmenden arbeiten können.
Ein grosser Vorteil von Lync ist die Kombination praktisch aller elektronischen Kommunikationswege. Dadurch lässt sich zum Beispiel einfach von einem Chat auf Sprache oder Video wechseln und man muss nicht verschiedene Adressbücher pflegen. Ausserdem ist Lync auch in die anderen Microsoft Office Produkte integriert wie Exchange, die Office Suite oder Sharepoint. Beispielsweise lässt sich so eine Onlinekonferenz vereinbaren und sobald Outlook mit dem bekannten Erinnerungsfenster an deren Beginn erinnert, erscheint dort ein Knopf, über den man sich der Konferenz anschliessen kann. Dabei wird auch die Authentifizierung des Teilnehmers schon durch die Einladung zur Konferenz erledigt und man braucht keine Passwörter oder ähnliches.
Lync ist aber kein abgeschlossenes System, es verbindet sich auch mit anderen Kommunikationssystemen. Beispielsweise können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter via Lync-Client auch mit Kundschaft chatten, die den Live Messenger verwendet. Und auch normales Telefonieren ist über Lync möglich. Dabei ist eine Person immer unter denselben Kontaktdaten erreichbar, egal wo sie sich befindet. Sogar Notrufe sind möglich, weil das System den Standort ermitteln und auf Wunsch übertragen kann (bei Notrufen zwingend vorgeschrieben). Spekuliert wird auch eine Integration von Skype, welches Microsoft vor kurzem gekauft hat (wir berichteten).
Lync ist aber nicht auf die PC- oder Mac-Software beschränkt, es unterstützt eine Vielzahl von Endgeräten, die sich auch kombinieren lassen. So existieren beispielsweise auch spezielle Telefone, die dann aber zum Beispiel auch zum Chatten geeignet sind oder komplette Telepräsenz-Systeme mit Bildschirmen und Webcams. Microsoft zertifiziert alle Geräte, die Lync nutzen kann und fordert dabei bestimmte Mindeststandards. Gefordert werden zum Beispiel bestimmte Tonqualitäten bei Mikrofonen oder bei den HD Webcams. Genutzt werden kann Lync aber auch mit anderen Geräten und Microsoft hat beteuert, dass man auf allgemeine Standards setzt, um die Kompatibilität mit anderen Systemen nicht zu behindern.
Bisher fehlte dem System noch eine adäquate Anbindung für den Aussendienst. Das sollen die jetzt angekündigten Smartphone Apps ändern. Welche Funktionen darüber genau zur Verfügung stehen, ist aber bisher noch nicht klar. Derzeit wird aber darüber spekuliert, dass Lync die erste Möglichkeit sein könnte, Skype Anrufe von einem Windows Phone 7 aus zu führen. Für den Privatgebrauch dürfte diese auf Unternehmen ausgelegte Software aber eher weniger interessant sein. Wahrscheinlicher ist, dass Microsoft sich wieder besser im Markt für Businesshandys positionieren will, indem sie mit Windows Mobile eine wichtige Rolle spielten. Daher wird es interessant, wie tief Lync in Zukunft in Microsofts Handy-Betriebssystem integriert wird und ob es dann, wie auf dem Desktop, auch mit den mobilen Versionen von Word und Co. zusammenarbeitet.
Folgende Fotos zeigen Lync auf einem Nokia Lumia 800.
Lync ist ein umfangreiches Kommunikationssystem von Microsoft für Unternehmen. Dadurch sollen gleich mehrere Kommunikationssysteme ersetzt werden und zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden. Durch die Voice over IP (VoIP)-Fähigkeit des Systems ersetzt es zum Beispiel den kompletten Telefonanschluss und die sehr aufwendigen und teuren Telefonanlagen in Unternehmen. Aber auch Videounterhaltungen oder -Konferenzen sind möglich, ebenso wie klassisches Instant Messaging. Dazu kommen noch viele Möglichkeiten, um virtuelle Konferenzen zu gestalten, wie z.B. Whiteboards, an denen alle Teilnehmenden arbeiten können.
Ein grosser Vorteil von Lync ist die Kombination praktisch aller elektronischen Kommunikationswege. Dadurch lässt sich zum Beispiel einfach von einem Chat auf Sprache oder Video wechseln und man muss nicht verschiedene Adressbücher pflegen. Ausserdem ist Lync auch in die anderen Microsoft Office Produkte integriert wie Exchange, die Office Suite oder Sharepoint. Beispielsweise lässt sich so eine Onlinekonferenz vereinbaren und sobald Outlook mit dem bekannten Erinnerungsfenster an deren Beginn erinnert, erscheint dort ein Knopf, über den man sich der Konferenz anschliessen kann. Dabei wird auch die Authentifizierung des Teilnehmers schon durch die Einladung zur Konferenz erledigt und man braucht keine Passwörter oder ähnliches.
Lync ist aber kein abgeschlossenes System, es verbindet sich auch mit anderen Kommunikationssystemen. Beispielsweise können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter via Lync-Client auch mit Kundschaft chatten, die den Live Messenger verwendet. Und auch normales Telefonieren ist über Lync möglich. Dabei ist eine Person immer unter denselben Kontaktdaten erreichbar, egal wo sie sich befindet. Sogar Notrufe sind möglich, weil das System den Standort ermitteln und auf Wunsch übertragen kann (bei Notrufen zwingend vorgeschrieben). Spekuliert wird auch eine Integration von Skype, welches Microsoft vor kurzem gekauft hat (wir berichteten).
Lync ist aber nicht auf die PC- oder Mac-Software beschränkt, es unterstützt eine Vielzahl von Endgeräten, die sich auch kombinieren lassen. So existieren beispielsweise auch spezielle Telefone, die dann aber zum Beispiel auch zum Chatten geeignet sind oder komplette Telepräsenz-Systeme mit Bildschirmen und Webcams. Microsoft zertifiziert alle Geräte, die Lync nutzen kann und fordert dabei bestimmte Mindeststandards. Gefordert werden zum Beispiel bestimmte Tonqualitäten bei Mikrofonen oder bei den HD Webcams. Genutzt werden kann Lync aber auch mit anderen Geräten und Microsoft hat beteuert, dass man auf allgemeine Standards setzt, um die Kompatibilität mit anderen Systemen nicht zu behindern.
Bisher fehlte dem System noch eine adäquate Anbindung für den Aussendienst. Das sollen die jetzt angekündigten Smartphone Apps ändern. Welche Funktionen darüber genau zur Verfügung stehen, ist aber bisher noch nicht klar. Derzeit wird aber darüber spekuliert, dass Lync die erste Möglichkeit sein könnte, Skype Anrufe von einem Windows Phone 7 aus zu führen. Für den Privatgebrauch dürfte diese auf Unternehmen ausgelegte Software aber eher weniger interessant sein. Wahrscheinlicher ist, dass Microsoft sich wieder besser im Markt für Businesshandys positionieren will, indem sie mit Windows Mobile eine wichtige Rolle spielten. Daher wird es interessant, wie tief Lync in Zukunft in Microsofts Handy-Betriebssystem integriert wird und ob es dann, wie auf dem Desktop, auch mit den mobilen Versionen von Word und Co. zusammenarbeitet.
Folgende Fotos zeigen Lync auf einem Nokia Lumia 800.
















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