Auf den ersten, äusserlichen Blick betrachtet scheint sich nicht viel getan zu haben. Dennoch wurde das Gesamtsystem des neuen Apple Flaggschiffs rundum erneuert und selbst an vielen Stellen der äusseren Gegebenheiten wurde nicht unerheblich Hand angelegt. In unserem Testbericht erfahrt ihr alles Wissenswerte über Apples neues Highend-Smartphone.
Die Vorstellung und erste Bilder des iPhone 4S liessen während der Präsentation in Cupertino Kinnladen herunter klappen und das leider nicht nur im positiven Sinne. Warum hat das neue iPhone 4S nicht das prognostizierte iPhone 5 Design? Allein diese Tatsache lies die Apple-Aktie noch während der Keynote drastisch fallen. Schliesslich hatte man nach gut vier Jahren endlich mal mit einem grösseren Display gerechnet. Selbst überzeugte Apple-Userinnen und -User schienen skeptisch. Dennoch verkauft sich das iPhone 4S besser als es das iPhone 4 je tat und stellte somit sämtliche Verkaufsrekorde, aufs neue, ein.
Technische Daten, Design und Verarbeitung
Fangen wir zunächst mit Äusserlichkeiten an, die auch mitunter wohl die einzige Verbindung zum Vorgänger darstellen. Das iPhone 4S kommt in einer identisch grossen Box, die sich lediglich im silbern scheinenden S-Logo und einem iCloud-Bild unterscheiden. Auch das darin befindliche Zubehör bleibt gleich: iPhone, weisses Apple Headset, ein kleiner Quickstarter-Guide samt MicroSIM-Schacht-Öffner, USB-Kabel mit 30 Pin-Dock-Connector und Netzteil. Minimaleismus also in seiner schönsten Form. Wer wert auf eine richtige Bedienungsanleitung legt, kann diese nach Einrichtung des Gerätes aus dem Apple eigenen iBook-Store gratis herunterladen.
Auch an den Abmessungen des neuen Smartphones hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Das iPhone 4S misst also immer noch kompakte 115.2 x 58.6 x 9.3 mm und liegt dadurch hervorragend in der Hand. Lediglich die drei Gramm Zusatzgewicht weichen von der "iPhone 4-Norm" ab. Das iPhone 4S wiegt nun 140 g statt 137 g, was aber in der Praxis nicht wahrnehmbar ist.
Trotz des vergleichsweise höheren Gewichts gegenüber anderen Smartphones dieser Klasse, liegt das iPhone 4S stabil in der Hand. Die hochwertigen Materialien aus Gorillaglas vorne und hinten sowie das Edelstahl-Band seitlich machten schon aus dem iPhone 4 ein absolutes Design-Highlight, welches bis heute seinesgleichen sucht. In Sachen Verarbeitung kann wohl bisher kein Smartphone dem iPhone 4/4S Paroli bieten. Nichts klappert, knirscht oder wackelt. Die Materialien greifen wie aus einem Guss ineinander und sorgen für ein sicheres Gefühl, ein extrem hochwertiges Gerät in der Hand zu halten.
iPhone 4S technische Daten
| Prozessor: | Apple A5 CPU mit 1 GHz |
| GPU: | PowerVR SGX543MP2 Dual-Core GPU |
| Arbeitsspeicher: | 512 MB RAM |
| Display: |
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| Wireless und Mobilfunk |
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| Ortung: |
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| Speicher: | Wahlweise 16, 32 oder 64 GB |
| Kamera hinten: |
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| Kamera vorne: | Videoaufnahme in VGA (640x480) bei 30 fps, Fotokamera in VGA-Qualität |
| Anschlüsse: |
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| Sensoren: |
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| Sonstige Features: |
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| Lieferumfang: |
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Während man vergebens nach äusserlich herausstechenden Veränderungen sucht, kann man zumindest den technischen Daten entnehmen, dass sich vor allem unter der Haube des neuen Apple-Flaggschiffes einiges getan hat.
Das iPhone 4S kommt mit Apples eigenem A5 Prozessor daher, welcher auch schon im iPad 2 seinen Dienst verrichtet. Dieser ist offiziell mit 1 GHz getaktet, wird aber vermutlich dynamisch auf 800 MHz betrieben. Auch schon im iPhone 4 vermutete man einen, sich an die Situation anpassenden variablen Prozessortakt. Unterstützt wird die potente CPU von der bis Dato stärksten Dual-Core Graphik-Lösung, einem PowerVR SGX543MP2 GPU. Des weiteren kommen 512 MB RAM zum Einsatz.
Änderungen an der Hardware im Detail
Auch wenn das iPhone 4S dem Vorgänger wie ein Ei dem anderen gleicht, so haben sich dennoch einige, zum Teil wirklich erfreuliche, Änderungen an der aktuellen Hardware ergeben. Im Folgenden wollen wir euch einige davon Vorstellen:
Mikrofon und Lautsprecher
Grade das Mikrofon hat eine starke Verbesserung erfahren. Der Grund ist mitunter zweifelsohne der Sprachassistent Siri. Dieser lebt förmlich von guter Spracherkennung und erfordert somit auch ein exzellentes Mikrofon, um im vollen Umfang zu funktionieren. Das gleiche gilt übrigens für den Lautsprecher, denn auch hier wurde die Qualität deutlich verbessert. Musik und andere akustische Laute hören sich klarer und verständlicher an. Zu starke Höhen in diversen Klängen lassen diesen nun weniger scheppern oder klirren.
Kleine aber durchaus auffällige und begrüssenswerte Änderungen, die sich auch sehr positiv auf die Gesprächsqualität auswirken.
Home-Button
Auch der Home-Button wurde leicht verändert. Zwar äusserlich nicht zu erkennen, wurde dennoch an der Mechanik des Druckknopfs gearbeitet. Er soll jetzt deutlich länger in seiner ebenen Form des Gehäuses sitzen und sich nicht mehr nach einer Weile so stark absetzen.
Antennenkonstruktion
Deutlich auffälliger präsentiert sich das überarbeitete Antennen-Design des iPhone 4S. Die Antenne ist nun in vier Bereiche unterteilt zwischen denen das iPhone intelligent wechseln kann um den bestmöglichen Empfang zu garantieren. Damit wurde wohl die in den USA viel diskutierte Antenna-Gate Problematik vollständig behoben.
Das iPhone 4S kommt mit Apples eigenem A5 Prozessor daher, welcher auch schon im iPad 2 seinen Dienst verrichtet. Dieser ist offiziell mit 1 GHz getaktet, wird aber vermutlich dynamisch auf 800 MHz betrieben. Auch schon im iPhone 4 vermutete man einen, sich an die Situation anpassenden variablen Prozessortakt. Unterstützt wird die potente CPU von der bis Dato stärksten Dual-Core Graphik-Lösung, einem PowerVR SGX543MP2 GPU. Des weiteren kommen 512 MB RAM zum Einsatz.
Änderungen an der Hardware im Detail
Auch wenn das iPhone 4S dem Vorgänger wie ein Ei dem anderen gleicht, so haben sich dennoch einige, zum Teil wirklich erfreuliche, Änderungen an der aktuellen Hardware ergeben. Im Folgenden wollen wir euch einige davon Vorstellen:
Mikrofon und Lautsprecher
Grade das Mikrofon hat eine starke Verbesserung erfahren. Der Grund ist mitunter zweifelsohne der Sprachassistent Siri. Dieser lebt förmlich von guter Spracherkennung und erfordert somit auch ein exzellentes Mikrofon, um im vollen Umfang zu funktionieren. Das gleiche gilt übrigens für den Lautsprecher, denn auch hier wurde die Qualität deutlich verbessert. Musik und andere akustische Laute hören sich klarer und verständlicher an. Zu starke Höhen in diversen Klängen lassen diesen nun weniger scheppern oder klirren.
Kleine aber durchaus auffällige und begrüssenswerte Änderungen, die sich auch sehr positiv auf die Gesprächsqualität auswirken.
Home-Button
Auch der Home-Button wurde leicht verändert. Zwar äusserlich nicht zu erkennen, wurde dennoch an der Mechanik des Druckknopfs gearbeitet. Er soll jetzt deutlich länger in seiner ebenen Form des Gehäuses sitzen und sich nicht mehr nach einer Weile so stark absetzen.
Antennenkonstruktion
Deutlich auffälliger präsentiert sich das überarbeitete Antennen-Design des iPhone 4S. Die Antenne ist nun in vier Bereiche unterteilt zwischen denen das iPhone intelligent wechseln kann um den bestmöglichen Empfang zu garantieren. Damit wurde wohl die in den USA viel diskutierte Antenna-Gate Problematik vollständig behoben.
Alles in allem bietet das iPhone 4S dadurch auch eine deutlich bessere Gesprächs- und Empfangsqualität als seine Vorgänger und punktet jetzt vor allem mit einer niedrigen Signalverlustrate beim Halten des Gerätes. Das spart natürlich auch Akkuladung.
Display
Auch das Display wurde einem kleinen, chirurgischen Eingriff unterzogen. Es fühlt sich visuell leicht wärmer an als das IPS-Panel des Vorgängers, was ich persönlich als etwas angenehmer bei der Betrachtung des Bildschirmes empfinde. Es ist aber natürlich mein subjektiver Eindruck.
Display
Auch das Display wurde einem kleinen, chirurgischen Eingriff unterzogen. Es fühlt sich visuell leicht wärmer an als das IPS-Panel des Vorgängers, was ich persönlich als etwas angenehmer bei der Betrachtung des Bildschirmes empfinde. Es ist aber natürlich mein subjektiver Eindruck.
Geschwindigkeit im Alltag und Gaming
Wenn sich aber wirklich grundlegend was geändert hat, dann ist es wohl zweifelsohne das Innenleben des neuen Apple Smartphones. Ausgestattet mit Apples A5-System on Chip (SoC) lässt das iPhone 4S hier im Zusammenspiel mit iOS 5 seine Muskeln spielen und überzeugt mit nie dagewesener Geschwindigkeit in der alltäglichen Bedienung. Auch Spiele profitieren massgeblich von der neuen GPU und zeigen imposante Grafik-Effekte, welche im mobilen Sektor bisher unerreicht erscheinen. Auch die neue 8 MP Kamera scheint Massstäbe auf dem Smartphone-Markt zu setzen.
Performance im Alltag
Der Geschwindigkeitsschub ist deutlich zu spüren. Egal ob Apps sich nun bis zu vier mal schneller (von der Grösse abhängig) öffnen als zuvor, Kontaktlisten mit bis zu 400 Einträgen auf Abruf vollständig erscheinen und scrollbar sind, oder eben Daten aus dem Netzwerk und auf dem iPhone selber verarbeitet werden müssen: Alles, aber auch wirklich alles, ist deutlich schneller als zuvor.
Bestes Beispiel ist hier Navigon EU10: Beim Öffnen der App direkt nach einem Kaltstart des Gerätes kam ich auf knapp zwei Sekunden bis zur Benutzung. Wenn ich nun auch noch eine Route direkt nach Hause berechnen lies, samt exakter GPS-Ortung, kam ich zusammen mit dem Öffnen der App bis hin zur fertigen Routen-Erkennung auf fünf bis maximal sechs Sekunden. In dem Ergebnis steckt auch die Apple typische Einblendanimation beim Starten der Apps. Eine Geschwindigkeit, die meiner Erfahrung nach derzeit absolutes Spitzen-Niveau erreicht. Auch in der integrierten Karten-App bekommt man einen GPS-Fix oftmals in nur einer einzigen Sekunde.
Die im ersten Anschein nach mageren 512 MB RAM reichen selbst für hochtrabende Multitasking-Einsätze. Das System brach in den Testwochen nicht ein einziges Mal ein und kam auch bei starker Belastung nicht ins Stottern.
Eine Tatsache, welche sich vor allem auf das stark an die Hardware angepasste iOS 5 zurückführen lässt. Man muss immer noch bedenken, dass es auf dem Markt Smartphones mit Dual-Core CPUs gibt, die mit bis zu 1.5 GHz getaktet sind, aber ihr volles Potenzial nicht entfalten können. Apple zeigt mit iOS einmal mehr den Vorteil eines geschlossenen Systems, welches eins zu eins auf die Hardware abgestimmt wurde. Das iPhone 4S ist wirklich wahnsinnig schnell.
Webbrowsing
Auch beim Surfen im Internet fühlt man den Geschwindigkeitszuwachs deutlich. Safari hat sich zwar nicht in seiner grundlegenden Bedienung geändert, dafür aber unter der Haube. Verantwortlich dafür ist eine neu integrierte Rendering-Engine, die dem Original aus dem Desktop Safari sehr nahe kommt, wenn nicht gar fast identisch ist. Der Schub ist vor allem auf JavaScript-lastigen Seiten zu spüren. Die Webseitendarstellung ist wie von Mobile Safari gewohnt weiterhin erstklassig.
Performance im Alltag
Der Geschwindigkeitsschub ist deutlich zu spüren. Egal ob Apps sich nun bis zu vier mal schneller (von der Grösse abhängig) öffnen als zuvor, Kontaktlisten mit bis zu 400 Einträgen auf Abruf vollständig erscheinen und scrollbar sind, oder eben Daten aus dem Netzwerk und auf dem iPhone selber verarbeitet werden müssen: Alles, aber auch wirklich alles, ist deutlich schneller als zuvor.
Bestes Beispiel ist hier Navigon EU10: Beim Öffnen der App direkt nach einem Kaltstart des Gerätes kam ich auf knapp zwei Sekunden bis zur Benutzung. Wenn ich nun auch noch eine Route direkt nach Hause berechnen lies, samt exakter GPS-Ortung, kam ich zusammen mit dem Öffnen der App bis hin zur fertigen Routen-Erkennung auf fünf bis maximal sechs Sekunden. In dem Ergebnis steckt auch die Apple typische Einblendanimation beim Starten der Apps. Eine Geschwindigkeit, die meiner Erfahrung nach derzeit absolutes Spitzen-Niveau erreicht. Auch in der integrierten Karten-App bekommt man einen GPS-Fix oftmals in nur einer einzigen Sekunde.
Die im ersten Anschein nach mageren 512 MB RAM reichen selbst für hochtrabende Multitasking-Einsätze. Das System brach in den Testwochen nicht ein einziges Mal ein und kam auch bei starker Belastung nicht ins Stottern.
Eine Tatsache, welche sich vor allem auf das stark an die Hardware angepasste iOS 5 zurückführen lässt. Man muss immer noch bedenken, dass es auf dem Markt Smartphones mit Dual-Core CPUs gibt, die mit bis zu 1.5 GHz getaktet sind, aber ihr volles Potenzial nicht entfalten können. Apple zeigt mit iOS einmal mehr den Vorteil eines geschlossenen Systems, welches eins zu eins auf die Hardware abgestimmt wurde. Das iPhone 4S ist wirklich wahnsinnig schnell.
Webbrowsing
Auch beim Surfen im Internet fühlt man den Geschwindigkeitszuwachs deutlich. Safari hat sich zwar nicht in seiner grundlegenden Bedienung geändert, dafür aber unter der Haube. Verantwortlich dafür ist eine neu integrierte Rendering-Engine, die dem Original aus dem Desktop Safari sehr nahe kommt, wenn nicht gar fast identisch ist. Der Schub ist vor allem auf JavaScript-lastigen Seiten zu spüren. Die Webseitendarstellung ist wie von Mobile Safari gewohnt weiterhin erstklassig.
Zudem wurde Safari die sogenannte Reader-Funktion spendiert, die vor allem bei langen Texten oder Artikeln mit mehreren Seiten einen praktischen Vorteil bietet: Webseiten mit ellenlangen Artikeln lassen sich so in eine lesefreundliche Ansicht bringen und sogar für den Offline-Zugriff abspeichern. Dabei werden natürlich alle Seiten eines Artikels berücksichtigt sowie all seine Inhalte wie Bildergalerien und Videos.
Zudem blendet der Reader dabei überflüssige Inhalte in Webseiten aus, die eigentlich nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Artikel zu tun haben. So kann man sich ungestört auf den jeweiligen Text konzentrieren und bekommt diesen sogar ansprechend serviert. Sofern man von der Funktion im WLAN Gebrauch macht und lange Artikel zum Offline-Lesen abspeichert, lässt sich sogar Datentraffic einsparen.
Was allerdings etwas weniger prickelnd anzuschauen ist, ist die Tatsache, dass sich Safari in all den Jahren optisch nicht all zu viel verändert hat. Das Tabbed-Browsing unter iOS fürs iPhone ist mittlerweile altbacken und auf Grund der vielen Schritten, die von Nöten sind, auch anderen Systemen unterlegen. Auch fehlt dem Safari eine Vollbild-Ansicht die dem 3.5 Zoll Display mehr als gut tun würde. Andere, alternative Browser aus dem AppStore können es ja auch.
Nichts desto trotz hat Apple hier einen der schnellsten Browser auf dem mobilen Markt, der mit hervorragender Seitendarstellung und einer sehr hohen Geschwindigkeit, vor allem im JavaScript-Bereich, glänzen kann. Videoportale wie YouTube oder Vimeo sind mittlerweile komplett auf HTML5 umgestellt worden und somit ist auch fehlende Flashunterstützung kaum noch ein Manko.
Was allerdings etwas weniger prickelnd anzuschauen ist, ist die Tatsache, dass sich Safari in all den Jahren optisch nicht all zu viel verändert hat. Das Tabbed-Browsing unter iOS fürs iPhone ist mittlerweile altbacken und auf Grund der vielen Schritten, die von Nöten sind, auch anderen Systemen unterlegen. Auch fehlt dem Safari eine Vollbild-Ansicht die dem 3.5 Zoll Display mehr als gut tun würde. Andere, alternative Browser aus dem AppStore können es ja auch.
Nichts desto trotz hat Apple hier einen der schnellsten Browser auf dem mobilen Markt, der mit hervorragender Seitendarstellung und einer sehr hohen Geschwindigkeit, vor allem im JavaScript-Bereich, glänzen kann. Videoportale wie YouTube oder Vimeo sind mittlerweile komplett auf HTML5 umgestellt worden und somit ist auch fehlende Flashunterstützung kaum noch ein Manko.
Spielen auf dem iPhone 4S
Der Vorteil der iPhone Reihe rund um das iOS Betriebssystem liegt vor allem in der Optimierung. Leistungshungrige Apps wie Spiele werden exakt auf die Hardware abgestimmt und laufen somit in beachtlicher Grafik und mit hoher Performance. Der A5-Prozessor von Apple hebt das ganze noch einmal auf eine völlig neue Ebene der visuellen Erfahrung. Sind die Spiele dann auch noch auf Apples A5 hin optimiert, feuern diese ein bombastisches Grafikfeuerwerk ab.Generell mangelt es dem Apple AppStore auch nicht an Spielen. Im Gegenteil: Spieleschmieden wie Activision Blizzard, EA Games, Square Enix, Rockstar Games oder iDSoft entwickeln intensiv für die iOS Plattform und beliefern somit Apples Geräte mit ordentlichen Spieleperlen.
Darunter finden sich dann Bestseller wie FIFA12, Infinity Blade, GTA: China Town Wars, Final Fantasy 1-3, Final Fantasy Tactics, Dead Space, Modern Combat oder Medal of Honor. Viele dieser Titel zeigen auf der iOS Plattform eine sehr hohe Qualität und überzeugen mit Vollpreis-Niveau.
Das iPhone 4S versteht sich hier als mobile Spielekonsole und sowohl Gelegenheits- als auch Hardcore-Gamer kommen dadurch voll auf ihre Kosten. Durch iOS 5 in Kombination mit der Hardware des iPhone 4S erhält man eine ernstzunehmende mobile Spieleplattform, die auch anspruchsvolle Spielerinnen und Spieler zufrieden stellen kann. Durch die hochkarätigen Spieleschmieden ist auch in Zukunft noch mit ordentlich Nachschub zu rechnen.
Das iPhone 4S versteht sich hier als mobile Spielekonsole und sowohl Gelegenheits- als auch Hardcore-Gamer kommen dadurch voll auf ihre Kosten. Durch iOS 5 in Kombination mit der Hardware des iPhone 4S erhält man eine ernstzunehmende mobile Spieleplattform, die auch anspruchsvolle Spielerinnen und Spieler zufrieden stellen kann. Durch die hochkarätigen Spieleschmieden ist auch in Zukunft noch mit ordentlich Nachschub zu rechnen.
Die iPhone 4S Kamera
Ähnlich eklatant wie der Leistungssprung vom A4 zum A5-Prozessor, gestaltet sich der Vergleich zwischen der alten 5 MP-Kamera des iPhone 4 mit der jetzigen 8 MP-Kamera im neuen Apple-Flaggschiff. Die Kamera im iPhone 4S kommt diesmal von Sony, schiesst Bilder in einer Auflösung von 3262x2448 Pixel, bietet im Vergleich zum Vorgänger eine zusätzliche Linsenebene und wird von einem neuen BI-Sensor unterstützt. Die Kamera fängt somit bis zu 73% mehr Licht ein und sorgt so für ein sehr gutes Kontrast- und Farbverhältnis.
Die geschossenen Fotos sind dadurch mehr als nur beeindruckend. Die Farben sind kräftig und klar und bieten einen hervorragenden Kontrast. Auffällig sind vor allem die aus Makro-Fotos hervorstechenden Details: Egal ob Risse in Steinen, oder sehr nah aufgenommene Blätter. Alles wirkt Kristallklar und scharf und auch kleinste Details sind sehr gut zu erkennen.
Auch Videos haben eine sehr beeindruckende Qualität. Vor allem der Wechsel zwischen licht-intensiven und eher dunkleren Bereichen funktioniert absolut hervorragend. Videos werden hier in einer Full-HD 1080p Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen und profitieren massgeblich von den weitreichenden Änderungen. Des weiteren wird der im iPhone 4S verbaute Gyrosensor als Bildstabilisator eingesetzt.
Siri - Beeindruckender Sprachsteuerungs-Assistent
Eines der umworbenen Hauptfeatures des neuen iPhone 4S ist zweifelsohne der sprachgesteuerte Assistent namens Siri. Trotz der noch laufenden Beta-Phase funktioniert dieser erstaunlich gut und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck.
Natürlich musste ich das erst einmal ausgiebig testen und hab mich eines schönen Nachmittages auf mein Fahrrad geschwungen, Bluetooth Headset im Ohr und meinen Freunden den Auftrag gegeben, mir Nachrichten zu schicken. Folgender Konversationsablauf ergab sich dadurch:
- SMS von Max Mustermann traf ein
- Ich: "Lies mir bitte meine Nachricht vor"
- Siri liest Nachricht vor: "Lust heute Abend um 20 Uhr zur Party zu kommen?"
- Ich: "Siri, Habe ich noch andere Termine für heute Abend?"
- Siri: "Ich kann für heute Abend keine weiteren Termine im Kalender finden."
- Ich: "Dann trage den Termin für 19:30 Uhr ein und antworte: Ich werde um 20 Uhr da sein"
- Siri versendet SMS an Max Mustermann und trägt meinen Party-Termin für 19:30 Uhr ein.
- Ich: "Lies mir bitte meine Nachricht vor"
- Siri liest Nachricht vor: "Lust heute Abend um 20 Uhr zur Party zu kommen?"
- Ich: "Siri, Habe ich noch andere Termine für heute Abend?"
- Siri: "Ich kann für heute Abend keine weiteren Termine im Kalender finden."
- Ich: "Dann trage den Termin für 19:30 Uhr ein und antworte: Ich werde um 20 Uhr da sein"
- Siri versendet SMS an Max Mustermann und trägt meinen Party-Termin für 19:30 Uhr ein.
Und das alles natürlich ohne das Gerät einmal aus der Tasche zu nehmen. Genial.
Das faszinierende an der Sache ist, dass Siri aus dem Kontext heraus handeln kann und sich Relationen merkt. Ich musste Siri nicht einmal mehr sagen an wen die SMS geschrieben werden sollte, denn der Sprachassistent wusste selber, dass sich meine Terminsuche und die Antwort darauf auf die Nachricht bezog die ich bekommen hatte. Absolut beeindruckend.
Leider hat Siri in deutschsprachigen Regionen aber auch noch erhebliche Nachteile gegenüber der englischen Version. So müssen wir vorerst auf die integrierte Wolfram Alpha-Unterstützung verzichten und können auch nicht auf Verkehrsdaten zugreifen. Eine Tatsache, die Siri gegenüber ihrer englischen Version, erheblich einschränkt. Fragen nach dem Weg, oder wo irgendetwas liegt wird oftmals abgelehnt. Dafür lässt sich aber die Suche traditionell über Google fortsetzen.
Das faszinierende an der Sache ist, dass Siri aus dem Kontext heraus handeln kann und sich Relationen merkt. Ich musste Siri nicht einmal mehr sagen an wen die SMS geschrieben werden sollte, denn der Sprachassistent wusste selber, dass sich meine Terminsuche und die Antwort darauf auf die Nachricht bezog die ich bekommen hatte. Absolut beeindruckend.
Leider hat Siri in deutschsprachigen Regionen aber auch noch erhebliche Nachteile gegenüber der englischen Version. So müssen wir vorerst auf die integrierte Wolfram Alpha-Unterstützung verzichten und können auch nicht auf Verkehrsdaten zugreifen. Eine Tatsache, die Siri gegenüber ihrer englischen Version, erheblich einschränkt. Fragen nach dem Weg, oder wo irgendetwas liegt wird oftmals abgelehnt. Dafür lässt sich aber die Suche traditionell über Google fortsetzen.
Dennoch funktioniert das Gesamtsystem extrem gut und ist selbst im beschnittenen Zustand allen anderen Spracherkennungen, alleine schon durch das kontextbezogene Handeln, überlegen. Auch die Spracherkennung beim Diktieren von Texten funktioniert erstaunlich gut. Aber auch hier sind Abstriche zu machen: Siri hat (noch) Probleme bei starken Dialekten. Das soll sich aber noch ändern.
Trotz einiger, nicht unerheblicher, Einschnitte der deutschsprachigen Version ist Siri weltweit immer noch im Beta-Stadium und wird durch vielfältiges Benutzen antrainiert. Siri kann getrost als ein riesigen Sprung in der Sprachsteuerungs-Technik verstanden werden. Apple hat hier ein System entwickelt, dass sich sogar intelligent weiterentwickeln kann und auf den Benutzer im Kontext reagiert. Ein sehr beeindruckendes Feature.
Das iPhone 4S hat eine durchweg überzeugende Akkuleistung an den Tag gelegt. Bei moderater Nutzung sollten auch zwei volle Tage recht gut zu erreichen sein.
Kommt es aber zu leistungshungrigen Aktivitäten, muss die hohe Leistungsfähigkeit dem Akkupack im iPhone einiges an Tribut zollen. Gerade bei Spielen, die stark von den Fähigkeiten des neuen Prozessors Gebrauch machen, kann man dem Akkustand schon einmal beim Schmelzen zuschauen. Auch die neue 8 MP Kamera scheint ordentlich Leistung zu schlucken. Wo das iPhone 4 bei ähnlicher Kamera-Nutzung ca. 10% Akkuleistung verlor, können es beim iPhone 4S unter Umständen 15-18% werden.
Sollte man allerdings kein Film-Regisseur sein und den mobilen Spielspass in Grenzen halten, kann auch das iPhone 4S mit sehr guten Laufwegen überzeugen. Die hohe Leistung der neuen Hardware hinterlässt aber seine Spuren und so positioniert sich das iPhone 4S nur knapp hinter dem Vorgänger.
Klipp und klar: Man muss dem iPhone 4S seine hervorragenden Qualitäten neidlos anerkennen. Der Apple A5 Prozessor beschleunigt das Gerät auf eine fast unfassbare Geschwindigkeit, vor allem Spiele und rechenintensive Apps haben einen heftigen Geschwindigkeitszuwachs erhalten, der aber auch im ganzen System zu spüren ist. Auch die Kamera platziert sich endlich im Highend-Bereich und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die Messlatte für alle auf dem Markt befindlichen und noch erscheinenden Smartphones. Selbst Siri ist ein Feature, welches sich stark von vergleichbaren Systemen, trotz des Beta-Status, positiv absetzen kann.
Auch für ambitionierte Spielerinnen und Spieler ist das iPhone 4S interessant. Eine stärkere mobile Spielekonsole im Smartphonemarkt wird es wohl dieses Jahr nicht mehr geben. Die SGX543MP2 GPU beschleunigt Games auf ein neues Level und auch für den Chip optimierte Spiele sehen atemberaubend aus. Zudem hat Apple viele grosse Spielentwickler im AppStore, die für einiges an zukünftiger Unterhaltung sorgen werden.
Trotz der riesigen Sprünge in Sachen Hardware, Leistung, Kamera und Sprachsteuerung, hat es das iPhone 4S dennoch schwer, vor allem bei Neueinsteigern, grosse Begeisterungsstürme auszulösen. Das hängt aber einzig und allein an einem Kritikpunkt: Der Bildschirm ist nicht gewachsen und die bisher gleich gebliebenen 3.5 Zoll schrecken vor allem die potenzielle Kundschaft ab, die deutlich grössere Displays gewohnt sind. Das von Apple entwickelte Retina Display allerdings besitzt auch heute noch eine ungeahnte Schärfe im Bild und ein, für LCD-Screens sehr gutes und natürliches Kontrastverhältnis. Aber auch gerade zum Spielen wäre ein etwas grösseres Display mal ein schöner Anreiz gewesen. 3.5 Zoll sind eben für viele mittlerweile einfach viel zu wenig.
Wer also von einem iPhone 3GS auf ein iPhone 4S wechseln möchte, dem sei dies auch uneingeschränkt empfohlen. Auch iPhone 4-Userinnen und -User werden den Wechsel auf die deutlich stärkere Hardware spüren. Wer vor allem viel mit dem Smartphone fotografiert und auf den letzten Tropfen Leistung pocht, kommt wohl kaum um Apples neues Flaggschiff herum. Besitzerinnen und Besitzer des Vorgängers sollten aber allgemein die Vorteile abwägen, ob der deutliche Mehrpreis den erhaltenen Nutzen rechtfertigt.
Alle anderen sollten sich wenigstens vorher den etwas kleineren Bildschirm genauer ansehen, ob dieser ihren eigenen Bedürfnissen entsprechen könnte.
Trotz einiger, nicht unerheblicher, Einschnitte der deutschsprachigen Version ist Siri weltweit immer noch im Beta-Stadium und wird durch vielfältiges Benutzen antrainiert. Siri kann getrost als ein riesigen Sprung in der Sprachsteuerungs-Technik verstanden werden. Apple hat hier ein System entwickelt, dass sich sogar intelligent weiterentwickeln kann und auf den Benutzer im Kontext reagiert. Ein sehr beeindruckendes Feature.
Akkuleistung und Verbrauch
Das iPhone 4S hat eine durchweg überzeugende Akkuleistung an den Tag gelegt. Bei moderater Nutzung sollten auch zwei volle Tage recht gut zu erreichen sein.
Kommt es aber zu leistungshungrigen Aktivitäten, muss die hohe Leistungsfähigkeit dem Akkupack im iPhone einiges an Tribut zollen. Gerade bei Spielen, die stark von den Fähigkeiten des neuen Prozessors Gebrauch machen, kann man dem Akkustand schon einmal beim Schmelzen zuschauen. Auch die neue 8 MP Kamera scheint ordentlich Leistung zu schlucken. Wo das iPhone 4 bei ähnlicher Kamera-Nutzung ca. 10% Akkuleistung verlor, können es beim iPhone 4S unter Umständen 15-18% werden.
Sollte man allerdings kein Film-Regisseur sein und den mobilen Spielspass in Grenzen halten, kann auch das iPhone 4S mit sehr guten Laufwegen überzeugen. Die hohe Leistung der neuen Hardware hinterlässt aber seine Spuren und so positioniert sich das iPhone 4S nur knapp hinter dem Vorgänger.
Fazit
Klipp und klar: Man muss dem iPhone 4S seine hervorragenden Qualitäten neidlos anerkennen. Der Apple A5 Prozessor beschleunigt das Gerät auf eine fast unfassbare Geschwindigkeit, vor allem Spiele und rechenintensive Apps haben einen heftigen Geschwindigkeitszuwachs erhalten, der aber auch im ganzen System zu spüren ist. Auch die Kamera platziert sich endlich im Highend-Bereich und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die Messlatte für alle auf dem Markt befindlichen und noch erscheinenden Smartphones. Selbst Siri ist ein Feature, welches sich stark von vergleichbaren Systemen, trotz des Beta-Status, positiv absetzen kann.
Auch für ambitionierte Spielerinnen und Spieler ist das iPhone 4S interessant. Eine stärkere mobile Spielekonsole im Smartphonemarkt wird es wohl dieses Jahr nicht mehr geben. Die SGX543MP2 GPU beschleunigt Games auf ein neues Level und auch für den Chip optimierte Spiele sehen atemberaubend aus. Zudem hat Apple viele grosse Spielentwickler im AppStore, die für einiges an zukünftiger Unterhaltung sorgen werden.
Trotz der riesigen Sprünge in Sachen Hardware, Leistung, Kamera und Sprachsteuerung, hat es das iPhone 4S dennoch schwer, vor allem bei Neueinsteigern, grosse Begeisterungsstürme auszulösen. Das hängt aber einzig und allein an einem Kritikpunkt: Der Bildschirm ist nicht gewachsen und die bisher gleich gebliebenen 3.5 Zoll schrecken vor allem die potenzielle Kundschaft ab, die deutlich grössere Displays gewohnt sind. Das von Apple entwickelte Retina Display allerdings besitzt auch heute noch eine ungeahnte Schärfe im Bild und ein, für LCD-Screens sehr gutes und natürliches Kontrastverhältnis. Aber auch gerade zum Spielen wäre ein etwas grösseres Display mal ein schöner Anreiz gewesen. 3.5 Zoll sind eben für viele mittlerweile einfach viel zu wenig.
Wer also von einem iPhone 3GS auf ein iPhone 4S wechseln möchte, dem sei dies auch uneingeschränkt empfohlen. Auch iPhone 4-Userinnen und -User werden den Wechsel auf die deutlich stärkere Hardware spüren. Wer vor allem viel mit dem Smartphone fotografiert und auf den letzten Tropfen Leistung pocht, kommt wohl kaum um Apples neues Flaggschiff herum. Besitzerinnen und Besitzer des Vorgängers sollten aber allgemein die Vorteile abwägen, ob der deutliche Mehrpreis den erhaltenen Nutzen rechtfertigt.
Alle anderen sollten sich wenigstens vorher den etwas kleineren Bildschirm genauer ansehen, ob dieser ihren eigenen Bedürfnissen entsprechen könnte.
| Positiv | Negativ |
| bärenstarker A5 Prozessor | |
| extrem schnelles iOS 5 | |
| atemberaubende 8 MP Kamera | |
| hochauflösendes Retina-Display (326 ppi) | ...leider immer noch nur 3.5 Zoll |
| gute Akkuleistung | ...aber leicht schlechter als iPhone 4 |
| Sehr gute und intelligente Sprachsteuerung trotz Beta-Stadium | ...mit einigen Abstrichen in der deutschen Version |
| bis zu 64 GB Speicherplatz | ...aber mit 64 GB extrem teuer |












































Systemmitteilung