• Kurztest i-Flashdrive

    Vor kurzem habe ich das Apple-zertifizierte Photofast i-Flashdrive zum Testen bekommen. Beim i-Flashdrive handelt es sich um einen USB-Stick mit einem eingebauten Dock-Connector. Es gibt diesen speziellen USB-Stick mit 8, 16 und 32 GB.

    Ziel dieses Geräts soll es sein, dass man einfacher Daten (Dokumente, Bilder, Videos und Musik) von einem PC bzw. Mac auf ein iOS-Device übertragen kann. Einfach den Stick an den Rechner anschliessen, Daten übertragen und ihn dann an das iOS-Device anschliessen. Dann kann man mittels einer kostenlosen Universal-App die Daten auf das iOS-Gerät ziehen.

    Die Idee an sich ist gut. Man kann schnell sein i-Flashdrive an einen Rechner anschliessen, ziemlich schnell Daten darauf übertragen und dann...

    Tja, dann kommt das Problem. Kleinere Dokumente überträgt er schnell auf das iOS-Device. Will man aber Bilder oder sogar Musikstücke übertragen, die recht gross sind, dann dauert es ewig, bis auch nur eine Datei das iOS-Device erreicht. Laut Photofast liegt es an einer Reglementierung seitens Apple:

    Transfer rates: 10 MB/s at USB, 100 KB/s at iDevices side (due to limitation by Apple's transfer protocol, the drive cannot perform as its normal speed 10 MB/s)
    Diese Reglementierung scheint es aber nicht bei iTunes zu geben. Denn wenn man etwa mit iTunes ein Album überträgt, dann hat man es recht zügig auf das iOS-Device überspielt. Ich habe keine systematischen Messungen durchgeführt, aber die Übertragung eines einzigen Musiktitels hat bei mir zwei bis drei Minuten gedauert. Bei einem normalen Album würde es also gut eine halbe Stunde dauern, bis die Titel übertragen wurden. Hingegen hat man mittels iTunes ein Album in einem Bruchteil der Zeit überspielt.

    Ein weiterer Punkt ist der Preis. Die kleinste Version kostet schon ca. 70 EUR, die grösste sogar fast 140 EUR. Das wäre es mir sogar wert, wenn es genau so schnell wie auf der Rechnerseite ginge. Schade, dass Apple hier anscheinend abriegelt.

    Fazit: Schade, von diesem Speichermedium habe ich mir mehr erwartet. Solange aber die niedrigen Transferraten zum iOS-Device bestehen bleiben, kann ich dieses Geräte leider nicht empfehlen. Sollten irgend wann einmal höhere Transferraten möglich sein, so ist das i-Flashdrive sicherlich eine Alternative zum Anschluss an den Rechner.




    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Kaçmaz Entertainment für die Überlassung eines Testmusters des i-Flashdrives bedanken.
    Kommentare 22 Kommentare
    1. Avatar von The2Brain
      The2Brain -
      Aha, nen besserer USB Stick auf Apple genormt, mit der Möglichkeit Daten auf / vom Phone zu übertragen was ich sonst auch über das Kabel machen könnte? Und dann für den sagenhaften Preis von nur 140€ für 160GB. Erst das 4S und jetzt sowas. *kopfschüttel*
    1. Avatar von The2Brain
      The2Brain -
      Einzigste """""Vorteil""""" liegt darin das man Daten auch zwischen speichern kann und somit abrufbereit hat. Daher mein Vergleich zum USB Stick. Absolut schwachsinnig. Aber gut. Genug abnehmer wird es ja finden, steht ja ein i vor...
    1. Avatar von Isobuster
      Isobuster -
      Na, schon mal das Fazit gelesen? Aber Hauptsache, stänkern...
    1. Avatar von Marti
      Marti -
      Wieso stänkern? Hat doch keiner was negatives über die Qualität des Artikels gesagt, der ja auch wirklich gut ist. Nur der Sinn in dem Produkt ist nicht wirklich gegeben und das Apple wohl ziemlich viel Schwachsinn verkauft und nur ein "i" vorschreibt ist ja eigentlich auch jedem bekannt. Aber da das nu schon zu einem Kult geworden ist und viele Leute es nur kaufen weil ein Apfel drauf ist, findet auch der absolute Schwachsinn absatz.
    1. Avatar von One
      One -
      Oha... da hat einer nicht gelesen... Das Gerät kommt nicht einmal von Apple sondern von einem Fremdhersteller... Oh man
    1. Avatar von eriseD
      eriseD -
      Zitat Zitat von One Beitrag anzeigen
      Oha... da hat einer nicht gelesen... Das Gerät kommt nicht einmal von Apple sondern von einem Fremdhersteller... Oh man
      Da steht "Apple-zertifizierte [...]"
      Das reicht schon um über Apple zu urteilen.
      Würde Apple sein System nicht so abschotten, so würde es auch kein iiiiiiFlashdrive geben.
      Ist mal wieder Apples Schuld! trolololololol
    1. Avatar von One
      One -
      Wenn es von Apple zertifiziert ist heißt das, dass Apple grünes Licht gibt, dass das Gerät mit einem Apple Produkt benutzt werden darf. Nicht mehr und nicht weniger.Sony und Microsoft zertifizieren auch Controller von Fremdhersteller, wie Lenkräder oder anderes Zeug.
    1. Avatar von eriseD
      eriseD -
      ach wirklich?! verdient apple nicht geld damit?
    1. Avatar von The2Brain
      The2Brain -
      Da hat er allerdings recht. --- Dein Artikel ist gut geschrieben und der Schreibstil gefällt mir auch. Und wer dieses Produkt kaufen möchte, soll es tun. Keine Frage. Wenn man sich die Sache unvoreingenommen aber mal anschaut, kommt zu dem Schluß wie ich (Zumindest höchstwahrscheinlich) und damit ist dieses Produkt für die aller meisten wohl absolut nicht von nutzen. Die Idee dahinter kann ja gar kein anderer sein als Daten zwischen zu speichern und auszutauschen. Größere Mengen von mein iPhone auf das Teil und beispielsweise auf ein anderes iPhone . Oder geht das nicht? Auf jeden Fall sind wir dann beim Prinzip USB Stick und liese sich wahrscheinlich eben so einfach realisieren ohne solche Astronomische Preise. Mein ausspruch mit dem "ist ein i davor kauft sicher eh jemand" sollte nicht sagen das dass Gerät von Apple direkt kommt sondern viel mehr, welche Anziehungskraft eben dieses "i" auf manche leute hat das sie es einfach haben "müssen"
    1. Avatar von The2Brain
      The2Brain -
      Durch die Zertifizierung bekommt Apple pro verkauftes Exemplar natürlich auch seinen Obulus ab
    1. Avatar von One
      One -
      Zitat Zitat von eriseD Beitrag anzeigen
      ach wirklich?! verdient apple nicht geld damit?
      Natürlich, genau wie Sony oder Microsoft an zertifizierten Lenkrädern oder Controllern für PS3 oder XBox, aber es ist nicht von Apple. Apple hats nicht gebaut, Apple sagt nur, dass es mit dem iPhone funktioniert und verkauft werden darf. Sonst hat Apple nichts mir dem Gerät zu tun.
    1. Avatar von the_black_dragon
      the_black_dragon -
      da fände ich eine andere möglichkeit deutlich sinnvoller wenn auch beim einrichten mit bastellei verbunden....iOS device mit VPN im heimnetzwerk einbinden und so von überlal aus zuahsue auf sein NAS oder ähnliuches zugreifen.... dafür gibts doch sicher auch ne app oder? also NAS access...aber wie auch im test geschrieben ist dieses gadget komplett useless... was nützen mir 32GB speicher für 140€ wenn ich 10 akkuladungen (bezogen aufs iPad) brauche um alles aufs gerät zu bringen???allein schon sowas zu verkaufen grenzt an kundenverarsche (sofern das nicht groß draufgedruckt wird wie langsam das ist)...und wenn apple wirklich auf geräteseite die bandbreite limitiert, kann man sehr wohl apple die schuld an der nutzlosigkeit für sowas geben...
    1. Avatar von appovis
      appovis -
      Ok, ihr dürft mich gerne Steinigen, ABER
      Wie bekommt man Daten von einem iPad aufs andere?
      Oder von einem Iphone aufs andere?
      Über iTunes - da gehen nur maximal 5 Geräte zusammengeschlossen, und dann?
      Mal davon ab das nicht immer ein PC mit iTunes in der Nähe ist!
      Dropbox? wenn ich gerade 3g hab und das andere Gerät ebenfalls Dropbox nutz und auch online ist... und wie schnell? 1MBit upstream, das macht im besten Fall 128k

      Versteht Ihr wodrauf ich hinaus will,
      klar es gibt bestimmt bessere wege um Sachen vom PC auf sein iPhone zu bekommen ABER keinen besseren/einfacheren Weg als en Stick in der Tasche der jederzeit, überall von einem iOS-Gerät zum nächsten mal eben Daten kopiert.

      Naja und zum Preis, was glaubt ihr wohl was das Apple Zertifikat so kostet
    1. Avatar von eriseD
      eriseD -
      ich tippe mal auf 200€ das unternehmen muss an apple geld zahlen um solch magische produkte verkaufen zu dürfen
    1. Avatar von One
      One -
      Auch wenn ich den Stick nicht wirklich mag, der Grund klingt sogar plausibel Wobei es schon recht selten wird, dass man über einen Account mehr als 5 PCs aktiviert
    1. Avatar von Isobuster
      Isobuster -
      Der Grundgedanke ist ja wirklich nicht schlecht. Deshalb habe ich es ja auch getestet. Nur wird er - leider - durch die Transfergeschwindigkeit ad absurdum geführt.
    1. Avatar von Clouds
      Clouds -
      Ich wünsche mir eine Welt in der alle Geräte genormte Schnittstellen benutzen und man maximale Kompitabilität hat. Aber es ist wohl nicht profitabel wenn die Konsumenten ihre bereits gekauften usb sticks benutzen. Sie müssen neue kaufen. KAUFEN! KAUFEN!!!
    1. Avatar von MrEnglish
      MrEnglish -
      Die Welt gibt es, sie heist Android und Windows. Zumindest bei den Tablets mit den beiden Betriebssystemen kann man ganz normale USB Sticks für den Zweck nutzen.Bei Handys muss man aber zugeben, dass es etwas vergleichbares zu dem hier nicht gibt. Und es geht da ja nicht nur um die Datenübertragung, sondern auch um eine Erweiterungsmöglichkeit des Speicherplatzes. Bei Android geht das noch per Speicherkarte (viel billiger) aber bei Windows Phone ist man da leider aufgeschmissen.Aber Iso hat natürlich absolut Recht, sogar dieser Nutzen wird durch die geringe Geschwindigkeit massiv eingeschränkt. Selbst wenn man Dateien direkt von dem Stick aus öffnen könnte (was ja wohl nicht geht) wäre das keine Freude weil ein Video bei der Geschwindigkeit ja garnicht flüssig abgespielt werden könnte.
    1. Avatar von Badabing
      Badabing -
      Hiho, wollte nur mal einen kleinen Tipp loswerden so wie ich mit meinem Ipad umgehe.ich habe mir für ca 20 euro einen 4 in 1 reader bestellt der so ziemlich jede schnittstelle vorne hat (SD karte groß und klein, USB port groß und flach) und hinten den Apple Anschluß. dazu noch eine 32GB SD Karte für runde 40 euro, auf der karte hab ich meine Musik ein paar filme usw. wenn ich unterwegs bin und auf irgendetwas davon lust hab kommt der reader ins ipad die karte in den reader und ich übertrage alles in mein Ipad und fertig, damit hab ich zusätzlich 32GB für runde 60 euro bekommen und bin sehr zufrieden damit.(dazu kommt noch das mein reader schmaler ist als das oben gezeigte model und wesentlich flexibler ist und man braucht keine zusätzliche APP, zugegeben einziger nachteil man kann keine daten vom ipad auf die Karte schieben was ja bei dem oben gezeigten Produkt geht so wie ich das verstanden habe
    1. Avatar von Anaya
      Anaya -
      klasse idee mehr geld zu verdienen =)