
Das iPad von Apple ist unumstritten das derzeit erfolgreichste Tablet der Welt. Das iPad 2 kam allein in der ersten Verkaufs-Woche auf 2.6 Millionen verkaufte Geräte und ein Abreissen der Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht. Zudem bekommt man potente Hardware zu einem annehmbaren Preis. Aber hält das Tablet auch was es verspricht oder reden wir hier nur über einen Hype? Hier erfahrt ihr mehr über Apples Tischcomputer.
Design und Verarbeitung
Das iPad 2 misst 241.2 x 185.7 x 8.8 Millimeter und ist daher im Vergleich zu seinem Vorgänger um einen Drittel schlanker und ca. 15 Prozent leichter, abhängig von der gewählten Konfiguration. Das Aussehen des iPads erinnert an die drei ersten iPhone-Generationen, da die Rückseite leicht gewölbt ist. Ein Nachteil der Konstruktion könnte der spitze Zulauf der Ecken darstellen (Eckradius ca. 0.5 bis 1 mm). Daher können diese Ecken sehr anfällig auf Verformungen durch grössere Krafteinwirkungen reagieren, beispielsweise durch einen Aufprall auf den Boden. Diese Verformungen könnten dann wiederum das Glas des Displays nach vorne wölben und brechen lassen.
Dennoch: Mit dem tollen Design, die Aluminium-Rückseite und den sauberen Übergängen der Materialien aufs Glas wirkt das iPad 2 im Grossen und Ganzen sehr edel, und wie von Apple gewohnt, alles einwandfrei verarbeitet. Beim Anfassen und Bedienen des Gerätes wird man sich der hervorragenden Verarbeitung aber erst richtig bewusst: Das iPad 2 fühlt sich - vor allem der neuen Abmessungen zu verdanken - gut in der Hand an.
Dennoch: Mit dem tollen Design, die Aluminium-Rückseite und den sauberen Übergängen der Materialien aufs Glas wirkt das iPad 2 im Grossen und Ganzen sehr edel, und wie von Apple gewohnt, alles einwandfrei verarbeitet. Beim Anfassen und Bedienen des Gerätes wird man sich der hervorragenden Verarbeitung aber erst richtig bewusst: Das iPad 2 fühlt sich - vor allem der neuen Abmessungen zu verdanken - gut in der Hand an.
Technische Daten
| Prozessor: | Apple A5 Chip 1 GHz (Cortex A9 Dual Core) |
| GPU: | Power VR SGX543MP2 |
| Arbeitsspeicher: | 512 MB RAM (nicht offiziell bestätigt) |
| Display: | 9.7 Zoll LED IPS Panel, Auflösung 1024x768 Pixel |
| Wireless |
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| Optionales 3G Modul: | UMTS/HSDPA/HSUPA (850, 900, 1900, 2100 MHz); GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz) |
| Speicher: | Wahlweise 16, 32 oder 64 GB |
| Kamera: |
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| Anschlüsse: |
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| Sensoren: |
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| Sonstiges: | Nur die Modellreihe mit 3G Modul hat zusätzlich GPS |
| Lieferumfang: |
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Hardware
Das iPad 2 hält was es verspricht: Auch wenn das iPad der ersten Generation schon absolut flüssig lief, so ist der Nachfolger noch einmal deutlich schneller. Wie viel Arbeitsspeicher im iPad 2 verbaut ist, wurde aber bisher noch nicht offiziell bestätigt, dennoch berichten alle Magazine und Techblogs durch ausgiebiges Testen und Zerlegen von verbauten 512 MB RAM. Der RAM ist mit 1'066 MHz deutlich höher getaktet als beim Vorgänger, da waren es noch 800 MHz, was mitunter zur guten Gesamtperformance beiträgt.
Angetrieben wird das iPad 2 vom Apple-eigenen A5 Prozessor. Dieser setzt sich aus einem Cortex A9 Dual-Core und dem potenten SGX543MP2-Grafikchip von Imagination Technologies zusammen. Der Arbeitsspeicher ist, sowie CPU und GPU auch, im A5 Prozessor integriert. Sowohl der Cortex A9 als auch die Grafikeinheit verrichten unter anderem im Samsung Galaxy S2 ihren Dienst. Auch das iPhone 5 soll diese Hardware im Herbst "erben".
Das Display misst in der Diagonale 9.7 Zoll und bietet mit seinem LED Screen eine Auflösung von 1024x768 Pixel. Zudem kommt im iPad 2 ein IPS-Panel zum Einsatz, welches absolute Blickwinkelstabilität verspricht und für eine souveräne Bildqualität sorgt. Auch ist die Anzeige auf dem Display auch unter stärkerer Sonnenlichteinstrahlung noch sehr gut zu erkennen. Die Farben sind beim Betrachten von Videos und Bildern kräftig und wirken sehr natürlich. Auch beim Spielen von schnellen Games wie N.O.V.A.2 konnten keine Schieren bei schnellen Bewegungen ausgemacht werden, so scheinen auch die Reaktionszeiten des Panels im annehmbaren Bereich zu liegen.
Einige Kritikpunkte liefern aber die fehlenden SD-Karten-Slots und USB-Anschlüsse. Wem die Maximalkonfiguration von 64 GB nicht reicht, bekommt jedenfalls keine Möglichkeit den Speicher aufzustocken und muss auf spezielle Cloud-Dienste zurückgreifen. Und das geschlossene iOS System lässt zudem keine USB Anbindungen zu. Des weiteren ist das GPS Modul nur beim 3G-Modell zu haben. Wi-Fi-only Modelle haben leider keinen GPS Chipsatz integriert.
Software
Auch an der dazugehörigen Software von Apple, dem iOS 4, gibt es kaum was auszusetzen. Wer schiere Stabilität und brachiale Geschwindigkeit sucht, wird mit einem iPad 2 jedenfalls glücklich. iOS 4.3.3 reagiert mit dem Apple-eigenen A5 Prozessor noch deutlich performanter als zuvor. Apps öffnen sich in einem Atemzug und selbst ladeintensive Spiele starten nun fast viermal schneller als vorher. Dabei ist das Betriebssystem noch nicht einmal auf den neuen Dual-Core hin optimiert worden.
Angetrieben wird das iPad 2 vom Apple-eigenen A5 Prozessor. Dieser setzt sich aus einem Cortex A9 Dual-Core und dem potenten SGX543MP2-Grafikchip von Imagination Technologies zusammen. Der Arbeitsspeicher ist, sowie CPU und GPU auch, im A5 Prozessor integriert. Sowohl der Cortex A9 als auch die Grafikeinheit verrichten unter anderem im Samsung Galaxy S2 ihren Dienst. Auch das iPhone 5 soll diese Hardware im Herbst "erben".
Das Display misst in der Diagonale 9.7 Zoll und bietet mit seinem LED Screen eine Auflösung von 1024x768 Pixel. Zudem kommt im iPad 2 ein IPS-Panel zum Einsatz, welches absolute Blickwinkelstabilität verspricht und für eine souveräne Bildqualität sorgt. Auch ist die Anzeige auf dem Display auch unter stärkerer Sonnenlichteinstrahlung noch sehr gut zu erkennen. Die Farben sind beim Betrachten von Videos und Bildern kräftig und wirken sehr natürlich. Auch beim Spielen von schnellen Games wie N.O.V.A.2 konnten keine Schieren bei schnellen Bewegungen ausgemacht werden, so scheinen auch die Reaktionszeiten des Panels im annehmbaren Bereich zu liegen.
Einige Kritikpunkte liefern aber die fehlenden SD-Karten-Slots und USB-Anschlüsse. Wem die Maximalkonfiguration von 64 GB nicht reicht, bekommt jedenfalls keine Möglichkeit den Speicher aufzustocken und muss auf spezielle Cloud-Dienste zurückgreifen. Und das geschlossene iOS System lässt zudem keine USB Anbindungen zu. Des weiteren ist das GPS Modul nur beim 3G-Modell zu haben. Wi-Fi-only Modelle haben leider keinen GPS Chipsatz integriert.
Software
Auch an der dazugehörigen Software von Apple, dem iOS 4, gibt es kaum was auszusetzen. Wer schiere Stabilität und brachiale Geschwindigkeit sucht, wird mit einem iPad 2 jedenfalls glücklich. iOS 4.3.3 reagiert mit dem Apple-eigenen A5 Prozessor noch deutlich performanter als zuvor. Apps öffnen sich in einem Atemzug und selbst ladeintensive Spiele starten nun fast viermal schneller als vorher. Dabei ist das Betriebssystem noch nicht einmal auf den neuen Dual-Core hin optimiert worden.
Weiterhin profitiert das Multitasking-System stark von der RAM-Verdoppelung. Viele, gleichzeitig geöffnete Internetseiten im Safari laden nun bei hoher RAM Auslastung nicht mehr nach, sondern bleiben auch bei heftigen Multitasking-Einsätzen im Speicher bestehen. Auch lassen sich nun deutlich mehr Apps in den Hintergrund legen, ohne das das System wirklich an Performace einbüsst. Es bleibt daher immer butterweich und lässt nichts an Geschwindigkeit vermissen.
Eine Ermüdung des Betriebssystems war zu keiner Zeit der Testphase zu bemerken. Das System wurde auch nicht abgeschaltet sondern befand sich die ganze Zeit über maximal im Standby-Betrieb. Geschwindigkeitsverluste waren zu keiner Zeit zu erkennen und Verzögerungen traten während der Benutzung zu keinem Zeitpunkt auf. Ein Betriebssystem wie aus einem Guss: Einer der grössten Vorteile wenn es um geschlossene Systeme geht.
Eine Ermüdung des Betriebssystems war zu keiner Zeit der Testphase zu bemerken. Das System wurde auch nicht abgeschaltet sondern befand sich die ganze Zeit über maximal im Standby-Betrieb. Geschwindigkeitsverluste waren zu keiner Zeit zu erkennen und Verzögerungen traten während der Benutzung zu keinem Zeitpunkt auf. Ein Betriebssystem wie aus einem Guss: Einer der grössten Vorteile wenn es um geschlossene Systeme geht.
Apps
Ein Smartphone oder Tablet ohne ein reichhaltiges Angebot an Apps ist nur halbwegs zu gebrauchen. An Apps fehlt es dem AppStore von Apple jedenfalls nicht: Man hat mit Apples Softwarekaufhaus mehr als 500'000 Apps zur Verfügung, wovon mehr als 470'000 auf dem iPad 2 lauffähig sind. Mehr als 100'000 weitere davon laufen sogar nativ und/oder sind direkt für das iPad optimiert.
Viele Spiele-Perlen wie Angry Birds, N.O.V.A., Medal of Honor oder Infinity Blade sind entweder Universal-Apps (laufen nativ auf iPhone und iPad), oder sind direkt in einer iPad-eigenen HD Variante vorhanden. Letzteres ist komplett an das iPad und seine grafischen Möglichkeiten angepasst und laufen auch nur auf einem iPad.
Auch wenn ein geschlossenes System bis heute Grund zur Kritik lässt, wird man die Vielfalt des Apple AppStores zu schätzen wissen. Grade im Hinblick auf Tablet optimierte Applikationen wird man wohl kein grösseres Angebot finden. Der AppStore bietet unter anderem auch eine reichhaltige Fülle an Spielen und somit liefert auch das iPad 2 den gewissen Reiz einer Spielekonsole.
Apple lässt sich dies auch teuer bezahlen und arbeitet mit diversen Spieleschmieden Hand in Hand: Activision Blizzard, Square Enix, Gameloft, Capcom oder EA Sports etc., konzentrieren sich zunehmend auf iOS-Gaming. Daraus resultierten bereits Spiele wie FIFA11, Medal of Honor, Call of Duty, N.O.V.A.2, Secret of Mana, Real Racing 2 HD oder Dead Space.
Akkulaufzeit
Richtig interessant wird es allerdings erst beim Akku: Ich hatte das Tablet nun knapp drei Wochen so ziemlich jeden Tag im Dauereinsatz. Das iPad 2 begleitete mich auf 12-Stunden-Schichten oder hat am Wochenende auch mal die ein oder andere Film- und Gaming-Session mitgemacht. Fazit? Kein derzeit auf dem Markt befindliches Tablet, in dieser Leistungsklasse, hält so lange durch, wie das iPad 2.
Egal ob ich es auf der Arbeit benutzt habe und nach 12-Stunden Ausseneinsatz immer noch 35% Akkulaufleistung für zu Hause zur Verfügung hatte, oder fast 11 Stunden am Stück nonstop Videos gestreamt, oder Musik am laufen, und durchs Internet gesurft bin... gleichzeitig... mit dauerhaft eingeschaltetem Display. Wahnsinn!
Wer also auf biegen und brechen mit einem 10 Zoll Tablet mobil sein will, kommt derzeit um Apples Tischcomputer nicht herum. Eine längere Laufzeit bietet kein vergleichbares Produkt in dieser Klasse.
Kamera
Apple verbaut im iPad 2 eine Front-Kamera für Facetime und auch eine im hinteren Bereich. Die Front-Kamera nimmt Fotos und Videos in VGA-Qualität mit 30 fps auf und dient wohl auch mehr zur Facetime-Telefonie, als wirklich opulente Bilder zu schiessen. Die rückseitige Kamera hingegen kommt mit einer Video-Unterstützung von 720p mit 30 fps daher.
Dennoch müssen beide Kameras viel Kritik einstecken. Die Qualität der Bilder könnte deutlich besser sein. Facetime sieht auf dem iPad 2 nicht einmal ansatzweise so scharf aus wie auf einem iPhone 4 oder iPod Touch der vierten Generation.
Auch wenn man bedenken sollte, dass ein 10 Zoll Tablet nicht unbedingt als Digitalkamera-Ersatz herhalten kann, so hätte man sich doch ein wenig mehr gewünscht. Die Qualität aufgenommener Videos mit der 720p-Kamera auf der Rückseite kommen immerhin mit einem "ganz ok" davon. Hätte man von Anfang an die Kamera-Module des iPhone 4 verbaut, wäre wohl wahrscheinlich mehr gegangen.
Sound
Der kleine, am hinteren Ende des iPad angebrachte Lautsprecher mit einem Frequenzbereich von 20 bis 20'000 Hz bringt ganzheitlich gesehen eine recht gute Leistung zu Stande. Auch bei den härtesten Metal Gitarren-Riffs oder höchtönenden Synthesizer-Sounds bleibt der Klang klar und deutlich. Ein Scheppern oder Kratzen der Lautsprecher war zu keinem Zeitpunkt vernehmbar.
Apple lässt sich dies auch teuer bezahlen und arbeitet mit diversen Spieleschmieden Hand in Hand: Activision Blizzard, Square Enix, Gameloft, Capcom oder EA Sports etc., konzentrieren sich zunehmend auf iOS-Gaming. Daraus resultierten bereits Spiele wie FIFA11, Medal of Honor, Call of Duty, N.O.V.A.2, Secret of Mana, Real Racing 2 HD oder Dead Space.
Akkulaufzeit
Richtig interessant wird es allerdings erst beim Akku: Ich hatte das Tablet nun knapp drei Wochen so ziemlich jeden Tag im Dauereinsatz. Das iPad 2 begleitete mich auf 12-Stunden-Schichten oder hat am Wochenende auch mal die ein oder andere Film- und Gaming-Session mitgemacht. Fazit? Kein derzeit auf dem Markt befindliches Tablet, in dieser Leistungsklasse, hält so lange durch, wie das iPad 2.
Egal ob ich es auf der Arbeit benutzt habe und nach 12-Stunden Ausseneinsatz immer noch 35% Akkulaufleistung für zu Hause zur Verfügung hatte, oder fast 11 Stunden am Stück nonstop Videos gestreamt, oder Musik am laufen, und durchs Internet gesurft bin... gleichzeitig... mit dauerhaft eingeschaltetem Display. Wahnsinn!
Wer also auf biegen und brechen mit einem 10 Zoll Tablet mobil sein will, kommt derzeit um Apples Tischcomputer nicht herum. Eine längere Laufzeit bietet kein vergleichbares Produkt in dieser Klasse.
Kamera
Apple verbaut im iPad 2 eine Front-Kamera für Facetime und auch eine im hinteren Bereich. Die Front-Kamera nimmt Fotos und Videos in VGA-Qualität mit 30 fps auf und dient wohl auch mehr zur Facetime-Telefonie, als wirklich opulente Bilder zu schiessen. Die rückseitige Kamera hingegen kommt mit einer Video-Unterstützung von 720p mit 30 fps daher.
Dennoch müssen beide Kameras viel Kritik einstecken. Die Qualität der Bilder könnte deutlich besser sein. Facetime sieht auf dem iPad 2 nicht einmal ansatzweise so scharf aus wie auf einem iPhone 4 oder iPod Touch der vierten Generation.
Auch wenn man bedenken sollte, dass ein 10 Zoll Tablet nicht unbedingt als Digitalkamera-Ersatz herhalten kann, so hätte man sich doch ein wenig mehr gewünscht. Die Qualität aufgenommener Videos mit der 720p-Kamera auf der Rückseite kommen immerhin mit einem "ganz ok" davon. Hätte man von Anfang an die Kamera-Module des iPhone 4 verbaut, wäre wohl wahrscheinlich mehr gegangen.
Sound
Der kleine, am hinteren Ende des iPad angebrachte Lautsprecher mit einem Frequenzbereich von 20 bis 20'000 Hz bringt ganzheitlich gesehen eine recht gute Leistung zu Stande. Auch bei den härtesten Metal Gitarren-Riffs oder höchtönenden Synthesizer-Sounds bleibt der Klang klar und deutlich. Ein Scheppern oder Kratzen der Lautsprecher war zu keinem Zeitpunkt vernehmbar.
Dennoch sollte man hier keine all zu grossen Wunder erwarten, da es sich hier nur um einen Mini-Lautsprecher handelt. Wer sein iPad 2 als Multimedia-Maschine einsetzen will, sollte sich entsprechendes Equipment zulegen. Annehmbare In-Ear Kopfhörer geben der sehr guten integrierten iPod Anwendung den richtigen Schliff und so lassen sich sowohl Audio als auch Video Medien hervorragend geniessen.
Internet, Browsing und eMail
Der vorinstallierte Safari Browser ist ein schnelles und solides Internetfenster. Die Seitendarstellung ist hervorragend und das 9.7 Zoll Display tut dabei sein Übriges. Abendliche Surf-Action auf der Couch oder im Bett sind somit im Hochgenuss zu erleben. Durch den A5 Prozessor und die WLAN-n Eigenschaften des iPad 2 geht der Seitenaufbau schnell vonstatten. Dennoch ist Safari in seiner Funktionsvielfalt leicht eingeschränkt: Das Tabsystem ist zwar hübsch anzusehen, ist aber auch schon in die Jahre gekommen. Ein Seitenwechsel per Single-Tab ist leider erst ab iOS 5 möglich. Dennoch lassen sich aus dem AppStore alternative Browser mit erweitertem Funktionsumfang herunterladen, die derartige Schwächen grandios kompensieren.
Einzig und allein die Möglichkeit den alternativen Browser auf System-Standard zu setzen fehlt gänzlich und wird Apple wohl auch kaum nachreichen.

Egal ob Facebook-App, MeinVZ oder andere soziale Netzwerke: Der AppStore zeigt sich von seiner sozialen Seite und man ist über seine "Lieblings-Socials" immer im Bild. Das selbe gilt uneingeschränkt für die Multimessenger-Auswahl: imo, IM+, Beejive IM, Trillian, Meebo und mehr laden zum Chatten ein. Viele der genannten Apps sind sogar auf das iPad Display hin optimiert und bieten einen erweiterten Funktionsumfang (z.B. IM+ Pro).
Auch die grössten Video-Portale ihrer Zeit wie YouTube und Vimeo lassen sich sehr gut über den Browser betrachten. Der Video-Content beider Portale ist schon vor längerer Zeit auf HTML5 umgestellt worden. So erkennen die Portale den verwendeten Browser und stellen auch auf die entsprechende Version um. So lassen sich mehr als 97% der Internet-Videos auch auf iOS Geräten betrachten, was einen Flashplayer in dieser Hinsicht schon fast egalisiert.
Sowohl wir von PocketPC.ch als auch viele andere Redaktionen/Internetseiten setzen beim einbinden der Videos entweder auf das YouTube Portal, oder binden ihre Videos gleich direkt in HTML5 ein (Beispielsweise Golem.de). Somit kamen wir endgültig zu dem Entschluss: Die fehlende Flash-Unterstützung ist für uns kein eindeutiger Nachteil mehr.
Der eMail Client präsentiert sich auch hier auf höchster Ebene. Eine wundervolle eMail-Übersicht gegliedert in die wichtigsten Bereiche (Inbox, eMail Kontent und direktes Nachrichten lesen) lassen einem beim erstmaligen Benutzen die Kinnlade runterklappen. Zu Vergleichen ist die Gliederung mit Thunderbird für Windows oder Linux, welcher eine ähnliche "3-Spalten"-Ansicht bietet. Das Ganze ist aber weniger iPad 2 spezifisch, als eher ein Schmankerl von iOS für das iPad. Dennoch lies sich ein mobiler eMail Client nie derart komfortabel bedienen.
Der eMail Client präsentiert sich auch hier auf höchster Ebene. Eine wundervolle eMail-Übersicht gegliedert in die wichtigsten Bereiche (Inbox, eMail Kontent und direktes Nachrichten lesen) lassen einem beim erstmaligen Benutzen die Kinnlade runterklappen. Zu Vergleichen ist die Gliederung mit Thunderbird für Windows oder Linux, welcher eine ähnliche "3-Spalten"-Ansicht bietet. Das Ganze ist aber weniger iPad 2 spezifisch, als eher ein Schmankerl von iOS für das iPad. Dennoch lies sich ein mobiler eMail Client nie derart komfortabel bedienen.
Fazit
Von vornherein steht fest: Wer absolut mobil sein will ohne jegliche Akku-Kompromisse kommt an Apples iPad 2 derzeit nicht vorbei. Schon der Vorgänger lief länger als alle anderen und das iPad 2 selber hält gar, bei deutlich höherer Leistung, ein Quäntchen länger als das iPad 1.
Zudem gehört der von Apple entwickelte A5 Chip zur absoluten Hardware-Oberklasse und beschleunigt das iOS Betriebssystem sogar deutlich schneller als es noch im Vorgänger der Fall war. Das Display ist herausragend und eignet sich überzeugend für jegliche Art des Multimediaeinsatzes, selbst wenn man unter freiem Himmel arbeiten möchte ermöglicht die IPS-Technologie des Screens immer noch eine gute Sicht auf das Geschehen.
Der riesige AppStore mit all seinen Möglichkeiten setzt dem positivem Fazit noch die Kirsche auf. Die negativen Aspekte wie fehlende USB Anschlüsse oder SD-Karten Slots ist im Allgemeinen dem geschlossenen System zuzuschreiben. Dennoch überwogen im Test zweifelsfrei die positiven Eigenschaften.
Das iPad 2 siedelt sich zudem in angenehmen Preisregionen an. Das kleinste Modell geht im Apple-Store schon für 479 € bzw. 549 SFr. über die Ladentheke. Mehr Performance zu ähnlichen Preisen gibt es nirgendwo sonst. Pro Kapazitätsverdoppelung und optionalem 3G Modul werden allerdings nochmals je 100 € bzw. 100 SFr. Aufpreis fällig.
Zudem gehört der von Apple entwickelte A5 Chip zur absoluten Hardware-Oberklasse und beschleunigt das iOS Betriebssystem sogar deutlich schneller als es noch im Vorgänger der Fall war. Das Display ist herausragend und eignet sich überzeugend für jegliche Art des Multimediaeinsatzes, selbst wenn man unter freiem Himmel arbeiten möchte ermöglicht die IPS-Technologie des Screens immer noch eine gute Sicht auf das Geschehen.
Der riesige AppStore mit all seinen Möglichkeiten setzt dem positivem Fazit noch die Kirsche auf. Die negativen Aspekte wie fehlende USB Anschlüsse oder SD-Karten Slots ist im Allgemeinen dem geschlossenen System zuzuschreiben. Dennoch überwogen im Test zweifelsfrei die positiven Eigenschaften.
Das iPad 2 siedelt sich zudem in angenehmen Preisregionen an. Das kleinste Modell geht im Apple-Store schon für 479 € bzw. 549 SFr. über die Ladentheke. Mehr Performance zu ähnlichen Preisen gibt es nirgendwo sonst. Pro Kapazitätsverdoppelung und optionalem 3G Modul werden allerdings nochmals je 100 € bzw. 100 SFr. Aufpreis fällig.
| Positiv | Negativ |
| + extrem leistungsfähige Hardware | - keine SD-Karten Erweiterung |
| + sehr schnelles Betriebsystem | - keine USB Anschlüsse |
| + riesige App-Auswahl | - geschlossenes System |
| + HDMI-out Anschluss ... | - ... nur mit speziellem Dock-Kabel |
| + sehr gutes 9.7 Zoll LED Display | - magere Kameraqualität |
| + brachiale Akkuleistung | |
| + gutes Preis-/Leistungsverhältnis |
Wer dennoch auf USB-Anschlüsse oder SD-Karten-Leser angewiesen ist, sollte entweder zum Motorola XOOM greifen oder auf das Samsung Galaxy Tab 10.1 ausweichen. Beide Tablets sind in der kleinsten Konfiguration schon ab ca. 600 € bzw. 500 SFr. (Preise nach Amazon.de) erhältlich. Auch das für knapp 500€ zu habende ASUS Eee Transformer bietet sich als Android-Alternative an und ist bei ähnlichem Funktionsumfang sogar etwas günstiger als die Konkurrenten von Samsung und Motorola.
Herzlichen Dank an Luca Di Fazio für die Mithilfe an diesem Review!



























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