Vor einigen Wochen entdeckte der Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky einen ersten SMS-Trojaner für Android.
Nun entdeckte wiederum Kaspersky eine neue Version des Trojaners.
Der Trojaner gibt sich, wie schon in der ersten Fassung, also Mediaplayer aus, der benötigt wird um Videos von russischen Pornoseiten anzuschauen.
Dabei werden die Videos geblockt und es erscheint eine Meldung mit der Bitte, den Player zu installieren.
Allerdings sollte man bereits bei der Installation misstrauisch werden, denn dort werden die Berechtigungen angegeben, die der Player hat. Unter anderem ist dort auch die Funktion SMS-Versand aufgelistet.
Der "Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.b", wie er bei Kaspersky heisst, versendet nach der Installation automatisch SMSes, die sechs US-Dollar das Stück kosten. So wird der Benutzer nach und nach abgezockt.
Die Macher haben sich sehr viel Mühe gegeben: In die verseuchten Webseiten haben sie sogenannte Browserweichen eingebaut, sodass nur Androidsmartphones die Meldung und den Download zu Gesicht bekommen, alle anderen User aber weiterhin die Videos anschauen können.
Denis Maslennikow von Kaspersky meint:
"Android-Anwender sollten genau darauf achten, welche Funktionen eine Anwendung nutzt. Wenn eine neue Applikation erst einmal die Erlaubnis hat, auf jeden Dienst zugreifen zu können, besteht die Gefahr, dass schädliche oder unerwünschte Programme selbstständig agieren – und zum Beispiel ohne Einverständnis des Besitzers kostenpflichtige SMS-Nachrichten versendet werden."
Quelle: PCtipp









Automatisch generierter Sicherheitshinweis
Vor einigen Wochen entdeckte der Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky einen ersten 



